26/10/2026
between art & cake.
Und was das Leben für uns bereithält.
Ich liebe es, mir mein Leben schmecken zu lassen. Am Wochenende saß ich in Mannheim bei Käse und Weißbrot, später vor Kunst, die mich beschäftigt hat, und irgendwann bei Kaffee und Kuchen, mit dieser Freude daran, meiner eigenen Neugier zu folgen.
Ich habe bewusst nichts gepostet. Ich wollte selbst etwas von diesen Tagen haben, wollte meinen Blick schweifen lassen und den Gedanken nachgehen, die kommen, wenn ich Zeit mit etwas verbringe, das mich anzieht.
Mit den Jahren nehme ich meine Freude ernster. Ich kenne das Gefühl, dass etwas in mir auflebt, und ich weiß, wie schnell ich darüber hinweggehen kann, wenn ich meiner eigenen Empfindung wenig Bedeutung gebe. Heute höre ich genauer hin. Was mich lebendig macht, hat Gewicht in meinem Leben.
Auch in Begegnungen.
Ich genieße es, wenn ein Gespräch mich überrascht, wenn ich etwas von mir ausspreche und mich darin selbst deutlicher erkenne.
Nähe bekommt für mich Tiefe, wenn ich mit meiner eigenen Wahrheit anwesend bin und zugleich neugierig bleibe auf den Menschen, der vor mir sitzt. Da kann etwas entstehen, das ich allein mit meinen Gedanken über Beziehung niemals erfahren hätte.
Meine tantrische Praxis führt mich immer wieder mitten in dieses Erleben hinein. Ich spüre meine Wünsche, treffe Entscheidungen und erfahre im Kontakt, was sie bedeuten. Dabei lerne ich auch, wie viel es braucht, einem anderen Menschen meine Offenheit zu zeigen und die Verantwortung für mich selbst zu behalten.
Gestern Abend, in meinem Circle Roses and Shadow mit Durga, Kali und Lakshmi, waren diese Fragen wieder gegenwärtig. Heute spüre ich den Vollmond sehr und lasse nachklingen, was mich berührt hat.
Ich begleite Frauen in tiefe Prozesse, und ich nehme mein eigenes Leben dabei ebenso ernst. Ich will selbst erfahren, worüber ich spreche, will genießen, lernen und mich weiterentwickeln.
Wenn du diese Arbeit im tantrischen Mentoring für dich erfahren oder in meiner Ausbildung selbst begleiten lernen möchtest, schreib mir.