Volleyball-Brandis

Volleyball-Brandis In zahlreichen Mannschaften gehen mehr als 70 Volleyballbegeisterte, so viele wie seit der Gründung nicht, unserer schönen Sportart nach. Damen- und die 1.

Hervorgegangen aus der BSG Stahl Brandis und dem TSV Rot-Weiß Brandis kann der Volleyball in Brandis in diesen Jahren auf mehr als 40 Jahre erfolgreiche Volleyballgeschichte zurückblicken. Besonderen Wert legen wir auf die Förderung der Kinder und Jugendlichen. Diese sollen auf langfristiger Basis in die 1. Herrenmannschaft integriert werden. Wir freuen uns daher jederzeit über neuen Nachwuchs und

volleyballbegeisterte Aktive, die uns in unseren Mannschaften unterstützen wollen. Schaut doch einfach mal beim Training vorbei!

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23/09/2023

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BRANDIS BEHÄLT DOPPELT DIE OBERHAND
Im Vorbericht hat es einige kommunikative Probleme gegeben. Auch für unsere Damen ging es heute "nur" gegen Volleyball-Brandis. Sowohl unsere Bezirksliga-Damen als auch unsere -Männer holten sich gegen den SV Stahl den ersten Durchgang, mussten sich dann aber in vier Sätzen geschlagen geben. Kopf hoch, weiter geht's!
Unsere Kreisklasse-Damen können morgen Vormittag daheim noch die Bilanz retten.

Fulminanter SaisonabschlussEndlich nach knapp drei Jahren Corona fand am Samstag (01.04.) die erste „normale“ Saison ihr...
13/04/2023

Fulminanter Saisonabschluss

Endlich nach knapp drei Jahren Corona fand am Samstag (01.04.) die erste „normale“ Saison ihr Ende.
Für uns war dies, die erste volle Saison in der Bezirksliga. Natürlich war unser Ziel von Anfang an die Klasse zu halten. Aufgrund der Corona Aufstiegsregeln, der letzten Jahre, war aber unklar wieviele Mannschaften am Ende absteigen würden, da gerade die oberen Ligen überbesetzt sind. Am Staffeltag kam die Aussage, dass bis zu 3 Mannschaften absteigen könnten.
Um auf der sicheren Seite zu sein, mussten wir somit mind. 3 Mannschaften hinter uns lassen. Leichter gesagt als getan.

Nach unserem letzten auswärts Erfolg in Grimma wähnten wir uns bereits einen großen Schritt näher am Ziel: „Klassenerhalt“. Doch an unserem spielfreien Wochenende (25.03.) wurde unerwarteter Weise, alles über den Haufen geworfen, da unser Mitkonkurrent Bad Düben zu Hause gegen den Tabellendritten Reudnitz punktete. Spannender hätte auch in der Fußball Bundesliga, der Abstiegskampf nicht sein können. 3 Mannschaften trennten nur 3 Punkte. Wurzen hingegen war mit 13 Punkten abgeschlagen und stand bereits als möglicher Absteiger vor dem letzten Spieltag fest.
Wir mussten im ersten Spiel gegen Wurzen unbedingt Punkten und gleichzeitig auf Schützen Hilfe vom Nachbarn Tresenwald hoffen, die durch den Reudnitzer Ausrutscher, bereits als neuer Meister feststanden.
Am Ende blieb die Schützenhilfe jedoch aus, wie sich später am Abend zeigte. Es war somit gut, dass wir uns nicht darauf verließen. Doch später mehr dazu.

Der Mannschaft war der innerliche Druck deutlich anzumerken. Bereits beim Freitag Training ging es fast ausschließlich darum wieviel Mannschaften absteigen und das wir gegen Wurzen unbedingt gewinnen müssen. Doch mit Druck kamen wir zuletzt nicht zum Erfolg. Im Gegenteil, hatte das letzte Spiel gegen Grimma gezeigt, dass wir besser ohne Druck und mit viel Spaß zum Erfolg kommen. Unser Motto lautetet somit erneut mit Spaß zum Erfolg. Pünktlich 9:30 Uhr versammelten sich 9 stählerne Damen an der MZH. Für die ein oder andere eine zu frühe Uhrzeit.
Trotz all dem Abstiegsdruck herrschte eine spürbare Lockerheit und gute Stimmung. Im ersten Satz starteten Nadine (Z), Anne/ Mandy (A), Klara/ Josi (M), Ulli (D) und Madel als Libero. Anja, Louisa und Anna sorgten für gute Stimmung von der Bank aus.
Auf Wurzener Seite fehlten einige Stammkräfte. Doch aus dem Hinspiel wussten wir um die Stärken der Nachwuchsspielerinnen. Wir gingen daher hoch fokussiert vom ersten Punkt die Aufgabe an, aber jederzeit mit dem nötigen Spaß. Die Marschroute von Trainer Oli war simpel und einfach. Neben dem Spaß, sollten die Eigenfehler minimal gehalten, im Angriff clever agiert werden und den Gegner mit unseren Aufschlägen im Spielaufbau stören. Dies wurde super umgestetzt. Jeweils kleine Miniserien von Anna und Mandy sorgten für ein komfortables Punktepolster. Über eine sehr gute Annahme lenkte Nadine geschickt unser Spiel. Am Ende stellte Wurzen keine Gefahr dar und der 1.Satz ging mit 25:10 an uns.
Wurzen änderte seine Startformation auf 3 Positionen, während wir unverändert in den 2.Satz gingen. Das dies kein Selbstläufer werden würde, rief Trainer Oli in der Satzpause allen nochmal ins Gedächtnis. Dementsprechend engagiert starten wir in den Satz. Auch wenn der erste Aufschlag ins Netz ging, sorgte eine Tolle Serie von Anne für einen beruhigenden Vorsprung. Wurzens erste Auszeit bei 3:7 konnte daran nicht viel ändern. Ohne große Schwierigkeiten holten wir den 2.Satz erneut deutlich mit 25:16.
Wurzen warf nun nochmal alles rein und schickte alle erfahrenen Spielerinnen aufs Feld. Man hätte vielleicht denken können, dass sie uns müde spielen wollten und auf ein 5 Satz Spiel spekulierten. Das wollten wir natürlich nicht zulassen. Von Anfang an war der 3.Satz ein ausgeglicheneres Spiel. Wir konnten uns dennoch immer mit 3-4 Punkten in Führung halten. Mitte des Satzes kamen sie nochmal gefährlich auf 2 Punkte heran. Nach unser ersten Auszeit (16:14) sorgten aber Klara und Josi mit ihren Aufschlägen für eine erneute 4 Punkte Führung (20:16), die wir nicht mehr hergaben und den letzen Satz mit 25:20 gewannen. Nach knapp 60 min feierten wir einen ungefährdeten 3:0 Heimsieg und die damit so wichtigen 3 Punkte.

Was dann kam, hatte so niemand vorher gedacht. Unser zweiter Gast aus Markkleeberg (Tabellen Zweiter) war ein ganz anderes Kaliber. Oli lies der Mannschaft die Wahl zwischen, wir spielen „Just for Fun“ oder wir versuchen alles was geht. Die Mannschaft entschied sich dafür nochmal alles reinzuwerfen und wollte Markkleeberg ärgern, denn im Hinspiel setzte es eine 3:1 Auswärtsniederlage mit Sätzen 25:14 und 25:5!
Um nicht zu sehr runter zufahren, vereinbarten wir mit Markkleeberg eine Pause von nur 45min. Um 13:00 Uhr war Anpfiff zum letzten Spiel der Saison. Bereits im ersten Spiel bekamen wir tolle Unterstützung von den Zuschauerrängen. Zum zweiten Spiel hatten sich dann knapp 40 Zuschauer versammelt. Die Stimmung auf den Rängen sollte noch einen entscheidender Faktor in diesem Spiel werden. Wir versuchten von Beginn an gegen zu halten, doch zunächst startete der Gast wie erwartet Druckvoll im Aufschlag und Angriff. Wir hatten dadurch unsere Problem im Spielaufbau und waren zu harmlos im Angriff. So liefen wir den gesamten Satz einem hohen Rückstand hinterher und mussten den Satz mit 25:17 abgeben. Völlig Chancen los wirkten wir allerdings nicht.

Im zweiten Satz startet Anja auf Mitte. Es entwickelte sich ein völlig anderes Spiel, als noch im ersten Satz. Wir gingen mehr Risiko im Aufschlag, setzten den Gegner so unter Druck und konnten unsererseits im Angriff erfolgreicher punkten. Auf Markkleeberger Seite entstand immer mehr Unruhe. Auch die beiden Auszeiten und Spielerwechsel konnten daran nichts ändern. Wir erkämpften uns den Satz mit 25:22.
Ausgleich! Wer hätte das gedacht.

Auch Louisa bekam nun ihrer Einsatzzeit und ersetzt Mandy auf Außen. Natürlich waren wir jetzt Feuer und Flamme… Dann kam aber erstmal der Schock, 3:13 der Rückstand! 10 Punkte ließen bereits wie im Hinspiel schlimmes vermuten.
Doch dann kam der Moment von Louisa! Mit sage und schreibe 9 Aufschlägen brachte sie uns zurück ins Spiel 12:13 und war der Grundstein für unseren Erfolg. Eine zweite Aufschlagserie von Nadine sorgte für unsere Führung (19:18). Wir kämpften um jeden Ball und jede gab nochmal Alles. Mit Leidenschaft, Spaß, einer tollen Mannschaftsleistung und angeheizt vom lautstarken Publikum holten wir den 3.Satz und feierten den Punktgewinn bereits wie einen Sieg. Dieser eine Punkt konnte die Entscheidung im Abstiegskampf bedeuten!

Doch blieb es bei dem einen Punkt? Würde Markkleeberg antworten können? Nein…

Unverändert gingen wir in den
4.Satz. Jetzt war alles möglich und die Zuschauer spürten, dass wir jetzt die Entscheidung wollten. Dieses Mal jedoch nicht überstürzt wie im vorherigen Satz, sondern ruhig und abgeklärt. Unser Gegner wirkte sichtlich müde und angeschlagen. Viele Aktionen waren von Unruhe und Abstimmungsproblemen geprägt. Eine erneute Aufschlagserie dieses Mal von Anja (8 Angaben) sorgte für die Vorentscheidung! Markkleeberg nahmen bei 10:18 die zweite Auszeit und konnte uns nochmal kurz ins straucheln bringen. Nun war der Zeitpunkt des Publikums gekommen. Die Männer der 1.Herren, die sich auf dem Nachbarfeld auf ihr erstes Heimspiel vorbereiteten, sorgten für einen Gänsehaut Moment, indem sie sich zu beiden Seiten unseres Spielfeldes aufstellten und zusammen mit dem Publikum auf der Tribüne für eine ohrenbetäubende Kulisse sorgten. Wir nutzten die Stimmung und machten den Sack mit 25:19 zu.
Unter ohrenbetäubenden Schreien war die Sensation perfekt und der Ruf „Hier regiert der SV Stahl“ erklang in der Halle. Trotz der Erschöpfung überwog bei allen die Freude über grandiose 6 Punkte zum Abschluss der Saison.
Später am Abend wurde klar, wie unheimlich wichtig die 3 Punkte aus dem Markkleeberg Spiel waren, denn Tresenwald patzte gegen Bad Düben und VSG und gewann lediglich 3:2. Ohne die Punkte wären wir hinter beiden Mannschaften eingekommen. So aber erreichten wir einen tollen 5 Platz und den sicheren Klassenerhalt. Es war ein grandioser Saisonabschluss, mit tollem Volleyball und einer erstklassigen Stimmung auf dem Feld und in der Halle.

Glückwunsch Mädels für eine starke Saison und eine weitere Saison in der Bezirksliga!

Es war eine super Saison mit Höhen und Tiefen und ich freue mich bereits auf die Kommende! Bis dahin wünsche ich allen eine angenehme Sommerpause.
Wir sehen uns im September, wenn es dann wieder heißt „Hier regiert der SV Stahl“…

O.B.

Nachtrag:Mit Spaß zum ErfolgZum letzten Mal für diese Saison mussten wir uns Auswärts beweisen. Mit dem VVGrimma II war ...
12/04/2023

Nachtrag:

Mit Spaß zum Erfolg

Zum letzten Mal für diese Saison mussten wir uns Auswärts beweisen.
Mit dem VVGrimma II war es eine ebenso schwierige Aufgabe, wie vor einer Woche im Tresenwald. Mit Blick auf unser Saisonziel „Klassenerhalt“ könnte jeder Punkt nun entscheidend sein, weil mit Wurzen, Bad Düben und VSG gleich drei Mannschaften mit uns um den Verbleib in der BL konkurrieren.
Damit lag kein minder schwerer Druck auf unserer Mannschaft. Zumal auch eine kleine Wiedergutmachung nach dem
Ausrutscher letzte Woche fällig war.

Wir versammelten uns zu einer, für einen Samstagmorgen, viel zu frühen Uhrzeit gegen kurz vor 9 in Grimma an der Halle. Bevor wir uns an die Erwärmung machten, gab es für die gute Laune eine Runde Capri Sonne, Ü-Eier und Blaubeer Muffins. Nach frischer Stärkung gingen wir es an. Pünktlich 10 Uhr startete das Spiel. Wir wussten um die Qualitäten auf Grimmaer Seite, die mit 12 Spielerinnen voll besetzt waren. Wir hatten uns deshalb vorgenommen „Spaß zu haben“, den „Kopf ausschalten“ und wenn möglich Grimma ärgern. Im ersten Satz starteten Nadine im Zuspiel, Anne/ Mandy auf Außen, Klara/ Josi auf Mitte, Ulli diagonal und Madel auf der Libero Position. Lautstarke Unterstützung gab es auf der Bank von Anja, der leicht angeschlagenen Louisa, Kathleen und Anna.
Ohne große Nervositäten starteten beide Mannschaften verhalten ins Spiel. Wir hatten zu Beginn noch einige Abstimmungsprobleme in der Annahme, im Angriff und im Aufschlag waren wir zu oft zu zaghaft. Bis zum Stand von 11:11 hielten wir gut mit, dann sorgte eine kleine Aufschlagserie der Hauserinnen für einen 5 Punktevorsprung. Grimma nutze diese kurze Schwächephase und sicherte sich den ersten Satz mit 25:19.

„Satzverlust“!? Das schockte uns nicht. Wir wirkten keinesfalls angeschlagen. Obwohl nicht alles funktionierte, war eine gewisse Lockerheit und Spaß zu sehen. Im zweiten Satz wollten wir den Bock umstoßen. Mit lautstarker Unterstützung von Anja, Louisa, Kathleen und Anna ging wir es voll motiviert an. Von Trainer Oli gab es noch ein paar Hinweise z.Bsp. mehr Druck über die Aufschläge zu bringen und im Angriff cleverer zu agieren.
Möglicherweise war sich Grimma seiner Sache zu sicher, denn sie tauschten ihre Hauptzuspielerin aus. Wir waren von Beginn an fokussiert. Mit kleinen Aufschlagserien von Anne, Nadine und Josi setzten wir uns immer weiter von Grimma ab. In der Annahme standen wir stabil und ermöglichten so Nadine eine variablen Spielaufbau. Mit guten Pässen setzte sie unsere Angreiferinnen immer wieder gekonnt ein. Dabei erwischte Josi einen golden Tag. Ihr gelang auf Mitte alles und die gegnerischen Block- und Abwehrspielerinnen lies sie immer wieder verzweifeln. Aber auch auf Außen wurde von Mandy und Anne mit viel Cleverness agiert. So waren es nicht immer harte Angriffsschläge, sondern leicht gechipte oder gelegte Bälle, die unser Punktekonto nach oben schraubten. Auch zwei Grimmaer Auszeiten bei 8:13 und 12:18 konnten unseren Rhytmus nicht stören. Wir holten den Satzausgleich mit 25:15.

Unverändert gingen wir in den dritten Satz. Grimma hingegen wechselte auf der Zuspieler Position zurück. In der Satzpause war eine super Stimmung und man konnte spüren, wir wollen hier heute was reißen. Und genauso machten wir weiter, wie wir aufgehört hatten. Grimma wirkte angeschlagen. Erneut mit druckvollen, aber auch risikoreicheren, Aufschlägen störten wir Grimmas Spielaufbau. Dabei kam uns zu gute, das uns der Gegner oft Punkte „schenkte“ indem der Ball unüberlegt ins Netz oder Aus geschlagen wurde. Doch das alleine war kein Garant für den Satz Gewinn. Viel mehr waren es die guten Annahmen, Abwehraktionen und clever und schlagkräftigen Angriffe die uns immer mehr Punkte brachten. Am Ende überrollten wir Grimma mit 25:11.

Eine kleine Senstion, wir nahmen somit definitiv eine Punkt mit nach Hause. Doch in der Pause war zu spüren, wir wollten hier mehr.
Das dies nicht einfach werden würde war uns ebenso klar. Allerdings stand allen die Freude und der Spaß ins Gewicht geschrieben. Jede glaubte daran, hier heute die Überraschung zu schaffen. Das konnte man auch auf dem Feld gut erkennen. Alle kämpften für einander. Egal ob Klara sich in der Annahme langmachte, Ulli, die dieses Mal weniger Akzente im Angriff setzen konnte, aber dafür in der Annahme und in der Feldabwehr viel Bälle kratzte oder jemand ein Notzuspiel übernahm, wenn Nadine mal nicht mehr rechtzeitig zum Ball kam. Kein Ball wurde einfach hergeschenkt. Am wichtigsten jedoch, war die Tatsache, dass wir uns niemals von Fehlern oder Punktverlusten aus der Bahn werfen liesen.
Dies spiegelte sich im vieren Satz genauso wieder. Grimma war merklich von der Rolle. Bei ihrer ersten Auszeit (3:11) sah es nach einer klaren Angelegenheit für uns aus. Das es am Ende doch nochmal spannender wurde, lag an kleinen Unachtsamkeit, die sich zur Mitte des Satzes einschlichen. Doch mit Ruhe, Glaube und einer grandiosen, lautstarken Unterstützung von der Bank erkämpften wir uns den 4.Satz mit 25:22.
Schließlich knapp 1,5h später war die Überraschung perfekt und es erklangen die Rufe „Auswärtssieg! Auswärtssieg!…“
Auf unserer Seite sah man überall strahlende und grinsende Gesichter. Das war ein Sieg, der Spaß gemacht hat.
Wir holten mit dem 3:1 Sieg in Grimma ganz wichtige (nicht eingeplante) 3 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Nochmal Gratulation und Glückwunsch Mädels. Das war ein super Spiel! Ich bin stolz auf euch!
Ein kleiner Hinweis noch. Für alle Neugierigen ist ab Dienstag (21.03.) bei Muldental TV ein kleiner Video Beitrag zu unserem Spiel online abrufbar.

Am 01.04. haben dann zu Hause unser letztes Spiel für diese Saison. Mit BBV Wurzen kommt es dann zum direkten Duell um den Klassenerhalt. Im zweiten Spiel empfangen wir die Damen der TSG Markkleeberg III. Bis dahin.

O.B.

23/03/2023

Während sich das Bundesligateam des VV Grimma auf die Reise zum SV Karlsruhe-Beiertheim aufmachte, empfingen die Damen des Bezirksliga Teams gleich 2 Mannschaften zum Heimspiel. Bereits ab 10 Uhr wurde in der Bücherwurm-Turnhalle in Grimma West zuerst das Team von SV Stahl Brandis empfangen, worau...

Unsere 1. Herren hat gestern einen absoluten Pflichtsieg beim Tabellenletzten VSG Leipzig eingefahren. Am Ende doch souv...
19/03/2023

Unsere 1. Herren hat gestern einen absoluten Pflichtsieg beim Tabellenletzten VSG Leipzig eingefahren. Am Ende doch souverän (-19,-17,-21) mit, naja sagen wir mal: vielen außergewöhnlichen Punkten🚀😜👊🏼

17/03/2023

Klarer Derbysieger

Es war soweit. Am Samstag (11.03.) ging es zum vorletzten Mal diese Sasion in auswärtige Gefilde. Doch es ging nicht irgendwo hin. Unser Ziel war der Sportpark Tresenwald und das bedeutete Derby Time.

Zu einer doch etwas untypischeren Zeit startete die Heimmannschaft um 12:00 Uhr zunächst gegen die zweite Vertretung des VVGrimma.
Mit voller Besetzung ließ der Tresenwald Grimma kaum eine Chance. Letztlich der 3.Satz war eine etwas engere Angelegenheit, aber nach etwas mehr als 1h stand ein deutliches 3:0 auf Tresenwalder Seite.

Wir waren gewarnt, denn die Hausherrinnen hatten aus dem Hinspiel zusätzlich noch eine Rechnung mit uns offen. Zur Erinnerung da gewannen wir deutlich 3:0. Um 14:15 Uhr erfolgte der Anpiff. Leider konnten wir nicht ganz aus dem Vollen schöpfen und reisten nur mit 8 Damen an. Mandy, noch angeschlagen, startete mit Josi auf Außen. Auf Mitte begannen zunächst Anja und Klara. Unsere Zuspielerin Nadine sollte wieder das Spiel lenken, Madel als Libero unsere Annahme anführen und Ulli über Diagonal Punkte sammeln.
Normalerweise sollte es beim Derby kaum einer Motivation bedürfen, daher ist schwer zu erklären, was im ersten Satz geschah. Kurz gesagt wir waren nicht anwesend und Tresenwald fegte förmlich über uns hinweg. Mit 25:12 war dies eine mehr als deutliche Angelegenheit. Mit extrem variablen Aufschlägen störten sie geschickt unseren Angriffsaufbau oder erzielten direkt Punkte. Zudem stand Tresenwald sehr sicher in der Annahme und konnte beliebig ihre Angreiferinnen einsetzen. Vor allem Anne Just stellte uns über Mitte vor enorme Probleme.

Im zweiten Satz musste sich etwas ändern. Trainer Oli stellte auf zwei Positionen um. Josi rückte für Anja auf Mitte, um das Zentrum zu zumachen und Louisa ging dafür auf die freie Außenangreifer Position.
Doch was dann kam, war eine 1 zu 1 Kopie des ersten Satzes. Zwar stabilisierte sich unsere Annahme. Doch nun kämpften wir mit einem wiederkehrenden Problem. Wir brachten den Ball einfach nicht übers Netz und schenkten so einfach Punkte her. Wir wirkten weiterhin extrem nervös und klarer weise verunsichert, durch den 1.Satz. Viele Abstimmungsprobleme bescherte Tresenwald auf einfachste Art und Weise Punkte. Am Ende hieß es 25:11 für die Heimmannschaft.

Wir alle wirkten konsterniert nach dem 2.Satz. Überwiegend ratlose Gesichter waren auf unserer Seite zu sehen. Wie sollten wir den Bock nochmal umstoßen? Konnten wir nochmal zurück kommen?

Oli versuchte nochmal alle zu motivieren, sich nicht in ihr Schicksal zu ergeben. Wer weiß was es war. Vielleicht Josis Aussage: „Wir haben das Hinspiel gewonnen, weil wir die Bälle Tresenwald vor die Füsse gelegt haben.“ die dafür sorgte, dass wir loslegten, als hätte es die ersten beiden Sätze nicht gegeben. Plötzlich hielten wir dagegen. Unsere Aufschläge erzeugten Druck. Klara und Josi stoppten mehrere Mal den gegnerischenAngriff.
Madel rettete und wehrte mehrer Angriffe ab und sorgte für eine gute Annahme. Nadine konnte so ein flexibles Angriffsspiel aufbauen. Unsere Angreiferinnen spielten endlich auch mal mit Kopf. Sie nutzen die Lücken, die sich ergaben oder erzwangen welche, aber auch der gegnerische Block wurde geschickt angeschlagen um zu Punkten. In der Feldabwehr und Angriffssicherung fischten wir viele Bälle raus, die in den ersten beiden Sätzen noch auf den Boden gefallen waren.
Bis zum Satz Ende hielten wir gut mit. Doch bei der ersten Auszeit (16:18) ging uns die Puste aus. Tresenwald nutzte geschickt seine volle Bank und brachte immer wieder frischen Wind. Am Ende mussten wir uns mit 25:18 und einer 3:0 Niederlage geschlagen geben.

Wir konnten bedauerlicherweise nicht unser Potenzial abrufen und lediglich im letzten Satz gegen halten.
Tresenwald gewinnt am Ende deutlich und verdient das Derby Rückspiel. Glückwunsch!
Sie haben gezeigt warum sie ganz oben an der Tabellenspitze stehen.

Für uns bedeutet das natürlich ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt, der allerdings nach wie vor in unserer Hand liegt. Deswegen heißt es jetzt schnell Mund abputzen. Die ersten beiden Sätze müssen dennoch analysiert werden.
Nächste Woche (18.03.) haben wir eine neue Chance, wichtige 3 Pkt. einzufahren. Die Aufgabe wird allerdings nicht minder einfach, denn es geht zum VVGrimma II. Doch sie haben am Samstag wieder einmal gezeigt, dass sie nicht unbesiegbar sind.

Bis dahin
O.B.

Nachtrag:Auswärtssieg in EngelsdorfWahnsinn wie die Zeit vergeht. Unser Auswärtsspiel in Bad Düben ist bereits zwei Woch...
17/03/2023

Nachtrag:

Auswärtssieg in Engelsdorf

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Unser Auswärtsspiel in Bad Düben ist bereits zwei Wochen her.
Am vergangenen Samstag (04.02.) ging es für uns nach Engelsdorf. Die jungen Mädels der SSR Mannschaft hatten zwar bis dato nur einen Sieg aus 10 Spielen holen können, aber durften dennoch nicht unterschätzt werden. Bereits im Hinspiel war das Potential zu erkennen.

Erneut reisten wir wieder mit 9 Damen zahlreich an. Pünktlich gegen kurz nach 13:00 Uhr betraten wir die Halle zur Erwärmung. Dann ein kleiner Schock auf Engelsdorfer Seite. Eine Spielerin verletzte sich beim einschlagen. Unser Gegner startet somit zunächst nur zu 7.
Wir begannen ähnlich wie im letzten Spiel mit Nadine (Z), Mandy/ Anne (A), Klara/ Josi (M), Ulli (D) und Madel als Libero.
Zu Beginn des Satzes entwickelte sich ein sehr zähes Spiel mit wenigen sehenswerten Aktionen. Zu viele Fehler prägten das Bild auf beiden Seiten. Bis zum Satzende blieb es ein enger Satz. Erst da erkämpften wir uns komfortable 4 Satzbälle. Doch wie bereits vor zwei Wochen, gelang es uns nicht den Sack zu zumachen. Plötzlich stand es 25:24 und Engelsdorf hatte Satzball, den wir allerdings abwehren konnten. Mit Mühe und Not holten wir uns den ersten Satz mit 27:25.
Wirklich „da“ waren wir noch nicht und es sah nach einem sehr zähen Spiel aus.

Den zweiten Satz starteten wir deutlich konzentrierter, cleverer und druckvoller im Aufschlag. Sinnbildlich dafür war ein langer Ballwechsel (gefühlt 2min) den wir immer wieder ruhig aufbauten und am Ende unsere Chance nutzten.
Wir setzten uns so früh deutlich ab und konnten sogar den Vorsprung erhöhen, was die zweite Engelsdorfer Auszeit bei 7:19 zeigt. Am Ende ging der Satz klar an und mit 25:16.

Im dritten Satz probierte Trainer Oli eine andere Aufstellung und wechselte auf zwei Positionen. Wer dachte es wird jetzt ein Selbstläufer und Engelsdorf wäre angeschlagen, der lag weit daneben. Von Anfang an kämpfte Engelsdorf um jeden Ball. Wir hingegen hatten durch die Umstellungen große Schwierigkeiten, unseren Rhythmus zu behalten. Viele Abstimmungsprobleme, Aufschlagfehler und zu wenig Druck im Aufschlag sorgten für den Satzverlust mit 25:16.

Im vierten Satz rotierten wir zurück zur Startaufstellung. Mit neuem
Schwung und besserer Konzentration holten wir uns Punkt für Punkt. Mit zwei drei kleinen Aufschlagserien setzten wir uns früh ab. Was die erste Engelsdorfer Auszeit bei 15:7 zeigte. Wir hatten wieder mehr Spaß am Spiel und agierten auch vorne am Netz clever. Am Ende konnte Engelsdorf uns nicht mehr gefährlich werden und wir holten uns den Satz mit 25:17.
Somit sicherten wir uns wichtig 3 Punkte im Abstiegskampf. Nächsten Samstag (11.02.) geht es gleich um die nächsten wichtigen Punkte. Dann steht das Nachholspiel zu Hause gegen den VSG an. Auch da wollen wir wieder Punkten.

O.B.

01/02/2023

Bitterer Samstagabend

Unser zweiter Spieltag des Jahres stand an. Dieses Mal waren wir auswärts gefordert. Am Samstag (21.01.) ging es nach Bad Düben. Wir sollten das zweite Spiel bestreiten. Im ersten Spiel waren die Gastgeberinnen gegen die Damen vom VVGrimma II gefordert. Grimma hatte von Beginn an Schwierigkeiten, mit der Dübener Spielweise und kam ebenso mit der sehr niedrigen Hallendecke nicht zu Recht. Düben sicherte sich nach knapp 1,5h mit 3:1 den Sieg.

Wir waren somit vorgewarnt. Allerdings zeigt Düben keine fehlerfreie Leistung und offenbarte die ein oder andere Schwachstelle. Um 16:30 Uhr war Anpfiff.
Es begannen Nadine (Z), Anne (D), Mandy/Josi (A), Anja/ Louisa (M) und Madel als Libero. Für lautstarke Unterstützung sorgten Ulli und Noreen. Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen, von Anfang an ins Spiel zu finden und das taten wir auch. Zunächst war es ein zögerlicher Start von beiden Mannschaften. Trotz anfänglicher Gegenwehr gelang es Düben sich zur Satzmitte Stück für Stück ab zu setzen. Bei uns schlichen sich mehr und mehr Unsauberkeiten und Unachtsamkeit ein. Zu oft kamen wir in der Feldabwehr zu spät, unsere Angriffe landeten im Netz oder die Aufschläge schafften es nicht in die gegnerische Hälfte. So ging der Satz mit 25:18 an Düben. Allerdings war da deutlich mehr drin. Spielerisch war unser Gegner keinesfalls besser, sondern einfach konzentrierter.

Im zweiten Satz stellte Trainer Oli gleich auf mehreren Positionen um. Auch weil Anne nur bis 17:00 Uhr uns unterstützen konnte. Ulli ging auf Diagonal, Josi wechselte auf Mitte und Anne begann die ersten Minuten auf Außen. Neu eingeschworen und motiviert starteten wir stark in den zweiten Satz.
Mit mehr Druck im Aufschlag, guten und cleveren Angriffen, sowie einer starken Feldabwehr, angeführt von unserer Libera Madel, sammelten wir Punkt für Punkt. Mitte des Satzes kam dann Noreen für Anne ins Spiel und knüpfte nahtlos an ihre Leistung der letzten Wochen an.
Der größte Unterschied zum ersten Satz war der Spaß, den wir sichtbar hatten. Trotz Gegenwehr von Düben holten wir uns völlig verdient den Satz mit 25:23.
Allen war klar hier geht heute was.

Doch dann kam erst mal wieder die Ernüchterung. Unverändert gingen wir in den dritten Satz. Was es schlussendlich war ist schwer zusagen, aber bei 0:6 für Düben gingen wir etwas konstatiert in die erste Auszeit.
Oli versuchte erneut alle wieder wach zu rütteln und neu zu motivieren. Tatsächlich gelang es uns wieder in die Spur zu finden. Plötzlich war der Spaß, Spielwitz und Kampfgeist wieder da. Mit tollen Ballwechseln und viel Cleverness erarbeiteten wir uns eine fünf Punkte Führung (22:17). Was dann passierte ist schwer zu erklären und war eine Verkettung vieler verschiedener Umstände. Bad Düben gelang es, sich den bereits fast verlorenen 3.Satz noch mit 25:22 zu sichern.

Für uns war das Spiel damit gelaufen. Das Momentum lag klar auf Dübener Seite. Im letzten Satz konnten wir kaum noch was entgegensetzen. Vor allem, weil der Spaß verloren gegangen war und sich erneut zu viele eigene Fehler einschlichen. Mit deutlichen 25:17 ging der 4. Satz an die Heimmannschaft.
Für uns blieb nur die bittere Erkenntnis, dass hier definitiv mehr drin gewesen war. Wir uns jedoch selber um den verdienten
Erfolg gebracht haben.

Kopf hoch Mädels solche Spiele gibt es immer mal.
Nun heißt es Fehler aufarbeiten und am 04.02. in Engelsdorf wieder voll angreifen.

O.B.

Licht und Schatten zum JahresbeginnFür unsere Damen stand gleich zu Beginn des neuen Jahres, am vergangenen Samstag, das...
11/01/2023

Licht und Schatten zum Jahresbeginn

Für unsere Damen stand gleich zu Beginn des neuen Jahres, am vergangenen Samstag, das erste Heimspiel an. Es war jedoch kein gewöhnliches Heimspiel, denn zu Gast waren die Damen vom SV Tresenwald, die als ungeschlagener Tabellenführer zum Derby nach Brandis kamen.
Zunächst wartete jedoch im ersten Spiel mit dem SV Reudnitz ein ebenso schwerer Gegener auf uns. Um 13:30 Uhr trafen wir uns in der MZH. Mit insgesamt 10 Spielerinnen traten wir erneut in fast vollständiger Besetzung an. Nach einer ausgiebiger Erwärmung war pünktlich 15:00 Uhr Anpfiff. Im Zuspiel begann Nadine, Josi/ Mandy auf Außen, Klara/ Anne auf Mitte, Ulli diagonal und Madel als Libero.
Wer nun dachte, dass wir eingespielt waren und ohne die üblichen Startschwierigkeiten gut ins Spiel finden würden, der wurde schnell enttäuscht.
Die routinierten und erfahrenen Reudnitzer Damen setzten uns von Beginn an mit langen Aufschlägen unter Druck. Beim Stand von 0:5 erfolgte die erste Auszeit. Etwas konzentrierter und wacher kamen wir langsam ins Spiel. Doch die gegnerischen Aufschläge bereiteten uns weiter enorme Schwierigkeiten. Gerade im Spielaufbau hatten wir große Probleme und viele Abstimmungsschwierigkeiten. Ein wirkliches Spiel kam im ersten Satz nicht zu Stande. Viel mehr war er geprägt durch Aufschlagserien, denn auch wir konnten die gegnerische Annahme mit guten Aufschlägen ins Wanken bringen.
Leider liefen wir immer einem Rückstand hinterher und mussten den ersten Satz mit 20:25 abgeben.

Der zweite Satz startet nicht besser. Erneut kamen wir nicht mit den Aufschlägen zu Recht und liefen erneut einem hohen Rückstand hinterher. Mit 25:17 ging dieser sehr deutlich an Reudnitz.

Mit veränderter Aufstellung und nochmal neu motiviert, wollten wir den Bock im 3. Satz umstoßen. Von Anfang an waren wir voll da und kämpften um jeden Ball. Mit einer klareren Annahme und weiteren druckvollen Aufschlägen gelang es uns, Reudnitz vor ernste Probleme zu stellen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bis zum Satzende hielten wir gut dagegen. Leider war am Ende unser Gegner zu clever und abgezockt und holte sich den verdienten 3:0 Sieg.

Nun Stand noch das Derby an. Eine kleine Erinnerung, Tresenwald fertigte in ihrem letzten Heimspiel, vor der Winterpause, Reudnitz klar mit 3:0 ab.
Wer das erste Spiel gesehen hatte, hätte nun Schlimmes vermuten können. Doch die Derbys mit Tresenwald haben ihre eigenen Gesetze. Bereits in der Vergangenheit waren es immer heiß umkämpfte Duelle zwischen unseren beiden Mannschaften.

Mit Nadine im Zuspiel, Josi/ Mandy auf Außen, Anja/ Klara auf Mitte und Anne als Dia gingen wir in den ersten Satz. Was dann kam, hatten wohl die Wenigsten erwartet. Wir begannen bärenstark und hielten von Anfang an dagegen. Mit Druck im Aufschlag, tollen Angriffen und clever gespielten Bällen schraubten wir unser Punktekonto Stück für Stück nach oben. Uns gelang es dabei immer wieder, uns erfolgreich gegen den Tresenwalder Block durchzusetzen. Vor allem unsere Aufschläge sorgten dafür, dass die gegnerische Zuspielerin weite Wege gehen musste und oft nur eine Zuspieloption hatte.
Am gefährlichsten wurde es für uns, wenn Tresenwald über Mitte angriff. Da kamen wir noch oft zu spät in der Feldabwehr.
Am Ende jedoch erkämpften wir uns den Satz knapp mit 25:23.

Wer hätte das vorher gedacht. Auf Brandiser Seite sah man Strahlende, während auf Tresenwalder Seite viele fragende Gesichter zu sehen waren.
Viel musst Trainer Oliver nicht sagen, außer „weiter so“ und „konzentriert bleiben“! Wirklich nötig war das allerdings nicht. Es war spürbar, dass die Damen hoch motiviert waren und hier die kleine Überraschung perfekt machen wollten.
Unverändert ging es in den 2.Satz und wir machten genau da weiter, wo wir aufgehört hatten. Mit guten Annahmen konnte Nadine viele Male variantenreich im Zuspiel agieren. Ebenso spielten unsere Angreiferinnen viel cleverer, als noch im 1.Spiel und nutzten geschickt den Gegnerischen Block oder die Lücken in der Tresenwalder Feldabwehr. Wir minimierten unsere Eigenfehler und blieben weiterhin druckvoll im Aufschlag.
Die Tresenwalder waren sichtlich geschockt und konnte zu keinem Zeitpunkt ihr Spiel aufziehen. Immer öfter suchten sie ihre Mittelangreiferin Anne. Doch unsere Feldabwehr war nun besser eingestellt und kämpfte um jeden Ball. Sinnbildlich dafür war Anja, die binnen einer Minute zweimal bärenstark einen Angriff abwehrte.
Am Ende holten wir uns etwas deutlicher den zweiten Satz mit 25:20. Die Überraschung war jetzt zum Greifen nah.

Getreu nach dem Motto „Never change a running system“ starteten wir den letzten Satz. Der dritte Satz verlief ähnlich dem Zweiten. Abgesehen davon, dass nun Tresenwald angeschlagen wirkte. Als Zuschauer bekam man nicht den Eindruck, hier könnte sich nochmal das Blatt wenden. Wir erarbeiteten uns bis 20:16 einen komfortablen Vorsprung. Etwas unnötig machten wir es am Ende noch einmal spannend.
Doch nach einer starken Mannschaftsleistung und einem komplett anderen Gesicht, als noch im ersten Spiel, holten wir den 3.Satz 25:23 und feierten einen hochverdienten 3:0 Derbysieg!

Glückwunsch Mädels, das zweite Spiel war eine ganz starke Leistung!

Derbysieger! Derbysieger!

Als nächstes geht es für uns in zwei Wochen auswärts in Bad Düben weiter.

O.B.

Adresse

An Den Schulen 1
Brandis
04821

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