29/05/2026
🚣♀️ Pfingstfahrt 2026 des Kanuvereins Dömitz
Über Pfingsten zog es uns wieder in die Rheinsberger Gewässer. Nach und nach trafen am Freitag alle auf dem Campingplatz ein, bauten ihre Zelte auf und richteten sich ein. Für eine echte Premiere sorgte dabei ein Vereinsmitglied, das die gesamte Anreise mit E-Bike und öffentlichen Verkehrsmitteln meisterte und direkt mit dem Fahrrad auf dem Zeltplatz ankam. So etwas hat es bei der Entfernung von Dömitz in unserer Vereinsgeschichte noch nicht gegeben – Respekt!
Am Samstag ging es auf die erste Tour nach Rheinsberg (ca. 14 km). Dort konnten wir unsere Boote beim Ruderverein abstellen und die Stadt erkunden. Für Erstaunen sorgte die Begegnung mit einer Kanutin aus Berlin, die wenige Tage zuvor noch an unserem Bootshaus in Dömitz übernachtet hatte. Zufälle gibt's! Das Mittagessen am Grillimbiss war solide und das frisch gezapfte Bier diente selbstverständlich nur der Kalorienzufuhr. Beim anschließenden Eisessen zeigte sich, wer noch Erfahrung im Schlangestehen besitzt. Während einige tapfer vor der Eisdiele ausharrten, versorgte sich der Rest kurzerhand beim Norma mit Hexenbechern.
Nach einer weiteren Nacht voller angeblich lauter Schnarchgeräusche – ich selbst habe davon nichts mitbekommen, ich habe schließlich geschlafen – starteten wir am Sonntag zu unserer längsten Tour (ca. 22 km). Nach dem Frühstück mit frischen Brötchen, die unser Vorsitzender extra aus Rheinsberg organisiert hatte, ging es über zahlreiche Seen und Kanäle Richtung Canow. Vieles kam uns bekannt vor, schließlich waren wir schon häufiger in dieser wunderschönen Gegend unterwegs.
Auf der Rückfahrt wurde unsere Gruppe durch eine spontane Eis-Beschaffungsaktion etwas auseinandergezogen. An der Schleuse Wolfsbruch hatten wir die Vorausgefahrenen zwar wieder eingeholt, doch kurz vor der Schleuse gingen die Tore zu. Also warten. Bei der nächsten Schleusung fuhren erst die großen Boote hinein – und die Tore gingen wieder vor unserer Nase zu. Erst beim dritten Anlauf durften wir endlich mit durch. So hatten wir ausreichend Zeit, die Landschaft zu genießen und unsere Geduld zu trainieren.
Etwas später als geplant erreichten wir den Campingplatz. Der Rest des Tages verlief wie immer: ein bisschen trinken, quatschen, lachen, Blödsinn erzählen und einen schönen gemeinsamen Abend verbringen.
Am Montag hieß es dann nur noch: Zelte abbauen, Boote verladen und die Heimreise antreten.
Insgesamt wieder ein gelungenes Pfingstwochenende mit vielen Kilometern auf dem Wasser, bestem Wetter, reichlich Gesprächsstoff und einigen Geschichten, die vermutlich noch eine Weile erzählt werden.