Das Dôjô "Hakutsurukan" (Die Halle des weissen Kranichs) wurde 2007 von den beiden Founder Circle Mitgliedern Cornelia Heinz und Sascha Wagener gegründet. Integriert in das übergeordnete "Mein Tempel" Zentrum, bietet die Schule ein wahres Paradies für Kampfkünstler, die einen ganzheitlichen, intelligenten und umfassenden Blick auf die Kampfkunst und das Karate haben. Dortmund ist seit Gründung des
Missing Link Karate das Hauptquartier der Community und bietet in regulärem Unterricht und in Intensivausbildung das Missing Link Karate an. Shotokan Karate ist der weltweit populärste Stil des japanischen Karate – und gleichzeitig eine der am stärksten reduzierten traditionellen Kampfkünste. Während seiner Reise von China nach Okinawa, von dort nach Japan und schließlich in die westliche Welt wurde der Stil erheblich simplifiziert. Missing Link Karate (MLK) entdeckt neu, was dabei verloren gegangen ist. Es verbindet Shotokan mit seinen Wurzeln in Okinawa und China und schafft die Verbindung zum realistischen Kampf, die durch die Regeln des Wettkampfsports in weiten Teilen verloren gegangen ist. MLK erhält die Vorteile des modernen Sportkarate, aber auch die tiefgehende Bewegungslehre der chinesischen Kampfkünste – und bezieht bewusst modernes Wissen zur Selbstverteidigung und Deeskalation mit ein. Anders als viele Stile presst MLK niemanden in das enge Korsett eines starren Systems. Stattdessen bildet es einen lebendigen Rahmen, der sich konstant weiterentwickelt. Mit dem Omote Kyu-Curriculum erhalten Schüler eine flexible, umfassende Einführung in die Kampfkunst; das Okuden/Kaiden Masterlevel-Curriculum hilft erfahrenen Praktikern, sich individuell und kreativ zur Meisterschaft zu entwickeln. Stil und Schüler wachsen durch das Training, nicht eingeengt von überkommenen Regeln aus einem anderen Jahrhundert. MLK steht für lebensbegleitende Kampfkunst, nicht für kurzfristige athletische Herausforderungen. Die Missing Link Karate Community
Die etablierten Kampfkunstverbände versagen häufig an ihrer grundlegenden Aufgabe: Statt Schüler zu verbinden und die Qualität des Trainings durch Lizensierung und Weiterbildung zu garantieren, werden sie schnell zu Bewahrern des Status Quo. Das sichert die Position der Verantwortlichen im Verband, beschränkt aber massiv die Möglichkeiten von Schülern und Praktikern. Die MLK Community hat daraus die Lehre gezogen, Verwaltung und politischen Wasserkopf auf ein Minimum zu reduzieren. Wir wollen auf die Kampfkunst fokussieren, lernen und uns weiterentwickeln, nicht um Macht und Einfluss kämpfen. Deswegen gibt es auch keinen Wettkampf. Die Community wurde 2010 gegründet, von Karateka, die über mehrere Jahrzehnte bei engagierten und vielseitigen Meistern trainiert haben, die einen offenen Blick auf das Karate bewahrt haben. Weil das keinem der Gründer genügte, haben sie zusätzlich intensiv über den Tellerrand geblickt, in Stilen wie Wudang Kung Fu, Wing Tsun, Systema, Ninjutsu, Vollkontakt-Karate; in Europa und Asien. Sie alle sind im renommierten ShoShin Projekt engagiert und eng verbunden mit Kampfkunstexperten rund um den Globus. Für das Grundkonzept, das Kyu- und Masterlevel-Curriculum sind die Dortmunder Karatelehrer Cornelia Heinz und Sascha Wagener verantwortlich, gemeinsam mit dem in Manchester lebenden Heero Miketta. Ihr gemeinsames Buch „Renzoku Waza“ definiert die Grundlagen des Missing Link Karate.