Ev. Singkreis & Vokal Spezial Schauernheim

Ev. Singkreis & Vokal Spezial Schauernheim Herzlich willkommen! Wir sind der Frauenchor aus Schauernheim. Chorprobe ist mittwochs um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus, Hintergasse 14 in Schauernheim.

Ohne Vorsingen, ohne Notenkenntnisse, mit viel Spaß!

04/06/2026

Super Trouper - somewhere in the crowd there's you

OpenAir-Gottesdienst von unserer Light-Band & Friends im Kirchgarten in Fußgönheim und einer Predigt von Kerner zu Lukas 19, 1-10. Der jüdische Zöllner , der für die römischen Besatzer Steuern bei seinen Landsleuten eintrieb und sich dabei bereicherte, wollte Jesus kennen lernen, der gerade in Jericho predigte. Er war aber zu klein, um ihn aus der Menschenmenge heraus zu sehen. Deshalb kletterte er auf einen Baum, um Jesus besser zu erkennen. Jesus sieht den Sünder und macht ihn zu einem besseren Menschen.

Ein "Super Trouper" ist ein großer Bühnenscheinwerfer, der eine Person auf einer abgedunkelten Bühne anstrahlt und dadurch hervorhebt und für alle sichtbar macht. In dem Lied singen ABBA davon, wie einsam und leer es sich anfühlen kann, auf so einer Bühne zu singen und vom Scheinwerfer in den Fokus genommen zu werden. Das Licht blendet die Sängerin und macht es unmöglich irgendjemanden im Publikum zu erkennen.

Sie wünscht sich einen Vertrauten, der ihr Leben verändert. Und als sie seine Gegenwart im Publikum spürt, blüht sie regelrecht auf: "But I won't feel blue, like I always do 'cause somewhere in the crowd ther's YOU!".

Gott (er)kennt jeden einzelnen Menschen. Sowohl die kleinen in der großen Menge, die auf einen Baum oder steigen, um Gottes Gegenwart zu spüren, als auch diejenigen, die vom Rampenlicht geblendet sind und die Orientierung verloren haben.

Die Wirkung Gottes, der auch aus schmerzlichen Niederlagen oder persönlichen Fehlern wie bei Zachäus gutes Neues wachsen lässt, wurde eindrucksvoll von der Light-Band im Medley aus "Waterloo" und "Mamma Mia" vertont und auf die Bühne gebracht: "Waterloo, I was defeated, you won the war" - "Mamma mia, now I really know. My, my, I could never let you go."

28/05/2026

Reinigungskraft gesucht!

Ab sofort suchen wir eine Person (m/w/d), die die Reinigungsarbeiten in unserem Gemeindehaus und unserer Kirche in Schauernheim übernehmen mag.

Der Stundenumfang dieser geringfügigen Beschäftigung beläuft sich auf 3 Stunden pro Woche und wird nach TVÖD EG01 vergütet (z. Zt. 14,95 EUR/Std.). Bei Interesse melden Sie sich bitte im Pfarrbüro bei Pfarrer Kerner oder bei einer Person aus unserem Presbyterium.

Pfarramt Fußgönheim, Hauptstraße 20, 67136 Fußgönheim, Tel. 06237-7664, E-Mail: [email protected]

"Das Gemeindepfarramt würde damit verschwinden; die Zuordnung der Pfarrerinnen und Pfarrer in die Regio-Gemeinden soll d...
28/05/2026

"Das Gemeindepfarramt würde damit verschwinden; die Zuordnung der Pfarrerinnen und Pfarrer in die Regio-Gemeinden soll durch das Dekanat erfolgen. Die Dekane bekommen damit den Status eines Dienstvorgesetzten; bisher hatten sie lediglich die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer, die Stelleninhaber eines selbstständigen Pfarramts waren."

Transformation der Ev. Kirche der Pfalz

Die Stärkung der Gemeinden wäre ein mutiges Signal
Deutsches - Heft 5/2026

von Martin Schuck

Reformation statt Transformation:
Schreibt die pfälzische Landeskirche gerade Kirchengeschichte – oder steuert sie auf ein Desaster zu? Dr. Martin Schuck kommentiert die Reformpläne in der . Seine These: Die EKD schaut gespannt auf uns. Geht das Experiment gut, folgen andere; geht es schief, sind die Pfälzer blamiert.

Vom Priestertum aller Gläubigen zur ?
Die geplante bricht fundamental mit dem presbyterial-synodalen Grundverständnis, nach dem sich die Kirche historisch „von unten nach oben“ aufbaut. Anstatt das reformatorische Erbe – das Priestertum aller Gläubigen – zu stärken, bewege sich die Landeskirche hin zu einer bürokratischen mit episkopalen (bischöflichen) Zügen.

Der der
Schuck warnt eindringlich vor der Verschiebung von Kompetenzen und Rechten weg von den lokalen Gemeinden hin zu anonymen Riesen-Kirchenbezirken. Erfahrungen aus der kommunalen Verwaltung zeigen: Zentralisierungen funktionieren selten gut. Die erhofften Einsparungen verpuffen meist schnell durch den enormen bürokratischen der neuen Verwaltungsebene.

Ein echtes, mutiges
Anstatt dem „phantasielosen Weg“ der Zentralisierung zu folgen, fordert Schuck einen radikalen Kurswechsel: Die der vor Ort!

1️⃣ Autonomie sichern: Gemeinden müssen die behalten, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln.
2️⃣ Bürokratie abbauen: Die mittlere und obere Ebene der Kirchenleitung muss verschlankt werden, anstatt an der Basis das Licht auszuknipsen.
3️⃣ Reformation wagen: Die Vitalität der Kirche entscheidet sich an den Menschen vor Ort, nicht am grünen Tisch der Verwaltung.

Sein Fazit: Nicht „Transformation“ durch Anpassung an ökonomische Zwänge sollte der Leitgedanke sein, sondern eine echte „Reformation“, die der Gemeinde vertraut.

💬 Was meint ihr? Braucht die Kirche starke Gemeinden vor Ort oder retten uns nur noch Großstrukturen? Diskutiert mit! 👇

www.propresbyterium.de








https://www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/aktuelle-beitraege?tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Baction%5D=show&tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Bcontroller%5D=Item&tx_pvpfarrerblatt_pi1%5BitemId%5D=6163&cHash=e0569dc01f7878a156185b1ab15db7ce

20/05/2026

„Angst vor Entmündigung“: Breiter Protest gegen kirchliche Reformpläne in der Pfalz 🪧⛪️

In der Evangelischen Kirche der Pfalz brennt die Luft! Es formiert sich an der Basis Widerstand gegen die geplante Strukturreform. Die Initiative „Pro Presbyterium!“ sammelt in zahlreichen Gemeinden Unterschriften gegen ein zentrales Vorhaben: den Entzug des Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts für die Kirchengemeinden.

Der Knackpunkt: Verlust der Selbstverwaltung 🛑

Bisher organisierte sich der pfälzische Protestantismus „von unten nach oben“. Doch mit dem Entzug des Körperschaftsstatus droht den Kirchengemeinden die Entmachtung. Finanzen, Immobilien und die rechtliche Selbstständigkeit würden auf die künftig nur noch 4 (statt bisher 15) Super-Dekanate übertragen. Viele Ehrenamtliche an der Basis seien schlichtweg aufgebracht und fassungslos.

Viel Frust für wenig Ertrag? 💸

Besonders bitter für die Kritiker: Durch den Rechte-Entzug der Gemeinden ließen sich laut Berechnungen einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gerade einmal 900.000 Euro einsparen – das entspricht mickrigen 1,5 Prozent des gesamten geplanten Sparvolumens. Darüber hinausgehende Einsparungen sind nicht eindeutig dem Körperschaftsstatus zuzuordnen. Ein hoher Preis für das Vertrauen des Ehrenamts.

Kirchenleitung bittet um Gesamtblick 🗺️

Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst zeigt zwar Verständnis für die Sorgen der Gemeinden, betont aber die Pflicht, das Gesamtsystem vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren. Durch die Übertragung auf die Bezirke würden auch marode Gebäude und strukturelle Defizite solidarisch aufgefangen.

Wie geht es weiter? ⏳

Derzeit läuft ein Stellungnahme-Verfahren: Bis zum 31.7. bzw. 31.10.2026 haben alle Presbyterien Zeit, sich zu äußern. Der finale Verfassungsbeschluss ist für das Frühjahr 2027 geplant.

www.propresbyterium.de

💬 Was denkt ihr?

Diskutiert mit in den Kommentaren! 👇





---------------------------------------

Zeit

https://www.zeit.de/news/2025-11/18/protest-gegen-reformplaene-der-evangelischen-kirche

Kaffee- und Kuchen-Gottesdienst
17/05/2026

Kaffee- und Kuchen-Gottesdienst

Herzliche zum OpenAir-Gemeindefest mit Kita- sowie Kaffee- & Kuchen-Gottesdienst mit unserem Ev. Singkreis und Vokal Spezial.

Am Sonntag, 31. Mai findet das der Prot. Kirchengemeinde vor dem Ev. Gemeindehaus statt. Wir starten um 11 mit einem mit -Kindern & Heliumballons. Danach gibt es gemeinsames Mittagessen sowie Kaffee & hausgemachten Kuchen. Am Nachmittag haben wir eine ganz neue Attraktion für euch: den Kaffee- & Kuchen-Gottesdienst mit dem Ev. Singkreis & Vokal Spezial. Zum Abschluss gibt es noch einen Impuls zur unserer Landeskirche und welche Folgen das für unsere Kirchengemeinde hat.

Kommt zahlreich!

Wir freuen uns auf euren Besuch.




13/05/2026

*Abschied vom presbyterial-synodalen Prinzip des Protestantismus?*

Von Dr. Friedrich Schmidt-Roscher, Geschäftsführender Pfarrer, Prot. Kirchengemeinde Haßloch

Erschienen in und mit freundlicher Genehmigung des Pfälzisches Pfarrerblatt: www.pfarrerblatt.de

Zu Gliederungszwecken ergänzt mit zusammenfassenden Abschnittsüberschriften

Die Synode der Ev. Kirche der Pfalz hat in ihrer Frühjahrsynode einen radikalen Veränderungsprozess in unserer Kirche eingeleitet. Wenn diese Eckpunkte auch in Gesetzen und Verfassungsänderungen beschlossen worden sind, wird unsere Kirche eine andere sein.

Aktuelle Situation: &

Der liberale Protestantismus befindet sich in einer tiefen Krise. Säkularisierung, Individualisierung und Bedeutungsverlust der christlichen Religion führen zu einem starken Rückgang der protestantischen Gemeindeglieder mit massiven finanziellen Auswirkungen auf unsere evangelische Kirche in der Pfalz. Wie in vielen anderen Landeskirchen auch steht die Pfälzische Synode vor schwierigen Entscheidungen, um dem finanziellen Kollaps entgegenzusteuern. Einige Entscheidungen des Eckpunktepapiers kann ich nachvollziehen, andere sind aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen und Lebenslagen sinnvoll. Wenn die Fusion von Dekanaten zu größeren Einheiten einen Einspareffekt erbringt, dann ist das zu begrüßen. Da die Trägerschaft von Kindertagesstätten ein immer spezialisiere Wissen erfordert, kann auch die gemeinsame Trägerschaft zu einem effektiveren Umgang mit verfügbaren Mitteln führen, wenn die Verbindung zur Gemeinde bewahrt bleibt. Eine größere Flexibilisierung der "Residenzpflicht" von Pfarrpersonen kann den Beruf attraktiver machen und die unterschiedliche Situation der Pfarrpersonen mit ihren Familien) berücksichtigen, wenn sichergestellt ist, dass auch das Wohnen im Pfarrhaus weiterhin finanzierbar bleibt.

Der zweitgrößte (nach dem Gemeindepfarrdienst): der

Ein großes Sparpotential und eine Verwaltungsvereinfachung sehe ich in der Fusion mit einer benachbarten Landeskirche. Für die meisten Gemeindeglieder wird es vermutlich keine große Rolle spielen, ob der künftige Sitz der Kirchenleitung in Speyer, Karlsruhe oder Darmstadt liegt. Ich bin irritiert, dass gerade diese von der Synode im Eckpunktepapier gefassten Beschlüsse sehr vage klingen. "Den Horizont von Modellen wie Konföderation oder Fusion auszuloten" klingt doch sehr unbestimmt. Warum will die Kirchenleitung bei den Veränderungen, die für die meisten Mitglieder kaum Auswirkungen hätten, für sie dagegen wohl schon, nicht "mutig voranschreiten"? Hier wären ein Zeitplan und konkrete Ziele sinnvoll.

Selbstverwaltung der

Auf der anderen Seite aber irritiert mich, wie leichtfertig große Teile der Selbstverwaltung und Selbstbestimmung der Kirchengemeinden in der Pfalz aufgegeben werden sollen. Mit der Aufgabe von §6 unserer Verfassung wird die Berufung der Gemeinde durch "Wort und Sakrament Pflanzstätte evangelischen Glaubens und Lebens und eine Gemeinschaft geschwisterlicher Liebe zu sein" (§5) geschwächt. Ich halte es für einen strategischen und theologischen Fehler auf der Gemeindeebene diesen radikalen Schritt zu gehen und warne vor den negativen Folgen.

Seit mehr als dreißig Jahren bin ich Gemeindepfarrer in ganz unterschiedlichen Gemeinden wie Neuhofen-Waldsee-Otterstadt, Essingen- Dammheim-Bornheim und nun Haßloch. Mich hat die Frage von Gemeindeentwicklung mein ganzes Berufsleben begleitet. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, dass der Ort, an dem Menschen zum Glauben kommen und das Vertrauen zu Jesus Christus einüben, geschwächt werden soll.

Aspekte, Demokratiegeschichte und Historie der Selbstverwaltung

Gemeinde und Kirche haben in der ganzen Welt und in der gesamten Kirchengeschichte unterschiedliche Verfasstheiten. Immer spiegeln sich darin auch die historischen Entwicklungen und Lebenslagen der Menschen wider. Um Menschen vor Ort zu erreichen und ihnen das Evangelium Jesu Christi zu kommunizieren, ist die Kirche immer lokal verfasst. Vielleicht gibt es nicht an jedem Ort eine Pfarrperson. Doch wenn es eine Gemeinde gibt, dann auch Menschen, die diese leiten und selbst verwalten.

Es ist zweifellos richtig, dass Kirchengemeinden den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechtes erst sei gut 100 Jahren haben. Aber die lokale Selbstverwaltung und -organisation einer Gemeinde gibt es deutlich länger. Die Vielfalt von Gemeinden mit unterschiedlichen Elementen von Selbstverwaltung gab es schon in frühchristlicher Zeit und nach der Reformation. Das presbyterial-synodale Prinzip des Protestantismus leistete einen Beitrag zur europäischen Demokratiegeschichte. Umgekehrt wirkten demokratische Prozesse in Gesellschaft und Staat sich auch auf die evangelischen Kirchengemeinden aus. Deshalb ist für mich §6 unserer Verfassung Absatz 3 - "Die Kirchengemeinde ordnet und verwaltet durch das Presbyterium sowohl auf dem innerkirchlichen wie auf dem vermögensrechtlichen Gebiet ihre Angelegenheiten selbstständig im Rahmen der kirchlichen Ordnung" - eine konkrete Form von kirchlicher Demokratie auf der Gemeindeebene. Das Evangelium des menschenfreundlichen Gottes zeigt sich auch in einer Gemeinde, die verortet ist und sich selbst organisiert. Die bisherige Parallele von "Christen- und Bürgergemeinde" (Karl Barth) gibt dem Amt des Presbyters, der Presbyterin ein Gewicht und öffentliches Ansehen.

Auswirkungen auf das ehrenamtliche Engagement

Bisher haben wir sowohl bei den kirchlichen Wahlen wie bei den Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, eine relativ hohe Partizipation. Wird das bleiben, wenn wir die Selbstverwaltung deutlich einschränken? Ich höre von Presbyterinnen und Presbyter, die keine Lust mehr haben sich einzubringen, wenn die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. "Follow the money" ist ein Leitsatz, um zu prüfen, mit welchen Interessen bestimmte Veränderungen betrieben werden. Mir fällt auf, dass im Eckpunktepapier die Verwaltung von Vermögen und Immobilien der Kirchengemeinden negativ bewertet wird.

Follow the

Verhältnis von Kirchengemeinde und

Geld und Besitz machen Arbeit, bedeuten jedoch auch Gestaltungsmöglichkeit. Falls Vermögen und Immobilien wie Kirchen, Gemeinde- und Pfarrhäuser an die vier geplanten Großdekanate abgegeben werden, werden die pfälzischen Gemeinden teilweise entmündigt. Sie können weniger selbst beeinflussen, wann die Kirchen oder Gemeindehäuser vor Ort renoviert oder veräußert werden. Ich weiß, wie langwierig und aufwendig Gebäudeentscheidungen sein können. Werden sie besser, wenn sie von Menschen getroffen werden, die keinen lokalen Bezug haben? Wir nehmen damit Entscheidungen von Menschen weg, die vor Ort von den Mitgliedern gewählt sind und legen sie in die Hände von Entscheiderinnen und Entscheidern die keinen lokalen Bezug haben. Diese werden sich viel stärker von Vorgaben aus der Verwaltung leiten lassen müssen. Ist das so gewollt? Durch die Aufgabe des bisherigen Körperschaftsstatus wird die lokale Gemeinde gegenüber der zentralen Behörde geschwächt. Eine Pfarrerin sprach in der Bezirkssynode von Zentralisierung. Entscheidungen über die Gestalt der lokalen Kirchengemeinde legen wir weg von den Mitgliedern hin zu den Funktionären.

Auch in den neuen Strukturen wird das Geld knapp sein. Das wird dazu führen, dass versucht wird auf die Entscheider und Entscheiderinnen Einfluss auszuüben, um bei bestimmten Baumaßnamen zum Zuge zu kommen.

Mehr Aufgaben für die Verwaltungsbehörde - höhere

Attraktiv scheint die Abgabe und Professionalisierung von Verwaltung. Meine Erfahrungen mit kirchlichen Verwaltungen zeigen, dass es dort, wie bei uns Pfarrpersonen, sehr engagierte und kompetente Menschen, aber auch weniger motivierte Hauptamtliche gibt. Ich frage mich auch, wie die zusätzlichen Aufgaben des Gebäudeerhalts, die derzeit in den Gemeinden von Pfarrpersonen oder von Ehrenamtlichen geschultert werden, auf der Ebene der vier Großdekanate geleistet werden sollen, ohne dass erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel notwendig sein werden. Das steht im Widerspruch zu den Sparzwängen. Wie sollen die zusätzlichen Aufgaben finanziert werden, wenn die geplanten Reformen der Pfälzischen Landeskirche versprechen Kosten einzusparen?

Motivation von

In Kirchengemeinden, in Vereinen, in Stiftungen engagieren sich Menschen, wenn sie Gestaltungsmöglichkeiten haben. Meine Sorge ist, dass wir weniger Menschen motivieren, sich einzubringen, wenn es auch weniger zu entscheiden gibt. In den Presbyterien, die ich kennenlernen konnte, gab es sehr gemischte Teams von Menschen mit unterschiedlichen Gaben. Einige waren stärker an Baufragen, andere an Finanzen und wieder andere an Frauen- oder Jugendarbeit interessiert. Ich will das nicht idealisieren. Einige waren auch froh, wenn der Haushalt beschlossen war. In den gemischten Teams an Ehrenamtlichen mit unterschiedlichen Gaben gelang es jedoch immer wieder, Verantwortliche, die sich für Finanz- oder Baufragen interessierten auch Fragen von Kinder- und Jugendarbeit zu vermitteln und umgekehrt.

von Verwaltungsbehörden

Das Gesicht unserer Gemeinde bestimmen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich verstehe den Ansatz, die weniger werden Pfarrpersonen von der Verwaltung zu entlasten. Das ist zweifellos notwendig, wenn meine Kohorte in den Ruhestand geht. Ich höre auch von berechtigten Sorgen, dass die Seelsorge zu kurz kommt. Schon jetzt setzen die organisatorischen Veränderungen Haupt- und Ehrenamtliche unter Druck. In anderen Organisationen hat es sich gezeigt, dass zu viele Änderungen auf einmal die Motivation der Mitarbeitenden absenken und die Organisation mehr mit sich selbst beschäftigt ist als mit ihrem Auftrag. Deshalb warne ich nicht nur aus theologischen Gründen vor diesem radikalen Schritt, sondern auch aus organisationssoziologischen Erwägungen. Ich fürchte, dass nach den in den Gemeinden geplanten radikalen Veränderungen Gemeinden, die bisher lebendig sind, in denen sich zahlreiche Menschen engagieren, auch Schaden nehmen. Umgekehrt sehe ich nicht, wie die Gemeinden, in denen kaum mehr Leben ist, aufblühen sollen.

Start der auf der Ebene der

In den beiden Nachbarkirchen (Hessen-Nassau, Baden) ist nach meinen Informationen derzeit nicht geplant, den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechts aufzugeben. Sollte man nicht mit Nachdruck Gespräche mit den dortigen Kirchenleitungen führen, um zu entscheiden, mit wem fusioniert werden kann? Dann könnte man als kleinere Partnerin die eigenen Strukturen an die größere Partnerin anpassen.

Sinnvolle Ziele

Unterstützen möchte ich das Ziel der Verwaltungsvereinfachung und auch der Entlastung der weniger werdenden Pfarrpersonen, damit diese sich stärker auf die eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren können. Eine Synodale hat zu Recht darauf hingewiesen, dass nicht nur Bedenken und Kritik an der Aufgabe des Körperschafsstatus zu erheben ist, sondern auch alternative Anträge zu stellen sind. Zwei Möglichkeiten sehe ich, die abzuwägen und zu diskutieren sind.

: A Zusammenschluss von Kirchengemeinden

Auf lokaler Ebene könnten die Gemeinden analog der kommunalen Gebietskörperschaften zusammengelegt werden. Die synodal-presbyterialen Strukturen des Protestantismus haben sich schon immer an den politischen Rahmenbedingungen orientiert. Man müsste prüfen, welche Größe sinnvoll und arbeitsfähig ist. Könnte in den Städten wie Zweibrücken, Speyer oder Neustadt eine protestantische Gesamtgemeinde eine gute Größe sein? Auf dem Land müssten die Verantwortlichen prüfen, ob es im Rahmen von Verbandsgemeinden größere, aber noch überschaubare Einheiten als Körperschaft des öffentlichen Rechtes geben ķönnte. Mit diesem Schritt würde sich die Anzahl der Gemeinden reduzieren, aber die Verantwortung für die Strukturen und Einheiten blieben noch im Nah- und Erfahrungsbericht der Menschen. Ich könnte mir unterschiedliche Größen vorstellen, um eine gewisse Zeit in unterschiedlichen Modellen Erfahrungen zu sammeln, was der geeignetere Weg ist. Wenn dann unsere Landeskirche mit einer anderen benachbarten Landeskirche fusioniert, könnten die Erfahrungen evaluiert werden.

: B Schweizer Modell

Eine Alternative dazu ist für mich das Schweizer Modell. Pfarrpersonen werden komplett von der Geschäftsführung entlastet. Dies Aufgabe übernehmen Frauen oder Männer vor Ort, die in ihrem Beruf oder durch ihr Ehrenamt über Leitungskompetenz verfügen und für eine gewisse Zeit sich so einbringen. In all den Kirchengemeinden, in denen ich im Laufe meines Dienstes tätig war, gab es solche Menschen. Möglicherweise müssten diese Menschen noch zugerüstet oder ermutig werden, möglicherweise würden wir nicht an allen Orten diese Menschen mit diesen Gaben finden. Aber es könnte auch sein, dass damit Gemeinden and Gemeindeleitung wieder attraktiver werden und sich Menschen stärker mir ihrer lokalen Gemeinde verbunden fühlen.

- Verfasstheit von unten nach oben

Der pfälzische Protestantismus, ja ich würde auch sagen: der europäische Protestantismus lebt ganz wesentlich von seiner Berufung, das Evangelium Jesu Christi mit den Menschen in dem Dorf oder der Stadt zu leben und zu teilen. Eine Basis dieses Auftrags liegt für mich in der presbyterial-synodalen Verfasstheit unserer Kirche von unten nach oben. Das entspricht nicht nur ihrem missionarischen Auftrag, das bewirkt als Nebeneffekt auch eine Stärkung der basisdemokratischen Kultur unseres Landes.

Fazit

Deshalb schlage ich vor, dass wir bei den Veränderungen eher bei der Kirchenleitung beginnen und alles tun, um für die Gemeinden den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechtes und damit der Selbstverwaltung und -organisation zu verteidigen.

www.propresbyterium.de

Tolles Konzert der Coloured Voices und  anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen DaSchau ...
10/05/2026

Tolles Konzert der Coloured Voices und anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen DaSchau und Bétheny. Danke für die Einladung!

10/04/2026

FAZ-Bericht vom 6.4.26 über die in der Evangelischen Kirche in Deutschland am Beispiel der Vorreiter braunschweigische bzw. pfälzische Landeskirche:

"Die Kirchengemeinden sollen ein Konto mit begrenztem Verfügungsrahmen erhalten, damit sie „Bastel- und Spielmaterial, Kerzen, Knabbereien, Kaffee und Tee“ bezahlen können.




Diese Gemeinden sollen ihr gesamtes laut den Planungen der Landeskirche abgeben, sofern es nicht explizit zweckgebunden ist.



Schwetje scherzt: „Das Vermögen ist ja nicht weg, es gehört dann einfach allen“ – und für einen kurzen Augenblick steht im ehemaligen Zonenrandgebiet der wieder lebendig vor der Tür.



Diese Gemeinden wittern die Gefahr, durch den Verlust ihres Körperschaftsstatus einer ausgeliefert zu werden, in der auf der regionalen Ebene viele Schwache über wenige Starke herrschen und ihnen am Ende das Geld und das Personal wegsaugen.



„In der Praktischen Theologie gibt es eine mindestens fünfzigjährige der “, erzählt Wegner. „Man hat gesagt: Die Ortsgemeinden haben keine emanzipatorische Kraft, denn dort sammelt sich das ressentimentgeladene Bürgertum.“



Wenn sich aber vor Ort kaum noch etwas bewegen lasse, weil man sich nur noch Kekse kaufen dürfe, führe das zu und Rückzug. „Solche Strukturen machen die Leute passiv.“



Wegner rät deshalb dazu, der Basis nicht weniger, sondern mehr zu geben



Die geplanten Reformen wie in Braunschweig oder der deutet Wegner vor allem als den Versuch der „strukturerhaltenden Kräfte“, trotz sinkender Finanzkraft weiter über das System ausüben zu können."

Aus

Traurig-schöner  -Gottesdienst in Schauernheim mit dem Silberstreif am Horizont ... Schön, dass wir dazu beitragen durft...
03/04/2026

Traurig-schöner -Gottesdienst in Schauernheim mit dem Silberstreif am Horizont ...
Schön, dass wir dazu beitragen durften!

"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Ps 22, 2)

In der kirchlichen Tradition steht der Karfreitag für das Leiden schlechthin; für Gottverlassenheit, Schmerz und Tod, den selbst Jesus Christus erlebt.

Gottesdienst an in Fußgönheim und Schauernheim mit Teil 2 der Gottesdienstreihe zu Ostern 2026 von Pfr. Wolfram Kerner: "Vom Sinn des Leidens" nach Ideen von Viktor Frankl.

Menschen sind oft überrascht, wenn ihnen Leid im Leben begegnet und sie fragen dann, welchen Sinn hat das Leben im Leid? Frankl formuliert dagegen, das Leben ist von Grund auf durch eine Tragik gekennzeichnet, weil das Leben eben endlich ist. Und in der Konsequenz trifft das auch den Mensch gewordenen Gott, der durch seine Menschwerdung auch dem Tod begegnen muss.

Frankl unterscheidet drei verschiedene Typen des Leidens:
Tod und Vergänglichkeit: Nutze jeden Tag und schiebe deine Pläne und Ideen nicht undurchgeführt vor dir her. Sammle stattdessen schöne Erfahrungen und erfreue dich daran.
Umgang mit eigener Schuld, wenn man anderen Leid zugefügt hat: Versuche in diesem Fall Wiedergutmachung zu leisten.
Unabänderlicher eigener Schmerz und eigenes Leid: Lerne aufrecht und mit Würde das Leid zu tragen, um damit anderen ein Vorbild zu sein.

Frankl plädiert dafür, das Beste aus der leidbehafteten Situation zu machen und dem Leid die "Trotzmacht des Geistes" gegenüber zu stellen. Wir sind nicht nur Leib und Seele sondern wir haben einen Geist mit dessen Hilfe wir Wege finden können, mit Schmerz und Leid umzugehen.

Der o.g. Psalm 22 ist im Gesangbuch nur zur Hälfte abgedruckt. Die Verse 23 bis 32 fehlen. In ihnen nimmt der Psalm eine "kopernikanische Wende" wie Frankl sagen würde: Gott ist NICHT fern sondern er hört den Rufer und steht ihm bei: "Denn er hat die Augen vor dem Elend NICHT verschlossen und sich nicht gescheut, dem Armen zu helfen. Sein Angesicht hat er NICHT vor ihm verborgen. Als er um Hilfe schrie, HAT ER IHN GEHÖRT." (Ps 22, 25)

Die Oster-Hoffnung ist bereits an Karfreitag sichtbar. Und es stellt sich die Frage, muss man den Menschen an Karfreitag das Tanzen verbieten?!

Herzlichen Dank an euren berührenden Gesang!

https://youtu.be/8Kpb81cg_pY?si=1u5JJu4e4RG8Fbgu

Übersicht: https://www.facebook.com/share/p/18N1woTGY7/

Gründonnerstag: https://www.facebook.com/share/p/1f25VCb6Z6/

An   singen wir im Gottesdienst in   um 10:10 Uhr!Wir freuen uns drauf!
02/04/2026

An singen wir im Gottesdienst in um 10:10 Uhr!

Wir freuen uns drauf!


Adresse

Hintergasse
Dannstadt-Schauernheim
67125

Öffnungszeiten

18:45 - 20:00
20:15 - 22:00

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ev. Singkreis & Vokal Spezial Schauernheim erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen