SG Dresden Striesen e.V. Nachwuchszentrum

SG Dresden Striesen e.V. Nachwuchszentrum Spenden zu Gunsten des Nachwuchszentrums:
SG Dresden Striesen
Kto: 31 201 706 14
BLZ: 850 503 00
O Am 1. Der Vorstand beschloß, vorerst einen B-Platz zu bauen.

Um die Jahrhundertwende entstanden in ganz Deutschland viele Sportvereine. Im Dresdner Osten gab es damals genauso begeisterte Sportler wie heute, obwohl die Bedingungen für den Sportbetrieb mit den heutigen nicht vergleichbar waren. Es wurde auf Höfen, Straßen oder wenig geeigneten Freiflächen Sport getrieben. Ein aus Lumpen zusammengebundener Ball musste die braune Lederkugel ersetzen. Die Begei

sterung kannte aber keine Grenzen und es fanden zünftige Vergleichskämpfe Zwischen einzelnen Straßenmannschaften statt.Sogenannte „wilde“ Vereine aus den damaligen Dresdner Bezirken Striesen, Blasewitz, Tolkewitz und Laubegast traten auf Bau-und Sandplätzen in sportlichen Wettstreit. Bald entstand das Bedürfnis, sich auch organisatorisch zusammenzuschließen. Juni 1910 waren die Vorbereitungen so weit gediehen,das der Zusammenschluß von vier „wilden“ Vereinen zum Dresdner Sportverein 1910 erfolgte. Vor den Eintragungen ins Vereinsregister wurde ein Statut aufgestellt. Der Charakter des Arbeitersportvereins "DSV 1910" geht deutlich aus dem Paragraph 2 hervor:
Der Verein bezweckt die Förderung der Volksgesundheit auf rein volkstümlicher proletarischer Grundlage zur Kräftigung des arbeitenden Volkes durch
a) Pflege aller Leibesübungen
b) Hebung des geistigen Wissens durch Vorträge und Versammlungen
1911
Der DSV wollte durch den Fußball bekannt werden und damit für den Arbeitersport werben.Deshalb wurde als erstes eine Fußballabteilung gebildet. Bereits 1911 konnte der DSV den Bezirksmeistertitel von Dresden erringen, wodurch die Mannschaft auch über Sachsens Grenzen bekannt wurde. Die Heimspiele des DSV wurden die ersten zwei Jahre auf einem Bauplatz in Tolkewitz ausgetragen.

1912
Ab 1912 war ein Sandplatz in Laubegast, die „Sandwüste“, Heimstatt der DSV Fußballer.

1914
Der friedliche Wettstreit mit anderen Vereinen wurde jäh durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. In vielen Karten und Briefen aus dem Felde kam zum Ausdruck, das die in der Heimat verbliebenen Sportler die Farben des Vereins hoch halten sollen. 22 Sportler des DSV mussten ihr Leben lassen.

1918
Ganze 33 Sportfreunde setzten das angefangene Werk der DSVer fort. Trotz vieler Schwierigkeiten in den Nachkriegsjahren gelang es der 1.Fußballmannschaft, bereits im Jahre 1920 Mitteldeutscher Meister zu werden.

1923-1924
Der Zuspruch der Dresdner Bevölkerung war durch die Erfolge gestiegen, und die „Laubegaster Sandwüste“war - wollte man vorwärts kommen - nicht mehr diskutabel. Die Frage nach einem neuen Sportplatz wurde immer dringender. Dieser B-Platz wurde durch die Mitglieder und Freunde des Vereins in ca. 6000 Arbeitsstunden im Jahre 1923 gebaut. 1924 erfolgte dann der erste Spatenstich für das „Stadion Dresden-Ost“. Jeder Sportfreund des Vereins verpflichtete sich zu einer wöchentlichen Arbeitsleistung von 5 Stunden. Der Aufruf an die Dresdner Arbeiter zur Mithilfe fand ein begeistertes Echo.Insgesamt wurden 72000 freiwillige unbezahlte Arbeitsstunden geleistet. Im Sommer 1925 war es dann endlich geschafft.Die Dresdner Arbeitersportler hatten sich eine eigene Heimstatt geschaffen. Vom 12.bis 19.Juli 1925 wurde das Stadion durch vielfältige Veranstaltungen eingeweiht.

1924-1928
Der Trainingsfleiß des DSV wurde 1924 im Spiel um den Kreismeistertitel Sachsens mit einem 6:0 Sieg über Leipzig-Stötteritz belohnt. Der Weg zum Bundesmeister im Arbeiter-Turn-und Sportbund war geebnet.Dem DSV gelang es auch im entscheidenden Spiel gegen „Stern Breslau“siegreich vom Platz zu gehen.Der Bann war gebrochen. In den Folgejahren 1925,1926 und 1927 wurde der Bundesmeistertitel erfolgreich verteidigt. Der Zuspruch zum DSV 1910 wurde bei der Dresdner Bevölkerung immer größer. Folgerichtig erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 250. Neben der Fußballabteilung entstanden Raffballmannschaften, eine Schießabteilung, Leichtathletengruppen, Billard-, Schach-und Gesangsabteilungen. Von1924 bis 1928 spielten die Fußballer u.a.gegen Mannschaften aus Frankreich, England, Finnland, Belgien, Österreich, der Schweiz und der CSR.Am 25.08.1925 verfolgten 18000 Zuschauer im Stadion an der Hepkestraße das Spiel gegen eine Auswahl aus Charkow.Das Ignorieren des Spielverbotes des ATSB sollte für den Dresdner Sportverein noch Folgen haben.Der DSV 1910 wurde aus dem ATSB ausgeschlossen. Doch die ATSB Funktionäre hatten nicht mit einer solchen Solidarität der anderen Vereine gerechnet. Absichtlich wurden von mehreren Vereinen Spielabschlüsse mit dem DSV getätigt,die automatisch zum Ausschluss aus dem ATSB führten. Lawinenartig lichteten sich die Reihen des ATSB und so sah sich dieser gezwungen, das Urteil gegen den DSV 1910 rückgängig zu machen.
1929-1933
Die Zersplitterung der Arbeiterklasse und ihrer Parteien in den 20er Jahren blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Arbeit der Sportvereine. 1929 kam die arbeiterfeindliche Haltung des ATSB deutlich zum Ausdruck.Die KPD gründete die „Rote Sporteinheit“ und die SPD die „Bundestreuen“.Den Opportunisten im ATSB gelang es leider auch, den DSV 1910 in zwei Vereine zu spalten. Die „Bundestreuen“ spielten fortan auf dem B-Platz während die Mannschaft der „Roten Sporteinheit“im Stadion ihre Spiele austrug. Der langjährige Streit zwischen beiden Vereinen wurde 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten beendet.

1945-1948
Am 22.Juni 1945 fanden sich ca.100 Sportfreunde unter Leitung ehemaliger DSV Funktionäre im Sportheim des „ Stadions Ost“ zur Gründung der „SG Striesen“ zusammen. Die „SG Striesen“ entwickelte den Sportbetrieb zunächst auf kommunaler Ebene. Es entstanden die Sektion Fußball mit 4 Mannschaften,die Sektion Handball mit 2 Mannschaften sowie eine Sektion Boxen. Bereits Anfang Juli 1945 fand das erste Fußballspiel im „Stadion Ost“ statt. 1946 begannen die ersten Punktspiele der neugegründeten Dresdner Sportgemeinschaften.Das Endspiel im Fußball-„Aufbauturnier“entschied am 6.Juli 1946 im Ostragehege die „SG Striesen“ mit 4:1 Toren gegen die „SG Löbtau“zu ihrem Gunsten. Damit wurden die Striesener Stadtmeister. Die Fußballjunioren erkämpften ebenfalls den Titel „Stadtmeister“. In den Jahren 1947/48 wurde der kommunale Sportbetrieb aufgelöst und die Sportgemeinschaften sogenannten Trägerbetrieben angegliedert. So entstand aus der „SG Striesen“ nunmehr die „ZSG Nagema“. Die 1.Fußballmannschaft konnte sich zwar nicht für die neugeschaffene Ostzonenliga qualifizieren doch spielte sie in der zweithöchsten Spielklasse, der Landesliga, eine führende Rolle.
1949-1989
Die Dresdner Zigarettenfabriken übernahmen 1949 unsere Sportgemeinschaft als Trägerbetrieb. Unter dem neuen Namen „BSG VVB Tabak“ vollzog die Sportgemeinschaft in den Folgejahren einen großen Aufschwung.Der damalige Hauptdirektor der VVB Tabak, Rudi Rätzer,hatte wesentlichen Anteil an der Verbesserung der materiellen Bedingungen für den Sportbetrieb. Ein Autobus für 18 Personen,ein Boxring und Tischtennisplatten konnten aus Mitteln des Betriebes angeschafft werden. Durch die Zuordnung zur Gewerkschaft „Nahrungs- und Genussmittel“ veränderte sich der Name der Sportgemeinschaft erneut. 1952 wurde die Sportgemeinschaft in „BSG Empor Tabak“ umbenannt. In den Folgejahren entwickelte sich unsere Sportgemeinschaft zu einer der größten Sportgemeinschaften der Stadt Dresden. Besonders die Sportlerinnen und Sportler der Sektionen Kegeln (Sonderliga), Fußball (DDR-Liga) und Billard (DDR-Liga) machten unsere Sportgemeinschaft über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Unter dem Motto „Mach mit-bleib fit“ wurden im Volkssport die Werktätigen des Trägerbetriebes und die Bürger der angrenzenden Wohngebiete einbezogen.
1972 wurden erstmalig Betriebssportfeste gemeinsam mit den Patenwohngebieten organisiert. Diese erfreuten sich seither wachsender Beliebtheit. So nutzten während der 12.Betriebs- und Wohngebietsfestspiele im Juni 1985 mehr als 1900 Werktätige und Bürger die vielfältigen Möglichkeiten aktiver sportlicher Betätigung. Am 1.September 1981 übernahmen unser Trägerbetrieb „VEB Vereinigte Zigaretten-Fabriken Dresden“ und unsere „BSG Empor Tabak“ das Trainingszentrum Fußball auf der Salzburger Straße. Aus dem Fußballnachwuchs unserer Sportgemeinschaft gingen viele Spieler hervor, die sich später bei „Dynamo Dresden“ einen Namen machten.
1989 trieben ca. 2100 Sportlerinnen und Sportler in unserer Sportgemeinschaft in 12 Sektionen als Mitglieder Sport. Einige Zahlen
1910 50 Mitglieder
1 Abteilung (Fußball)
1918 33 Mitglieder
1 Abteilung (Fußball)
1924 250 Mitglieder
7 Abteilungen (Fußball, Raffball, Schießen, Leichtathletik, Billard, Schach,Gesang)
1945 100 Mitglieder
3 Sektionen (Fußball, Handball, Boxen)
1950 600 Mitglieder
6 Sektionen (Fußball, Handball, Boxen, Tennis, Tischtennis, Gymnastik)
1955 780 Mitglieder
8 Sektionen (Fußball, Handball, Boxen, Tennis, Tischtennis, Gymnastik, Wandern,Ski)
1960 633 Mitglieder
7 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Tischtennis, Wandern, Billard, Gymnastik)
1965 870 Mitglieder
7 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Tischtennis, Gymnastik, DWBO, Billard)
1970 1020 Mitglieder
6 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Gymnastik, DWBO, Billard)
1975 1253 Mitglieder
7 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Gymnastik, Billard, Leichtathletik, Volleyball)
1980 1645 Mitglieder
8 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Gymnastik, Billard, Leichtathletik, Tischtennis, Spielleute)
1985 1945 Mitglieder
11 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Gymnastik, Billard, Leichtathletik, Tischtennis, Spielleute, Volleyball, DWBO, Versehrtensport)
1989 2100 Mitglieder
11 Sektionen (Fußball, Handball, Kegeln, Gymnastik, Billard, Leichtathletik, Spielleute, Volleyball, Versehrtensport, Allg.Sportgruppen, Yoga)

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01/02/2015

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18/01/2015

fanreport.com ist eine Internetplattform über den Amateurfußball in Deutschland und Österreich. Der Fokus wird dabei ausschließlich auf regionalen Fußball gelegt, um die Amateure vermehrt in den Vordergrund zu rücken. Liveticker, Spielberichte, News, Spielvorschauen, Expertentipps, Spieler der Woche…

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03/01/2015

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31/12/2014

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30/12/2014

Impressionen vom 26. Weihnachtsturnier der D-Junioren

Verfasser FuTi :-)Kleine Nachlese vom 26. Weihnachtsturniermarathon:Vier Tage Hallenfußball, fast 40 Stunden ...  Arbeit...
30/12/2014

Verfasser FuTi :-)

Kleine Nachlese vom 26. Weihnachtsturniermarathon:

Vier Tage Hallenfußball,
fast 40 Stunden ... Arbeit, Spaß und Leidenschaft.
60 Mannschaften und viele ... viele ... Tore.

Danke SG Dresden Striesen für das richtig gut organisierte Turnier und Danke Uwe Altmann, Simone und Frank Werner für die Umsetzung.

Danke an unserer Trainer, Spieler, Schiedsrichter und Fans.

Danke Karsten, Lukas, Jana und Martina am Imbiss und allen voran UNSERE Oma Werner, unsere gute Seele in der Sporthalle Gamigstraße ...

Danke an die Eltern die uns jeden Tag mit selbstgemachten Kuchen versorgt haben.

Danke an die Spieler, Betreuer und Fans der angereisten Mannschaften.
Schön das Ihr dabei wart.
Wir hoffen Euch hat es gefallen und hattet genau soviel Spaß wie wir.
Vielleicht sehen wir uns ja zum 27. Weihnachtsturnier 2015 wieder. Würde mich freuen.

Danke Tillmann und Tim, unsere Azubis am Sprecherpult ...

UND ...
.. Ganz, ganz lieben Dank an meine Gastfamilie.
Dorit, Ralf, die Katzen und Tim Lorenz .. die mich für die Tage aufgenommen und umsorgt haben. Ihr seid einfach Hammer ... Hammer ... G*** ...

Ich Wünsche Euch ALLEN ... von ganzen Herzen ...
.. einen Guten Rutsch und Viel Erfolg im Jahr 2015 ...

sportliche Grüße aus Leipzig Euer Fussball Tilo @ Family

Das Licht geht aus wir gehen nach Haus ... Das 26. WEIHNACHTSTURNIER hat sein Ende gefunden.
30/12/2014

Das Licht geht aus wir gehen nach Haus ...

Das 26. WEIHNACHTSTURNIER hat sein Ende gefunden.

30/12/2014

Impressionen vom 26. Weihnachtsturnier der C-Junioren

30/12/2014

Impressionen vom 26. Weihnachtsturnier der G-Junioren

28/12/2014

Tag zwei des 26. Weihnachtsturniers. Gleich spielen die E Junioren jeder gegen jeden und ab 16 Uhr die Alten Herren. Allen Mannschaften viel Erfolg

Adresse

Salzburgerstrasse 141
Dresden
01237

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