06/10/2026
Mittwochabend, 20 Uhr: die Stunde, in der bei uns niemand etwas leisten muss.
Warum es sie gibt, zeigt ein Satz, den ich oft höre: „Ashtanga? Dafür bin ich zu steif und abends viel zu müde." Er kommt meistens von Menschen, die bei Ashtanga an Tempo, Schweiß und Leute denken, die ihren Fuß hinter den Kopf legen. Das Bild ist verständlich. Es hält nur viele davon ab, überhaupt mal durch die Tür einer Yogaschule zu gehen.
Ich leite seit 2007 die Ashtanga-Yogaschule ginger up in Köln. Und weil Ashtanga mehr ist als Tempo, gibt es bei uns einen Mittwochabend, an dem es um das Gegenteil geht.
Der Kurs heißt [tief.Ankommen] und beginnt um 20 Uhr, mit Rubina. Wir üben Haltungen der 1. Serie in Zeitlupe und halten dazwischen an, um zu spüren, was sich im Körper tut. Die Wirbelsäule rollt wie eine Welle, die Schultern schütteln sich aus, und beim gemeinsamen Summen vibrieren Brust und Kehle.
Zum Schluss liegst du lange im Savasana. Der Tag, der dir noch im Nacken, im Kiefer und hinter den Augen steckt, darf sich dort setzen.
Falls du noch zögerst:
Alle Level sind willkommen, auch wenn du noch nie in einer Ashtanga-Schule warst.
Es gibt kein Richtig oder Falsch und niemanden, mit dem du dich vergleichen musst.
Du darfst müde kommen. Genau dafür ist der Abend da.
Neu bei uns? Dann buch dir die Probestunde für 12 € und schau, wie sich der Mittwochabend anfühlt. Jeden Mittwoch, 20 bis 21:30 Uhr. Den Link findest du in der Bio.