31/08/2020
Gießener Judoka zu Gast in Elz
Der Abschluss der Sommerferien gestaltete sich für den Judo-Club-Elz höchst erfreulich, denn der Judo-Club-Gießen besuchte das vereinseigene Dojo für ein gemeinsames Training.
Die 9-13jährigen Judoka freuten sich nach der langen Corona-Pause auf ein Wettkampftraining nach den aktuellen Hygieneregeln.
Ein zuvor professionell angelegter Trainingsplan, der in die Abschnitte Fitness, Technik, Randori (Übungskampf) aufgeteilt war, wurde an diesem Tag umgesetzt.
Das Fitnessprogramm, in das judospezifische Bewegungsabläufe integriert sind, dient der Steigerung von Leistung, Kondition und Ausdauer.
Im Technikprogramm werden diverse Schulter-, Hüft-, Bein-, Fuß- oder Körperwürfe sowie auch Haltegriffe und Hebel in der Bodenlage individuell verbessert oder verfeinert.
Das ist wichtig, um die Stärken und Talente des einzelnen Wettkämpfers zu optimieren.
Randori (Übungskampf) dient dazu, das gesamte judotechnische Repertoire mit unterschiedlichen Trainingspartnern auszuprobieren und in lockerer Form die erlernten Techniken anzuwenden.
Für Jugendsportwart (U13-U18) und Wettkampftrainer Simon Elhadj war das gemeinsame Training ein großer Erfolg, das auf jeden Fall wiederholt werden soll. "Natürlich ist uns bewusst, dass die sportliche Situation sich täglich ändern kann. Aber der Verein hat ein hervorragendes Hygienekonzept und wir können das Training situativ an die aktuellen Vorgaben anpassen" so Simon Elhadj.
Der Judo-Club-Elz war in seinem gewohnten sportlichen Elan einer der ersten Vereine in Hessen, der die Aktivität wieder aufgenommen hatte.
Neben den vielen Online-Trainingsangeboten ab April konnte im Mai ein den Corona-Bestimmungen angepasstes, kontaktloses Indoor-Training angeboten werden, das von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen wurde.
Der Judo-Club-Elz zeigt sich sehr flexibel und ist auf alles bestens vorbereitet.