Joeys Hunde 1x1

Joeys Hunde 1x1 Es macht soooo viel Spaß! Danke! Danke an alle die mich dabei unterstützen und zu unserem gemeinsamen Spaß mit beitragen :-)

Freitag findet Agility statt und Samstag BH und diverse Kurse

27/08/2026

Wir wurden nicht darauf vorbereitet,
mit Gefühlen umzugehen.
Wir wurden darauf vorbereitet,
sie zu kontrollieren.
Und genau das ist das Problem.
Die ACT (Acceptance and Commitment Therapy) zeigt:
👉 Nicht das Gefühl verursacht den größten Stress –
sondern der Widerstand dagegen.
Das Nervensystem reagiert nicht auf Gefühle.
Es reagiert auf inneren Druck.
Und der entsteht genau dann,
wenn etwas da ist – aber nicht da sein darf.
Das verändert alles.

25/08/2026

VIDEO.CHECK – hinschauen, bevor wir vorschnell „trainieren“ 🎥🐾

Manchmal passiert das Entscheidende genau dann, wenn ich als Trainerin nicht danebenstehe.

Eine Hundebegegnung eskaliert.
Der Hund kommt zu Hause nicht zur Ruhe.
Eine bestimmte Situation kippt immer wieder.
Oder du denkst einfach:

„Schau dir das bitte mal an – ich sehe inzwischen selbst nicht mehr, was da eigentlich passiert.“

Genau dafür gibt es meinen VIDEO.CHECK.

Du schickst mir eine konkrete Alltagssituation als Video und eine kurze Beschreibung deiner Fragestellung. Ich schaue mir das Material vor unserem Termin in Ruhe an – unter anderem mit Blick auf Körpersprache, Interaktion, Timing, Auslöser, Lernerfahrungen, Rahmenbedingungen und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund.

Im anschließenden Zoom schauen wir uns die entscheidenden Sequenzen gemeinsam an. Denn mir geht es nicht darum, dir einfach zu sagen, was du anders machen sollst.

Ich möchte, dass du verstehst, was du da eigentlich siehst.

VIDEO.CHECK KOMPAKT ·
Für eine kleine, klar umrissene Fragestellung.
Bis zu 5 Minuten Videomaterial, vorherige Sichtung und Vorbereitung, anschließend bis zu 30 Minuten Zoom mit gemeinsamer Videoanalyse und ersten konkreten Handlungsmöglichkeiten.
Bewusst kompakt – keine vollständige Verhaltensberatung, sondern ein genauer Blick auf eine konkrete Situation.

VIDEO.CHECK INTENSIV ·
Wenn wir tiefer einsteigen sollen.
Bis zu 10 Minuten Videomaterial, ausführliche Sichtung und Vorbereitung sowie bis zu 60 Minuten Zoom.
Wir betrachten gemeinsam Zusammenhänge und Lernprozesse, mögliche Management- und Trainingsansätze und entwickeln einen konkreten Plan für die nächsten Schritte.
Anschließend erhältst du eine kurze schriftliche Zusammenfassung.

Sollten wir während des Gesprächs feststellen, dass mehr Zeit sinnvoll wäre, entscheiden wir das gemeinsam. Keine automatische Verlängerung.

Zusätzliche Zeit: 40 € je angefangene weitere 30 Minuten.

Die Zahlung erfolgt vor der Analyse per Überweisung.

23/08/2026

ICH HIELT ES NICHT FÜR EINE SCHUTZSTRATEGIE.
ICH HIELT ES FÜR EINE LOGISCHE KONSEQUENZ.

Ich war früher ziemlich gut darin, Menschen zu verlassen.

Bis irgendwann jemand mich verließ.

Und ausgerechnet diese Erfahrung hat mir etwas über mein eigenes Verhalten gezeigt, das ich vorher nicht sehen konnte.

Früher dachte ich:

„Bevor ich irgendwann übrig bleibe, gehe ich lieber selbst.“

Die anderen hatten mich enttäuscht.
Die anderen hatten sich verändert.
Die anderen ließen mich im Stich.

Aus meiner damaligen Perspektive ergab mein Verhalten vollkommen Sinn.

Bis ich irgendwann selbst auf der anderen Seite stand.

Und plötzlich verstand ich:

Manchmal verstehen wir unser eigenes Verhalten erst, wenn wir seine Wirkung erleben.

Heute interessiert mich deshalb eine Frage viel mehr als:

„Warum hat dieser Mensch das gemacht?“

Nämlich:

„Was hat sein Verhalten in MIR berührt?“

Denn vielleicht bekomme ich auf die erste Frage niemals eine Antwort.

Auf die zweite kann ich Einfluss nehmen.

Ich muss einen Kontaktabbruch nicht gutheißen, um irgendwann aufzuhören, gegen seine Realität anzukämpfen.

Verstehen bedeutet nicht entschuldigen.
Dankbarkeit bedeutet nicht gutheißen.
Und Entwicklung bedeutet nicht, dass etwas rückblickend richtig gewesen sein muss.

Ich weiß heute nicht, was mich noch einmal aus der Bahn werfen könnte.

Aber ich kenne mich inzwischen besser, wenn ich aus der Bahn gerate.

Und genau dort beginnt für mich traumasensible Begleitung:

Nicht bei
„Was stimmt mit dir nicht?“

sondern bei:

„Was ergibt an deinem Verhalten Sinn, wenn wir deine Geschichte mitdenken?“

Und vielleicht irgendwann bei:

„Brauchst du diesen Schutz heute noch genauso?“

🌿 WALK & TALK – draußen, in Bewegung, mit Raum und Abstand.
💻 SAFE SPACE – traumasensible Begleitung & NI online im geschützten eigenen Raum.

M. Christine Schmid
Verbindung. Vertrauen. Sicherheit.
📱 WhatsApp: 0176 80502637
🌐 www.mcs-hundetraining.de

23/08/2026

Vielleicht brauchen Kinder nicht weniger Struktur.
Vielleicht brauchen wir eine andere Vorstellung davon, was Struktur bedeutet.

Nicht jedes Kind lernt am gleichen Ort, im gleichen Tempo, auf die gleiche Weise – und nicht jede Entwicklung sieht von außen sofort nach „Erfolg“ aus.

Manchmal ist Wachstum nicht:
„Ich habe es heute perfekt geschafft.“

Sondern:
„Ich habe heute früher gemerkt, dass es mir zu viel wird.“
„Ich bin gegangen, bevor ich eskaliert bin.“
„Ich konnte zurückkommen.“

Vielleicht sollten wir deshalb öfter fragen:

Wo müsste dieser Mensch eigentlich sein?

Oder lieber:

Wo steht er gerade – und was braucht er für seinen nächsten möglichen Schritt?

Diese Frage begleitet mich in der Pädagogik genauso wie im Hundetraining und in meiner traumasensiblen Begleitung.

Denn Individualisierung bedeutet für mich nicht, Anforderungen abzuschaffen.

Sie bedeutet, den Weg zum Ziel dort beginnen zu lassen, wo ein Lebewesen tatsächlich steht.

Und vielleicht brauchen wir deshalb tatsächlich ein bisschen weniger Gleichschritt – und ein bisschen mehr Wachstum. 🌱

Auch beim Walk & Talk oder im Safe Space geht es nicht darum, wie Lernen, Reflexion oder ein Gespräch „auszusehen haben“.

Wir suchen den Rahmen, in dem Entwicklung gerade möglich werden kann.

Nicht: Wo solltest du längst sein?
Sondern: Wo bist du – und was brauchst du für deinen nächsten Schritt?

M. Christine Schmid
Verbindung. Vertrauen. Sicherheit.

19/08/2026

Ich glaube, ich habe lange gedacht, Loslassen wäre das Gegenteil von Lieben.

Dass man festhalten muss, wenn einem etwas wirklich wichtig ist.
Dass Vermissen bedeutet, etwas zurückhaben zu wollen.
Und dass der Tod vor allem eines ist:

Das Ende von etwas.

Seit 2023 sehe ich das anders.

Nicht, weil Verlust weniger weh tut.
Und ganz sicher nicht, weil ich inzwischen besonders gut im „Loslassen“ wäre.

Sondern weil ich erfahren habe, dass etwas gleichzeitig vorbei und unendlich wertvoll sein kann.

Vielleicht zeigen uns unsere Hunde das besonders deutlich.

Wir holen sie in unser Leben und wissen eigentlich vom ersten Tag an, dass ihre Lebenszeit wahrscheinlich deutlich kürzer sein wird als unsere.

Und trotzdem sagen wir Ja.

Ja zu zwölf, dreizehn oder vierzehn Jahren.

Ja zu Liebe, Verantwortung, Alltag, Sorgen, völlig absurden Angewohnheiten, nassen Pfoten, gemeinsamen Wegen und diesem einen Blick, bei dem man genau weiß, was der andere gerade denkt.

Obwohl wir wissen:

Irgendwann kommt der Tag, an dem wir Abschied nehmen müssen.

Der Tod nimmt mir meinen Hund.
Aber er nimmt mir nicht die Jahre mit ihm.

Das habe ich bei meinem Border Collie noch einmal auf eine ganz besondere Weise verstanden.

Als er gehen musste, wollte ich ihn nicht aus meiner eigenen Angst heraus festhalten.

Ich wollte ihm sagen können:

Du darfst gehen.
Ich bin da.
Du musst dich nicht um mich kümmern.
Wir kommen hier zurecht.

Natürlich habe ich geweint.

Natürlich hätte ich ihn gern länger behalten.

Aber ich musste ihn nicht um jeden Preis festhalten, um ihm zu zeigen, wie sehr ich ihn liebe.

Und vielleicht ist das etwas, das weit über den Tod hinausgeht.

Denn manche Abschiede passieren, obwohl der andere noch lebt.

Menschen verlassen unser Leben.
Beziehungen enden.
Wege trennen sich.
Manchmal bekommen wir nicht einmal eine Erklärung dafür.

Auch dann darf ich jemanden vermissen.

Ich darf traurig darüber sein.

Ich darf dankbar sein für das, was war.

Und ich darf gleichzeitig wissen:

Ich möchte es nicht zurückhaben müssen, damit es wertvoll gewesen ist....)

19/08/2026

Seit 2023 hat sich meine Sicht auf Tod, Abschied und damit auch auf das Leben ziemlich grundlegend verändert.

Nicht, weil Verlust weniger weh tut.
Nicht, weil ich gelernt hätte, „einfach loszulassen“.

Sondern weil ich irgendwann verstanden habe:

Ich kann jemanden vermissen,
ohne ihn festhalten zu müssen.

Einen Menschen.
Eine Verbindung.
Ein Tier, das einen Teil meines Lebens mit mir gegangen ist.

Vielleicht ist Loslassen manchmal gar nicht das Gegenteil von Liebe.

Vielleicht ist es auch eine Form davon. ❤️

Darüber möchte ich heute ein bisschen erzählen.

18/08/2026

Du merkst, dass jemand anders schreibt als sonst.
Du hörst einen Tonfall und weißt: Da stimmt etwas nicht.

Du betrittst einen Raum – und hast die Stimmung erfasst, bevor andere überhaupt ihre Jacke ausgezogen haben.

Und vielleicht hast du das lange für eine besondere Stärke gehalten.
Vielleicht ist es auch eine.

Nur gibt es einen Unterschied zwischen:
„Ich nehme dich wahr.“
und
„Ich bin dafür verantwortlich, dass es dir gut geht.“

Manche Menschen haben unglaublich feine Antennen für ihr Gegenüber – und erstaunlich wenig Empfang für sich selbst.

Nicht, weil sie sich selbst egal wären.
Sondern weil der Blick nach außen irgendwann wichtiger geworden sein kann als die Frage:

Was passiert eigentlich gerade in MIR?
Wie geht es mir mit dir?
Was brauche ich?
Wo wird es mir zu viel?
Wo ist meine Grenze?
Was gehört zu mir – und was gehört zu dir?

Und vielleicht eine der schwierigsten Fragen überhaupt:
Muss ich gerade wirklich helfen?
Oder halte ich nur schwer aus, nicht verantwortlich zu sein?

Denn helfen kann liebevoll sein.
Für jemanden da zu sein auch.
Aber Verbindung bedeutet nicht, sich selbst zu verlassen.
Und Selbstbestimmung bedeutet manchmal auch, einen Menschen nicht vor jeder schwierigen Erfahrung zu bewahren.

Du musst deine feinen Antennen nicht abschalten.
Du musst nicht kälter werden.
Nicht weniger empathisch.
Nicht weniger aufmerksam.

Vielleicht darf nur langsam wieder eine Antenne in eine Richtung zeigen, die du lange übersehen hast:
zu dir.

🌿 SAFE SPACE – ONLINE
Ein Raum für genau solche Themen.
Traumasensible Begleitung & Neurosystemische Integration per Zoom.
60 Minuten an einem Ort, den DU für dich wählst.

Auf deiner Couch.
Im Garten.
Am Meer.
In den Bergen.
Mit Kamera oder – nach einer kurzen Begrüßung – auch ohne.

Kein Raum, in dem ich dir erkläre, wie du sein solltest.
Sondern einer, in dem wir gemeinsam neugierig darauf schauen können, warum dein System tut, was es tut – und was du heute vielleicht nicht mehr übernehmen musst.

Dein Raum. Dein Tempo. Deine Entscheidung.

M. Christine Schmid
Verbindung. Vertrauen. Sicherheit.

Adresse

Burgebrach
96138

Öffnungszeiten

Freitag 17:00 - 19:00
Samstag 13:00 - 18:00

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