28/09/2026
Mit Blick auf die gesellschaftliche Stimmung und Polarisierung möchten wir für unser Dojo gerne zwei Punkte in den Fokus rücken:
1.) Wir sind ein Safe Space für alle Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Aussehens, Sexualität etc. potenziell Anfeindungen ausgesetzt sind. Im Laufe der Zeit haben mir bereits mehrere Personen erzählt, dass und wie sie im Alltag Rassismus erfahren haben oder als Frau belästigt oder diskriminiert wurden. Dieser Hass ist leider allgegenwärtig und für manche von uns ein täglicher Schatten. Wir bieten für alle Karateka einem sicheren Raum, in dem diese “Schubladen” nicht existieren und in dem wir ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen haben. Wenn ihr das Ziel eines diskriminierenden Verhaltens seid, findet ihr im Dojo Menschen, die euch zuhören.
Morio Higaonna Sensei sagte stets, dass bei ihm alle Menschen willkommen sind, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion etc. Diese Aussage gilt auch für uns.
2.) Karate hat eine transformative Wirkung. Wenn wir immer wieder unseren Mut unter Beweis stellen und an unseren Ängsten arbeiten (was beim kämpferischen Training passiert), gewinnen wir auch in anderen Lebensbereichen mehr Selbstvertrauen und Standhaftigkeit. Ich würde mir wünschen, dass wir diese Eigenschaften auch außerhalb des Dojos für unsere Trainingspartnerinnen und -partner nutzen, wenn wir diskriminierende oder menschenfeindliche Sprüche oder Handlungen erleben. Lasst uns widersprechen und im Alltag füreinander Haltung zeigen, unteilbar und stabil!
„Help the weak and vulnerable. Use your martial arts skills for the good of humanity."
IP MAN (Wing Tsung)
„Build yourself first, then help others.“
JIGORO KANO (Judo)
„Respect others.”
„Bei courageous.”
DOJOKUN IOGKF (Okinawa Goju Ryu)
Arigato gozaimachita!