01/03/2026
🙏
Wo Wege sich kreuzen und Herzen verbunden sind
Manche Begegnungen tragen mehr in sich als nur gemeinsames Training.
Sie tragen Verbundenheit.
Respekt.
Und dieses stille Wissen: Wir gehören zusammen.
Am vergangenen Freitag durften wir im Gohshinkan Ryu Dojo Soest lieben Besuch begrüßen. Paul, Dojoleiter des Gohshinkan Ryu Dojo Dresden, war gemeinsam mit einem seiner Schüler angereist – eine lange Reise, getragen von Hingabe und der Freude am Lernen. Ziel war ein intensives, trainingsreiches Wochenende bei Sōke Uwe Hasenbein und Sensei Andrea Kelchebach.
Dass diese Reise bei uns in Soest beginnen durfte, erfüllt uns mit Dankbarkeit.
Wenn sich die Dresdner und Soester auf der Matte begegnen, spürt man sofort: Hier trainieren nicht zwei Gruppen nebeneinander. Hier übt eine Familie. Eine Familie, die durch dieselbe Linie verbunden ist, durch dieselbe Haltung, durch denselben Geist.
Gohshinkan Ryu ist weit mehr als eine Stilrichtung, die an verschiedenen Orten unterrichtet wird.
Es ist eine Verbindung, die tief im Herzen verankert ist.
Auch wenn jeder in seinem eigenen Dojo trainiert, schlägt das Herz im gleichen Rhythmus. Man begegnet sich, besucht sich, wächst miteinander – und trägt das Erlebte wieder zurück in den eigenen Raum.
Der Austausch am Freitag war geprägt von Offenheit, konzentriertem Üben, gemeinsamem Lachen und diesem besonderen Gefühl, das entsteht, wenn Menschen denselben Weg gehen – unabhängig von der Stadt, aus der sie kommen.
Solche Momente erinnern uns daran, warum wir diesen Weg gehen.
Warum wir reisen.
Warum wir uns auf den Weg machen.
Warum wir immer wieder zueinander finden.
Und so blicken wir mit Freude bereits nach vorne:
Im April werden sich Elif und Volker auf den Weg nach Dresden machen, um dort zu trainieren, zu lernen und die Verbindung weiter zu vertiefen. Der Kreis schließt sich – und öffnet sich zugleich.
Danke, lieber Paul, für euren Besuch.
Danke für den gemeinsamen Abend auf der Matte.
Danke für das gelebte Miteinander.
Ein Weg.
Mehrere Dojo.
Ein Herz.