04/09/2026
Schon eine „interessante“ Logik, dass ein nicht-öffentliches Bad an der August-Schlüter-Straße Konkurrenz ist, an der Nordlandwehr aber nicht 🤷♂️.
BSG-Bad: Vier Fraktionen favorisieren düb-Lösung: Ein neues Bad, das den städtischen Haushalt nicht belastet - ein Glücksfall für Dülmen?! Vor allem in einer Zeit, in der das Bewegungsbecken auf Karthaus dauerhaft geschlossen wurde? Warum die Politik nicht „Hurra“ ruft, haben die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Grünen und FDP in einem exklusiven Gespräch mit der DZ erläutert. Die Behindertensportgemeinschaft (BSG) geht seit Wochen in die Öffentlichkeit, wirbt für ihre Pläne für eine neue Wasserfläche - und macht zugleich deutlich, dass sie das Lern- und Therapiebecken an ihrem angestammten Standort an der August-Schlüter-Straße realisieren will. Im Gespräch mit der DZ räumt Andreas Bier, Fraktionsvorsitzender der SPD, offen ein: „Die Schließung des Schwimmbads im Anna-Katharinenstift Karthaus hat uns kalt erwischt.“ Mit Blick auf die BSG-Pläne sagt Bier deutlich: „Wir werden in eine Ecke gedrückt, in der wir nie waren.“ Und weiter: „Wir wollen Möglichkeiten schaffen.“ Unterstützung kommt direkt von Florian Kübber (Grüne): „Wir sind grundsätzlich dabei“, berichtet der Fraktionssprecher von einer „intensiven Auseinandersetzung“ mit den BSG-Plänen. Mit dem Ergebnis, dass das geplante Bad nicht an der gewünschten Stelle errichtet werden soll. „Ein Bauvorhaben am düb bekommt meine Unterstützung.“ Schnell wird bei dem Gespräch deutlich, dass die vier Fraktionen die BSG-Pläne nicht isoliert betrachten wollen - und aus ihrer Sicht auch nicht können. „Wir müssen als Politik verhindern, uns Konkurrenz ins Haus zu holen“, so der einstimmige Tenor. „Das können wir uns aus politischer Sicht nicht leisten. Wir müssen auf den Haushalt und die Existenz des düb achten.“ Markus Brambrink (CDU) formuliert das so: „Es besteht die Sorge, dass Kurse vom düb abgezogen werden. Das müssen wir im Blick haben.“ Einen ausführlichen Bericht über das Gespräch der Fraktionsvorsitzenden sowie die Arbeitsgruppe (AG) Weiterentwicklung düb, die sich auch mit dem BSG-Schwimmhallenprojekt beschäftigt hat, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Freitag.
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