03/08/2026
Ein Einstand nach Maß: BMW-Werksfahrer Tim Tramnitz Motorsport feierte beim legendären 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS7) ein sensationelles Debüt im GT3-Sport. Gemeinsam mit dem Team Schubert Motorsport fuhr der Youngster im BMW M4 GT3 EVO sensationell auf den zweiten Platz im Gesamtklassement.
Das traditionsreiche Sechsstundenrennen auf der Nordschleife bot die perfekte Kulisse für eine echte Premiere. Zum ersten Mal pilotierte der Ex-Formel 3-Pilot Tim Tramnitz den rund 590 PS starken BMW M4 GT3 EVO von Schubert Motorsport unter Rennbedingungen durch die „Grüne Hölle“ – und hinterließ zusammen mit seinen erfahrenen Teamkollegen Jens Klingmann und Ugo de Wilde sofort einen bleibenden Eindruck.
Furioser Doppelstint legt den Grundstein
Nach einem umkämpften Qualifying nahm das Trio im Fahrzeug mit der Startnummer 77 das Rennen von Startplatz 8 aus in Angriff. Tramnitz übernahm eine Schlüsselrolle im Cockpit: Mit einem extrem starken und konstanten Doppelstint machte der Nachwuchsfahrer bereits in der ersten Runde zwei Positionen gut und blies zur Aufholjagd.
Dank einer fehlerfreien fahrerischen Leistung und einer perfekten Boxenstrategie der Schubert-Mannschaft kämpfte sich der BMW kontinuierlich durch das hochkarätig besetzte Feld nach vorne.
Nach Ablauf der sechsstündigen Renndistanz und insgesamt 41 absolvierten Runden überquerte das Team den Zielstrich auf einem hervorragenden zweiten Gesamtrang. Das Trio musste sich im Ziel lediglich dem siegreichen Mercedes-AMG von Winward Racing geschlagen geben. Das Team von Schubert Motorsport zeigte sich nach dem Rennen hochzufrieden mit der Leistung des Neuzugangs: Das extrem positive Fazit der Teamleitung unterstrich, dass Tramnitz mit seinem starken Auftaktstint maßgeblich den Grundstein für diesen P2-Erfolg gelegt hat. Für den jungen Formel-Piloten ist dieser Erfolg auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt ein Meilenstein und der Beweis, dass er auch im GT3-Sport sofort ganz vorne mitmischen kann.