04/05/2026
Der Lehrgang hat begonnen, aber der Einstieg bleibt offen.
Mit dem Ausbildungslehrgang 62 ist ein neuer Lehrgang staatlich geprüfter Tennislehrerinnen und Tennislehrer ge-startet. Wie so oft beginnt dieser Weg nicht mit fertigen Antworten, sondern mit Orientierung. Genau deshalb wurde das erste Seminar im März bewusst neu gestaltet: weniger als klassischer Einstieg, mehr als Raum, um zu verstehen, worum es in dieser Ausbildung eigentlich geht.
Denn die entscheidende Frage ist nicht, wie man Technik vermittelt. Entscheidend ist, was es bedeutet, als Tennislehrer zu arbeiten: Menschen zu begleiten, Entwicklungen anzustoßen und Wirkung auf und neben dem Platz zu erzeugen.
Wer das einmal erlebt hat, merkt schnell, dass Ausbildung im VDT nicht bei Inhalten beginnt, sondern bei der Frage, wie man Training versteht und gestaltet.
Gleichzeitig ist dieser Weg bewusst offen angelegt. Für alle, die sich bisher noch nicht entschieden haben oder den Zeitpunkt noch nicht gefunden haben, besteht weiterhin die Möglichkeit, mit Seminar 2 in den laufenden Lehrgang einzusteigen.
Vom 22. bis 25. Juni 2026 beginnt damit eine Phase, die gemeinsam mit den folgenden Seminaren das Fundament für das gesamte Tennistraining legt. Es geht weniger um einzelne Methoden als um Zusammenhänge: Wie entsteht Lernen im Tennis? Wie wird Training aufgebaut? Und wie entwickelt sich aus Technik tatsächlich Wirkung im Spiel?
Wer sich unsicher ist, ob dieser Weg aktuell passt, hat zusätzlich die Möglichkeit, sich in einem offenen Rahmen zu informieren.
Am Sonntag, den 7. Juni um 11 Uhr findet ein Zoom-Meeting mit dem VDT-Lehrteam statt. Dort geht es weniger um formale Abläufe als um ein ehrliches Bild der Ausbildung: Inhalte, Erwartungen, Möglichkeiten und die Frage, für wen dieser Weg sinnvoll ist.
Die Anmeldung zum Meeting ist über folgenden Link möglich:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/6t31Qb-vQQEy3G9KSiUemBA
Was sich durch alle Lehrgänge zieht, ist ein gemeinsamer Gedanke: Diese Ausbildung ist mehr als eine Qualifikation.
Sie ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Verständnis von Training, Lernen und Coaching. Sie verändert nicht nur, was man tut, sondern wie man denkt und oft auch, wie man den Sport insgesamt sieht.
In vielen Vereinen und Tennisschulen gibt es Spielerinnen und Spieler, die sich über das eigene Spiel hinaus für Tennis interessieren. Die gerne erklären, unterstützen oder Verantwortung übernehmen.