15/09/2026
Nicht jede Spannung muss sofort weg.
Auch auf der Yogamatte kennen wir diesen Impuls:
Da ist Spannung – also muss sie weg.
Da ist Unruhe – also muss ich ruhiger werden.
Diese Haltung fällt mir schwer – also muss ich üben, bis es besser geht.
Aber Yoga hat mich etwas anderes gelehrt:
Ich muss nicht alles sofort verändern.
Manchmal bleibe ich einfach bei dem, was gerade da ist.
Ich spüre meinen Körper.
Ich beobachte meinen Atem.
Ich nehme wahr, ohne sofort zu bewerten.
Und manchmal löst sich etwas ganz von selbst.
Auch mir gelingt das nicht immer. Ich möchte Dinge verstehen, verbessern und manchmal einfach schnell wieder „in Ordnung“ bringen.
Ich lerne, dass Yoga nicht bedeutet, ständig an mir zu arbeiten.
Manchmal bedeutet Yoga, mir selbst einfach Raum zu geben. 🤍
🌿 Probier es heute einmal:
Nimm eine angenehme Haltung ein und bleib für fünf Atemzüge.
Nichts erreichen.
Nur spüren.
Was ist gerade da?