14/09/2026
Drei Tage Wien – und jeder Schritt wurde zu einer kleinen Reise.
Ein Geburtstag mit einem Freund aus Studienzeiten. Champagner im alten Keller, Wiener Musik, Schönbrunn, Klimt, Expressionismus, stille Kirchen und die Donau.
Doch zwischen all diesen Orten geschah das Eigentliche: Begegnung. Gespräch. Wahrnehmung.
Wir sprachen über Glauben – über Buddhismus und Christentum, aber auch über die junge Generation und ihre Suche nach Antworten.
Agnostizismus finde ich dabei besonders spannend:
„Ich weiß nicht, ob es da oben jemanden gibt – und bevor ich mir etwas ausdenke, sage ich lieber ehrlich: Ich weiß es nicht.“ 😉
Vielleicht ist genau dieses Nichtwissen ein guter Ausgangspunkt für eine eigene Suche.
Ich erzählte von meinen Erfahrungen auf Festivals: von magischen Momenten, in denen durch Tanz, Musik und Gemeinschaft besondere Bewusstseinsräume entstanden – ganz ohne Drogen. Nichts Sichtbares war zu sehen, nichts Greifbares zu beweisen. Und doch war da etwas, das wir gemeinsam erlebt haben.
Vielleicht ist Kunst eine Sprache für genau diese Zwischenräume.
Mein Vater malte Ölbilder, obwohl er Maschinenbauer war. Ich selbst fand meine Sprache in Bewegung und Berührung – in Kung Fu, Qi Gong und Shiatsu.
Vielleicht ist das Leben ein Pilgerweg.
Jeder Schritt öffnet einen neuen Raum.
Jede Begegnung stellt eine neue Frage.
Und vielleicht muss nicht jede Frage sofort eine Antwort haben.
Dankbar für drei Tage voller Freundschaft, Kunst, Fragen – und für die geheimnisvollen Räume zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren. ✨🙏
Philosophiere gerne mit mir weiter im ZENit in Coburg. Mehr Infos unter www.zenit-Coburg.de