KYUDO in Detmold

KYUDO in Detmold ACHTUNG: Jedes Training nur nach bestätigter Anmeldung - Anfänger nur auf Einladung, da ggf. besonderes Anfängermaterial mitgebracht werden muss...

verantwortlich für alle Angaben zur Kyudo-Abteilung im Polizei-Sportverein Lippe-Detmold e. V.:
Peter Kollotzek, Am Klüter Bach 11, 32758 Detmold
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Kleine Hilfe zur Unterscheidung von Haya/Otoya...Hier die beiden Otoya (2. Pfeile) meines Bambussatzes. Zwischen den Fed...
17/06/2026

Kleine Hilfe zur Unterscheidung von Haya/Otoya...
Hier die beiden Otoya (2. Pfeile) meines Bambussatzes. Zwischen den Federn in Richtung des Schützen zwei goldene Punkte - etwa 10 cm hinter der Spitze zwei kleine goldene Punkte. Damit fällt zunächst die Auswahl leicht, welcher Pfeil zunächst zu schießen ist, weil man ja auf die Federn sieht, um den Haya auszusuchen. Wenn Haya aufgelegt ist, kann Otoya schon so vorbereitet zwischen die Finger geklemmt werden, dass die beiden Punkte im Bereich der Sehne ebenso zum Schützen zeigen. Dann ist Otoya beim Herausnehmen schon korrekt in der rechten Hand... und es entfällt ein unnötiges, störendes Drehen...
Beim Haya jeweils ein Punkt - nur zwischen den Federn...

Pfeilflug auf dem ersten Meter... Diskussionsgrundlage...
13/06/2026

Pfeilflug auf dem ersten Meter... Diskussionsgrundlage...

07/06/2026

Archer´s Paradox und Kyudo?
Diskussionsgrundlage...

Unter Archer´s Paradox verstehe ich, dass bei einem voll ausgezogenen Bogen die Linie des Pfeils, der am Bogen angelegt ist, direkt auf das Ziel zeigt – und auch trifft!
In dem Augenblick, in dem die Sehne losgelassen wird, bewegt sie sich nach vorne in Richtung Bogen. Das würde dazu führen, dass der Pfeil bei einer weiteren Beschleunigung bis zu dem Augenblick, an dem die Nock die Sehne verlässt, einen erkennbar größeren Winkel seitlich neben das anvisierte Ziel aufweist – und am Ziel vorbeifliegen müsste.
Das ist das Paradoxon: Er trifft, obwohl er nicht (mehr) auf das Ziel zeigt! Es „schlängelt“ sich um den Bogen herum.
Damit die entsprechende seitliche Abweichung (bei der Stauchumg im Abschuss) nicht zu groß oder zu klein ausfällt, damit der Pfeil bei der Gegenbewegung wieder in die korrekte Richtung des Ziels fliegen kann, arbeiten viele Bogenschützen mit dem Spine-Wert.
Das ist beim Schießen mit einem Bogen auch daher notwendig, weil – zum Beispiel beim Langbogen – der Pfeil auf der linken Bogenseite auf dem Zeigefinger direkt am Bogen anliegt – und die Sehne sich eng am linken Unterarm nach vorne bewegt. Hier ist kein Platz für eine starke Pfeilbiegung oder größere seitliche Bewegung der Sehne.
Daher muss der Spinewert passen.
Beim Olympischen Bogen (Recurvebogen mit Stabilisierungen) wird viel Zeit und Geld investiert, um genau die zum Bogen und Schützen passende Pfeilbiegung zu erreichen, so dass zur Kontrolle sogar unbefiederte Pfeile auf 20 bis 30 Meter in die Gruppe der befiederten Pfeile geschossen werden. Ich habe in meinen Wettkampfzeiten die unbefiederten Pfeile auch noch auf 70 Meter nahe an die befiederten Pfeile bekommen.

Ein Bogenschütze, der Pfeile auf der Daumenseite auflegt und schießt, hat einen größeren Sicherheitsabstand von Sehne und linkem Unterarm. Dazu kommt, dass er im Augenblick des Abschusses seinen Bogenarm mit dem Bogen (bei diversen Bögen) leicht nach links bewegt.
Damit hat der sich nach vorne bewegende Pfeil (und die Sehne) deutlich mehr Raum!
Während also der Pfeil sich (mit Stauchung) auf gerader Linie auf das Ziel zubewegt, ist die Bogenhand schon wenige Zentimeter weiter links. Wie weit die Bogenhand mit dem Bogengriff sich schon nach links bewegt hat, bevor der Nock die Sehne verlässt, ist von der aktiven Arbeit der linken Hand abhängig.
Beim Kyudo sollte sich (nach den alten Lehrbüchern) der Pfeil etwa auf der Höhe der Bogenhand von der Sehne lösen. Das entspräche in etwa der Spannhöhe, beim Kyudo zwischen 14 und 16 cm. Die alten Bücher bezogen sich auf das Kyujutsu, das Schießen in der Schlacht… und auf die Größe der Bogenschützen. Deutlich kleiner waren sie als heute, so dass man davon ausgehen könnte, dass der seitliche Abstand der Sehne zum Griff des Kyudobogens etwa 12 cm beträgt, wenn sich der Nock von der Sehne löst.
Das passt dann damit zusammen, dass sich die Sehne beim Rutschen aus der Sehnengrube des Kyudohandschuhs auch leicht nach rechts bewegt… und dann nach vorne.

Zurück zum Archers paradox: Da der Pfeil im Kyudo von Anfang an bis zum Schluss auf das Ziel ausgerichtet sein sollte und der Pfeil sich nicht um den Bogen herum bewegen muss, trifft das Archers paradox in der bekannten Art beim Kyudo nicht zu!

Dazu kommt, dass der Kyudoka durch die Arbeit seiner linken Hand in der Lage ist, auch nicht zum Bogen passende Pfeile ins Ziel zu schießen, weil er seinen Krafteinsatz dann leicht verändert.
Es ist allerdings verständlich, dass ein einigermaßen zum Bogen passender Kyudopfeil mit der Technik eines fortgeschrittenen Kyudoanfängers deutlich besser geschossen werden kann.
Warum sollte man es also einem Kyudoanfänger durch „falsche“ Pfeilcodes schwer machen?
Einem Anfänger gib man ja auch zum Körpergewicht und zur Körpergröße passende Langlaufski.
Mit meiner 2020 mit viel praktishen Tests entwickelten Tabelle lässt sich für jede gemessene Zugstärke in Bezug auf die Pfeillänge der Pfeilcode ermitteln. Sieht man einen Kyudoka, dessen Pfeil kurz nach dem Abschuss quer in der Luft driftet, hat dieser Kyudoka seine Technik noch nicht dem vorhanden Material angepasst. Also: Jahrelang weiter üben, bis es passt… oder vielleicht doch einen anderen Pfeilcode versuchen!
© P. Kollotzek – kyudodetmold.de.tl

Zur Unterhaltung und Abschreckung ein KI-generiertes Bild. Die Schützin mit zwei(?) rechten Händen schießt einen Reiterb...
05/06/2026

Zur Unterhaltung und Abschreckung ein KI-generiertes Bild. Die Schützin mit zwei(?) rechten Händen schießt einen Reiterbogen in westlicher Form ohne Handschuh, dafür mit zu langen Ärmeln...

16/05/2026

Ergebnisse der European Shinsa 2026:

1./2. Dan - über Video-Shinza - keine Angaben, erfahrungsgemäß über 90 % der Prüflinge erfolgreich.

3. Dan: 76/286 = 27 % - jeder Vierte...
(hier reichte oft ein Treffer)

4. Dan: 24/208 = 12 % - jeder Achte...
(ab hier mussten beide Pfeile treffen)

5. Dan: 8/90 = 9 % - jeder Elfte...
6. Dan: 3/35 = 9 % - jeder Elfte...
Renshi: 2/39 = 5 % - jeder Zwanzigste...
(alle 4 Prüfungsteile müssen bestanden werden:
schriftliche Aufgabe, 1. Durchgang, mündliche Prüfung,
2. Durchgang in vorher unbekannter Tachi-Form)

Die Ergebnisse entsprechen in etwa den erfolgreichen Prüfungen der Vorjahre.

Die nächsten zwei Wochen - fester Termin täglich - SUMO
10/05/2026

Die nächsten zwei Wochen - fester Termin täglich -

SUMO

NHK WORLD TV offers a sumo highlights show for sumo fans around the globe.

In einem Video ist das folgende Bild zu finden: Die Sehne ist nach dem Hanare nicht durchgehend gestreckt. Sie verläuft ...
10/05/2026

In einem Video ist das folgende Bild zu finden: Die Sehne ist nach dem Hanare nicht durchgehend gestreckt. Sie verläuft Bruchteile von Sekunden in Wellenlinien.
[Scheinbar fehlende Sehnenteile sind wegen der Geschwindigkeit in der Aufnahme nicht sichtbar.]
Hier ist der Bogen bereits soweit gedreht, dass die Bogeninnenseite schon nach rechts vorne zeigt. Die Sehne wirft Wellen!
Warum ist die Sehne nicht gestreckt?
Pfeil und Sehne haben ein deutlich leichteres Gesamtgewicht als der Bogen - bezogen auf die sich bewegenden Massen. Daher wirkt die Bogenspannung „leicht verzögert" auf Sehne und Pfeil.
Wer schon einmal miterlebt hat, dass die Sehne um den Bogen geschlagen ist, sollte um dieses physikalische Prinzip wissen. Ein schon wenige Gramm schwererer Pfeil sollte Anfängern helfen können. Hat jemand schon einmal mit einem schweren Mato-Bambuspfeil das Umschlagen der Sehne erlebt? Ich selbst nicht!

03/05/2026

Ein Beobachtungspunkt heute: Nobiai...
Der Vergleich mit einem fast bis zum Bersten aufgeblasenen Luftballons kann hier für den einen oder anderen Kyudoka hilfreich sein. Ich habe mir vorgestellt, dass dieser Punkt beim Auslösen des Schusses (Hanare) erreicht sein sollte. Da ich gerne dazu neige, die Kopfhaltung leicht schief auszuführen, habe ich mir also gedacht, dass in diesem Luftballon der Kopf bewusst nach oben gestreckt werden muss, während die Ellenbogen arbeiten und sich in der Waagerechten „ausdehnen". Passt. - Leider hat dabei das korrekte Zielen leicht gelitten. Nächste Woche auf ein Neues!

Während in Frankfurt die ANKF prüft, habe ich ohne Probeschüsse heute dieses erfreuliche Ergebnis geschafft. Kein Proble...
19/04/2026

Während in Frankfurt die ANKF prüft, habe ich ohne Probeschüsse heute dieses erfreuliche Ergebnis geschafft.
Kein Problem: Diese recht alten Pfeile wussten, wie es geht...
Anders als letzte Woche lagen die Treffer leicht links oben (letzte Woche leicht rechts unten), weil ich letzte Woche mit etwas stärkerem Fuseru (Kippen des Bogens in der Heki-Art nach rechts) geübt habe.

Kriegsschießen (Kyujutsu): Der Bogen dreht sich nicht (kein Yugaeri), die Sehne ist senkrecht zum Pfeil im Augenblick de...
03/04/2026

Kriegsschießen (Kyujutsu):
Der Bogen dreht sich nicht (kein Yugaeri), die Sehne ist senkrecht zum Pfeil im Augenblick des Trennens... maximale Kraftübertragung.
Foto: (c) Kühn

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