13/04/2026
ESV Lok Cottbus : Dresdner SV 1910 Abt. Kegeln
Eine gut mit Zuschauern gefüllte Kegelbahn erwartete das letzte Saisonheimspiel der Damen des ESV Lok Cottbus. Dazu gastierte der Dresdner SV 1910 an der Spree. Für die Gastgeberinnen war die Marschrichtung klar, ein Heimsieg musste her um im Abstiegskampf etwas Luft zu bekommen.
Und so begannen auch die Lok-Spielerinnen. Birgit Herrmann duellierte sich mit Susann Ackermann. Nachdem die Dresdnerin die 1. Bahn für sich entscheiden konnte wusste Birgit auf der 2. Bahn zu glänzen. Herausragende 175 Kegel brachten sie erst einmal nach vorn. Der Endstand von 2:2 (579:552) bedeutete nicht nur den MP für Cottbus, die 579 waren auch neuer Bahnrekord für die Seniorinnen B.
Noch besser lief es für Cindy Meißner, die Uta Melzer zum Gegner hatte . Sie konnte sich mit herausragenden 616 Kegeln, womit der Bahnrekord um lediglich 2 Kegel verpasst wurde, glatt mit 4:0 durchsetzen. Ute Melzer erzielte dabei 549 Kegel. Großer Jubel über das 2:0 und den Vorsprung von 94 Kegel nach dem 1. Durchgang in der Halle.
Im Durchgang 2 traf Katrin Weber auf Christin Sintke. Hier entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die erst mit dem letzten Wurf entschieden wurde. Es war still in der Halle als Christin Sintke zum letzten Wurf anlief. Sie benötigte mindestens eine 8 um das Duell zu gewinnen. Als eben diese 8 fiel gab es den entsprechenden Jubel auf sächsischer Seite . Mit 2:2 (513:514) ging der MP an den DSV. Im 2. Duell musste eine stark beginnende Julia Menhorn auf den letzten Bahnen Catherine Krumbiegel davon ziehen lassen. So endete dieses Duell 1:3 (525:551). Die Gäste konnten damit zum 2:2 ausgleichen und lagen noch 67 Kegel im Rückstand.
Das bedeutete für die Cottbuserinnen, im Schlussdurchgang musste noch 1 MP gewonnen werden und das Kegelplus musste gehalten werden um den Heimsieg zu sichern.
Im Schlussdurchgang trafen also Kathrin Birghan auf Lea Stagge und Annsophie Reinhardt auf Natalie Hey. Die DSV-Damen demonstrierten von Anbeginn ihre Spielstärke und als beide nach 2 Bahnen mit 303 wechselten betrug der Vorsprung lediglich noch 5 Kegel. Doch dann sollte es noch einmal laut werden. Annsophie spielte auf der 3. Bahn sehr gute 171 Kegel und sorgte dafür daß der Kegelvorsprung für die Cottbuser wieder anwuchs. Mit einem Sieg auf der Schlussbahn war also der MP wieder möglich. Doch leider gelang dieser nicht, so dass es letztlich 1:3 (575: 574) zugunsten von Natalie Hey endete. Das Duell Kathrin Birghan gegen Lea Stagge endete ebenso 1:3 (526:570) Das Kegelplus konnten die Damen des ESV Lok verteidigen, so endete die Partie 4:4 (3334:3310). Für die Cottbuser Damen, die am kommenden Wochenende zum Saisonfinale nach Schafstädt reisen, ist möglicherweise ein Punkt im Abstiegskampf zu wenig.
-sr-
Deutscher Keglerbund Classic e.V. (DKBC)