24/06/2026
Ich mache Yoga seit über 20 Jahren. Und da waren ein paar echt schmerzhafte Momente dabei!
Zum Glück! Denn genau die haben mich eigentlich erst so richtig wachsen lassen.
Was meine ich damit?
Das hier:
1. Erst wenn ich bemerke, wie gestresst ich wirklich bin, kann ich lernen mir in diesem Stress liebevoll begegnen.
2. Erst wenn ich erkenne, dass ich mich von mir selbst entfernt habe, kann ich beginnen, wieder einen Schritt auf mich zuzugehen.
3. Erst wenn ich bemerke, dass ich mich selbst optimiere und dem Schmerz dahinter Raum gebe, wird Selbstakzeptanz für mich als Wert wieder wichtig und kann wieder mehr werden.
4. Erst wenn ich bemerke, dass mein Körper heute andere Grenzen hat als gestern, kann ich beginnen, ihn so anzunehmen, wie er heute ist.
5. Wenn ich bemerke, dass mein Atem unruhig und flach ist, beginnt Achtsamkeit und ich kann ihr Raum geben allmählich mehr Tiefe zu gewinnen.
6. Wenn ich mein Ego auf der Matte bemerke, habe ich es überhaupt erst erkannt, erst dann kann ich lernen, Vergleiche loszulassen.
Für mich ist das die eigentliche Yogapraxis:
Mir selbst immer ehrlicher zu begegnen.
Und genau das ist eine Einladung um zu wachsen:
Denn jede schmerzhafte Selbsterkenntnis trägt auch die Möglichkeit in sich, wieder ein Stück mehr zu mir selbst zurückzufinden.
Wie ist es mit dir? Hattest du auch schon NICHT-Yogische Momente? Und was hast du mitgenommen?