Daniel O. Kagel - Beratung, Training & Businesscoaching

Daniel O. Kagel - Beratung, Training & Businesscoaching Coaching und Training von Mitarbeitern in Führung und Vertrieb Alle Infos in meinem persönlichen Profil: Daniel O. Kagel

Wir trainieren Menschen in den Bereichen Verhalten und Kommunikation, mit Fokus auf Führung und Vertrieb. Dabei sind wir ausgebildete und erfahrene Coaches / Trainer mit langjähriger Vertriebs- und Führungserfahrung. Für die zunehmend komplexer werdenden Anforderungen entwickeln wir so seit Jahren effektive Trainingsmaßnahmen und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden.

11/06/2026

Du bist in einem Feinkostladen. Gute Atmosphäre, exzellente Produkte. Du fragst den Verkäufer: „Kann ich die eingelegten Pilze noch kostenlos dazubekommen?"

Er sagt: „Ja, klar, kein Problem."

Was hat dein Gehirn gerade gelernt? Einfach. Billig. Kein Kampf nötig. Nächstes Mal fragst du nach dem Trüffel.

Jetzt derselbe Laden, anderer Verkäufer. Du fragst nach den Pilzen. Er zieht kurz die Luft ein. Schaut leicht gequält. Geht nach hinten. Kommt wieder. Und sagt: „Ich hab kurz mit dem Chef gesprochen. Wir machen das ausnahmsweise."

Dasselbe Ergebnis. Aber du fühlst dich besser. Weil es ein Kampf war. Weil du es dir verdient hast.

Das ist kein Zufall. Das ist Psychologie.

Matthias Schranner hat mir das mal gezeigt: Zähle innerlich bis drei. Sag dann „Schwierig." Und erst dann reagiere.

Klingt simpel. Ist es auch. Und trotzdem machen es die wenigsten.

Weil wir Harmoniebärchen sind. Weil wir dem Kunden kein schlechtes Gewissen machen wollen. Weil es sich unangenehm anfühlt, zu zögern.

Aber hier ist die Wahrheit: Wenn du Konzessionen mit zu wenig Schmerz vergibst, passieren zwei Dinge.

Erstens: Der Kunde weiß nicht, was er wirklich bekommen hat. Der Wert ist weg, weil kein Kampf da war.

Zweitens: Beim nächsten Mal fängt er wieder von vorne an – oder fragt sofort nach mehr. Weil er gelernt hat, dass es einfach ist.

Kuchenstücke immer mit maximalem Schmerz. Immer.

Denn wenn du mir feist grinsend die Hand entgegenstreckst und sagst „Deal" – weiß ich: Ich habe nicht genug gefragt.

Ich sage das offen, weil ich glaube, dass viele von euch gerade dort stehen, wo ich vor ein paar Jahren stand.Tolle Gesp...
09/06/2026

Ich sage das offen, weil ich glaube, dass viele von euch gerade dort stehen, wo ich vor ein paar Jahren stand.

Tolle Gespräche. Gute Beziehungen. Echte Sympathie. Und trotzdem – auf der Zielgeraden kauft der Kunde woanders.

Ich habe damals nicht verstanden, warum. Ich habe es auf den Preis geschoben. Auf den Wettbewerber. Auf Pech.

Aber die Wahrheit war eine andere: Ich hatte außer Beziehung wenig im Köcher. Ich habe dem Kunden nicht widersprochen. Ich habe ihn nicht aus seiner Komfortzone gedrängt. Ich habe ihm nicht gezeigt, was er noch nicht gesehen hatte.

Ich war ein Harmoniebärchen. Nett, angenehm – und austauschbar.

Dann habe ich es anders gemacht. Habe Haltung gezeigt. Habe dem Kunden auch mal unbequeme Dinge gesagt. Habe aufgehört, um jeden Preis gemocht werden zu wollen.

Seitdem verliere ich Kunden nicht mehr auf der Zielgeraden.

Wenn du gerade merkst, dass du viel säst und wenig erntest – dann frag dich mal ehrlich: Bist du der Unterschied? Oder bist du gerade nur nett?

04/06/2026

Mit 17 war ich in einer Diskothek. Single. Und ich hatte quasi auf der Stirn stehen: Ich bin verfügbar. Ich war nett, aufmerksam, zu allem bereit.

Hat nie funktioniert.

Als ich dann in einer Beziehung war – entspannt, ein bisschen selbstsicher, minimal überheblich – lief es wie geschnitten Brot. Ohne dass ich es drauf angelegt hätte.

Ich habe damals nicht verstanden, warum.

Heute schon.

Christian Altmann beschreibt es in seinem Buch auf den Punkt: Kunden kaufen von Siegern.

Nicht von Vertrieblern, die unbedingt den Abschluss brauchen. Nicht von jemandem, der so sehr gefallen will, dass er bei der kleinsten Gegenwehr nachgibt. Sondern von Menschen, die auch Nein sagen können. Die eine Haltung haben. Die widersprechen, wenn sie anderer Meinung sind.

Das ist kein Aufruf zur Arroganz. Ein arrogantes Ar*****ch mag wirklich keiner – das ist klar.

Aber Selbstsicherheit, Rückgrat, die Fähigkeit, dem Kunden klar zu sagen „Nein, das sehe ich anders" – das wirkt psychologisch attraktiver als jede aufgesetzte Freundlichkeit.

Warum? Weil Entscheider täglich von Vertrieblern besucht werden, die ihnen nach dem Mund reden. Die nicken. Die zustimmen. Die alles wunderbar finden.

Und dann kommt jemand, der sagt: „Nein. Das wird so nicht funktionieren. Ich erkläre Ihnen, warum."

Den merken sie sich. Bei dem kaufen sie.

Ich widerspreche wertschätzend, respektvoll. Aber ich mach's. Immer.

Steh hinter dir. Dann stehen Kunden auch hinter dir.

Ein zu schnelles Ja ist kein Erfolg.Ich sage das mal ganz deutlich, weil ich weiß, wie viele Vertriebler nach einer Verh...
02/06/2026

Ein zu schnelles Ja ist kein Erfolg.

Ich sage das mal ganz deutlich, weil ich weiß, wie viele Vertriebler nach einer Verhandlung nach Hause fahren und denken: Klasse, den haben wir im Sack.

Aber wenn der Kunde strahlt wie ein Honigkuchenpferd – dann war dein Angebot zu gut.

Gute Verhandlungen fühlen sich für beide Seiten ein kleines bisschen unbequem an. Der Kunde soll nicht unglücklich sein. Aber er soll auch nicht das Gefühl haben, dass er dir gerade spielend leicht Geld aus der Tasche gezogen hat.

Das Gleiche gilt übrigens andersherum: Wenn du Zugeständnisse machst – was manchmal nötig ist – dann bitte mit maximalem Schmerz. Keine schnelle Zustimmung. Keine locker-flockige „Ja klar, kein Problem"-Mentalität.

Lass den Kunden spüren, was er bekommt. Nur dann weiß er auch, was es wert ist.

Sonst hast du beim nächsten Mal ein Problem. Weil er gelernt hat: Ist doch gar nicht so schwer.

Ich war mit 17, 18 Jahren in einer Diskothek. Single. Und ich habe wirklich alles gegeben. Unfassbar nett, unfassbar auf...
30/05/2026

Ich war mit 17, 18 Jahren in einer Diskothek. Single. Und ich habe wirklich alles gegeben. Unfassbar nett, unfassbar aufmerksam, stand regelrecht auf der Stirn: Ich bin verfügbar.

Hat nie funktioniert.

Als ich dann in einer Beziehung war – entspannt, ein bisschen Hybris, kein Interesse mehr, irgendjemandem gefallen zu müssen – da lief es plötzlich wie geschnitten Brot.

Ich habe nicht verstanden, warum. Bis ich das auf meinen Vertrieb übertragen habe.

Christian Altmann hat es in seinem Buch beschrieben. Kunden kaufen von Siegern. Nicht von Bittstellern. Nicht von jemandem, der unbedingt verkaufen muss. Sondern von jemandem, der auch Nein sagen kann.

Selbstsicherheit ist keine Arroganz. Rückgrat ist keine Unhöflichkeit. Und wer dem Kunden klar sagt „Nein, das sehe ich anders" – und es auch begründen kann – der wirkt glaubwürdiger als jeder Harmoniebärchen, der nickt bis der Hals wehtut.

Du musst kein Ar*****ch sein. Aber du musst auch kein Ja-Sager sein.

Steh hinter dir. Dann stehen Kunden auch hinter dir.

28/05/2026

Wenn ich beim Kunden sitze, stelle ich manchmal Fragen, bei denen der Kunde mich kurz schief anguckt.

„Wo verbrennen Sie eigentlich das Geld, das Sie hier ausgeben?"

Provokant? Ja. Riskant? Absolut – wenn du keine Ahnung hast, wovon du redest.

Aber genau darum geht es beim Challenger Sale nicht: Es geht nicht darum, Kunden zu provozieren. Es geht darum, sie klüger zu machen. Schon in der Verkaufsphase.

Die meisten Vertriebler stellen in Kundengesprächen Fragen, die den Kunden in seiner Komfortzone lassen. Sie wollen keine Spannung. Sie wollen Nicken. Sie wollen ein gutes Gefühl auf beiden Seiten des Tisches.

Der Challenger macht das Gegenteil. Er drängt den Kunden aus seiner Komfortzone – bewusst, mit Rückgrat, mit Fachwissen im Rücken.

Der entscheidende Unterschied: Eine provozierende Frage ohne Substanz dahinter ist Arroganz. Dieselbe Frage, wenn du wirklich weißt, was im Markt passiert und was der Kunde noch nicht gesehen hat, ist Mehrwert.

Der Kunde, der in einem Verkaufsgespräch etwas lernt, der spürt den Unterschied. Er spürt, dass du nicht hier bist, um ihm etwas zu verkaufen. Du bist hier, weil du ihm etwas zeigen kannst, was sonst keiner zeigt.

Und weißt du, was mit diesem Kunden passiert? Der kauft. Nicht weil das Produkt das Beste war. Nicht weil du der Netteste warst. Sondern weil er schon vor der Unterschrift gemerkt hat, dass er bei dir in guten Händen ist.

Frag deinen Kunden beim nächsten Termin etwas, womit er nicht rechnet. Nicht um zu provozieren. Sondern um zu zeigen, dass du seinen Markt besser kennst als er selbst.

Diese Folge von „Verhandlungssache“ tut weh.Weil sie echt ist.Keine Theorie.Keine perfekte Bilderbuchverhandlung.Sondern...
27/05/2026

Diese Folge von „Verhandlungssache“ tut weh.

Weil sie echt ist.

Keine Theorie.
Keine perfekte Bilderbuchverhandlung.
Sondern eine Situation, in der Emotionen, Ego und Provokation komplett übernommen haben.

Nils erzählt von einer Verhandlung, die völlig eskaliert ist — und vermutlich mehrere tausend Euro gekostet hat.

Und genau deshalb ist diese Folge so wertvoll.

Wir sprechen darüber,
👉 warum Menschen in Verhandlungen irrational werden
👉 wie Trigger unser Verhalten steuern
👉 weshalb Ego oft teurer ist als jeder Preisnachlass
👉 und warum Wissen alleine noch lange keine gute Verhandlung macht

Eine der ehrlichsten Folgen, die wir bisher aufgenommen haben.

Mit vielen unbequemen Wahrheiten.
Und wahrscheinlich einigen Momenten, in denen du dich selbst wiedererkennst.

🎧 Folge 31 „Nach einer wahren Begebenheit“ jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
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👇 Hand aufs Herz:
Hast du schon mal einen Deal verloren, weil dich jemand emotional getriggert hat?

Mein Tagessatz ist in Stein gemeißelt.Das sage ich nicht gerne, weil ich eigentlich kein Freund davon bin, Dinge in Stei...
26/05/2026

Mein Tagessatz ist in Stein gemeißelt.

Das sage ich nicht gerne, weil ich eigentlich kein Freund davon bin, Dinge in Stein zu meißeln. Aber bei diesem einen Punkt? Da gibt es nichts zu rütteln.

Warum?

Weil ich in dem Moment, in dem ich mir selbst sage „Na ja, ein bisschen Spielraum hätte ich schon noch" – genau das passiert. Der Kunde bekommt den Spielraum. Nicht weil er gut verhandelt hat. Sondern weil ich ihn ihm gedanklich schon geschenkt hatte.

Wer innerlich schwankt, der verliert äußerlich.

Das gilt für meinen Tagessatz. Das gilt für dein Angebot. Das gilt für jeden Preis, hinter dem du nicht zu 100% stehst.

Vorbereitung bedeutet nicht nur, die richtigen Argumente zu kennen. Vorbereitung bedeutet, zu wissen, wo deine Grenze ist – und diese Grenze nicht zu verhandeln.

Es sei denn, der Kunde gibt mir dafür signifikant mehr Volumen. Dann reden wir.

Aber sonst? Heute ist kein guter Tag für Rabatt.

Das ist die Frage, die ich jedem Vertriebler nach einem Kundentermin stellen würde.Stell sie dir selbst. Jetzt. Ehrlich....
23/05/2026

Das ist die Frage, die ich jedem Vertriebler nach einem Kundentermin stellen würde.

Stell sie dir selbst. Jetzt. Ehrlich.

Was hast du dem Kunden heute erzählt, was sein Wettbewerber von der anderen Firma ihm nicht auch erzählt hätte?

Wenn die Antwort „eigentlich dasselbe" ist – dann weißt du, warum am Ende der Preis entscheidet. Nicht weil der Kunde gierig ist. Sondern weil du ihm keinen anderen Grund gegeben hast.

Moderne Einkäufer sind keine Ahnungslosen mehr. Die haben Wettbewerbsangebote. Die haben Transparenz. Die wissen oft mehr über dein Produkt als du denkst.

Was sie nicht haben: Deinen Blickwinkel. Deine Marktkenntnis. Die Perspektive, die sie noch nicht gesehen haben.

Genau das ist der Job des Challengers. Nicht fragen, was der Kunde will. Sondern ihm zeigen, was er noch nicht weiß.

Und danach – erst danach – kauft er bei dir. Nicht weil du der Netteste warst. Sondern weil du der Klügste warst.

22/05/2026

Vorgestern durfte ich gemeinsam mit dem BVMW Mittelrhein in Koblenz einen intensiven Workshop zum Thema „Verkaufen mit System“ durchführen.

Und was soll ich sagen?

Starke Gruppe.
Offene Diskussionen.
Viele ehrliche Praxisbeispiele.
Und vor allem: Menschen mit Lust, besser zu werden.

Wir haben über Gesprächsführung gesprochen, über Fragetechniken, Einwandbehandlung und darüber, was einen wirklich guten Verkäufer ausmacht.

Denn gute Verkäufer sind aus meiner Sicht nicht die Lautesten.
Nicht die mit den schönsten PowerPoints.
Sondern die, die zuhören können.
Die Interesse zeigen.
Die sauber führen.
Und die verstehen, worum es dem Gegenüber wirklich geht.

Besonders schön war für mich die Offenheit der Teilnehmer und der ehrliche Austausch untereinander. Genau daraus entstehen oft die besten Erkenntnisse.

Danke an alle, die dabei waren – und natürlich auch an den BVMW Mittelrhein für die Organisation und die tolle Zusammenarbeit.

Hat riesig Spaß gemacht. 🙌

Adresse

Breitenweg 72
Dieblich
56332

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 08:00 - 20:00

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