17/06/2026
🏃♀️ Mein Laufstil im Vergleich: Früher vs. Heute
„Das ist eben mein Laufstil, da kann man nichts machen“ – das habe ich früher selbst über mich gedacht. Wenn ich mir heute Videos von meinem Laufen von früher anschaue, sehe ich ein komplett anderes Bild.
Früher: Mein Brustkorb war wie eingefroren. Meine Arme haben sich total starr bewegt – eben wie bei einem Legomännchen. Die Quittung dafür? Eine ziemlich blöde Atemstrategie, keine umfängliche Atmung und vor allem: chronische Schmerzen vorne rechts in der Schulter und ständig wiederkehrende Probleme im unteren Rücken.
Heute: Mein Brustkorb bewegt sich richtig, meine Arme schwingen natürlich mit und eine umfängliche Atmung ist endlich möglich. Die größte Erleichterung? Die chronischen Schmerzen und diese Dauerspannung in Rücken und Brustkorb sind weg. Komplett schmerzfrei bin ich deswegen nicht – denn Schmerzen gehören zum Leben dazu –, aber das chronische Dauermuster ist gelöst.
Mein wichtigstes Learning daraus: Körperhaltung verändert sich von innen nach außen (Inside-Out-Approach). Es bringt gar nichts, sich einfach nur krampfhaft „gerade hinzusehen“. Wahre Veränderung passiert über das Nervensystem, die Atmung und von ganz tief drinnen.💛
Und das Ganze ist und bleibt ein Prozess. Je nachdem, was man über Jahre oder Jahrzehnte in seinen Körper „reingekippt“ hat, dauert die Veränderung eben seine Zeit. Auch bei mir ist längst nicht alles perfekt – meine Knie sind zum Beispiel immer wieder ein Thema, an dem ich aktuell noch im Prozess bin. Da bin ich absolut transparent mit euch: Es gibt hier kein schnelles Pflaster, sondern einen Weg, den man Schritt für Schritt geht.
Wie nimmst du deinen Körper beim Laufen oder Gehen wahr? Schreib es mir in die Kommentare! 👇