Friedrichshagener SV 1912 e.V.

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25/03/2018

+++Das Ende einer Ära+++

Für viele Spieler Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren, die gleichzeitig einen Großteil der Stammspieler ausmachen, ging am Donnerstag, den 22.03.2018, eine Ära zu Ende. Allein fünf dieser Spieler haben alle Jugendabteilungen des FSV durchlaufen, sind in diesem Verein groß geworden und sahen den Sportplatz als eine Art zweites zu Hause an. Daher sollte Einiges nötig sein, um einen Abgang von so vielen Spielern - die zusammen eine Vereinszugehörigkeit von weit über 100 Jahren aufweisen - zu einem Austritt zu bewegen.

Auslöser für die Meisten war die Entlassung des Trainers Jan Kopiak. Dieser hatte vor ca. sieben Jahren die Trainerposition bei den 1. Herren übernommen und nach einigen Jahren mit guten Platzierungen in der Kreisliga A - neben dem Aufstieg in die Bezirksliga - auch mit zukunftsorientierten Ideen sichtbare Erfolge im Verein initiiert und mit zu verzeichnen. Das erste Bezirksliga-Jahr mit ihm schloss man zufriedenstellend auf dem 8. Tabellenplatz ab. Die Hinrunde der Saison 17/18 beendete man ebenfalls auf Platz acht, allerdings verlor man die ersten fünf Spiele der Rückrunde aus verschiedensten Gründen größtenteils verdient und rutschte dadurch mitten rein in den Abstiegskampf. Dementsprechend prekär ist die aktuelle Situation, in der sicher einiges an Fingerspitzengefühl gefragt ist, um einen Abstieg zu verhindern.

Der Vorstand stellte daraufhin ohne Absprache mit den Spielern oder dem Mannschaftsrat Jan Kopiak frei, was bei den Spielern erst mal zu einer Schockstarre führte. Wir fühlten uns einfach übergangen, unverstanden und allein gelassen. Wir möchten die Art und Weise, in der die Entlassung bekanntgegeben wurde und die Inhalte hier fairerweise unkommentiert lassen, aber im Folgenden erklären, warum diese Entscheidung des Vorstandes so vielen Mitgliedern einen Austritt aufgezwungen hat.
Innerhalb des Kaders der 1. Herren war nicht ein einziger Spieler, der den Trainer für die aktuelle Tabellensituation verantwortlich gemacht hätte, geschweige denn ernsthafte Kritik an Trainingsinhalten oder persönlichem Umgang hätte äußern wollen. Kurz gesagt, die Mannschaft war bis auf die Tabellensituation zufrieden.

Durch die Entscheidung den Trainer in einer solchen Situation zu entlassen, geriet der Großteil der Spieler, zumindest aber der Kern der Mannschaft, in einen emotionalen Teufelskreis. Man befand sich nun in einer Situation, in der die Wut und Enttäuschung über diese Entscheidung bewirkte, den Abstieg für den Verein nicht mehr verhindern zu wollen, weil umgekehrt ein einst familiärer Verein mit persönlicher Note, keinerlei Wert auf die Meinung der eigenen Spieler legt, die teils schon über 20 Jahre im Verein sind. Jeder Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg wäre somit gleichzeitig eine persönliche Niederlage gewesen. Dazu kommt, dass die Entlassung eines Trainers, der innerhalb der Mannschaft keinesfalls unbeliebt oder ungewollt war, jeden wie auch immer gearteten neuen Trainer automatisch unbeliebt macht. Der erhoffte positive Impuls durch einen Trainerwechsel wäre also verpufft oder hätte das Gegenteil bewirkt, als neue Kräfte im Abstiegskampf frei zu setzen.

Jetzt könnte man sagen, dass die Spieler auch keinerlei Mitspracherecht über die Trainerposition haben sollten, aber aus eigener Erfahrung wissen einige der ausgetretenen Spieler, dass das nicht immer so war. Zusätzlich ist der Fußball für alle von uns ein Hobby, das Spaß machen soll. Der Spaß wird natürlich zum einen durch Erfolg bestimmt, zum viel größeren Teil aber durch die Leute mit denen man umgeben ist. Das sind für die meisten langjährige Freunde, womit der letzte, nicht unerhebliche Ausstiegsgrund für einige Spieler genannt wäre, die ohne den durch diese Entscheidung zerstörten Mannschaftskern keinen Grund mehr hatten weiter zu machen. In einem Verein, in der das „vermeintliche Aushängeschild“ in der Bezirksliga spielt, scheint es fragwürdig, eine solche Entscheidung kommunikationsfrei zu treffen und hat in diesem Fall Konsequenzen, deren Tragweite abzuwarten bleibt, aber mit Sicherheit einen massiven Einschnitt in die, über die letzten Jahre gesehen, positive Entwicklung des Herrenbereichs des Friedrichshagener SV darstellt.

Dabei ist den ausgetretenen Spielern durchaus bewusst, dass der Zeitpunkt auszutreten für den Verein nicht ungünstiger sein könnte und man einen Scherbenhaufen hinterlässt, wir hoffen aber, dass diese Entscheidungen eines jeden Spielers hiermit verständlich sind. Dabei sei nochmal explizit erwähnt, dass der Entschluss der Spieler, den Verein zu verlassen, keine Mitleidsentscheidung aufgrund der Entlassung eines langjährigen Trainers und Freundes ist oder von ihm beeinflusst wurde. Die Trainerentlassung ließ den meisten Spielern schlicht und einfach keine andere Wahl.

Wir wünschen dem FSV trotz der derzeitigen Enttäuschung weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass auch der Verein seine Lehren aus diesem Vorfall ziehen wird.

11/03/2018

*** Der Wille war da, die Qualität hat gefehlt ***

BSC Kickers 1900 - Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren 1:0 (0:0)

FSV spielte mit:
Mencke, Topel (68. Wichmann), Klinkenberg, Pritzschke, Wallenfels, Al. Koniaev (46. Kusche), Pietsch, van Deest, Pretsch, P. Seiferth (73. Stüwe), Panek

Tor: 1:0 Babis (71.)

Es bleibt schwierig bei der 1. Herren des FSV. Heute fehlten mit D. Seiferth, Bottke, Boers und Gruner mal wieder vier Stammkräfte, was bei der Kraft des Kaders schon mal gravierend sein kann. Mit van Deest und Panek kehrten dafür zwei Spieler zurück ins Team, denen aber seit langer Zeit Spielpraxis fehlt.
Man nahm sich wieder viel vor und stellte das System auf Vereinfachung um. In der ersten Halbzeit sah das auch noch relativ "ok" aus, ein bis zwei Halbchancen konnte man verzeichnen und hinten blieb der Laden dank Klinkenberg und Pritzschke dicht. Als die Kickers dann in der 18. Minute einen Spieler mit Rot verloren, sollte genug Zeit bleiben, mit Geduld den Gegner zu bezwingen.
Da bis zur Halbzeitpause aber nichts Zwingendes passierte, hielt man die Hausherren auch in Unterzahl noch im Spiel.
Entscheidend dann wohl, dass man nicht in der Lage war, kleine Korrekturen in der Pause, auf dem Platz umzusetzen. Das Spiel wurde immer schlechter und hatte nichts mit Bezirksliga zu tun, erstaunlich dass sich das die Zuschauer so lange freiwillig ansahen. Die aktuelle Situation macht augenscheinlich die Beine wackelig und den Kopf schwer.
Als der BSC dann aus dem Nichts mit einer Direktabnahme sogar in Führung ging und sich danach verständlicher Weise hinten einigelte, hatte man die letzten Minuten etwas Übergewicht, gefährlich wurde es aber nur durch diverse Standards. Leider fehlt in vielen Aktionen vor dem Tor dann auch das Glück. Den Willen kann man heute Keinem absprechen, qualitativ ist momentan einfach nicht mehr drin.
Die Gründe wurden schon ausgiebig erörtert. Menschlich ist das Team aus meiner Sicht intakt, es wird nur über viel Kraft und Kampf funktionieren in den Spielen auch wieder Punkte zu holen. Nächsten Samstag kommt Anadoluspor nach Friedrichshagen, das Hinspiel verlor man spektakulär mit 5:4, eine gute Gelegenheit sich das Glück zurück zu erarbeiten.

25/02/2018

*** Willkommen im Abstiegskampf ***

Hertha BSC Amateure II - Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren 3:0 (1:0)

FSV spielte mit:
Mencke, Pretsch, Pritzschke, Gruner, Wallenfels, Pietsch, Klinkenberg, Boers (46. Kusche), Al. Koniaev (46. P. Seiferth), Bottke, Pretsch (81. Leist), Stüwe (68. Wichmann)

Tore:
1:0 Kemkes (33.), 2:0 Kemkes (56.), 3:0 Roque da Silva (64.)

Eine Niederlage mit Ansage. Nachdem der wochenlange Appell weiterhin keine Reaktion hervorrief und der Großteil mit einer "Wird schon irgendwie klappen" Einstellung rumeiert, zeigte man bei der kleinen Hertha folgerichtig einen armseligen Auftritt. Ohne Offensiv-Lebensversicherung Daniel Seiferth, der mal wieder mit Erkältung im Bett bleiben musste, lief nichts nach vorne für die Friedrichshagener. Ganze 1,5 Torchancen erstolperte man sich in 90 Minuten. Dazu zeigte man desaströse Schwächen in der Defensive, trotz vermeintlicher Bestbesetzung in Selbiger. Wo soll es auch herkommen bei einer dauerhaften Trainingsbeteiligung von weit unter 50%. Nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Frische, die man auch schon in der Bezirksliga benötigt, fehlt so ziemlich jedem. Hertha hatte leichtes Spiel und bediente im Minutentakt ihre 2 Meter Sturmmaschine Kemkes mit langen Bällen, was ausreichte um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Ganze 3 Punkte trennen die Köpenicker nun noch von einem Abstiegsplatz, eine Situation, die der Mannschaft komplett fremd ist. Ohne Kehrtwende in den Köpfen wird man wohl mit Karacho Richtung Supergau stürzen.
Die nächsten drei Wochen werden zeigen wo die Reise hingeht. Nächsten Samstag empfängt man um 14 Uhr die Reserve des FC Internationale... Punkte müssen her!

*** Heimniederlage zum Rückrundenstart ***Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren - SG Rotation Prenzlauer Berg - Abtei...
18/02/2018

*** Heimniederlage zum Rückrundenstart ***

Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren - SG Rotation Prenzlauer Berg - Abteilung Fußball 2:4 (1:1)

FSV spielte mit:
Mencke, Kusche (46. Pursche), Klinkenberg, Pritzschke, Wallenfels, Boers (75. Leist), Bottke, Pretsch, D. Seiferth, P. Seiferth (61. Wichmann), Stüwe

Tore:
1:0 P. Seiferth (8.), 1:1 Jansen (17.), 2:1 Wichmann (69.), 2:2 Jansen (74.), 2:3 Jansen (76.), 2:4 Jansen (80.)

Nix wars, mit dem "Hühnchen rupfen"...
Trotz zweimaliger Führung gelang es dem FSV heute nicht die Punkte zu Hause zu behalten. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Von den Ausfällen Pietsch (wurde in der Nacht Papa... Alles Gute für alle Beteiligten) und Gruner (Urlaub) war mindestens einer zu viel. Außerdem verlief die Vorbereitung alles andere als zufriedenstellend.
Kapitän Klinkenberg hätte heute also beide Lücken schließen müssen, doch das war natürlich unmöglich. So versuchte man zuerst die "sichere" Variante, welche sich aber trotz 1:0 Führung, spätestens nach dem Ausgleich, als die nicht unbedingt "bessere" erwies und ging Mitte der ersten Hälfte deutlich höheres Risiko als man Klinkenberg wieder in die Mittelfeldachse einsortierte. Der Plan war nun also den Gegner aus der eigenen Defensive fern zu halten, was vorerst auch wunderbar funktionierte. Der eingewechselte Wichmann erzielte kurz nach einem Pfostenschuss, das 2:1 nach unhaltbarem Kopfball ins lange Eck. Die Freude währte jedoch nur kurz, da Rotation wie aus dem Nichts, nach langem Ball zum erneuten Ausgleich kam. Schwer zu sagen ob sie erkannt haben, dass die neu formierte FSV Abwehrreihe noch über Abstimmungsprobleme verfügte und hohe, lange Bälle heute zur Achillesverse werden sollten, jedoch setzten sie in 6 Minuten noch zwei weitere Treffer auf ganz ähnliche Weise nach.
Am Ende hieß es 2:4 in einer Partie in der man von zwei mittelmäßigen Teams eigentlich das etwas bessere war.
Gerne erwähnen wir hier auch gute oder zumindest solide Schiedsrichterleistungen, heute ist das jedoch nicht notwendig. Die Zuschauer sahen eine ganz schwache Spielleitung mit vielen Fehlern auf beiden Seiten.
Da man uns nun aufgrund eines "Verfahrensfehlers" des BFV die zugesprochenen Punkte aus dem Spiel gegen Srbija wieder aberkannte (2 Srbija Spieler konnten sich nicht ausweisen, bekommen nun aber trotzdem Recht!), wird die Luft nach unten ziemlich dünn.
Die Verantwortung für die nächsten Wochen liegen hier ganz klar auf Seiten der Spieler. Möchte man mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben, ist der Kader zu klein für Auszeiten. Erfolgt keine Kehrtwende in Puncto Trainingsanwesenheit, Gesundheitsprävention und Verantwortungsbewusstsein, kann es schon bald ein böses Erwachen geben.
Am kommenden Sonntag trifft man kurz nach Sonnenaufgang auf die dritte Vertretung von Hertha BSC, denen man im Hinspiel eine schmerzhafte Pleite zufügte. Anstoß ist um 10:15 Uhr an der Lüderitzstrasse.

Das gestrige Testspiel zwischen dem Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren und der 2. Herren des FV Erkner 1920 e.V. e...
14/02/2018

Das gestrige Testspiel zwischen dem Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren und der 2. Herren des FV Erkner 1920 e.V. endete 4:0 für die Friedrichshagener.
Die Tore erzielten 2x Daniel Seiferth, Alex Bottke und Patrick Stüwe. Am kommenden Samstag wird es dann wieder ernst, wenn mit der SG Rotation Prenzlauer Berg der erste Gegner der Rückrunde kommt, mit dem man noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Endete doch das 1. Saisonspiel spektakulär 6:4 für die Prenzlberger.

*** Heute Testspiel - 19:00 Uhr, FSV Arena ***Am heutigen Dienstagabend absolviert die 1. Herren ihren letzten Test, bev...
13/02/2018

*** Heute Testspiel - 19:00 Uhr, FSV Arena ***

Am heutigen Dienstagabend absolviert die 1. Herren ihren letzten Test, bevor am Samstag der Rückrundenauftakt beginnt. Zu Gast ist um 19:00 Uhr die Reserve des FV Erkner 1920 e.V. aus der Ostbrandenburgliga.

31/01/2018

*** 2. Testspiel ***

Ein weiterer Test über 3x30 Minuten endete am vergangenen Sonntag gegen den Kreisligisten Chemie Adlershof 5:1 für den FSV. Das Spiel wurde unter anderem genutzt um einige Testspieler zu sichten. Lediglich im Mittelsektor konnte der Bezirksligist überzeugen, am auffälligsten agierte dabei Patrick Stüwe, der 3 Treffer beisteuerte und einen ordentlichen Aufwärtstrend vorweist.
Am morgigen Donnerstag misst man sich mit einem weiteren Ortsnachbarn. Anstoß gegen den SSV Köpenick/Oberspree ist dann um 19:30 Uhr am Bruno-Bürgel-Weg.

20/01/2018

*** 1. Testspiel 2018 ***

Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren - SV Frankonia Wernsdorf 1919 e.V. 1:1 (0:0)

FSV spielte mit:
Lefevre, Pretsch, Gruner, Pritzschke, Wallenfels (70. Jungermann), Bottke, Klinkenberg, Boers, D. Seiferth, Stüwe, P. Seiferth (60. Biering, 70. Pursche)

Tore:
1:0 D. Seiferth (59.), 1:1 (65.)

Ein gelungener Auftakt gegen den Landesligisten aus Brandenburg. Die ersten 30 Minuten machte der Gast viel Druck und hatte fast alle Spielanteile, jedoch verteidigte der FSV sehr diszipliniert und ließ keine nennenswerten Torchancen zu. Nach der Pause wurden die Gastgeber mutiger und zeigten ansehnlichen Offensivfußball, was durch ein schön herausgespieltes Tor über Gruner und Bottke und einen eiskalten Abschluss durch Daniel Seiferth belohnt wurde.
Ein zu kurz geratener Abstoß wurde jedoch wenig später zum Boomerang und sorgte für den unnötigen Ausgleich. Eine weitere Siegmöglichkeit vereitelte der Wernsdorfer Torwart, als er kurz vor Schluss einen Foulelfmeter stark um den Pfosten lenkte.
Insgesamt war das für uns ein sehr guter Test gegen einen Gegner auf Augenhöhe, sicherlich auch aufgrund der Ausfälle einiger seiner Stammkräfte.
Wir wünschen den Wernsdorfern alles Gute für die Rückrunde und freuen uns auf ein eventuelles Wiedersehen.

+++ERGEBNISSTICKER+++🔟 Mal musste unser   nochmal ran an diesem dritten Adventswochenende und dabei sprangen starke 9️⃣️...
17/12/2017

+++ERGEBNISSTICKER+++

🔟 Mal musste unser nochmal ran an diesem dritten Adventswochenende und dabei sprangen starke 9️⃣️ Siege raus.💪🔥 Hier kommen die Ergebnisse im Überblick:

- SV Empor Berlin II 3:1
- FC Hellas Berlin 3:0
- Frauenfußball-Club Berlin 2004 1:0
- FC Viktoria 1889 Berlin III 4:1
- FSV Fortuna Pankow 46 e.V. 4:0
- Eintracht Mahlsdorf 0:3
- SG Rotation Prenzlauer Berg - Abteilung Fußball II 4:2
- Hellersdorfer Fußball Club e.V. 18:3
- FC Brandenburg II 10:2
- BSV Victoria Friedrichshain 1990 e.V. III 12:0

Schönes Restwochenende und ne schöne Winterpause gewünscht.

17/12/2017

*** Spielbericht 1. Herren ***

Friedrichshagener SV 1912 - Erste Herren - SV Empor Berlin II 3:1 (1:0)

FSV spielte mit:
Mencke, Pretsch (46. Kusche), Gruner, Pritzschke, Topel, Pietsch, Klinkenberg, Bottke (86. Boers), D. Seiferth (89. Wichmann), Braga de Souza, Stüwe (68. P. Seiferth)

Tore:
1:0 Klinkenberg (45.), 2:0 Stüwe (52.), 3:0 D. Seiferth (65.), 3:1 Bohn (78.)

Der FSV erreicht sein Hinrunden-Punkteziel auf der Zielgeraden.
Wie schon in der Vorwoche gegen den KSC präsentierte sich die Mannschaft auch heute wieder viel gefestigter und konzentrierter als zuvor.
Ganz sicher kann man hierfür die Systemumstellung im Zentrum verantwortlich machen, welche den Friedrichshagenern offensichtlich entgegenkommt.
Während es in der ersten Halbzeit mit ein paar Möglichkeiten auf beiden Seiten so aussah, als würde es torlos in die Kabinen gehen, stocherte Sekunden vor dem Abpfiff plötzlich Klinkenberg einen Ball aus dem Gewühl zum 1:0 ins Netz. Auch gut.
Erst in den zweiten 45 Minuten wurde es so richtig sehenswert, Empor versuchte Druck zu erzeugen, welcher aber spätestens nach 7 Minuten verpuffte, als Stüwe einen Eckball direkt verwandelte. Seine Reaktion verriet, dass das wohl eher unfreiwillig geschah aber toll anzusehen war es trotzdem, wie der Ball lang und länger wurde, um dann vom hinteren Innenpfosten über die Linie zu tippen. Ein besonderes Tor auch, weil Stüwe seit eineinhalb Jahren nicht mehr getroffen hatte und schon einige Male der Verzweiflung nahe war. Das Team gönnte ihm die Befreiung mit einem ausgiebigen Torjubel.
Gerade als Empor wieder etwas Gas geben wollte, schlug der FSV ein drittes Mal zu... und wie...
Braga de Souza mit Traumpässchen auf Seiferth, der den Torwart umkurvte und einschob.
Der Anschlusstreffer, den vorab Mencke 2x stark verteidigte, dann aber gegen den dritten Abpraller doch machtlos war, kam zu spät. Der FSV ließ nichts mehr anbrennen und verabschiedet sich erleichtert in die Winterpause.

Allen Freunden und Fans ein schönes Fest und einen guten Start ins neue Jahr.

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