07/01/2022
⁉️ Schon gewusst? ⁉️
Wer zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes Medikamente verschrieben bekommt, erhält mit der Übergabe des Medikaments klare Einnahmevorschriften. Jeder weiß, wenn er diese Dosierungsvorgaben und Einnahmeregeln nicht einhält, wird das Medikament aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wirken.
Sieht man nun Bewegung und das dazugehörige Training als Medizin, ist es sicherlich nachvollziehbar, dass es auch hier Einnahmeregelungen gibt und das sind die sogenannten Trainingsregeln.
Eine dieser Regeln ist die 𝐒𝐮𝐩𝐞𝐫𝐤𝐨𝐦𝐩𝐞𝐧𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧. Die Superkompensation sagt aus, dass es ein 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐦𝐚𝐥𝐞𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐡ä𝐥𝐭𝐧𝐢𝐬 𝐯𝐨𝐧 𝐁𝐞𝐥𝐚𝐬𝐭𝐮𝐧𝐠 (d.h. Training und Bewegung) 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐝𝐚𝐳𝐮𝐠𝐞𝐡ö𝐫𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐮𝐬𝐞 gibt. Auf die Praxis angewandt, bedeutet dies: Sind die Pausen zu kurz, dann hat der Körper nicht genügend Zeit sich zu erholen und wird auf Dauer Schaden nehmen; das Medikament ist überdosiert. Sind die Pausen zu lang, wird sich der Körper und seine Leistungsfähigkeit nicht verbessern, da die Wirkung bereits wieder nachgelassen hat; das Medikament ist unterdosiert.
👉 Beachte: Es ist gesünder, niedriger zu dosieren und dafür regelmäßiger und häufiger etwas einzunehmen (sich zu bewegen).
👉 Praxistipp: Für Personen aus dem Bereich des Gesundheitssports gilt am Anfang die Regel: „Weniger ist mehr“. Schon bei einem Training mit mäßiger Belsatung einmal pro Woche verbessert sich die Kraftausdauer, die Muskulatur entwickelt sich und der Fettstoffwechsel wird angeregt.
Das funktioniert allerdings nur solange, bis ein gewisses Niveau erreicht wird, dann ist eine Intensivierung des Trainings/der Bewegung sowohl in Bezug auf die Häufigkeit als auch auf die Anforderung nötig. Für den Gesundheitssport heißt das z.B.: Regelmäßig eine feste Kursstunde pro Woche führt bereits zu Verbesserungen. Besteht dann noch die Möglichkeit, das dort Gelernte für sich noch einmal zu üben, kann man das Medikament „Bewegung“ optimal nutzen.