24/05/2024
Auf nach Maastricht
Am Pfingstwochenende führte die C Jugend eine liebgewonnene Tradition weiter und machte sich am vergangenen Freitag auf den Weg in die Niederlande, um bei der Maastricht Trophy gegen internationale Gegner anzutreten. Jedoch gab es in diesem Jahr eine entscheidende Besonderheit. Die U15 Spieler wurden, neben Eltern und Geschwisterkindern, von einer weiteren Mannschaft der BSG Stahl Brandenburg begleitet.
Die jungen Fußballer der E Jugend folgten dem Beispiel der „Großen“ um sich gegen niederländische, deutsche, belgische, französische und englische Mannschaften zu beweisen und traten als junge U11 in diesem Wettkampf an.
Nach der langen Reise am Freitag nach Belgien, kamen die Kids vom Quenz auf dem Zeltplatz „Camping Hengelhoef“ bei strömenden Regen an und bezogen dort ihre Mobilheime. Nach dem Abendessen konnten die beiden Teams den Zeltplatz leider nur bedingt erkunden, da sich das Wetter nicht ändern wollte und so ging es rechtzeitig in die recht kleinen Betten, um den ersten Turniertag souverän meistern zu können.
Am Samstag gab es eine offizielle Eröffnung des Leistungsvergleiches bei der alle Teilnehmenden Mannschaften, sowie deren Länder vorgestellt wurden.
Die E Jugend eröffneten als erstes ihre Gruppenphase mit einem klaren Sieg gegen den SV Viktoria Birten 1925 e.V. (9:0). Danach waren die Fußballer der C Jungend dran, die nicht ganz so glücklich gegen den Eveil de Lyon mit einem 0:0 gestartet sind.
Der erste Turniertag verlief für die U11 Spieler äußerst vielversprechend, da sie spielerisch allen Gruppengegner klar überlegen waren und dies sich auch in den Ergebnissen der Gruppenspiele widerspiegelte. Demnach gewannen sie gegen die niederländischen Willem 1 (4:2), gegen die englischen Hampton Rangers FC (2:1) und gegen den Gastgeberverein RKHSV (2:1). Das letzte Gruppenspiel am Samstag gegen den Gastgeber hatte für alle BSG Fans vor Ort einen enormen Gänsehautfaktor, da die Fanbase, neben den mitgereisten Eltern und Geschwistern, hauptsächlich aus den U15 Kickern bestand, die ihre jüngeren Stahlkameraden aus Leibeskräften anfeuerten.
Leider war der erste Tag des Wettkampfes für die C Jugend nicht ganz so grandios, wie bei den „Kleineren“. Nach ihrem 0:0 gegen den französischen Eveil de Lyon verloren sie unerfreulicher Weise das Folgespiel gegen den niederländischen LSVV mit 0:1, jedoch gewannen sie das nächste Match gegen den deutschen TSG Sprockhövel mit 2:1 und beendeten somit die Gruppenphase mit dem Einzug in die Europa League Group.
Durchnässt und geschafft kehrten die Fußballfreunde vom Quenz wieder nach Belgien in ihre nicht so trockenen Mobilheime zurück und ließen den Abend dort ausklingen, um den zweiten und somit letzten Turniertag hoffentlich erfolgreich zu bewältigen.
Nach einer recht kurzen Nacht eröffnete die C Jugend mit einem Sieg gegen den belgischen RUS Herseautoise (3:0) die erste Gruppenphase der Europa League Group. Erfolgreich ging es dann weiter gegen den nächsten Kontrahenten aus Belgien BHS United-1 mit einem 1:0 und auch die 2. Mannschaft des BHS United konnte keinen Ball in das Tor der blau weißen Fußballfreunde versenken (4:0). Nun folgten die Platzierungsspiele und durch den nicht so glücklichen Start am Vortag spielte die U15 aus Brandenburg gegen den deutschen TSG 1881 Sprockhövel um Platz 9. In diesem spannenden Match fand das Runde in der regulären Spielzeit keinen Weg in das Eckige, dadurch endete die Platzierungsentscheidung im Elf Meter schießen, welches die Spieler des TSG 1881 Sprockhövel leider für sich entschieden haben. Somit belegte die C Jugend der BSG den 10. Platz der Maastricht Trophy 2024.
Nun ging es mit dem letzten Gruppenspiel der U11 weiter. Die Stahl Fußballer gewannen dieses klar mit einem 6:0 gegen den französischen Ribemont-2. Die jüngeren Kicker in blau weiß haben in ihrem ersten internationalen Turnier den Einzug in das Halbfinale geschafft.
Dort wartete der nächste körperlich stark überlegene Gegner der HBC hieß und aus dem Gastgeberland kam. Sie spielten einen sehr körperlichen Fußball, jedoch konnten sie keinen Ball in das Tor der Brandenburger E- Jugend versenken. Dieses Match musste leider auch durch ein 9 Meter schießen entschieden werden und genau wie bei der U15 hatten die E-Spieler der BSG das Glück nicht auf ihrer Seite und verloren mit einem 0:1.
Tief traurig und demotiviert standen die Dachse schockiert auf dem Rasen. Jedoch nicht lange, denn ihre erfahreneren Teamkollegen eilten zu ihnen, um sie für ihren bisherigen Erfolg zu feiern und ihnen Trost zu spenden.
Die Niederlage noch in den Knochen, stellten sich die Kicker vom Quenz, nach einer sehr langen Pause, letztmalig auf den Kunstrasenplatz in Maastricht für das Spiel um Platz 3. Leider konnten sie sich in dieser Partie gegen den deutsche TuS Hasslinghausen, trotz stärkenden Fangesängen, nicht durchsetzen und verloren dieses letzte Match mit einem 1:4. Aber auch hier waren die „Großen“ schnell zur Stelle und bejubelten ihre jüngeren Fußballer, als ob sie das Turnier gewonnen hätten.
Für alle Fußballkids der Stahl Familie war dieses Pfingstwochenende in Maastricht ein tolles Erlebnis und zeigte, dass der Zusammenhalt Alters- und Mannschaftsübergreifend atemberaubend ist.
Unabhängig von den Platzierungen hatten die BSG Fußballer ihr Ziel, internationale Spielerfahrung zu sammeln, trotz aller Widrigkeiten wie parteiische Schiedsrichter, spontane Regeländerungen, nasse Unterkünfte und Dauerregen, erfüllt und suchen schon nach dem nächsten Turnierland für 2025. Vielleicht ist durch dieses Erlebnis ja auch für die Spieler und Eltern der E-Jugend eine Tradition geboren worden…
Für die E Jugend der BSG spielten: Carlos Wolter, Elia Schallert, Mayson Müller, Maximilian Materne, Moritz Schüler, Niklas Vielstich, Nils Kräuter, Ole Wolff, Phil Gerasch und Richard Mattig.
Für die C Jugend der BSG spielten: Ansgar Rämke, Anton Kämmerer, Arne Welters, Charlotte Feuerherdt, Clark Wulke, Elias Hübsch, Felix Jung, Hendrik Gödecke, Jacob Petzold, Jason Hinz, Jon Lehmann, Louis Heidepriem, Ludwig Alsdorf, Lysander Schomann, Neo Hammer, Niklas Graff, Ole Merx, Onno Kostwald und W***y Materne.