03/02/2016
Rumpfkader holt den 6. Platz
Die Kaputten haben den ersten Turniersieg 2016 verpasst. An der Sporthochschule Köln belegten die Schützlinge (und Schützlinginnen) um Spielertrainer Kai „JP“ Funke einen insgesamt enttäuschenden 6. Platz. Doch warum die Kaputten nicht ins Halbfinale eingezogen sind, kann bis heute niemand so wirklich erklären. In der Gruppenphase, die für die Kaputten traditionell etwas später begonnen hatte, da der Mannschaftsbus verspätet zum Teamhotel gekommen war, begann mit einer knappen Niederlage. Danach folgten aber 2 souveräne Siege, die dennoch nicht zum Halbfinaleinzug gereicht haben. Hier bewies die Turnierleitung abermals, dass an der Sporthochschule keine Mathematik unterrichtet wird, denn nach unserer Rechnung hätte unsere Mannschaft den zweiten Gruppenplatz belegt und wäre somit ins Halbfinale eingezogen. Diese Rechnung wurde ebenfalls von Diplom-Mathematiker Jelzin bestätigt. Doch auch die lautstarken Proteste der zahlreich mitgereisten Fans konnten bei den Verantwortlichen nicht für Einsicht sorgen. Sichtlich gefrustet gestaltete sich dann auch das Platzierungsspiel um Platz 5. Doch auch hier wurde vom Zeitnehmertisch alles getan, dass die Kaputten dieses Spiel als Verlierer beendet haben. 3 lupenreine Tore wurden zwar vom Schiedsrichter gepfiffen, doch die kaum bei der Sache scheinende Zeitnehmerin beschäftigte sich lieber mit dem Flechten ihrer Zöpfe als uns die Tore auf der Anzeigetafel gutzuschreiben. Das Spiel wurde mit 7:6 verloren.
Natürlich stellt sich nun die Frage, warum gerade die Kaputten immer Opfer solcher Aktionen werden, doch die Antwort liegt auf der Hand: „Wir haben den mit Abstand größten Etat der Liga und haben trotz der zahlreichen Ausfälle einen starken Kader ins Turnier geschickt. Hier wird systematisch versucht, unseren Erfolg einzuschränken. Doch ich bin mir sicher, dass wir mit dem kompletten Kader nicht zu schlagen sind“, sagte Team-Manager Jan „Vän“ Kerssenfischer. Wir hoffen, dass wir spätestens zu den Weidener Handballtagen mit dem gesamten Kader anreisen können.
Die Planungen für das Turnier waren für Spielertrainer „JP“ Funke jedenfalls nicht gerade einfach. Der Defensivspezialist musste nicht nur verletzungsbedingte Absagen verkraften, sondern auch er erteilte einigen Spielern eine „Auszeit“. Stammtorhüter Mevlüt „Tüüt“ Bardak, der im letzten Jahr noch den Titel des besten Torhüters des Turniers zugesprochen bekam, fehlte, da er Sozialstunden bei Kaufland ableisten musste, Routinier Sven „Leo Lausemaus“ Leonhardt, der übrigens heute seinen 30. Geburtstag feiert (Happy Birthday, Anm. der Red.), wurde zur Sprachterapie geschickt, damit seine Kommunikationsfähigkeiten innerhalb der Gruppe verbessert werden. Aber auch andere Spieler fehlten, die Gründe bleiben von den Verantwortlichen aber verdeckt.
Dennoch begann die Vorbereitung recht erfolgreich. Fast alle Spieler und Spielerinnen kamen pünktlich im Mannschaftshotel an. Lediglich Andrea „Sisi“ Bonk und Neuzugang Lukas „Schloebro Sr.“ Schlösser kamen mit leichter Verspätung. Während „Sisi“ ihren Namen als „Prinzessin“ allen Ehren machte und sich „aufgebonkt“ mit Kutsche vorfahren lies, weilte „Lulu“ etwas länger beim Mannschaftsarzt, da seine eingebauten Känguru-Sprunggelenke noch vom IOC genehmigt werden mussten. Neben dem obligatorischen Besuch beim asiatischen Mental-Coach Sub Way, kam es fast noch zu einem Blitztransfer. Kein geringerer als Jascha „Whiskey“ Schmidt war kurz vor Vertragsunterzeichnung, bis ihm dann wohl doch die letzte Kraft verließ und er seine Unterschrift knapp unter das Papier setzte, was leider erst nach Schließung des Transferfensters auffiel. „JP“ Funke: „Sehr schade, dass uns sowas passiert ist. Ihn hätten wir gut gebrauchen können. Das hat man bereits bei den Vertragsgesprächen am Donnerstag Abend erkennen können.“
Auch wenn die Platzierung nicht die war, die als Ziel ausgesprochen wurde, kann man mit dem Verlauf zufrieden sein. Die Neuzugänge Lena „Felle“ Feldstedt, die im Übrigen auch bei den Kaputten nun den „Felfie“-Wart ausübt, Lukas „Schloebro Sr.“ Schlösser, Jan „Willi“ Wilhelm, der einfach die schönsten Tore macht, und Wurfkuh Philipp „Sid“ Hinkelmann haben vollauf überzeugt und machen Lust auf mehr. Ein großer Dank geht an Julia „Sunshine“ Schumacher und Simon „Schloebro Jr.“ Schlösser für das Organisieren des Teamhotels und natürlich bei allen, die dabei waren. Sowohl physisch als auch gedanklich. Ihr seid richtig kaputt!