05/07/2016
+++ FINALE! Stoppelhopser ohne Ausrutscher +++
Am gestrigen Montag war der bisher wichtigste Spieltag der Saison. Gleich dreimal musste der ETV spielen, es ging um nicht weniger als den Einzug in das Finale um die Rote Laterne. Und wieder mit dabei: DER CAPTAIN! Nach auskurierter Verletzung feierte Verena H. das Comeback in würdiger Art und Weise, mehr dazu aber später.
Im ersten Spiel ging es direkt gegen den Angstgegner Pink Panthers. Im Vorjahr brachten ein Last-Minute Tor von Patrick H. und ein dramatisches Neunmeterschießen einen Sieg der Stoppelhopser. Die Pink Panthers hingegen konnten sich 2 Spieltage später die Rote Laterne sichern. In der Winterliga kam es dann im Finale um die Rote Laterne zur Revanche, der ETV hat verloren und bekam die Trophäe.
Das Spiel war zu Beginn relativ ausgeglichen. Die Pink Panthers konnten Fußballspielen und die Stoppelhopser im Weg stehen. Nur leider nicht bei guten Querpässen und tollen Distanzschüssen. Auf die Art fielen dann auch in der ersten Halbzeit das 1:0 und das 2:0 für die Pink Panthers. Torwart Mehmet G. war sichtlich genervt davon, dass seine Vorderleute so komplett unfähig waren. Also nahm er sich den Ball im eigenen Strafraum, dribbelte sich durch das komplette gegnerische Team und tunnelte den Torwart zum 2:1. Wir wissen bis heute nicht, was da mit Mehmet los war. Er befindet sich daher jetzt in Therapie. Die Pink Panthers hat es jedenfalls nicht gestört, sie schossen in der 2. Halbzeit einfach noch ein paar Tore, so dass es 5:1 stand. Und dann kam die Stunde des Patrick H. Mit glühendem Ehrgeiz und getrieben von der Sucht nach Toren spielte er mit einem Drang, wie man es von den Stoppelhopsern sonst nicht kennt. 5:2, 5:3, 5:4 – Abpfiff. Nochmal Glück gehabt! Patrick H. folgte Mehmet G. zur Sicherheit in die intensive Engagementkorrekturbetreuung.
In der zweiten Partie ging es endlich gegen die Nikoläuse. Wir haben ja bereits während der Gruppenphase darüber berichtet, wie sie uns im Kampf um das schlechteste Torverhältnis dicht auf den Fersen waren. Wie sich rausstellte, war es jedoch nur dort so. Im Spiel waren Sie uns dann glücklicherweise überlegen. 7:2 um genau zu sein. An dieser Stelle könnte ich eigentlich fast einen beliebigen Spielbericht aus der Saison kopieren. Unsere Tore machten Basti und Mehmet. Basti nimmt ebenfalls an der Therapie zusammen mit Mehmet und Patrick teil. Erwähnenswert ist auch noch die Leistung unseres Captains, die als Sturmspitze zeigen wollte, dass man gut spielen kann, ohne Tore zu machen. Dies demonstrierte sie eindrucksvoll, in dem Sie den Ball so präzise schoss, dass er nicht nur einfach an den Pfosten prallte, sondern von dort an den anderen Pfosten, bevor er geklärt wurde. Besser kann man es nicht machen, genau wie im Training geübt. Ein Captain mit Vorbildfunktion!
Zuletzt ging es dann gegen Chrystal Math, für uns ein unbeschriebenes Blatt, da sie am ersten Spieltag der Roten Laterne verhindert waren – was man ihnen montags um 13:00 Uhr nicht einmal verübeln kann. Vor dem Spiel beschallten die Stoppelhopser zur Freude aller das komplette Gelände, mehr dazu aber später in einer extra Pressemeldung. Wie sich rausstellte, hatte Chrystal Math 2-3 sehr schnelle und ballsichere Spieler. Optimal um bereits konditionell auf dem Zahnfleisch laufende Stoppelhopser auszukontern. Das taten sie auch sehr gekonnt gleich neun mal. Basti, der immer noch motiviert war von seinem Treffer gegen die Nikoläuse, legte nach und schoss gleich noch ein Tor und Steffen H., der in den Spielen zuvor mehrfach schön neben das Tor oder auf den Torwart geschossen hat, traf von der Mittellinie das leere Tor. Die Torhüterin war noch auf dem Rückweg, sie wollte auch unbedingt ein Tor machen. Steffen H. wurde von der Therapie freigestellt, da es eindeutig nicht der Wille oder das spielerische Können waren, die zu diesem Tor geführt haben.
Nach diesen drei Niederlagen steht fest: FINALE! Nächste Woche geht’s dann um alles, ob gegen die Nikoläuse oder Chrystal Math wissen wir nicht, es kommt auf die Torverhältnisse an.