21/09/2022
Für diesen Sommer hatten wir einen ganz besonderen Urlaub geplant. Es ging an den Schliersee, also bis in die Alpen bzw. vor die Alpen. So weit waren wir mit Calle noch nie gereist, denn das Fahren mit Wohnwagen dauert nun mal länger und ist etwas beschwerlicher, als einfach mit dem Auto 750 km zu düsen. Aber weil es mein sehnlichster Wunsch war, endlich einmal den Urlaubsort zu besuchen, an dem ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern gewesen war, entschieden wir uns für einen Roadtrip mit Hauptziel https://www.camping-schliersee.de/, um von dort aus Tagesausflüge nach Landl/Tirol etc. zu machen. Den Wohnwagen wollten wir nicht durch die Berge ziehen, weil das einfach zu viel für unser Zugfahrzeug geworden wäre. Steigungen schafft unser Astra zwar, aber eher in Maßen. Nachdem sich unsere Anreise durch einen zerstochenen Wohnwagenreifen um 2 Tage verzögert hatte fuhren wir am Mo., den 25.7.22 die 380 km (fast 6 Std. wegen Stau und Baustellen) bis zum Campingplatz http://www.kalte-quelle.de/ bei Würzburg. Wir hatten dort 3 Nächte gebucht, um während unseres Zwischenaufenthaltes die Stadt Würzburg und die Umgebung anzusehen. Dieser Plan hatte sich aber nun zerschlagen und wir blieben nur für eine Nacht. 40 Euro hatten wir vorab anzahlen müssen, brauchten aber für diese eine Nacht nun nur 26 Euro. Da die Differenz nicht ausgezahlt werden konnte bot man uns an, den Überschuss mit unserer Brötchenbestellung zu verrechnen und den Rest in Duschmarken (die sinnigerweise hier aus 1-Euro-Münzen bestanden) auszuzahlen. Somit hatten wir zumindest kein Minusgeschäft gemacht. Der Platz gefiel uns sehr gut. Man hatte uns für diese eine Nacht kurzfristig einen Platz auf dem Durchreise-Rasen zugewiesen. Wären wir – wie ursprünglich geplant – die 3 Nächte geblieben, dann hätten wir einen schöneren Platz direkt am Main bekommen. So jedoch konnten wir angekuppelt stehenbleiben und waren am nächsten Morgen sofort abfahrbereit. Der Platz war ‚altmodisch‘ freundlich und sympathisch, so dass wir sicherlich noch einmal wiederkommen werden. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr mal eine ganze Woche dort verbringen, denn der Spessart ist eine schöne Gegend zum Wandern – und wir werden dort sicherlich noch einige andere schöne Dinge/Städte erkunden können. – Am Platz gab es ein Restaurant, einen Biergarten, in der Rezeption konnte man Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf käuflich erwerben – und vor allem gab es gekühlte Flaschen lokalen Weißweins (6,80 Euro/Flasche). – Nach unseren Reifenstress habe ich die Flasche, die wir dort abends kauften und tranken die beste Weinflasche die ich in diesem ganzen Jahr geleert hatte! – Endlich Urlaub! Am folgenden Vormittag machten wir uns auf unseren 325 km weiten Weg zum Schliersee. Der Navi führte uns bis Nürnberg (über 100 km) nur über Landstraße, da wieder eine Straßensperrung auf unserem Weg lag. Landstraße ist mit Wohnwagen nicht so spaßig, wenn man große Entfernungen zurücklegen will. Man weiß nie, ob man wirklich überall durchpasst und ob es vielleicht steile Steigungen gibt. Das Überholen von Traktoren ist auch nicht so einfach. Wieder brauchten wir 5 - 6 Stunden. In Schliersee selbst waren auch noch ein paar Schikanen eingebaut in unsren Anreiseweg, da im Ort Straßenbauarbeiten vor sich gingen. Jörg schaffte es aber, Calle über eine abgetragene Straße an Baggern und anderen Baufahrzeugen vorbeizuziehen. Auf seine Frage an einen der Bauarbeiter, ob wir dort vorbeipassen würden bekam er zur Antwort: ‚Wenn’s Geduld haben….!‘. Wir kamen am Campingplatz Schliersee https://www.camping-schliersee.de/ an und waren gespannt auf unseren Platz am See. Dieser war allerdings durch 2 Reihen Sträucher und eine Liegewiese vom Wasser getrennt, so dass man leider keinen direkten Blick auf den See hatte. Trotzdem hatte der Platz ein tolles Ambiente. Er war größtenteils ausgebucht und es herrschte total reges Treiben. Es war auch ein An- und Abreisen. Die Stellplätze waren ziemlich klein/eng, und wir hatten während unseres 9tägigen Aufenthalts sehr häufig wechselnde Stellplatznachbarn. Es waren viele Bullies dort. In der Mitte des Geländes befand sich das Gebäude, das Rezeption, Restaurant, Kiosk, Terrasse und nebenan Sanitärgebäude beinhaltete. Von allen Seiten war dieses gut zu erreichen. WLAN funktionierte nur auf der Terrasse, so dass ich abends häufig am Rande der Terrasse anzutreffen war. Selber Schuld….. ich hätte es ja nicht machen müssen….. . Schwarz- und Grauwasserentsorgung befand sich auf der Rückseite des Gebäudes – und für den Müll gab es einen Schuppen direkt neben dem Rezeptionsgebäude. Viele Camper auf diesem Platz genossen den Wassersport, gingen schwimmen oder benutzten ihre SUPs. Direkt am Campingplatz vorbei führte eine Bahnstrecke mit einem unbeschrankten Bahnübergang. Daher pfiff der Zug in unmittelbarer Nähe fast rund um die Uhr. Nur nachts machte er eine kurze Pause. Ich gewöhnte mich schnell an dieses Pfeiffen. Jörg konnte sich nicht daran gewöhnen und wurde häufig im Schlaf gestört! Bei Rückkehr von unseren Tagesausflügen mussten wir oft an der Einfahrt zum Campingplatz warten, weil die Durchfahrt durch anreisende Fahrzeuge versperrt war. Wenn mal niemand im Weg stand war das Einfahren sehr einfach, weil die Kamera an der Schranke unser Auto-Nummernschild erkannte und sich automatisch öffnete. Das Restaurant am Platz war genial. Der Duft verführte uns häufiger mal, dort zu essen. Außerdem schmeckte das lokale Bier dort wunderbar! Einmal hatten wir uns dort auch mit alten Bekannten, die im Nebenort wohnen, zum Essen verabredet. Morgens konnte man am Kiosk superlange Schlangen an Brötchenabholern sehen. Wir hatten ja noch unsere Brötchen aus Würzburg und sonst backen wir morgens immer unsere eigenen Brötchen im Omnia auf. An der Rezpetion konnte man bei Bedarf fast den ganzen Tag lag jemanden erreichen, wenn nötig. Dort waren alle super freundlich! Der Platz war einer der teureren. Ca. 40 Euro zahlten wir am Tag zuzüglich Strom nach Verbrauch (28,40 Euro zahlten wir am Ende für den Verbrauch an 9 Tagen. Kühlschrank hatten wir auch über Strom angeschlossen). – Nach dem Urlaub kauften wir uns übrigens einen EcoFlow Delte. Noch haben wir ihn nicht ausprobiert, aber evtl. kann man durch diese riesige Batterie/Powerstation etwas Strom sparen. Demnächst werden wir uns noch ein Solarpanel dazu besorgen. An einem Tag spazierten wir 7 km um den Schliersee, einmal fuhren wir in ‚mein‘ Landl, zum Thiersee und auf dem Rückweg machten wir einen Filmrundgang in ‚Frühling‘, eigentlich Barischzell. An einem anderen Tag machten wir uns auf den Weg nach Söll/Going/Ellmau….., da wir eine Traktorfahrt zum Gruberhof (Der Bergdoktor) gebucht hatten. Wir sahen uns die Bergdoktorpraxis (nur von außen) an und standen auf dem Dorfplatz von Ellmau, an dem das Gemeindeamt, das Restaurant ‚Der Wilde Kaiser‘ (nur von außen) zu sehen ist, ebenso wie die aus der Serie bekannte Kirche. Das war toll! - Wir sahen uns den Spitingsee an, liefen zur Albert-Link-Hütte, genossen das Markus-Wasmeier-Museum und fuhren mit der Seilbahn zur Schliersbergalm hinauf (und wieder hinunter). Einen Tag genossen wir in der Gegend der Ackernalm (auch alte Urlaubsregion von mir). Ziemlich schnell war unsere Zeit in Schliersee vorüber und wir machten uns wieder abreisebereit, um zu unserer Zwischenstation auf dem Rückweg zu fahren. Ca. 380 km entfernt hatten wir einen Stellplatz im Odenwald River Camp https://odenwald.camp/ in Neckargerach gebucht, ca. 40 km von Heidelberg entfernt. Eigentlich hätten wir in Heidelberg campen wollen, aber die beiden Plätze in der Nähe nahmen keine Reservierungen an. Dort hätten wir nur spontan vorbei kommen können – aber das wollten wir nicht. Wir wollten schon eine feste Reservierung haben und wissen, wo wir landen und dass wir dort auch tatsächlich bleiben konnten. – Das Odenwald River Camp gefiel uns sehr gut. Dort war alles viel weitläufiger als am Schliersee. Es war richtig ruhig verglichen mit der Schliersee-Atmosphäre. Das tat mal richtig gut. Wir bekamen für die 3 Nächte einen Platz direkt am Neckar. Unser Stellplatz war teilweise gepflastert, so dass wir Calle gar nicht viel ausrichten mussten. Er stand gerade. Nicht mal die Bigfoots mussten wir rausholen. Wir standen neben einem Baum, der uns Schatten spendete, so dass wir auch das Sonnensegel eingepackt lassen konnten. Es fühlte sich an als wären wir direkt nach dem Hinstellen schon fertig mit Ehttps://odenwald.camp/. Gut so!! Das Wetter wurde immer heißer. Am 2. Tag hatten wir 37 Grad, so dass wir GAR NICHTS unternahmen. Wir lagen einfach im Liegestuhl uns erholten uns zwischen den Mahlzeiten. Abends aßen wir im campingplatzeigenen Restaurant. Die Pizza war köstlich – und auch hier gab es lokal gebrautes Bier. – Die Platzbetreiber waren noch ziemlich jung uns sehr nett. Sanitärgebäude waren frisch renoviert worden, es war sauber und man fühlte sich sehr wohl. WLAN gab es am Restaurant. Manchmal reichte es bis zum Stellplatz. - Das einzig Grausame waren die Kirchenglocken, die tatsächlich die ganze Nacht hindurch läuteten - jede viertel Stunde! Wenn man kein Wanderer ist oder das Wetter einem zu heiß zum Wandern ist, dann ist man in dieser Gegend fehl am Platz, denn viel ist dort nicht los. Es gibt viele Burgen zu besichtigen, aber wir fuhren schlicht und einfach an unserem letzten Urlaubstag noch einmal nach Heidelberg. Für dem Heimweg am 6.8.22 brauchten wir wieder fast 6 Stunden. Das Fahren war immer beschwerlich. Es gibt einfach zu viel Verkehr auf den Straßen!
Für diesen Sommer hatten wir einen ganz besonderen Urlaub geplant. Es ging an den Schliersee, also bis in die Alpen bzw. vor die Alpen. So weit waren wir mit Calle noch nie gereist, denn das Fahren mit Wohnwagen dauert nun mal länger und ist etwas beschwerlicher, als einfach mit dem Auto 750 km zu düsen. Aber weil es mein sehnlichster Wunsch war, endlich einmal den Urlaubsort zu besuchen, an dem ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern gewesen war, entschieden wir uns für einen Roadtrip mit Hauptziel https://www.camping-schliersee.de/, um von dort aus Tagesausflüge nach Landl/Tirol etc. zu machen. Den Wohnwagen wollten wir nicht durch die Berge ziehen, weil das einfach zu viel für unser Zugfahrzeug geworden wäre. Steigungen schafft unser Astra zwar, aber eher in Maßen.
Nachdem sich unsere Anreise durch einen zerstochenen Wohnwagenreifen um 2 Tage verzögert hatte fuhren wir am Mo., den 25.7.22 die 380 km (fast 6 Std. wegen Stau und Baustellen) bis zum Campingplatz http://www.kalte-quelle.de/ bei Würzburg. Wir hatten dort 3 Nächte gebucht, um während unseres Zwischenaufenthaltes die Stadt Würzburg und die Umgebung anzusehen. Dieser Plan hatte sich aber nun zerschlagen und wir blieben nur für eine Nacht. 40 Euro hatten wir vorab anzahlen müssen, brauchten aber für diese eine Nacht nun nur 26 Euro. Da die Differenz nicht ausgezahlt werden konnte bot man uns an, den Überschuss mit unserer Brötchenbestellung zu verrechnen und den Rest in Duschmarken (die sinnigerweise hier aus 1-Euro-Münzen bestanden) auszuzahlen. Somit hatten wir zumindest kein Minusgeschäft gemacht. Der Platz gefiel uns sehr gut. Man hatte uns für diese eine Nacht kurzfristig einen Platz auf dem Durchreise-Rasen zugewiesen. Wären wir – wie ursprünglich geplant – die 3 Nächte geblieben, dann hätten wir einen schöneren Platz direkt am Main bekommen. So jedoch konnten wir angekuppelt stehenbleiben und waren am nächsten Morgen sofort abfahrbereit. Der Platz war ‚altmodisch‘ freundlich und sympathisch, so dass wir sicherlich noch einmal wiederkommen werden. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr mal eine ganze Woche dort verbringen, denn der Spessart ist eine schöne Gegend zum Wandern – und wir werden dort sicherlich noch einige andere schöne Dinge/Städte erkunden können. – Am Platz gab es ein Restaurant, einen Biergarten, in der Rezeption konnte man Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf käuflich erwerben – und vor allem gab es gekühlte Flaschen lokalen Weißweins (6,80 Euro/Flasche). – Nach unseren Reifenstress habe ich die Flasche, die wir dort abends kauften und tranken die beste Weinflasche die ich in diesem ganzen Jahr geleert hatte! – Endlich Urlaub!
Am folgenden Vormittag machten wir uns auf unseren 325 km weiten Weg zum Schliersee. Der Navi führte uns bis Nürnberg (über 100 km) nur über Landstraße, da wieder eine Straßensperrung auf unserem Weg lag. Landstraße ist mit Wohnwagen nicht so spaßig, wenn man große Entfernungen zurücklegen will. Man weiß nie, ob man wirklich überall durchpasst und ob es vielleicht steile Steigungen gibt. Das Überholen von Traktoren ist auch nicht so einfach. Wieder brauchten wir 5 - 6 Stunden. In Schliersee selbst waren auch noch ein paar Schikanen eingebaut in unsren Anreiseweg, da im Ort Straßenbauarbeiten vor sich gingen. Jörg schaffte es aber, Calle über eine abgetragene Straße an Baggern und anderen Baufahrzeugen vorbeizuziehen. Auf seine Frage an einen der Bauarbeiter, ob wir dort vorbeipassen würden bekam er zur Antwort: ‚Wenn’s Geduld haben….!‘.
Wir kamen am Campingplatz Schliersee https://www.camping-schliersee.de/ an und waren gespannt auf unseren Platz am See. Dieser war allerdings durch 2 Reihen Sträucher und eine Liegewiese vom Wasser getrennt, so dass man leider keinen direkten Blick auf den See hatte. Trotzdem hatte der Platz ein tolles Ambiente. Er war größtenteils ausgebucht und es herrschte total reges Treiben. Es war auch ein An- und Abreisen. Die Stellplätze waren ziemlich klein/eng, und wir hatten während unseres 9tägigen Aufenthalts sehr häufig wechselnde Stellplatznachbarn. Es waren viele Bullies dort. In der Mitte des Geländes befand sich das Gebäude, das Rezeption, Restaurant, Kiosk, Terrasse und nebenan Sanitärgebäude beinhaltete. Von allen Seiten war dieses gut zu erreichen. WLAN funktionierte nur auf der Terrasse, so dass ich abends häufig am Rande der Terrasse anzutreffen war. Selber Schuld….. ich hätte es ja nicht machen müssen….. . Schwarz- und Grauwasserentsorgung befand sich auf der Rückseite des Gebäudes – und für den Müll gab es einen Schuppen direkt neben dem Rezeptionsgebäude.
Viele Camper auf diesem Platz genossen den Wassersport, gingen schwimmen oder benutzten ihre SUPs.
Direkt am Campingplatz vorbei führte eine Bahnstrecke mit einem unbeschrankten Bahnübergang. Daher pfiff der Zug in unmittelbarer Nähe fast rund um die Uhr. Nur nachts machte er eine kurze Pause. Ich gewöhnte mich schnell an dieses Pfeiffen. Jörg konnte sich nicht daran gewöhnen und wurde häufig im Schlaf gestört!
Bei Rückkehr von unseren Tagesausflügen mussten wir oft an der Einfahrt zum Campingplatz warten, weil die Durchfahrt durch anreisende Fahrzeuge versperrt war.
Wenn mal niemand im Weg stand war das Einfahren sehr einfach, weil die Kamera an der Schranke unser Auto-Nummernschild erkannte und sich automatisch öffnete.
Das Restaurant am Platz war genial. Der Duft verführte uns häufiger mal, dort zu essen. Außerdem schmeckte das lokale Bier dort wunderbar! Einmal hatten wir uns dort auch mit alten Bekannten, die im Nebenort wohnen, zum Essen verabredet.
Morgens konnte man am Kiosk superlange Schlangen an Brötchenabholern sehen. Wir hatten ja noch unsere Brötchen aus Würzburg und sonst backen wir morgens immer unsere eigenen Brötchen im Omnia auf.
An der Rezpetion konnte man bei Bedarf fast den ganzen Tag lag jemanden erreichen, wenn nötig. Dort waren alle super freundlich!
Der Platz war einer der teureren. Ca. 40 Euro zahlten wir am Tag zuzüglich Strom nach Verbrauch (28,40 Euro zahlten wir am Ende für den Verbrauch an 9 Tagen. Kühlschrank hatten wir auch über Strom angeschlossen). – Nach dem Urlaub kauften wir uns übrigens einen EcoFlow Delte. Noch haben wir ihn nicht ausprobiert, aber evtl. kann man durch diese riesige Batterie/Powerstation etwas Strom sparen. Demnächst werden wir uns noch ein Solarpanel dazu besorgen.
An einem Tag spazierten wir 7 km um den Schliersee, einmal fuhren wir in ‚mein‘ Landl, zum Thiersee und auf dem Rückweg machten wir einen Filmrundgang in ‚Frühling‘, eigentlich Barischzell. An einem anderen Tag machten wir uns auf den Weg nach Söll/Going/Ellmau….., da wir eine Traktorfahrt zum Gruberhof (Der Bergdoktor) gebucht hatten. Wir sahen uns die Bergdoktorpraxis (nur von außen) an und standen auf dem Dorfplatz von Ellmau, an dem das Gemeindeamt, das Restaurant ‚Der Wilde Kaiser‘ (nur von außen) zu sehen ist, ebenso wie die aus der Serie bekannte Kirche. Das war toll! - Wir sahen uns den Spitingsee an, liefen zur Albert-Link-Hütte, genossen das Markus-Wasmeier-Museum und fuhren mit der Seilbahn zur Schliersbergalm hinauf (und wieder hinunter). Einen Tag genossen wir in der Gegend der Ackernalm (auch alte Urlaubsregion von mir).
Ziemlich schnell war unsere Zeit in Schliersee vorüber und wir machten uns wieder abreisebereit, um zu unserer Zwischenstation auf dem Rückweg zu fahren. Ca. 380 km entfernt hatten wir einen Stellplatz im Odenwald River Camp https://odenwald.camp/ in Neckargerach gebucht, ca. 40 km von Heidelberg entfernt. Eigentlich hätten wir in Heidelberg campen wollen, aber die beiden Plätze in der Nähe nahmen keine Reservierungen an. Dort hätten wir nur spontan vorbei kommen können – aber das wollten wir nicht. Wir wollten schon eine feste Reservierung haben und wissen, wo wir landen und dass wir dort auch tatsächlich bleiben konnten. – Das Odenwald River Camp gefiel uns sehr gut. Dort war alles viel weitläufiger als am Schliersee. Es war richtig ruhig verglichen mit der Schliersee-Atmosphäre. Das tat mal richtig gut. Wir bekamen für die 3 Nächte einen Platz direkt am Neckar. Unser Stellplatz war teilweise gepflastert, so dass wir Calle gar nicht viel ausrichten mussten. Er stand gerade. Nicht mal die Bigfoots mussten wir rausholen. Wir standen neben einem Baum, der uns Schatten spendete, so dass wir auch das Sonnensegel eingepackt lassen konnten. Es fühlte sich an als wären wir direkt nach dem Hinstellen schon fertig mit Einrichten und Ankommen. Gut so!! Das Wetter wurde immer heißer. Am 2. Tag hatten wir 37 Grad, so dass wir GAR NICHTS unternahmen. Wir lagen einfach im Liegestuhl uns erholten uns zwischen den Mahlzeiten. Abends aßen wir im campingplatzeigenen Restaurant. Die Pizza war köstlich – und auch hier gab es lokal gebrautes Bier. – Die Platzbetreiber waren noch ziemlich jung uns sehr nett. Sanitärgebäude waren frisch renoviert worden, es war sauber und man fühlte sich sehr wohl. WLAN gab es am Restaurant. Manchmal reichte es bis zum Stellplatz. - Das einzig Grausame waren die Kirchenglocken, die tatsächlich die ganze Nacht hindurch läuteten - jede viertel Stunde!
Wenn man kein Wanderer ist oder das Wetter einem zu heiß zum Wandern ist, dann ist man in dieser Gegend fehl am Platz, denn viel ist dort nicht los. Es gibt viele Burgen zu besichtigen, aber wir fuhren schlicht und einfach an unserem letzten Urlaubstag noch einmal nach Heidelberg.
Für dem Heimweg am 6.8.22 brauchten wir wieder fast 6 Stunden. Das Fahren war immer beschwerlich. Es gibt einfach zu viel Verkehr auf den Straßen!