21/04/2026
🏁Saisonstart in Deutschen Autocross Meisterschaft 2026🏁
Nach etwas mehr als 6 Monaten ging es für Ian endlich wieder los. 🚗
Über den Winter wurde ein komplett neuer Renault Clio gebaut und damit war das erste Rennen gleichzeitig der erste Test überhaupt.
Bis kurz vor der Abfahrt nach Ortrand wurde gewerkelt. Die ersten Meter für das Auto war die Fahrt auf den Anhänger.
Endlich angekommen auf dem Kutschenberg in Ortrand wurde abgeladen und die Dokumentenabnahme am Freitag Abend noch erledigt. Für die Grundabnahme war es leider schon zu spät und deshalb ging es für uns erst einmal in die Unterkunft.
Samstag früh haben wir dann die Grundabnahme erledigt und Ian konnte sich auf den ersten Renntag vorbereiten.
Im ersten Zeittraining konnte Ian in seiner Gruppe gleich einmal eine gute Zeit setzen und stand zwischenzeitlich auf Platz zwei. Allerdings gab es noch eine zweite Gruppe mit ebenfalls guten Fahrern. Am Ende des ersten Zeittrainings hieß es also Platz vier.
Das Team setzte sich zusammen und beschloss, mit anderen Reifen im zweiten Zeittraining an den Start zu gehen.
Leider war das keine gute Entscheidung. Die Zeiten waren langsamer als im ersten Durchlauf.
Dennoch konnte Ian noch ein paar andere Sachen ausprobieren und vor allem das Auto weiter kennenlernen.
Aus beiden Zeittrainings wurde die beste Zeit genommen und damit startete Ian vom vierten Startplatz aus ins erste Rennen.
Am Start konnte Ian gleich zeigen daß er nichts verlernt hat. Mit Vollgas ging es in die “ Hölle” runter, keiner wusste bis dahin, warum Vollgas.
Nach kurzem Warten kamen die ersten wieder aus der Hölle, rein rechnerisch hätte Ian als Zweiter oder Dritter hochkommen sollen, aber das war leider nicht so.
Ein technischer Defekt sorgte dafür, dass Ian sich in dem vor sich fahrenden Auto verhakt hat und so schnell da auch nicht mehr wegkam.
Als Sechster kam er dann mit Vollgas an, das mit dem Gas änderte sich auch nicht mehr. Es war verklemmt. Ian konnte sich noch ran kämpfen aber ist trotzdem als Sechster ins Ziel.
Jetzt hieß es, das Gaspedal Problem zu beheben und das Auto für den nächsten Tag vorzubereiten.
Das übernahm dann Papa und Mama. Ian half Ben Reisle, dem er dadurch ins Auto gefahren ist, dieses wieder zu richten.
Am nächsten Morgen ging es bei noch guten Bedingungen zum zweiten Lauf. Über Nacht hat es geregnet, was dafür sorgte, dass die Strecke sehr weich war, aber wenigstens kein Wasserwagen mehr eingesetzt werden musste.
Ian startete aus der dritten Reihe von Platz sechs und legte einen sauberen Start hin. Selbst der Sprecher machte darauf aufmerksam das man schauen soll wer der rechts außen vorbei zieht.
Als Dritter bog Ian in die Hölle ein und kam so auch wieder raus.
Sechs Runden lang blieb das auch so und alle waren zufrieden mit dem Ergebnis.
So langsam zog sich das Wetter zu und pünktlich zum dritten Lauf begann es zu regnen.
Diesmal startete Ian von Platz drei aus. Wieder kam er super weg und setzte sich hinter den führenden Theodor Schlegel. Einige Zeit konnte er auch das Tempo mitgehen, aber so langsam merkte auch das Team das, was nicht stimmt. Ian wurde langsamer, ließ abreißen und bekam sogar Druck von hinten. Auch die Linie war nicht mehr die gleiche. Irgendwas war passiert.
Eine Runde vor Schluss machte er die Tür sogar so weit, dass der dritte doch noch durchkam und fiel auf diesen Platz zurück.
Am Ende hieß es wieder Dritter, was gut war, aber was los war, stellte man sich die Frage.
Der Regen sorgte dafür, dass zwischen Brille und Rollfilm Wasser war, Ian konnte ziehen wie er wollte, es ging nicht weg und damit hatte er schlechte Sicht.
Das Team bereitete nun alles für das Finale vor, trotz mulmigem Gefühl, weil es einfach nicht aufhörte zu regnen.
Der Blick auf die Strecke sorgte ebenfalls für Kopfzerbrechen, die Fahrenden auf der Strecke rutschten nur noch und kamen kaum noch den Berg hoch.
Kurz vor dem Finale kam dann die Durchsage für alle. Aus Sicherheitsgründen wird die Veranstaltung abgebrochen! Rennarzt und Rennleiter vermieden damit, dass schlimmeres passiert. Die Strecke war auch nicht mehr befahrbar. Selbst die Fahrerlager waren abgesoffen und Fahrzeuge mussten mit schwerem Gerät geborgen werden.
Nun allerdings kam es zur Wertung und Siegerehrung.
Die Qualifikationsläufe wurden zusammengerechnet und damit wurde Ian der Pokal 🏆 für Platz vier überreicht.
Wir denken allerdings, wenn es zu einem Finale unter normalen Bedingungen gekommen wäre, hätte das Ergebnis anders aussehen können.
Wie sich die Wertung jetzt auf die Meisterschaft auswirkt, werden die nächsten Tage zeigen, wenn diesbezüglich etwas veröffentlicht wird.
Wir bereiten das Auto jetzt für das nächste Rennen in Dauban vor. Das findet vom 16.5. bis 17.5. statt.
Zwischendurch wird es noch ein Training in Tschechien geben , an dem Ian als ADAC Förderkader Mitglied teilnehmen wird.
Fazit vom ersten Rennen. Wir stehen da, wo wir hin wollen, mit Blick nach oben. Darauf lässt sich aufbauen. 💪🏼
Wir danken unserem Hauptsponsor Hentschke Bau GmbH , ohne die wir die Saison hätten nicht so starten können. ☺️
Ebenfalls unseren weiteren Sponsoren LVM Sascha Berger für die jahrelange Unterstützung und Mehnert's Stylingstube für die schnelle Umsetzung der Teamjacken und dem speziellen Stick von Ian seinem Rennanzug nach Norm!
Sowie Apollon Solar GmbH
Wir sehen uns in Dauban ☺️
In eigener Sache noch:
🖤🕊️Über den Brems- und Staublicht fährt Ronny Hayn mit. Ein so netter Mensch, Rallyefahrer und Tippgeber beim ADAC Sachsen Slalom Yongster Cup, der viel zu früh von uns gegangen ist 🥺
Wir sind froh das wir dich kennengelernt haben.