28/05/2021
Uns erreichen aktuell mehrere Meldungen von Vereinsverantwortlichen, dass ihre Mitglieder für die neuen Regelungen für den Sport im Kreis Coesfeld wenig Verständnis haben, insbesondere für die Testpflicht beim Kontaktsport im Freien. So sehr wir Verständnis dafür haben, dass diese Auflagen als zusätzliche Belastung empfunden werden, so wenig rechtfertigen sie aggressives Verhalten gegenüber Engagierten in den Vereinen, von dem uns vermehrt berichtet wird. Dabei setzen die Vereinsverantwortlichen nur die vorgegebenen Regeln um.
Dazu nimmt unser Präsident Bernd Heuermann stellvertretend für den gesamten Kreissportbund Stellung:
„Die Vereinsmitarbeitenden, zum größten Teil ehrenamtlich Engagierte, setzen sich seit 15 Monaten mit aller Kraft dafür ein, in ihren Vereinen so viel Sport wie möglich unter verantwortungsbewussten Bedingungen und entsprechend der jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen einzusetzen. Dies bedeutet oft einen erheblichen Mehraufwand, der zu oft kaum wahrgenommen oder gewürdigt wird. All denen Engagierten möchten wir an dieser Stelle daher ausdrücklich einmal unseren Dank aussprechen – ohne sie wäre der Sport im Kreis Coesfeld bisher nicht so verhältnismäßig gut durch die Coronapandemie gekommen. Kein Verständnis hingegen haben wir dafür, dass Vereinsmitarbeitende in den letzten Tagen vermehrt von Vereinsmitgliedern sowie Eltern junger Mitglieder – teils sehr aggressiv – verbal angegangen werden, da bei manchen Menschen das Verständnis für die neuen Regelungen der Coronaschutzverordnung fehlt. Bei allem Verständnis für den Unmut über manche Regelungen – verbale Übergriffe, Beleidigungen und die Androhung bewusster Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sind schlicht und einfach inakzeptabel und widersprechen den Werten des Sports und der Idee des Sportvereins als Solidargemeinschaft in hohem Maße. Wir stehen hinter allen Engagierten im Sport und werden weiterhin alles geben, sie bestmöglich zu unterstützen.“
Bernd Heuermann, Präsident des Kreissportbundes Coesfeld e.V.