31/05/2019
Liebe Freunde des ETCD, liebe (ehemalige) mitglieder,
der folgende Text ging letzte Woche per Email an einige Leute, von denen wir wissen, dass ihnen der ETCD besonders am Herzen liegt oder lag.
Da wir nicht von allen eine Email-Adresse hatten, und auch gerne viele erreichen wollen, die wir vielleicht bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatten, haben wir beschlossen, den Text hier zu veröffentlichen.
Wir schreiben Euch heute diesen Brief um Euch über die Entwicklungen in Sachen ETCD zu informieren.
Wir möchten Euch hiermit darüber aufklären, warum sich die ETCD-Mitglieder aus dem Vorstand des ETCD DFZR zurückgezogen haben und Euch den Grund erklären, warum wir uns in Zukunft nicht mehr in den neuen Verein einbringen werden.
Wie ihr wisst, hat sich der ETCD 2017 mit dem hessischen Verein "die FreiZeitReiter" zusammengetan. Dieser Schritt war notwendig, da wir aus den eigenen Reihen keine aktiven Mitglieder mehr fanden, die bereit waren, den Verein weiterhin zu führen.
Unsere letzten Vorstände Bernhard Semmelmann und Franziska Liebelt führten lange Verhandlungen mit den Vorständen der "FreiZeitReiter", Herrn Uwe Göbel (1. Vorsitzender des DFZR sowie Breitensportbeauftragter des hessischen Pferdesportbundes) und Herrn Robert Kuypers (Mitglied des Vorstandes des DFZR sowie Geschäftsführer des hessischen Pferdesportbundes).
Während dieser Verhandlungen wurde uns seitens des DFZR glaubhaft versichert, man hätte großes Interesse an einer Fusion unserer beider Vereine, denn man würde gerne unser Ausbildungssystem in der FN verankern und man benötige das langjährige Know-how unserer Ausbilder und Mitglieder um das Freizeit- und Wanderreiten innerhalb der FN besser bekannt zu machen und zu verankern.
In unserer letzten Mitgliederversammlung in 2016 wurden dann den Mitgliedern folgende Optionen zur Abstimmung gegeben:
1. Eine Fusion mit DFZR - hier würde unser Verein gleichwertig mit dem Partnerverein agieren, der Name ETCD würde gemeinsam mit dem DFZR bestehen bleiben, unsere Mitglieder hätten die Möglichkeit aktiv im Vorstand und im Verein mitzuwirken, unsere Ausbildung würde vollumfänglich von der FN anerkannt und könnte weiter geführt werden, Titel würden übernommen und entsprechend umgeschrieben, die Mitglieder würden nahtlos übernommen.
2. Ein Aufgehen im VFD - hier würde unser Verein gänzlich im VFD aufgehen. Unsere Mitglieder würden nahtlos übernommen und würden in einen gleichgesinnten Verein aufgenommen. Unsere Ausbildung würde innerhalb der VFD Ausbildungsskala anerkannt, Titel könnten übernommen werden.
3. Es finden sich aktive Mitglieder, die den Verein weiter führen
4. Der ETCD wird komplett aufgelöst und liquidiert
Die Mitgliederversammlung entschied sich mehrheitlich für die Variante 1, fühlte es sich für die Meisten doch so an, als würde der Club nicht ganz sterben, sondern der Trekkinggedanke könne überdauern.
Bei der ersten Mitgliederversammlung des neu fusionierten Vereines fanden sich dann mit Franziska Liebelt, Nicole Liebelt und Christina Semmelmann sowie Katrin Böse auch ETCD-ler, die sich bereit erklärten, den Club und den Trekkinggedanken im Vorstand weiter zu forcieren.
Franziska stellte sich als 2. Vorsitzende, Katrin wählte man zur "Ausbildungsbeauftragten", Nicole wurde zur "Wanderreitbeauftragten" gewählt und Christina fand einen Platz als Mitglied des Vorstandes.
Außerdem wurden von Seiten der DFZR gewählt:
Uwe Göbel, 1. Vorsitzender und als weitere Mitglieder des Vorstandes Robert Kuypers, Markus Michel, Julia Kohlstadt.
Wir setzten viel Hoffnung in den Verein, hofften mit dieser Besetzung das Wanderreiten und den Trekkinggedanken auch in Richtung der FN besser zu vertreten, hofften, unsere qualitativ hochwertige Ausbildung und deren System dort verankern zu können.
Angeblich ist in der Hinsicht auch viel passiert. Zitat U. Göbel: "Katrin Böse und ich haben sehr wohl die Trekkingausbildung, soweit dies nötig war, in der neuen APO 2020 verankert. Dazu muss man sagen, dass die meisten Ausbildungsinhalte der APO und der Trekkingordnung identisch waren. Das kann man allerdings nur wissen, wenn man bereit ist, sich auch damit zu beschäftigen und nicht nur herum meckern will."
Leider hat man davon bis heute nirgendwo etwas hören oder lesen können. Es gab eine Tagung, die von Herrn Göbel und Frau Böse besucht wurde, auf der nur angesprochen wurde, dass es bald einen Pferdeführerschein gibt. Mehr nicht. Es wurde aber weder ein Bericht noch ein Protokoll oder Ergebnisse veröffentlicht. Weder innerhalb der Vorstandschaft noch im Vereinsnewsletter oder auf der Homepage. Es war im Übrigen auch nicht erwünscht, dass andere Vorstandsmitglieder diese Tagung besuchten. Nicole und Franziska Liebelt hatten Interesse bekundet, wurden aber abgewiesen.
Im Übrigen hat Katrin Böse nicht wie von Herrn Göbel behauptet mitgeholfen, die Trekkingausbildung in der APO 2020 zu verankern. Sie hat lediglich die Anforderungen von ETCD und FN verglichen. Es gab nämlich in dieser Hinsicht niemanden, der an sie heran getreten ist unterstützend und im Namen des ETCD DFZR weiter tätig zu werden.
Was übrigens auch mehr oder weniger im Stillen Kämmerlein passierte war der Rücktritt von Katrin Böse aus dem Vorstand des ETCD DFZR. Katrin hat ihren Posten nach etwa einem Jahr Amtszeit aus persönlichen Gründen niedergelegt. Dieser Umstand wurde in der Vorstandssitzung im Sommer 2018 thematisiert. In der Mitgliederversammlung 2019 wurde im Protokoll vermerkt: "Nach Versand der Einladung zur Mitgliederversammlung hat Katrin Böse erklärt, dass sie ihr Amt als Sport- und Ausbildungsbeauftragte aus persönlichen Gründen niederlegen muss. Eine Nachwahl kann erst bei der nächstjährigen Mitgliederversammlung erfolgen. Bis dahin übernimmt Julia Kohlstadt kommissarisch die Aufgaben von Katrin Böse."
Katrin erhielt nicht einmal Worte des Dankes - zumindest nicht öffentlich.
Der nächste Rücktritt aus dem Vorstand passierte dann während der Vorstandssitzung, die der Mitgliederversammlung im Januar 2018 direkt voraus ging.
Franziska Liebelt legte in dieser Vorstandssitzung ihren Posten nieder. Als Begründung führte sie an, dass sie keine Gemeinsamkeiten mit dem Vorstand finden kann und nicht nochmals alles von vorne ausarbeiten will, das der ETCD schon vor mehr als 30 Jahren gemacht hat, z.B. das Wanderreitstationennetz. Sie war viele Jahre sehr aktiv im Vorstand des ETCD tätig, hat in ihren Positionen viel erreicht und viel erkämpft. Sie hatte den Eindruck, dass in dieser neuen Vereinskonstellation viele dieser Kämpfe erneut gefochten werden müssen. Die Kraft dazu würde sie nicht noch einmal aufbringen.
Sie wurde von Herrn Göbel gebeten, ihren Rücktritt doch bitte erst zum Ende des Jahres zu vollziehen, es wäre sonst die Einberufung einer Mitgliederversammlung in den nächsten 6 Monaten notwendig, um einen neuen 2. Vorsitzenden zu wählen. Dies wäre nicht gut machbar. Dieses Zugeständnis machte Franziska.
Also wurde die Neuwahl des 2. Vorsitzenden zur Mitgliederversammlung 2019 angekündigt und auch vollzogen.
Der Rücktritt wurde dann bei der Hauptversammlung erwähnt und die Ersatzkandidatin nominiert und gewählt.
Franziska Liebelt fand einige erklärende und auch deutliche Worte zu ihrer Entscheidung. Der Vorstand - allen voran Uwe Göbel dessen Aufgabe es als 1. Vorsitzender gewesen wäre, seine Stellvertreterin aus dem Amt zu entlassen und zu verabschieden - fand dann keine Worte mehr dazu. Es wurden nicht mal Worte des Dankes ausgesprochen. Weder während dieser Mitgliederversammlung noch wurde bis heute über die offiziellen Kanäle der Wechsel im Vorstand bekannt gegeben.
Es ist sogar so, dass im Protokoll der entsprechenden Mitgliederversammlung Franziska nicht einmal namentlich erwähnt wird. Nur der Name der neu gewählten 2. Vorsitzenden Sonja Hamburger wird in einem Satz thematisiert. Zitat: "Zu TOP 7 – Ersatzwahl für die zurückgetretene 2. Vorsitzende
Sonja Hamburger wird für das Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden vorgeschlagen. Sie stellt sich kurz vor. Weitere Vorschläge gibt es nicht. Sonja Hamburger wird einstimmig für den Rest der Legislaturperiode (bis Frühjahr 2021) gewählt."
Es mag jeder für sich entscheiden, ob es angemessen ist, ein langjähriges Vorstandsmitglied, mit dem man selbst viel und lang verhandelt hat, und das Ehrenmitglied des Vereins ist, so wortlos aus dem Dienst zu entlassen…
Vor Kurzem erlebte ich eine Ehrung in einem Musikverein einer 6000 Seelen Gemeinde. Es wurden drei langjährige Vorstandsmitglieder geehrt. Durchgeführt hat diese Ehrung der Bundestagsabgeordnete des Landkreises gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt. Es wurden offizielle Urkunden verliehen sowie vom Vorsitzenden des Vereins Geschenke überreicht.
Ganz so hochtrabend verliefen Ehrungen im Trekkingclub nicht. Aber langjährige Mitglieder wurden in der Jahreshauptversammlung erwähnt und persönlich geehrt. Zusätzlich wurden alle langjährigen Mitglieder im Trekkingmagazin aufgeführt.
Im "neuen" Verein hielt man es nicht einmal nach einem Hinweis auf die Mitgliederehrungen im Vorlauf der Mitgliederversammlung für notwendig, die Mitglieder, die viele Jahre lang ihren Beitrag an den Verein bezahlt haben, irgendwie zu bedenken. Weder in der Mitgliederversammlung noch im Newsletter.
Die Mitgliederversammlung 2019 in Butzbach war aber auch in einigen anderen Punkten Anstoß zu Ärger bei den anwesenden Mitgliedern.
Zunächst sollten wir zur Terminierung der Mitgliederversammlung eine kurze Erläuterung einfließen lassen. Die Mitgliederversammlung war zunächst auf den 19. Januar 2019 terminiert und eingeladen. Kurz nach Versand der Einladung stellte sich aber heraus, dass die Fusion bzw. Auflösung des ETCD rechtlich noch nicht abgeschlossen ist und dies noch einer ordentlichen Mitgliederversammlung des ETCD bedarf. Daher mussten auch die ehemaligen ETCD-Mitglieder gesondert eingeladen werden. Da allerdings die Frist zu einer regelgerechten Versammlung schon überschritten war, musste auch der Termin für die Mitgliederversammlung des ETCD DFZR verschoben werden. Also wurde dieser auf den 16. Februar verschoben und es erfolgte eine Einladung für die Mitgliederversammlung des ETCD DFZR sowie eine Einladung für die Mitgliederversammlung des ETCD.
Im Vorfeld der Mitgliederversammlung war auch eine Vorstandssitzung anberaumt. Diese dauerte naturgemäß etwas länger - eine Stunde Sitzung in 6 Monaten ist dann doch etwas knapp bemessen. In der Zwischenzeit kümmerten sich die mitgereisten Mitglieder darum, dass die ganze ETCD DFZR Gruppe im angrenzenden Lokal an einem großen Gruppentisch etwas zu essen bekommt. Augenscheinlich war dieser "Tagesordnungspunkt" von der Organisation nicht vorgesehen, denn die Betreiber der Gaststätte waren ein wenig überrascht und überrumpelt.
Auch nicht vorgesehen war wohl, dass Mitglieder an dieser Versammlung teilnehmen. Denn es war von der Organisation ein Tagungsraum für 12 Personen gebucht worden. Bedenkt man, dass der Vorstand selbst schon 7 Köpfig ist, kann man sich vorstellen, wie eng es wurde, als die 14 angereisten Mitglieder zusätzlich einen Platz in diesem Raum suchten. Die Begründung für den kleinen Raum war wie folgt: "Mitte des letzten Jahres hatten wir bei einer Vorstandssitzung in Friedrichsdorf-Köppern beschlossen, die diesjährige Mitgliederversammlung am 19. Januar stattfinden zu lassen. Ein ausreichend großer Sitzungsraum, den uns der Landessportbund kostenfrei zur Verfügung gestellt hätte, war dafür reserviert. Deinetwegen (hier wurde Franziska Liebelt angesprochen) musste der Termin verlegt werden; leider mit der Konsequenz, dass im Februar keine kostenfreien Seminarräume an einem Wochenende zu bekommen waren. Für den kleinen Raum im Johanniterhotel mussten wir 165 Euro Miete bezahlen. Ein größerer Raum wäre ungleich teurer gewesen. Aber wofür auch? Zu der letztjährigen Mitgliederversammlung war neben den Vorstandsmitgliedern nur ein (1) weiteres Mitglied gekommen." Wir erinnern uns, dass die Verlegung der Mitgliederversammlung rechtliche Gründe hatte, die nichts mit einem einzelnen Mitglied zu tun haben. Woran wir uns nicht erinnern ist, dass wir beim ETCD jemals einen Tagungsraum für unsere Mitgliederversammlungen gebucht und bezahlt hatten. Ein Nebenraum einer Gaststätte hat uns immer gute Dienste geleistet. Hier war dann auch der Punkt "Mittagessen" gleich mit abgedeckt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden die Gewinner des Wanderreitchampion-Wettbewerbes gekürt. Hier schlug schon das erste Missverständnis zu.
Der Wanderreitchampion ist ein Wettbewerb bei dem die Teilnehmer das Jahr über ihre gerittenen Übungs- und Wanderritte per GPS einreichen. Hierbei gibt es Punkte für gerittene Kilometer, gerittene Zeit und Übernachtungen. Geehrt wird, wer am Jahresende die meisten Punkte erritten hat.
Erdacht, geplant und durchgeführt wurde dieser Wettbewerb von Nicole Liebelt und Markus Michel. Der Verein hat diesen Wettbewerb großzügig unterstützt und Gewinne von insgesamt über 500 Euro ausgelobt. Bei der Ehrung der Sieger und der Verleihung der Preise führte ein Kommunikationsfehler innerhalb des Vorstandes dazu, dass die Preisträger vorerst mit leeren Händen wieder abreisen mussten. Urkunden oder Gutscheine sind der mangelnden Kommunikation innerhalb des Vorstandes zum Opfer gefallen, denn jeder dachte, der andere kümmert sich darum.
An dieser Stelle möchte ich - Nicole Liebelt - mich ausdrücklich und in aller Form bei den Siegern und Preisträgern entschuldigen. Eure Leistung war trotz meines Fehlers spitzenmäßig!
Sehr viel Unmut zog im Verlauf der Versammlung auch eine Aussage über unsere Trekking-Ausbilder auf sich.
Bei der Fusion unserer beider Vereine bestand für unsere Trekking-Ausbilder die Möglichkeit, in einem Wochenend-Lehrgang die Trekking-Ausbilder-Befähigung zum FN Trainer C umschreiben zu lassen.
Bei einer Diskussion über die unterschiedlichen Befugnisse, die mit den unterschiedlichen Trainer- bzw. Ausbilderscheinen bestehen fiel von Seiten der DFZR der Satz: "Eure Trekking-Ausbilder haben den Trainer C ja an dem Wochenende in Dillenburg geschenkt bekommen."
An diesem besagten Wochenende waren mit Franziska Liebelt, Christina Semmelmann, Manuela Lutz,… langjährige, erfolgreiche und verdiente Trekking-Ausbilder zugegen, die sich die Ausbildungsbefähigung redlich verdient hatten! Diese Personen warten bis heute auf eine Entschuldigung für diesen flapsigen Satz.
Stattdessen wurde die überhebliche Position noch weiter ausgebaut, indem in einer Email versucht wurde, diesen Satz zu konkretisieren. Zitat: "Diese Aussage bezog sich auf monetäre Aspekte. Ein Trainerlehrgang umfasst 120 Lehreinheiten an 18 Tagen. Ein Tag kostet im Landesgestüt üblicherweise 60 Euro. Das wären 1080 Euro gewesen; mit Übernachtung also rund 1500 Euro; abgesehen davon, dass keine Schule einen Lehrgang mit so geringer Teilnehmerzahl durchgeführt hätte. In Eurem Fall wurde der Lehrgang an nur einem Wochenende durchgeführt, was eine erhebliche Kosteneinsparung bedeutete."
Dass unsere Ausbilder aber die Lehrbefähigung ja schon lange erworben (sowohl monetär, denn auch die Ausbildung beim ETCD kostete Geld, als auch was die Kompetenz angeht) und auch schon zur Genüge unter Beweis gestellt haben, wurde nicht berücksichtigt.
Im Nachgang dieser Versammlung kochte dann innerhalb der "alten ETCD-ler" Unmut über das Verhalten der jetzigen Vorstandschaft gegenüber dem ETCD sowie seiner Mitglieder auf. Man fühlte sich im Verein nicht willkommen und hätte von Seiten des Vorstandes die eine oder andere Reaktion erwartet, die signalisiert, dass dieses Gefühl trügt und dass gemeinsam daran gearbeitet werden soll, diese neue Vereinigung zu einer Heimat für alle zu machen.
Es flossen Mails von frustrierten Mitgliedern in Richtung Vorstand, die aber nur auf Nachfragen hin alle Vorstandsmitglieder erreichten.
Nicole Liebelt versuchte - als Teil dieses Vorstandes - die Vorstandschaft zu überzeugen, dass eine Reaktion in Richtung der Mitglieder als Signal zur Bereitschaft zur Zusammenarbeit wichtig wäre.
In einem Telefonat mit Uwe Göbel bekam Nicole den Auftrag, ein Statement des Vorstandes zu verfassen, das im Newsletter veröffentlicht werden sollte.
Leider wurden sämtliche Vorstöße seitens Nicole - inclusive des gewünschten Statements totgeschwiegen.
Unter der Ohnmacht und dem Eindruck, dass sich der Rest der Vorstandschaft keiner Schuld bewusst ist, für die es sich zu entschuldigen gilt, sowie dem Gefühl, die Bemühungen sowie die eigene Person wäre unerwünscht, entschloss sich im April 2019 auch Nicole Liebelt zum Rücktritt von ihrem Vorstandsposten.
Auch diese Änderung der Vorstandschaft sowie die Änderung des Ansprechpartners beim Wanderreit-Champion-Wettbewerb wurde natürlich nicht veröffentlicht, es wurde lediglich die Vorstellung und die Emailadresse von Nicole von der Homepage entfernt.
Doch damit nicht genug. Nachdem der Rest der Vorstandschaft zunächst Mails und Schreiben von Mitgliedern, die an sie gerichtet wurden, wochenlang ignoriert hatten, entschieden sie sich schließlich dazu, diese Schreiben zu beantworten.
Sie ahnen es - die Herren fanden ihren ganz eigenen Weg dazu….
So wurde eine Mail, die Manuela Lutz mit der Bitte um Veröffentlichung im Newsletter am 21.03.2019 verschickt hatte, erst nach dreimaliger Erinnerung am 25.04.2019 beantwortet. Die Antwort wurde über die Geschäftsstelle des Pferdesportverbandes Hessen an Franziska und Nicole Liebelt weitergeleitet. Statt sich kooperationsbereit zu zeigen, wirkt die Antwort patzig, enthält Verleumdungen und die Veröffentlichung im Newsletter wird mit folgenden Worten verweigert: "Ihren Leserbrief und meine dazugehörige Gegendarstellung werden wir im Interesse des ETCD und DFZR nicht im Newsletter veröffentlichen."
Ein anderes Schreiben, das am 11.04.2019 von Irene Hägele an die Vorstandschaft geschickt wurde, wurde am 26.04.2019 beantwortet. Diese - und alle weiteren Antworten zu diesem Schriftwechsel - gingen an einen offenen Verteiler, in dem der Vorstand des ETCD DFZR, Franziska und Nicole Liebelt sowie Thomas Ungruhe (Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe bei der FN) zu finden sind.
In diesem Schriftwechsel wird behauptet, dass Frau Hägele aus dem Verein ausgeschlossen worden wäre. Im weiteren Verlauf des Schriftwechsels wurde an den selben Verteiler ein Dokument verschickt aus dem die Kontoverbindung sowie Zahlungsmodalitäten von Frau Hägele klar ersichtlich waren.
Auf einen Hinweis von Seiten Nicole Liebelt, dass die Veröffentlichung von Kontodaten einen Straftatbestand darstelle erfolgte die Antwort:
"auch ich habe schon mal etwas von der DSGV gehört und kurz überlegt, ob ich nur Irene Hägele oder den größeren Verteiler anschreibe. Ich war mir aber schnell sicher, dass sie keine rechtlichen Schritte einleitet, denn in diesem Zusammenhang wäre auch der Wahrheitsgehalt ihrer vorausgegangen Mail auf den Prüfstand gestellt worden."
Wobei er darauf anspielt, dass Frau Hägele in ihrer Korrespondenz anführte, FN Pferdewirtschaftsmeister zu sein. Dieser Umstand wurde ihr haarspalterisch abgesprochen, da der Pferdewirtschaftsmeister nicht von der FN geprüft und abgenommen wird, sondern von der zugehörigen Handwerkskammer.
Es liegt natürlich im Ermessen jedes Einzelnen, ob es akzeptabel ist, dass Vorstandsmitglieder eines Vereins ihre Mitglieder auf diese Art und Weise behandeln
Sämtliche Korrespondenz liegt uns natürlich vor und kann bei uns eingesehen werden, sollte Bedarf bestehen, sich tiefer einzulesen.
Nun habt ihr Euch durch sehr viel Text gelesen, der schlussendlich nur eines aufzeigen soll:
Der ETCD ist leider nur noch dem Namen nach vorhanden.
Der Vorstand des ETCD DFZR ist nun wieder - abgesehen von Christina Semmelmann - in fester Hand der FreiZeitReiter. Der Trekkinggedanke konnte leider die Fusion nicht überdauern und muss von uns allen im Kleinen fortgeführt werden. Im neuen Verein ETCD DFZR ist er nicht erwünscht.
Wir hoffen, wir können auch ohne Verein den Kontakt aufrecht erhalten. Wir werden auch bestimmt mal wieder ein "Ehemaligen-Treffen" organisieren. Bitte schreibt uns an, wenn ihr von uns hin und wieder Nachrichten über Aktionen erhalten möchtet.
Viele Grüße
Nicole Liebelt