08/01/2017
Ist der GNOM nicht doch eher ein kleiner Prinz?
Hier unser Bericht zum 4. Quartal 2016
Hmh, welche Superlative der letzten drei Monate wollen wir herauspicken? Es war ein unglaubliches Quartal. Allein was in den letzten 14 Tagen vor Jahresende alles geschehen ist, kann man kaum in Worte fassen. Es ging Schlag auf Schlag! Täglich postete jemand, dass er alleine oder im Rudel die Strecke unsicher gemacht hatte.
Dabei wurden oftmals Riesenslalom, einfacher Slalom und Spielfeldumrundung in Angriff genommen. Jedoch gab es neben der auch weiterhin gelaufenen Kaiserrunde neue Varianten (sowohl kürzer als auch länger, oder Runden mit Anlauf).
Auch Runden in der Ferne wurden vermehrt erfolgreich absolviert (Sebastian S. in Verona, Yavuz D. in Hamburg, Augsburg und Düsseldorf) und seit neuestem findet man nicht nur in Köln, sondern auch in Berlin (Michaela T. und Min A.), Melle (Min A.) und anderen Orten Sticker mit der Aufschrift MASTERS OF THE SEVEN BRIDGES. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Faszination Wasserstraßen und Brücken scheinbar so positiv ansteckend ist!
So, genug der weisen Worte. Nun heißt es Fakten, Fakten, Fakten!
Der 31.12. war ein schönes Highlight. Allein an dem Tag erlebten unabhängig voneinander fünf Läufer mit dem Riesenslalom (Christian Sch., Min A., Joerg P. und Philipp K.) oder der Spielfeldumrundung (Peter R.) ihren läuferischen Jahresabschluss. Was kann es Schöneres geben, als schon am Tag mit dem Handtuch den Platz für das nächtliche Feuerwerk zu reservieren? Oder Christian? Für das kommende Jahresende werden wir uns hierzu noch etwas überlegen.
Insgesamt wurden im 4. Quartal übrigens 40 Riesenslaloms gelaufen und einer geflogen. Geflogen? Ja, Volker K. ließ es sich nicht nehmen, die Strecke in einer Cessna abzufliegen und die tollen Eindrücke per Video zur Verfügung zu stellen. Wahnsinn und vielen Dank dafür!
Die läuferische Rakete in dem Quartal war Kevin K., der die Runde in 1 Stunde 50 Minuten und 10 Sekunden lief. Was für ein Tempo! Waren da echt Laufschuhe oder doch eher Rollschuhe an den Füßen? Man weiß es nicht.
Nicht viel langsamer bei seiner Spielfeldumrundung (ca. 20km) war Björn P. am 10.10. mit 1 Stunde und 27 Minuten.
Zum Thema Dauerläufer lässt sich folgendes festhalten. Das goldene Brückenband mit Stern geht mal wieder an Björn P. mit 7 erfolgreichen Riesenslaloms. Die Hohenzollern Silberspange hat sich Min A. mit 5 Riesenslaloms verdient. Gratulation! Inzwischen müsst Ihr beide ja jeden Stein auf der Strecke kennen.
Der lustigste Riesenslalom war mit Sicherheit der Kostümlauf von Philipp K. und Sokrates M. zum Sessionsbeginn am 11.11. Beide wurden fahrradtechnisch von unserem Außenbeauftragten und Brückenbotschafter Yavuz D. und dem Meister des kölschen Jeföhls Charly M. begleitet. Letzterer fuhr laut GPS Tracker am Ende sogar die Kaiserstrecke ab. Oha, ob da wohl Alkohol mit im Spiel war und dadurch eine Abzweigung verpasst wurde? Über sachdienliche Hinweise und Beweisfotos hierzu würden wir uns sehr freuen.
Nun zu etwas Neuem. Der „kleine Prinz“ ist sowohl von der Länge als auch vom Aussehen her kein Gnom. Die 81 km führen von der Rodenkirchener Brücke am Rhein entlang nach Süden, über die drei Bonner Brücken und anschließend wieder zurück. Nachdem der Brückenrecke Daniel St. am 04.10. die Strecke zum ersten Mal lief, machte es ihm das Powertrio Beate Z., Kerstin C. und Schildi L. am 27.11 nach. Was für eine unglaubliche Leistung der furchtlosen Vier!
Mal wieder scheint es so zu sein wie im Märchen. Sobald die holde Weiblichkeit die Sache in die Hand nimmt, wird aus einem „vermeintlich“ hässlichen Entlein ein schöner Schwan. Nachdem den drei Bezwingerinnen die bisherige Bezeichnung GNOM nicht so zusagte, trat Daniel -ganz der Gentleman der er ist- das Namensrecht ab und so transformierte der „GNOM“ wie durch Zauberhand zum „kleinen Prinz“. Was für ein happy End!
Tja, wo der Prinz ist, ist der Kaiser natürlich nicht fern! Adel zu Adel gesellt sich halt gern.
Neben Eli Sch. am 29.12. lief auch Thomas W. am 28.11. die Kaiserrunde zu Köln. Beide bestätigten hierdurch ihre Kaiser(-innen)ehre, wobei Brückenhörnchen Thomas die gesamte Runde in der Nacht absolvierte und so seitdem auch der Nachtkaiser ist.
Fehlen noch die Rudelläufe. Diese sind wie es scheint das Salz in der Suppe. Es gibt doch nichts Schöneres, als gemeinsam quatschend und Spaß habend die Strecke zu absolvieren und Novizen wie bspw. Doro K., Markus M., Svenja Sch., Michael K., Michael S. und andere beim ersten Lauf auf den Brücken zu unterstützen.
Hierfür möchten wir uns gerne vielmals bei allen Brückenveteranen, die das Interesse an dem Lauf wecken und für die tolle Stimmung während des Laufs sorgen, bedanken! Stellvertretend hierzu möchten wir gerne Ahmet N., Christian Sch., Christina F, Daniel St., Markus M., Sebastian S., Vanessa Sch., Patrick D.-B., Rene R. und Yavuz D. an dieser Stelle nennen. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich!!
Zum Abschluss möchten wir Euch auf diesem Weg sehr gerne ein frohes neues Jahr mit viel Freude und vielen tollen Erlebnissen wünschen und hoffen, Euch auch 2017 häufiger auf den Brücken anzutreffen. Ihr seid die Besten!
Euer Thomas und Michael
PS: in den wenigen Tagen des neuen Jahres ist ja wieder einiges passiert!