Calle Camper

Calle Camper Berichte über unsere Reisen mit dem Chateau Calista 430 namens Calle.

Für diesen Sommer hatten wir einen ganz besonderen Urlaub geplant. Es ging an den Schliersee, also bis in die Alpen bzw....
21/09/2022

Für diesen Sommer hatten wir einen ganz besonderen Urlaub geplant. Es ging an den Schliersee, also bis in die Alpen bzw. vor die Alpen. So weit waren wir mit Calle noch nie gereist, denn das Fahren mit Wohnwagen dauert nun mal länger und ist etwas beschwerlicher, als einfach mit dem Auto 750 km zu düsen. Aber weil es mein sehnlichster Wunsch war, endlich einmal den Urlaubsort zu besuchen, an dem ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern gewesen war, entschieden wir uns für einen Roadtrip mit Hauptziel https://www.camping-schliersee.de/, um von dort aus Tagesausflüge nach Landl/Tirol etc. zu machen. Den Wohnwagen wollten wir nicht durch die Berge ziehen, weil das einfach zu viel für unser Zugfahrzeug geworden wäre. Steigungen schafft unser Astra zwar, aber eher in Maßen. Nachdem sich unsere Anreise durch einen zerstochenen Wohnwagenreifen um 2 Tage verzögert hatte fuhren wir am Mo., den 25.7.22 die 380 km (fast 6 Std. wegen Stau und Baustellen) bis zum Campingplatz http://www.kalte-quelle.de/ bei Würzburg. Wir hatten dort 3 Nächte gebucht, um während unseres Zwischenaufenthaltes die Stadt Würzburg und die Umgebung anzusehen. Dieser Plan hatte sich aber nun zerschlagen und wir blieben nur für eine Nacht. 40 Euro hatten wir vorab anzahlen müssen, brauchten aber für diese eine Nacht nun nur 26 Euro. Da die Differenz nicht ausgezahlt werden konnte bot man uns an, den Überschuss mit unserer Brötchenbestellung zu verrechnen und den Rest in Duschmarken (die sinnigerweise hier aus 1-Euro-Münzen bestanden) auszuzahlen. Somit hatten wir zumindest kein Minusgeschäft gemacht. Der Platz gefiel uns sehr gut. Man hatte uns für diese eine Nacht kurzfristig einen Platz auf dem Durchreise-Rasen zugewiesen. Wären wir – wie ursprünglich geplant – die 3 Nächte geblieben, dann hätten wir einen schöneren Platz direkt am Main bekommen. So jedoch konnten wir angekuppelt stehenbleiben und waren am nächsten Morgen sofort abfahrbereit. Der Platz war ‚altmodisch‘ freundlich und sympathisch, so dass wir sicherlich noch einmal wiederkommen werden. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr mal eine ganze Woche dort verbringen, denn der Spessart ist eine schöne Gegend zum Wandern – und wir werden dort sicherlich noch einige andere schöne Dinge/Städte erkunden können. – Am Platz gab es ein Restaurant, einen Biergarten, in der Rezeption konnte man Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf käuflich erwerben – und vor allem gab es gekühlte Flaschen lokalen Weißweins (6,80 Euro/Flasche). – Nach unseren Reifenstress habe ich die Flasche, die wir dort abends kauften und tranken die beste Weinflasche die ich in diesem ganzen Jahr geleert hatte! – Endlich Urlaub! Am folgenden Vormittag machten wir uns auf unseren 325 km weiten Weg zum Schliersee. Der Navi führte uns bis Nürnberg (über 100 km) nur über Landstraße, da wieder eine Straßensperrung auf unserem Weg lag. Landstraße ist mit Wohnwagen nicht so spaßig, wenn man große Entfernungen zurücklegen will. Man weiß nie, ob man wirklich überall durchpasst und ob es vielleicht steile Steigungen gibt. Das Überholen von Traktoren ist auch nicht so einfach. Wieder brauchten wir 5 - 6 Stunden. In Schliersee selbst waren auch noch ein paar Schikanen eingebaut in unsren Anreiseweg, da im Ort Straßenbauarbeiten vor sich gingen. Jörg schaffte es aber, Calle über eine abgetragene Straße an Baggern und anderen Baufahrzeugen vorbeizuziehen. Auf seine Frage an einen der Bauarbeiter, ob wir dort vorbeipassen würden bekam er zur Antwort: ‚Wenn’s Geduld haben….!‘. Wir kamen am Campingplatz Schliersee https://www.camping-schliersee.de/ an und waren gespannt auf unseren Platz am See. Dieser war allerdings durch 2 Reihen Sträucher und eine Liegewiese vom Wasser getrennt, so dass man leider keinen direkten Blick auf den See hatte. Trotzdem hatte der Platz ein tolles Ambiente. Er war größtenteils ausgebucht und es herrschte total reges Treiben. Es war auch ein An- und Abreisen. Die Stellplätze waren ziemlich klein/eng, und wir hatten während unseres 9tägigen Aufenthalts sehr häufig wechselnde Stellplatznachbarn. Es waren viele Bullies dort. In der Mitte des Geländes befand sich das Gebäude, das Rezeption, Restaurant, Kiosk, Terrasse und nebenan Sanitärgebäude beinhaltete. Von allen Seiten war dieses gut zu erreichen. WLAN funktionierte nur auf der Terrasse, so dass ich abends häufig am Rande der Terrasse anzutreffen war. Selber Schuld….. ich hätte es ja nicht machen müssen….. . Schwarz- und Grauwasserentsorgung befand sich auf der Rückseite des Gebäudes – und für den Müll gab es einen Schuppen direkt neben dem Rezeptionsgebäude. Viele Camper auf diesem Platz genossen den Wassersport, gingen schwimmen oder benutzten ihre SUPs. Direkt am Campingplatz vorbei führte eine Bahnstrecke mit einem unbeschrankten Bahnübergang. Daher pfiff der Zug in unmittelbarer Nähe fast rund um die Uhr. Nur nachts machte er eine kurze Pause. Ich gewöhnte mich schnell an dieses Pfeiffen. Jörg konnte sich nicht daran gewöhnen und wurde häufig im Schlaf gestört! Bei Rückkehr von unseren Tagesausflügen mussten wir oft an der Einfahrt zum Campingplatz warten, weil die Durchfahrt durch anreisende Fahrzeuge versperrt war. Wenn mal niemand im Weg stand war das Einfahren sehr einfach, weil die Kamera an der Schranke unser Auto-Nummernschild erkannte und sich automatisch öffnete. Das Restaurant am Platz war genial. Der Duft verführte uns häufiger mal, dort zu essen. Außerdem schmeckte das lokale Bier dort wunderbar! Einmal hatten wir uns dort auch mit alten Bekannten, die im Nebenort wohnen, zum Essen verabredet. Morgens konnte man am Kiosk superlange Schlangen an Brötchenabholern sehen. Wir hatten ja noch unsere Brötchen aus Würzburg und sonst backen wir morgens immer unsere eigenen Brötchen im Omnia auf. An der Rezpetion konnte man bei Bedarf fast den ganzen Tag lag jemanden erreichen, wenn nötig. Dort waren alle super freundlich! Der Platz war einer der teureren. Ca. 40 Euro zahlten wir am Tag zuzüglich Strom nach Verbrauch (28,40 Euro zahlten wir am Ende für den Verbrauch an 9 Tagen. Kühlschrank hatten wir auch über Strom angeschlossen). – Nach dem Urlaub kauften wir uns übrigens einen EcoFlow Delte. Noch haben wir ihn nicht ausprobiert, aber evtl. kann man durch diese riesige Batterie/Powerstation etwas Strom sparen. Demnächst werden wir uns noch ein Solarpanel dazu besorgen. An einem Tag spazierten wir 7 km um den Schliersee, einmal fuhren wir in ‚mein‘ Landl, zum Thiersee und auf dem Rückweg machten wir einen Filmrundgang in ‚Frühling‘, eigentlich Barischzell. An einem anderen Tag machten wir uns auf den Weg nach Söll/Going/Ellmau….., da wir eine Traktorfahrt zum Gruberhof (Der Bergdoktor) gebucht hatten. Wir sahen uns die Bergdoktorpraxis (nur von außen) an und standen auf dem Dorfplatz von Ellmau, an dem das Gemeindeamt, das Restaurant ‚Der Wilde Kaiser‘ (nur von außen) zu sehen ist, ebenso wie die aus der Serie bekannte Kirche. Das war toll! - Wir sahen uns den Spitingsee an, liefen zur Albert-Link-Hütte, genossen das Markus-Wasmeier-Museum und fuhren mit der Seilbahn zur Schliersbergalm hinauf (und wieder hinunter). Einen Tag genossen wir in der Gegend der Ackernalm (auch alte Urlaubsregion von mir). Ziemlich schnell war unsere Zeit in Schliersee vorüber und wir machten uns wieder abreisebereit, um zu unserer Zwischenstation auf dem Rückweg zu fahren. Ca. 380 km entfernt hatten wir einen Stellplatz im Odenwald River Camp https://odenwald.camp/ in Neckargerach gebucht, ca. 40 km von Heidelberg entfernt. Eigentlich hätten wir in Heidelberg campen wollen, aber die beiden Plätze in der Nähe nahmen keine Reservierungen an. Dort hätten wir nur spontan vorbei kommen können – aber das wollten wir nicht. Wir wollten schon eine feste Reservierung haben und wissen, wo wir landen und dass wir dort auch tatsächlich bleiben konnten. – Das Odenwald River Camp gefiel uns sehr gut. Dort war alles viel weitläufiger als am Schliersee. Es war richtig ruhig verglichen mit der Schliersee-Atmosphäre. Das tat mal richtig gut. Wir bekamen für die 3 Nächte einen Platz direkt am Neckar. Unser Stellplatz war teilweise gepflastert, so dass wir Calle gar nicht viel ausrichten mussten. Er stand gerade. Nicht mal die Bigfoots mussten wir rausholen. Wir standen neben einem Baum, der uns Schatten spendete, so dass wir auch das Sonnensegel eingepackt lassen konnten. Es fühlte sich an als wären wir direkt nach dem Hinstellen schon fertig mit Ehttps://odenwald.camp/. Gut so!! Das Wetter wurde immer heißer. Am 2. Tag hatten wir 37 Grad, so dass wir GAR NICHTS unternahmen. Wir lagen einfach im Liegestuhl uns erholten uns zwischen den Mahlzeiten. Abends aßen wir im campingplatzeigenen Restaurant. Die Pizza war köstlich – und auch hier gab es lokal gebrautes Bier. – Die Platzbetreiber waren noch ziemlich jung uns sehr nett. Sanitärgebäude waren frisch renoviert worden, es war sauber und man fühlte sich sehr wohl. WLAN gab es am Restaurant. Manchmal reichte es bis zum Stellplatz. - Das einzig Grausame waren die Kirchenglocken, die tatsächlich die ganze Nacht hindurch läuteten - jede viertel Stunde! Wenn man kein Wanderer ist oder das Wetter einem zu heiß zum Wandern ist, dann ist man in dieser Gegend fehl am Platz, denn viel ist dort nicht los. Es gibt viele Burgen zu besichtigen, aber wir fuhren schlicht und einfach an unserem letzten Urlaubstag noch einmal nach Heidelberg. Für dem Heimweg am 6.8.22 brauchten wir wieder fast 6 Stunden. Das Fahren war immer beschwerlich. Es gibt einfach zu viel Verkehr auf den Straßen!

Für diesen Sommer hatten wir einen ganz besonderen Urlaub geplant. Es ging an den Schliersee, also bis in die Alpen bzw. vor die Alpen. So weit waren wir mit Calle noch nie gereist, denn das Fahren mit Wohnwagen dauert nun mal länger und ist etwas beschwerlicher, als einfach mit dem Auto 750 km zu düsen. Aber weil es mein sehnlichster Wunsch war, endlich einmal den Urlaubsort zu besuchen, an dem ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern gewesen war, entschieden wir uns für einen Roadtrip mit Hauptziel https://www.camping-schliersee.de/, um von dort aus Tagesausflüge nach Landl/Tirol etc. zu machen. Den Wohnwagen wollten wir nicht durch die Berge ziehen, weil das einfach zu viel für unser Zugfahrzeug geworden wäre. Steigungen schafft unser Astra zwar, aber eher in Maßen.
Nachdem sich unsere Anreise durch einen zerstochenen Wohnwagenreifen um 2 Tage verzögert hatte fuhren wir am Mo., den 25.7.22 die 380 km (fast 6 Std. wegen Stau und Baustellen) bis zum Campingplatz http://www.kalte-quelle.de/ bei Würzburg. Wir hatten dort 3 Nächte gebucht, um während unseres Zwischenaufenthaltes die Stadt Würzburg und die Umgebung anzusehen. Dieser Plan hatte sich aber nun zerschlagen und wir blieben nur für eine Nacht. 40 Euro hatten wir vorab anzahlen müssen, brauchten aber für diese eine Nacht nun nur 26 Euro. Da die Differenz nicht ausgezahlt werden konnte bot man uns an, den Überschuss mit unserer Brötchenbestellung zu verrechnen und den Rest in Duschmarken (die sinnigerweise hier aus 1-Euro-Münzen bestanden) auszuzahlen. Somit hatten wir zumindest kein Minusgeschäft gemacht. Der Platz gefiel uns sehr gut. Man hatte uns für diese eine Nacht kurzfristig einen Platz auf dem Durchreise-Rasen zugewiesen. Wären wir – wie ursprünglich geplant – die 3 Nächte geblieben, dann hätten wir einen schöneren Platz direkt am Main bekommen. So jedoch konnten wir angekuppelt stehenbleiben und waren am nächsten Morgen sofort abfahrbereit. Der Platz war ‚altmodisch‘ freundlich und sympathisch, so dass wir sicherlich noch einmal wiederkommen werden. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr mal eine ganze Woche dort verbringen, denn der Spessart ist eine schöne Gegend zum Wandern – und wir werden dort sicherlich noch einige andere schöne Dinge/Städte erkunden können. – Am Platz gab es ein Restaurant, einen Biergarten, in der Rezeption konnte man Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf käuflich erwerben – und vor allem gab es gekühlte Flaschen lokalen Weißweins (6,80 Euro/Flasche). – Nach unseren Reifenstress habe ich die Flasche, die wir dort abends kauften und tranken die beste Weinflasche die ich in diesem ganzen Jahr geleert hatte! – Endlich Urlaub!

Am folgenden Vormittag machten wir uns auf unseren 325 km weiten Weg zum Schliersee. Der Navi führte uns bis Nürnberg (über 100 km) nur über Landstraße, da wieder eine Straßensperrung auf unserem Weg lag. Landstraße ist mit Wohnwagen nicht so spaßig, wenn man große Entfernungen zurücklegen will. Man weiß nie, ob man wirklich überall durchpasst und ob es vielleicht steile Steigungen gibt. Das Überholen von Traktoren ist auch nicht so einfach. Wieder brauchten wir 5 - 6 Stunden. In Schliersee selbst waren auch noch ein paar Schikanen eingebaut in unsren Anreiseweg, da im Ort Straßenbauarbeiten vor sich gingen. Jörg schaffte es aber, Calle über eine abgetragene Straße an Baggern und anderen Baufahrzeugen vorbeizuziehen. Auf seine Frage an einen der Bauarbeiter, ob wir dort vorbeipassen würden bekam er zur Antwort: ‚Wenn’s Geduld haben….!‘.
Wir kamen am Campingplatz Schliersee https://www.camping-schliersee.de/ an und waren gespannt auf unseren Platz am See. Dieser war allerdings durch 2 Reihen Sträucher und eine Liegewiese vom Wasser getrennt, so dass man leider keinen direkten Blick auf den See hatte. Trotzdem hatte der Platz ein tolles Ambiente. Er war größtenteils ausgebucht und es herrschte total reges Treiben. Es war auch ein An- und Abreisen. Die Stellplätze waren ziemlich klein/eng, und wir hatten während unseres 9tägigen Aufenthalts sehr häufig wechselnde Stellplatznachbarn. Es waren viele Bullies dort. In der Mitte des Geländes befand sich das Gebäude, das Rezeption, Restaurant, Kiosk, Terrasse und nebenan Sanitärgebäude beinhaltete. Von allen Seiten war dieses gut zu erreichen. WLAN funktionierte nur auf der Terrasse, so dass ich abends häufig am Rande der Terrasse anzutreffen war. Selber Schuld….. ich hätte es ja nicht machen müssen….. . Schwarz- und Grauwasserentsorgung befand sich auf der Rückseite des Gebäudes – und für den Müll gab es einen Schuppen direkt neben dem Rezeptionsgebäude.
Viele Camper auf diesem Platz genossen den Wassersport, gingen schwimmen oder benutzten ihre SUPs.
Direkt am Campingplatz vorbei führte eine Bahnstrecke mit einem unbeschrankten Bahnübergang. Daher pfiff der Zug in unmittelbarer Nähe fast rund um die Uhr. Nur nachts machte er eine kurze Pause. Ich gewöhnte mich schnell an dieses Pfeiffen. Jörg konnte sich nicht daran gewöhnen und wurde häufig im Schlaf gestört!
Bei Rückkehr von unseren Tagesausflügen mussten wir oft an der Einfahrt zum Campingplatz warten, weil die Durchfahrt durch anreisende Fahrzeuge versperrt war.
Wenn mal niemand im Weg stand war das Einfahren sehr einfach, weil die Kamera an der Schranke unser Auto-Nummernschild erkannte und sich automatisch öffnete.
Das Restaurant am Platz war genial. Der Duft verführte uns häufiger mal, dort zu essen. Außerdem schmeckte das lokale Bier dort wunderbar! Einmal hatten wir uns dort auch mit alten Bekannten, die im Nebenort wohnen, zum Essen verabredet.
Morgens konnte man am Kiosk superlange Schlangen an Brötchenabholern sehen. Wir hatten ja noch unsere Brötchen aus Würzburg und sonst backen wir morgens immer unsere eigenen Brötchen im Omnia auf.
An der Rezpetion konnte man bei Bedarf fast den ganzen Tag lag jemanden erreichen, wenn nötig. Dort waren alle super freundlich!
Der Platz war einer der teureren. Ca. 40 Euro zahlten wir am Tag zuzüglich Strom nach Verbrauch (28,40 Euro zahlten wir am Ende für den Verbrauch an 9 Tagen. Kühlschrank hatten wir auch über Strom angeschlossen). – Nach dem Urlaub kauften wir uns übrigens einen EcoFlow Delte. Noch haben wir ihn nicht ausprobiert, aber evtl. kann man durch diese riesige Batterie/Powerstation etwas Strom sparen. Demnächst werden wir uns noch ein Solarpanel dazu besorgen.
An einem Tag spazierten wir 7 km um den Schliersee, einmal fuhren wir in ‚mein‘ Landl, zum Thiersee und auf dem Rückweg machten wir einen Filmrundgang in ‚Frühling‘, eigentlich Barischzell. An einem anderen Tag machten wir uns auf den Weg nach Söll/Going/Ellmau….., da wir eine Traktorfahrt zum Gruberhof (Der Bergdoktor) gebucht hatten. Wir sahen uns die Bergdoktorpraxis (nur von außen) an und standen auf dem Dorfplatz von Ellmau, an dem das Gemeindeamt, das Restaurant ‚Der Wilde Kaiser‘ (nur von außen) zu sehen ist, ebenso wie die aus der Serie bekannte Kirche. Das war toll! - Wir sahen uns den Spitingsee an, liefen zur Albert-Link-Hütte, genossen das Markus-Wasmeier-Museum und fuhren mit der Seilbahn zur Schliersbergalm hinauf (und wieder hinunter). Einen Tag genossen wir in der Gegend der Ackernalm (auch alte Urlaubsregion von mir).
Ziemlich schnell war unsere Zeit in Schliersee vorüber und wir machten uns wieder abreisebereit, um zu unserer Zwischenstation auf dem Rückweg zu fahren. Ca. 380 km entfernt hatten wir einen Stellplatz im Odenwald River Camp https://odenwald.camp/ in Neckargerach gebucht, ca. 40 km von Heidelberg entfernt. Eigentlich hätten wir in Heidelberg campen wollen, aber die beiden Plätze in der Nähe nahmen keine Reservierungen an. Dort hätten wir nur spontan vorbei kommen können – aber das wollten wir nicht. Wir wollten schon eine feste Reservierung haben und wissen, wo wir landen und dass wir dort auch tatsächlich bleiben konnten. – Das Odenwald River Camp gefiel uns sehr gut. Dort war alles viel weitläufiger als am Schliersee. Es war richtig ruhig verglichen mit der Schliersee-Atmosphäre. Das tat mal richtig gut. Wir bekamen für die 3 Nächte einen Platz direkt am Neckar. Unser Stellplatz war teilweise gepflastert, so dass wir Calle gar nicht viel ausrichten mussten. Er stand gerade. Nicht mal die Bigfoots mussten wir rausholen. Wir standen neben einem Baum, der uns Schatten spendete, so dass wir auch das Sonnensegel eingepackt lassen konnten. Es fühlte sich an als wären wir direkt nach dem Hinstellen schon fertig mit Einrichten und Ankommen. Gut so!! Das Wetter wurde immer heißer. Am 2. Tag hatten wir 37 Grad, so dass wir GAR NICHTS unternahmen. Wir lagen einfach im Liegestuhl uns erholten uns zwischen den Mahlzeiten. Abends aßen wir im campingplatzeigenen Restaurant. Die Pizza war köstlich – und auch hier gab es lokal gebrautes Bier. – Die Platzbetreiber waren noch ziemlich jung uns sehr nett. Sanitärgebäude waren frisch renoviert worden, es war sauber und man fühlte sich sehr wohl. WLAN gab es am Restaurant. Manchmal reichte es bis zum Stellplatz. - Das einzig Grausame waren die Kirchenglocken, die tatsächlich die ganze Nacht hindurch läuteten - jede viertel Stunde!
Wenn man kein Wanderer ist oder das Wetter einem zu heiß zum Wandern ist, dann ist man in dieser Gegend fehl am Platz, denn viel ist dort nicht los. Es gibt viele Burgen zu besichtigen, aber wir fuhren schlicht und einfach an unserem letzten Urlaubstag noch einmal nach Heidelberg.
Für dem Heimweg am 6.8.22 brauchten wir wieder fast 6 Stunden. Das Fahren war immer beschwerlich. Es gibt einfach zu viel Verkehr auf den Straßen!

21/09/2022
Tja, jetzt würden wir unser Bierchen eigentlich gemütlich und genüsslich am Ufer des Mains, 7 km hinter Würzburg auf dem...
23/07/2022

Tja, jetzt würden wir unser Bierchen eigentlich gemütlich und genüsslich am Ufer des Mains, 7 km hinter Würzburg auf dem Campingplatz Kalte Quelle trinken, auf dem wir auf dem Weg zu unserem Haupturlaubsziel am Schliersee 3 Übernachtungen als Zwischenstation gebucht hatten. 40 Euro hatten wir schon angezahlt. Die ganze Woche hatten wir Vorbereitungen für unseren 2wöchigen Urlaub getroffen, jeden Tag Kleidung und sonstiges in Calle gebracht, so dass heute nur noch die Kühlbox, die Elektrik (Tablets, Ladegeräte, halt so was) und ein paar kurzfristig zusammengepackte Dinge mitgenommen werden mussten. Abends zuvor schmiere ich immer schon Brötchen, die wir morgens noch einmal in der Heißluftfriteuse aufbacken, die Kaffeemaschine wird nach dem letzten Kaffee gereinigt und trockengelegt - und dann sind wir normalerweise aufbruchsfertig. Heute war es auch so. Um 9.55 Uhr gingen wir hinunter und fuhren mit dem Auto (Astra Astrid) zu Calle (100 m oder so). Das übliche Prozedere begann. Jörg kümmert sich immer darum, die Kralle sowie das Deichselschloß zu entfernen etc. - ich mache innen alles bereit, sehe nach, ob alle Schranktüren verriegelt sind und öffne die Jalousien der Fenster. Jörg bringt die Spiegel an, ich drehe die Stützen hoch....... . Tja, da begann das heutige Drama: Beim Hochkurbeln der 2. Stütze (vorne links) wunderte ich mich, dass so viel Gewicht auf ihr lastete. Hatte ich sie so weit runtergedreht? Das tue ich normalerweise nicht, denn sie sind ja nur zum Stützen, nicht zum Ausrichten oder so. Eher um 'Unterstützen'. Da bin ich immer ziemlich vorsichtig, denn schließlich ist Calle nicht mehr der Jüngste, ebenso die Stützen, und ich will sie ja nicht überbelasten. Ich kurbelte die 2. Stütze zu Ende hoch und ging um Calle herum, da bemerkte ich, dass der Reifen an der einen Seite platt war. Daher hatte die Stütze auch so viel Gewicht zu tragen, weil die Seite durch platten Reifen tiefer lag. Das war der Schock des Tages. Als ich Jörg das zeigte war auch er sichtlich schockiert. Was nun? Woran lag es? Wir hatten am Wochenende zuvor endlich einmal unseren Kompressor ausprobiert, den wir schon länger hatten. Vor dem über 700 km weiten Weg wollten wir den Luftdruck der Calle-Reifen noch einmal kontrollieren und anpassen. Das hatte perfekt funktioniert. Nun drängte sich natürlich der Gedanke auf, dass beim Aufpumpen das Ventil nicht richtig geschlossen hat und daher die Luft verlorengegangen war. Wir pumpten den Reifen mit unserem Kompressor zuerst noch einmal richtig auf (auf 4,5 bar). Der Reifen hielt die Luft. Aber wir waren ja nun ziemlich verunsichert, ob er wieder Luft verlieren würde oder ob nun doch alles in Ordnung sei. Reifen Kulschewski hätte auf unserm Weg zur Autobahn gelegen. Wir dachten, dort könnten wir den Reifen vor der langen Fahrt einmal überprüfen lassen. Somit rief ich dort an. Netterweise hatte ich da unsere frühere Klassenkameradin (Chefin der Firma) am Apparat, die sich zwar freute, mal von uns zu hören, aber die uns auch sagen musste, dass sie alle Mitarbeiter nach Hause geschickt hätte und momentan Inventur mache.... also nicht wirklich helfen konnte. Sie nannte uns eine andere Dinslakener Werkstatt, die sich evtl. unseres Reifens annehmen könne (Euromaster, direkt bei uns um die Ecke, ca. 600 m entfernt). Dort erreichte ich allerdings telefonisch niemanden. Somit setzten wir uns ins Auto und fuhren dort ohen Calle erst einmal hin. Fanden allerdings nur das Schild, dass heute geschlossen sei. Allerdings gab es ein paar Meter weiter noch eine kleine Autowerkstat (DNS), die wohl Gebrauchtwagen fertig macht und verkauft und auch mit Reifen handelt. Dort wurden wir einfach mal vorstellig und einigten uns dann darauf, dass wir entweder den Reifen zum Überprüfen vorbeibrächten oder den ganzen Wohnwagen. Den Wagenheber hatten wir noch nie benutzt und waren jetzt auch so aufgekratzt, dass wir es gar nicht erst versuchten. Wir riefen noch unseren eigentlichen Wohnwagen-Schrauber an, aber dieser machte gerade Urlaub, gab uns allerdings den Tip, Seifenlauge an den Reifen zu sprühen und zu sehen, ob sich irgendwo Blasen bilden. Jedoch war uns das alles zu schwierig. Wir koppelten Calle an und brachten ihn zu DNS neben Lidl. Dort wurde er mit einem Wagenheber aufgebockt. Bei nur einem Heber wackelte er erschreckend hin und her (weil der Heber vor der Achse angesetzt worden war). Mit einem 2. Wagenheber hinter der Achse hielten wir ihn dann aber oben im Gleichgewicht. Man nahm den Reifen ab und sprühte ihn mit Seifenlauge ein - und siehe da - es bildeten sich an einer Stelle Bläschen - und man konnte Risse (wie Einschnitte) erkennen. Ich dachte zuerst an mitwillige Beschädigung, aber anscheinend sieht es genauso aus, wenn der Reifen kaputt geht, weil man zu fest an eine Bordsteinkante gefahren ist. Ok, das mag wohl ab und an mal passiert sein...... . Kommt ja vor. Ändert auch nix - der Reifen war also kaputt! Und im Grunde waren wir froh, dass wir nun wussten, woran es lag, dass die Luft entwichen war. Nun wussten wir zumindest, wo wir dran waren - auch wenn es nicht schön war. Einen neuen Reifen hatte man bei DNS allerdings nicht für uns. Sie erklärten, wenn wir einen beschaffen könnten würden sie ihn uns gern montieren. Also ging das große Telefonieren los. Nicht zu vergessen, dass es Samstag kurz vor Mittag war und die letzten Händler gegen 13.00 Uhr schließen würden, falls sie überhaupt noch geöffnet hatten. Es war ein Kampf gegen die Zeit - und gegen das scheinbar exotische Maß unserer Reifen! 165 R 13 C! Die hat NIEMAND vorrätig. Wir googelten ALLE Reifenhändler in der näheren Umgebung und sprachen mit ihnen, soweit sie ans Telefon gingen. Aber sie hätten alle die Reifen bestellen müssen (und zwar erst am Montag) - und dann hätte es noch mehrere Tage bis zur Lieferung gedauert. Während wir da so gestresst standen und telefonierten kam auf einmal Sabine Kulschewski angefahren. Sie wusste eigentlich gar nicht, dass wir zu eben dieser Werkstatt gefahren waren. So war es eigentlich Zufall, dass wir seit Jahren keinen Kontakt gehabt hatten und nun heute mit ihr telefoniert hatten und sie dann auch noch persönlich trafen! Das war ja mal cool. In Sachen Reifen konnte sie uns aber auch nicht wirklich weiter helfen. Reparieren kann man so einen Schwerlastreifen auch nicht - schon gar nicht, wenn er an so einer Stelle (Frontseite) kaputt ist. Sabine hatte noch einen Tip, wo wir evtl. einen gebrauchten Reifen finden könnten. Dort riefen wir an, man sagte uns, sie hätten einen, wir fuhren hin (Bucholtwelmen). Calle durften wir so lange in der Werkstatt aufgebockt stehen lassen. Allerdings wurden wir enttäuscht, denn es gab jede Menge Reifen, aber nicht so einen, wie wir ihn benötigten. Das hätten sie ja auch mal telefonisch konkret überprüfen können, ohne dass wir extra hätten anreisen müssen. Ich merkte, wie sich meine Einstellung und Hoffnung zu unserem Urlaub laufend änderte. Die anfängliche Hoffnung, dass wir mit neuem Reifen (und weniger Geld im Portemonnaie) halt später die 375 km zurücklegen würden aber dennoch heute ankommen würden schwand und somit auch der Gedanke daran, am nächsten Tag zu fahren. Erst Montag könnte man die Reifensuche fortsetzen. Wir kontaktierten noch einmal unsren Haus- und Hofschrauber (Thomas), der sagte, wir könnten Calle Montag um 8.00 Uhr zu ihm bringen, er würde Vollgas geben. Das heißt nun aber nicht, dass er gleich am Montag schon einen Reifen für uns dahat....., obwohl er schon heute versucht hat, seine Liefernaten zu erreichen. Aber die waren schon im Wochenende. Dennoch ist er ein Schatz, dass er das schon aus seinem Urlaub versucht hat! (y) (y) (y) - Falls wir Montagnachmittag los kommen, dann fahren wir, und wenn's Dienstag wird oder gar Mittwoch, dann fahren wir doch die Strecke in einem durch. Wenn wir nicht mehr können, dann nächtigen wir halt auf einem Rastplatz. Eigentlich wollten wir so weit ja nicht in einer Tour fahren. Nun bleibt es spannend! - Camping Kalte Quelle hat uns schon gewantwortet, dass wir die Anzahlung von 40 Euro nicht zurückbekämen - eine Übernachtung würde ja nur 24 Euro kosten, abe rman könne den Brötchenservie anrechnen lassen. Also, falls wir tatsächlich Montag noch für 1 Nacht in Würzburg landen, dann decken wir uns da mit reichlich Brötchen ein LOL - ansonsten sind die 40 Euro eben weg. Naja, dann ist das eben so. - Ich glaube, seit Corona hat man sich an solche Verluste gewöhnt! - Im Grunde waren wir ganz schnell der Meinung, dass wir im Grunde froh sein können, dass der Reifen uns nicht auf der Autobahn um die Ohren geflogen ist, sondern dass wir vor der Abreise gemerkt haben, dass er Luft verliert. - Die vorbereiteten Frikos haben wir eingefroren, die gibt's, wenn wir dann doch irgendwann mal losfahren können. Den vorbereiteten Nudel- und Kartoffelsalat aßen wir zu gegrillten Würstchen bei besten Urlaubswetter auf dem Balkon. Das Leben ist zu kurz, um sich nur noch aufzuregen. Es war ein erholsamer Nachmittag............. - und der Leitspruch des Tages: Es nützt ja alles nix!

20/07/2022

Anfang Juli machten wir einen superkurzen Wochenendtrip hierher: https://www.strandhaussonsfeld.de/ - Ein alter Campingplatz, an einem alten Rheinarm bei Mehrhoog, ca. 30 km von zu Hause entfernt. Wir fuhren freitags nach der Arbeit los. Da die Anfahrt schön kurz war hatten wir noch viel vom Abend. Es gibt nicht viele Touristenplätze auf dem Gelände, so dass wir uns zwischen den Dauercampern, die alle sehr nett und freundlich zu uns waren, wie Exoten vorkamen. Zumal sich die Touristencamper-Wiese total auf dem Präsentierteller befand. Doch hatten wir alles in der Nähe. Sanitär war ziemlich in die Jahre gekommen, aber für ein Wochenende ging es. Vor vielen Jahren war genau da, wo wir mit Calle standen ein Schwimmbad gewesen bzw. die Liegewiese. Diese war etwas abschüssig, was ein paar Probleme mit sich brachte, aber dank unserer Keile kamen wir klar. - Der Platz war nicht teuer und das beste war, dass wir am Abreisetag so lange bleiben durften, wie wir wollten. Das ist ja bei so einem kurzen Wochenende mit kurzer Heimfahrt sehr schön. Hier sind meine Fotos des tollen Wochenendes, an dem wir auch viel in Calle aufräumten und ausprobierten . https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10160466605231119&type=3

Das ist nun schon 1 Jahr her - toll war's! :-)
22/06/2022

Das ist nun schon 1 Jahr her - toll war's! :-)

Was lange währt wird endlich gut! Schon im November 2019 hatten wir einen Platz bei Minicamping Roos en Doorn https://ww...
12/06/2022

Was lange währt wird endlich gut! Schon im November 2019 hatten wir einen Platz bei Minicamping Roos en Doorn https://www.roosendoorn.com/deutsch-1 in Aagtekerke bei Domburg gebucht. Damals wollten wir dort unser im September 2019 gekauftes Zelt einweihen. Aufmerksam auf den Platz sind wir durch die WDR Sendung ‚Wunderschön‘ geworden ( siehe hier, ca. bei Min. 27: https://www.ardmediathek.de/video/wunderschoen/wunderschoen-ferien-in-suedholland/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTFiZDJlNThhLWI1NGEtNGQ5Mi1hY2IxLTY2YWFiZTcwYTFkYQ ).
Aufgrund des Corona-Chaoses wurde dieser Urlaub mehrfach verschoben, aber vom 26.5. – 6.6.2022 verbrachten wir nun endlich 10 Tage in Aagtekerke bei Domburg – wenn auch nicht mehr mit Zelt, sondern mit Wohnwagen Calle

Ab in den Süden - in Hollands Süden: Die Küstenprovinz Zeeland bietet reichlich Sonne, Sand, Meer und Ferienspaß für die ganze Familie.

Adresse

Am Stadtbad
Dinslaken

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Calle Camper erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Calle Camper senden:

Teilen