12/06/2026
Aus der Traum!
Stellen Sie sich vor, liebe Hockeyfreunde, sie erspielen sich in der Topgruppe, welche sie über jahrelange gute Ergebnisse errungen haben, Platz 2 und treffen zur „Belohnung“ im Viertelfinale auf den Weltmeister.
Fehlt Ihnen die Phantasie? Uns auch!
Ein „Programmierungsfehler“ machte diese Konstellation allerdings möglich, welche aber umgehend von allen anwesenden Teamverantwortlichen korrigiert wurde.
1 vs 8, 2 vs 7, 3 vs 6 und 4 vs 5 lauteten nun die Ansetzungen. So wie es richtig ist.
Sagten wir alle Teamverantwortlichen? Nein, die Kollegen aus dem Vereinigten Königreich hatten all ihren Brexit-Frust mit nach Garmisch gebracht und bewiesen, dass es neben Esskultur, in Großbritannien auch an Sportsgeist mangelt.
Dieser Sachverhalt, gepaart mit der postfaktischen Herangehensweise des Vorsitzenden des Weltverbandes Ninzatti, welche selbst den US-Präsidenten vor Neid hätte erblassen lassen, führte zur größten Ungerechtigkeit der Sportgeschichte.
Während sich einerseits die „Grillsportgruppen“ aus „GB“ und Kolumbien, weit unter Turnierniveau, die Halbfinalteilnahme auswürfelten, kam es andererseits zum erneuten Gipfeltreffen zwischen Team Germany und den USA.
In einem Spiel, welches von der gezeigten Qualität her das Finale hätte sein sollen, begeisterten beide Mannschaften über die Overtime hinweg, bis ins Penaltyschießen. Mit dem glücklicheren Ende für Team-USA.
Was zurück bleibt ist Stolz und ein mit Leere gepaartes Gefühl von „injustice“!
Von etwas weniger Tragik begleitet, aber nicht weniger unglücklich, verließen unsere Damen gestern Abend die Spielfläche. Nach einem Spiel, welches vor allem eine beachtliche Entwicklung des Teams zeigte, musste man den Französinnen zum Finaleinzug gratulieren. Da war mehr drin, aber was soll‘s, heute Abend greifen unsere Mädels nach Bronze!
Wie großartig ist das?
Wir sagen: „Mindestens so großartig wie der Sachverhalt, dass man bei ASE-Hockey inzwischen auch Kaffee kaufen kann“!