25/04/2026
In dieser Woche feierte Franco F**a seinen 60 Geburtstag. Glückwunsch 🎉🎊 . Kenner der Szene wissen, dass dieser als Spieler beim FCK und in Leverkusen in den Nineteens Pokalsieger, mit Sturm Graz Alp'de Maestro (Meister) wurde und in Brasilien berühmt wie die Copacabana ist. Oh.. aber warum? 1987 debütierte er unter Kaiser Franz im DFB Dress und die spielten eben am Zuckerhut. Als sein Name verkündet wurde, gabs Kichern und Kreischen, Lachsalven und andere süffisant anmutende Anmerkungen. Denn in portugisischer Sprache bedeutet Franco F**a in vulgärem Slang "das unentgeltliche Vollziehen des Geschlechtsverkehrs" Hmmm 🙄 . Was macht man mit solch einer Info? Vielleicht ruft euch ja mal G. Jauch an. Aber sonst noch? Na gut- Auflösung 😂
Franco F**a reimt sich auch noch auf das Ziel meines heutigen Samstagfussballausflugs- aaaaaauf...? Petersroda 😂🎉
ESV Petersroda - FSG Lok/BW Dessau I 3-0 (1-0)
20.Spieltag, Kreisoberliga Anhalt Bitterfeld 25/26
Kurz nach Bitterfeld von der einen Seite oder kurz nach Delitzsch aus der sächsischen Richtung - je nach Fahrtrichtung eben mit der S2 liegt das kleine Örtchen zwischen eben diesen beiden Metropolen an der sächsisch-anhaltischen Grenze.
Die FSG Lok/BW macht hier also Station, also natürlich rein in den Zug. Vom heimischen Schlafzimmer sinds knapp 38 km, aus Dessau, je nachdem welche Wegstrecke- etwas weniger.
Beide Teams stehen nach 19 Spielen im Mittelfeld der Tabelle. Die Lok weiter oben, Petersroda etwas südlicher-aber im sicheren Terrain. Das Hinspiel gewannen die heutigen Gäste im Oktober mit 3-2. Diese gewannen auch ihr Spiel in der Vorwoche gegen das Schlusslicht Vorwärts Dessau mit 3-1,während Petersroda mit 0-3 beim Zweitplatzierten Schortewitz kein Licht gesehen hat.
Das Gespann Schwibbe/Pelka schickte die Dinos Hänsch und Lorch in den Angriff, die Zentrale bestand aus den Martin's. Sollten sie beide für Sitte und Ohrling sorgen😉 . Käptn Stephan hinten als quasi letzte Instanz im Defensivverbund.
Das Waldstadion unweit der Bahnstrecke charmant schnieke, aber die Zeichen der ständig steifen Brise hier? Die teils arg zerschlissenen und zerissenen Werbebanner. Somit durfte auch jedes Team 45 min den straffen Rückenwind nutzen. Die lauten vorbei scheppernden ICE's wurden in HZ 1 nur vom Gekreische und Geblöke der Heimelf übertüncht. In Richtung Gegenspieler oder eher dann doch stark influencend auf den gelben Pfeiffenmann. Die Wirkung dessen sollte im Laufe des Spiels richtungsweisend werden. Das Spiel war geprägt von vielen Ungenauigkeiten aber mit je einem dicken Bolzen innerhalb der ersten 10 Minuten, wobei der Kopfball von Lok nach Ecke von der Linie gekratzt wurde. Danach war beiderseits Sand im Getriebe. Behäbig. Ein Stromausfall bei der Bahn sorgte dann in den letzten 5 Minuten vorm Zwischenstop für wildes Durcheinander. Die Bordtoiletten und die Kaffeemaschine im Bordbistro fielen nun aus. Ein Kurzschluss und zögerndes Reparieren im Mittelwaggon sorgten dann durch gleichzeitiges TikiTaka der Heimelf für Verwirrung beim Bahnpersonal und die "wie aus dem Nichts" folgende Führung für die Gastgeber. Bis zum Pausenpfiff gabs dann weitere Momente, wo auch nun zusätzlich der DB Navigator schwächelte. Das hieß, Systemupdate, Runterfahren, Analysieren, Neuausrichtung, Personaltausch, Hochfahren. Aber nach 3 oder 4 gespielten Minuten im 2.Streckenabschnitt zeigte das ständig verbale Einwirken aufs Schirigespann Wirkung, als der SR quasi Jens Stephan den vorzeitigen Ausstieg aus dem Zug in Abstimmung mit dem an der Heimbank postierten Assistent ermöglichte. Selbst der "Gefoulte" meinte eigentlich, dass er den Kapiän traf, dies aber dem Schiri vergaß mitzuteilen. Und als Bonus verwandelte eine weitere Doppel F, Fabian Funkat, den Freistoß sehenswert. Jetzt wurde es hektisch, Lok hatte danach ne sehr gute Chance auf den Anschluss vergab aber diese. Im weiteren Verlauf gabs mit dem dritten Tor den Deckel auf den Topf. Lok kam quasi nie mehr richtig gefährlich vors Tor und P'roda lauerte auf weitere Konter, die aber meist gut verteidigt wurden. Auch die Wechsel brachten keinen Schwung mehr und so plätzscherte die Angelegenheit mit der bei uns stark wehend aber nervend klappernden Fahne dahin. Der Sieg für die etwas insgesamt galligeren Gastgeber war dann natürlich nicht mehr gefährdet und demnach vollends verdient. Man of the Match war mit seinen 3 Buden Fabian Funkat. Für das Gespann Schwibbe/Pelka und der Truppe wünsche ich für den Rest der Saison noch unfallfreie Spiele und möglichst noch n paar Pünktchen fürs Gemüt.
Wir mussten dann fast noch ne dreiviertel Stunde am Haltepunkt auf unsren Zug für die Rettung aus dem Nirgendwo warten, der uns wieder in die Großstadt in Richtung heimisches Schlafzimmer und zum hungigen Teenager bringen sollte.
PS: Franco F**a ist derzeit Nationaltrainer des Kosovo und verpasste in den Playoffs knapp den Flug zur WM nach Amerika.