Fliegergruppe Freudenstadt e.V.

Fliegergruppe Freudenstadt e.V. Die Fliegergruppe Freudenstadt mit ihrem Fluggelände in Musbach, betreibt das Fliegen in den Sparten Segelflug, Ultraleicht und Motorflug.

Spannende Tage unseres Jung-Piloten Marven in England!
02/10/2022

Spannende Tage unseres Jung-Piloten Marven in England!

Besuch der Lebenshilfe FDS - Begeisterte Gäste bei Rundflügen
02/10/2022

Besuch der Lebenshilfe FDS - Begeisterte Gäste bei Rundflügen

Freudenstadt berät über Veränderung des Freudenstädter Platzes zum Sonderlandeplatz
02/10/2022

Freudenstadt berät über Veränderung des Freudenstädter Platzes zum Sonderlandeplatz

Unser jüngster Leistungsflieger! Gutes Ergebnis im Wettbewerb!Lothar Schwrak im Schwarzwälder Boten vom 01.09.2022
01/09/2022

Unser jüngster Leistungsflieger! Gutes Ergebnis im Wettbewerb!
Lothar Schwrak im Schwarzwälder Boten vom 01.09.2022

Leider knapp verpasst. Nächstes Jahr gibt´s ne neue Chance!
29/08/2022

Leider knapp verpasst. Nächstes Jahr gibt´s ne neue Chance!

Lothar Schwark am 20.08.22 im Schwarzwälder Boten.Sonntag 21.08. war ein guter Flugtag, vielleicht hat´s ja gereicht!
22/08/2022

Lothar Schwark am 20.08.22 im Schwarzwälder Boten.
Sonntag 21.08. war ein guter Flugtag, vielleicht hat´s ja gereicht!

Lothar Schwark am 06.08.22 im Schwarzwälder Boten
06/08/2022

Lothar Schwark am 06.08.22 im Schwarzwälder Boten

Ein Ausflug mit 2 Segelflugzeugen von FDS-Musbach ins Hochgebirge und zurückVon Lothar Schwark „Es gibt Segelflüge, die ...
05/08/2022

Ein Ausflug mit 2 Segelflugzeugen von FDS-Musbach ins Hochgebirge und zurück

Von Lothar Schwark

„Es gibt Segelflüge, die vergisst man sein Leben nicht“. Meist sind es keine rasante Sprints bei Wettbewerben oder in der Segelflugbundesliga. Den echten Glücksfaktor erlebt man oft bei spontan angesetzten Flügen. Hier kommt der Genussfaktor nicht zu kurz. Michael Buchthal und Joachim Treier wollten wieder einmal von Musbach aus, die Alpen anzusteuern. Als Copilot luden sie ihre Flugschüler Marven Gründler und Jakob Schick ein. Unterwegs waren beide Teams mit je einem Duo Discus. Rund 250 Km vom Heimatflugplatz entfernt, wendete Buchthal mit Gründler nahe der Italienischen / Südtiroler Grenze beim Weißensee - Gletscher, umgeben von Bergen bis 3355 Meter Seehöhe. Treier erflog mit Flugschüler Jakob Schick die Bayrische und Tiroler Alpenwelt. Und so blickten beide Flugschüler am Ende des Tages auf sehr faszinierende und erlebnisreiche Alpenflüge zurück. Dabei sammelten sie jede Menge neue Erfahrungen und wunderschöne Eindrücke.

Schnell wurde ihnen bewusst, dass Alpenfliegen anderen Gesetzen unterliegt und viel Respekt vor den Bergen gefragt ist. Jeder Flugabschnitt muss klar durchdacht und der Rückzug in Täler mit Außenlandemöglichkeiten gesichert sein. So ist vor jedem hochalpinen Flug eine ausführliche Flugplanung unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen und gepaart mit viel Erfahrung gefragt. Michael Buchthal und Joachim Treier verfügen darüber. Buchthal hat zudem einen Weltmeistertitel den er 2008 im italienischen Rieti gewann Rieti, am Rande der Abruzzen.

Als die beiden Duo Discus mit ihren 20 Metern Spannweite gegen 12.30 Uhr bei großer Hitze in Musbach abhoben, ahnten Marven Gründler und Jakob Schick noch nicht, welche neuen Eindrücke sie gewinnen würden.
„Nach dem Ausklinken sind wir mit rund 3,5 Meter in der Sekunde gestiegen und in 2.400 Meter NN (Meereshöhe) abgeflogen“ berichtet Marven Gründler. Anschließend konnte man sich fürs Erste im Cockpit zurücklehnen, da der Sprung zur Alb Kante durch diesen Höhengewinn und sichere Thermik gesichert war.

Viele Piloten vergleichen das Überlandfliegen in der Blauthermik (wolkenloser Himmel) mit verbundenen Augen durch einen Wald zu gehen. Irgendwann erwischt man einen Baum und beim Segelfliegen irgendwann einen Aufwind. Präzise hangelten sich die Teams von Aufwind zu Aufwind. Vorbei an Albstadt, Mengen und Bad Waldsee kam man Isny näher.

Imposant zeichneten sich der Federsee sowie der Bodensee ab. Allgäu pur war rund um Isny angesagt. Von dort wurde das Tor nach Oberstdorf, der Hausberg der Allgäuer Alpen - der Grünten -mit seinem markant hohen Sendemasten, angeflogen.
Der Hausberg „zog“, ansonsten hätte der Kaffee am darunter liegenden Segelflugplatz Agathazell gewartet. Gründler und Schick konnte sich nicht sattsehen. Ans Hang nahe Fliegen mussten beide sich erst einmal gewöhnen.

Hier trennten sich die Wege der beiden Teams. Während Treier uns Schick zwei Stunden in den Allgäuer Alpen und über Tirol unterwegs waren, gingen Buchthal und Gründler zielstrebig auf Süd Kurs. 15 km westlich vom Flugplatz Reutte – Höfen, gelang der Aufstieg ins hohe Relief der Alpen. Über Landeck hinweg wurde das hochalpine Gebiet mit Eis und Schnee angesteuert.
Auch hier waren die Folgen der Hitze in einer wilden Steinlandschaft nicht zu übersehen.
Aus teils 4.000 Meter über NN, genoss das Musbacher Team grandiose Eindrücke bis nach Südtirol.

Auf dem Rückweg ging es zwischen den 3000-ern in Richtung Heimat. Das Nebelhorn machte seinem Namen alle Ehre. Die Spitze war von Wolken umhüllt und nicht sichtbar.
Nun lautete die Devise Richtung Heimat gleiten und Aufwinde im Flachland zu finden.
Für Bergneuling Gründler eine weitere Erfahrung, plötzlich wieder viel Luft unter sich zu haben. Bei Leutkirch trafen beide Musbacher Duo Discus XL wieder zusammen. Gemeinsam hangelte man sich von Flugplatz zu Flugplatz in Richtung Freudenstadt. In Mengen schien die Rückreise zu enden.
Mit Zustimmung des Mengeners Flugleiters querte man den Platz und fand 400 Meter über dem Flugplatz nochmals einen zwei Meter starken Aufwind. 1.800 Meter NN reichten, um sicher in Albstadt das Degenfeld zu erreichen.

Dort wurden sie dann von Axel Reich mit dem Vereins-UL „Dynamic“, abgeholt. Die letzten 45 Flugkilometer nach FDS-Musbach wurden dann jeweils im Flugzeugschlepp zurückgelegt.

Am Ende des Tags blickten die Teams auf ein gigantisches Flugerlebnis zurück, das ohne die Erfahrung und Flugkünste der beiden Fluglehrer, Buchthal und Treier, in dieser Form so nicht möglich gewesen wäre.
Mit 39 Aufwinden und einem durchschnittlichen Steigen von 0,98 Meter pro Sekunde, wurden rund 480 Flugkilometer erreicht. Allein die Kraft der Sonne hat dies ermöglicht.
Bei solchen Flügen bekommt man einfach nur Ehrfurcht vor der Schöpfung.
Flugpionier Otto Lilienthal, bekannt als erster Flieger der Menschheit, der ab 1891, die ersten Gleitflüge mit bis zu 25 Meter unternahm, käme aus dem Staunen nicht mehr heraus.

„Am Ende des Tages blickten wir auf einen sehr faszinierenden und erlebnisreichen Tag, mit wunderschönen Eindrücken zurück“, so Jakob Schick.

Bilder von Marven Gründler und Jakob Schick.

Lothar Schwark im Schwarzwälder-Boten vom 16.07.2022
19/07/2022

Lothar Schwark im Schwarzwälder-Boten vom 16.07.2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 05.07.2022
10/07/2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 05.07.2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 01.07.2022
04/07/2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 01.07.2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 27.06.2022
04/07/2022

Bericht von Lothar Schwark im Schwarzwälder Boten am 27.06.2022

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