Selbstverteidigung Bremen

Selbstverteidigung Bremen Diese Seite ist begleitend zu unseren Selbstveteidigungskursen, die wir in Bremen anbieten.

28/08/2017

"Verhältnismäßigkeit der Mittel" - Was heißt das im Ernstfall?

Wenn es rund geht haben viele nicht nur Angst vor dem Gegner und Verletzungen sondern auch vor möglichen strafrechtlichen Folgen.

Leider hat man als trainierter und/oder erfahrener Nahkämpfer immer einen schweren Stand vor Gericht. Viele Anwälte und Richter scheinen zu glauben dass man mit etwas Training körperliche Angriffe auch gewaltlos lösen kann. Dem ist meistens leider nicht der Fall.

Diese „Experten“ haben in den allermeisten Fällen noch nie auf der Straße oder in einer Disco um ihr Leben kämpfen müssen. Selbst für den erfahrenen Kämpfer sieht im Ernstfall alles immer sehr anders aus wie im Training. Rohe Gewalt und die daraus folgende Adrenalinflut verändern Wahrnehmung und Reaktion. Oftmals hat man Glück nur mit einem blauen Auge davon zu kommen.

Laut §32 StGB definiert der Gesetzgeber Notwehr wie folgt:

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Das heißt dass man in Notwehr Handlungen begehen kann die normalerweise Strafbar sind. Voraussetzung ist das es rechtmäßig ist, d.h. das sie geboten und erforderlich ist. Von Verhältnismäßigkeit wird hier leider nichts erwähnt.

Unter einer „erforderlichen“ Verteidigung versteht man die mildeste aller Mittel zu verwenden um einen Angriff abzuwenden und wenn möglich zu beenden ohne größeren Schaden zu verursachen.

Aber wie schätzt man das ab wenn das besagte Adrenalin durch die Adern pumpt und man Angst um sein eigenes Leben hat? Was ist wenn man in einem solchen Fall den Angreifer schwer verletzt?

Nach §33 StGB wird die Überschreitung der Notwehr wie folgt definiert:

"Überschreitet der Täter [das bist jetzt Du!] die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft."

Allerdings muss man in der Lage sein zu beweisen dass so eine Situation vorlag, was nicht immer einfach ist. Man sollte also immer dafür sorgen dass es entsprechende Zeugen gibt, die einem später vor Gericht behilflich seien können.

Eine sogenannte „Verhältnismäßigkeit“ ist also eher ein Mythos genauso wie man immer wieder hört das man den Gegner dreimal warnen muss wenn man ein bisschen Karate kann.

Es sind, zumindest legal, keine klaren Grenzen gesetzt was die Notwehr betrifft. Grundsätzlich sollte man die mildesten Mittel einsetzen, die einem zur Verfügung stehen ohne dabei Risiken für Leib und Seele einzugehen.

Selbst wenn Flucht eine Option ist muss man diese nicht unbedingt wählen, da man das Recht hat sich zur Wehr zu setzen.

Grundsätzlich gilt dass man mit Training größere Überlebenschancen hat also ohne.

25/08/2017

Es geht bei der Selbstverteidigung nicht ums Gewinnen sondern ums Überleben.

11/04/2017

Welche Kampfsportart eignet sich am besten zur Selbstverteidigung?

Diese Frage schwebt schon seit Jahrzehnten im Internet und wird sehr verschieden beantwortet. Grundsätzlich muss man zwischen drei Gruppen von Kampfsport bzw. Kampfkunstarten unterscheiden.

1. Kampfsport. Wie der Name schon sagt geht es hier eher um sportliche Begeisterung, Wettkämpfe und Medaillen. Beispielsweise Boxen, Ringen, Tae Kwon Do und Judo, die ja alle in den Olympischen Spielen vertreten sind.

2. Kampfkunst. Hier stehen oftmals körperliche sowie auch geistige und sogar spirituelle Punkte im Vordergrund. Beispiele sind Kung Fu Stiele wie Shaolin Kung Fu, Wu Shu, Wing Chun, Tai Chi (eher esoterisch), Lau Gar, japanisches Ju Jitsu, Aikido, Karate und viele mehr.

3. Nahkampfsysteme. Hierbei geht es meist um militärische oder Paramilitärische Kampfsysteme die lediglich zur Auschaltung des Gegners dienen und keinerlei sportlichen oder esoterischen Ziele verfolgen. Beispiele hier sind Krav Maga und Systema.

22/02/2017

Trainingtipps für Unentschlossene

1) Selbstverteidigung ist kein Luxus sondern gehört zu den Überlebensfähigkeiten wie Lesen und Schreiben.

2) Wenn du nicht regelmässig trainierst wirst du dich auch nicht wehren können. Verlass dich nicht auf die Barmherzigkeit deines Angreifers. Im Zweifelsfalle kauf dir einen (großen) Hund oder miete einen Bodyguard.

3) Mind over matter! In deinem Training musst du dich körperlichem und mentalem Stress aussetzen. Angst zu spühren ist normal. Kannst du auch noch under Druck agieren?

4) Wie weit bist du bereit zu gehen? Anders als in Filmen und im Fernsehen hinterläst anderen Menschen Schmerz und Leiden zuzufügen psychologische Narben. Wärst du bereit einem Agreifer ein Ohr abzubeissen oder ein Auge auszudrücken?

5) "Normale" Menschen kämpfen nicht gerne und versuchen körperlicher Gewalt aus dem Wege zu gehen. Jedoch sind Flucht und vermeiden von Gewalt nicht immer gegeben. Kannst du Agression anschalten und dich in den Kampf stürzen, auch wenn es nicht günstig für dich steht?

29/01/2017

Selbstverteidgungstipps für Frauen

Gewalt gegen Frauen unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von Gewalt gegen Männer. Zunächst sind die meisten Gewalttaten, die sich gegen Frauen richten sexuell motiviert. In den allermeisten Fällen kennen Frauen ihren Angreifer bereits, da diese häufig aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis kommen. Leider sind soziale und gesellschaftliche Zwänge und Normen in vielen Fällen für eine zögernde oder zurückhaltende Haltung verantwortlich, die dem Selbstschutz und Notwehr im Wege stehen. Außerdem stammt die Angst und Unsicherheit zu handeln meist aus einer Unkenntnis über was möglich und erlaubt ist. Es ist daher wichtig ein gezieltes Training zu absolvieren, welches auf die speziellen Situationen eingeht.

Eine Gruppe von Vergewaltigern wurde während ihres Gefängnisaufenthalts über ihre Wahl von Opfern befragt, hier ist was sie gesagt haben:

1) Das Erste wobei sie bei einem potenziellen Opfer Ausschau halten sind die Haare. Frauen mit langen Haaren, die diese als Zopf oder Dutt tragen, werden bevorzugt da man sie besser an den Haaren ergreifen kann. Frauen mit kurzem Haar sind werden viel seltener gewählt.

2) Als nächstes wird nach Kleidung geguckt. Bevorzugt werden hier solche Frauen deren Kleidung leicht zu entfernen ist. Einige Täter haben Scheren dabei um Kleidung zu entfernen.

3) Sie halten Ausschau nach Frauen die ihre Handis benutzen, in ihren Handtaschen rumwühlen oder anderseits beschäftigt sind, weil sie so leichter überwältigt werden können.

4) Häufige Überfallstellen, vor allem Nachts, sind Parkplätze (von Büros oder Supermärkten), Parkhäuser und öffentliche Toiletten.

5) Im Falle von Entführungen sind die Täter bemüht die Opfer schnell an einen anderen Ort zu schaffen um dort ungestört zu handeln.

6) Wiederstand ist wirksam und sinnvoll. Wenn der Angreifer merkt dass die ganze Sache Zeitraubend und vielleicht auch gefährlich für ihn sein kann wird der Übergriff meist abgebrochen.

7) Die befragten Männer sagten auch, dass sie nicht gerne Frauen angreifen, die Regenschirme oder ähnliches bei sich tragen, die dazu benutzt werden können einen Angreifer auf Distanz zu halten.

8) Schlüsselbunde gelten nicht als Abschreckung, da man zu deren Einsatz als Notwehrwaffe sehr nahe an den Gegner ran muss. (wird fortgesetzt)

03/01/2017

"Niemals so tief dürft ihr sinken, den Kaokao durch den man euch zieht auch noch zu trinken."

Erich Kästner

23/12/2016

Frohes Fest und Guten Rutsch!!

Adresse

Bremen
28215

Telefon

+494213653650

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Selbstverteidigung Bremen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie