29/09/2025
Löwenauslese beim Elternhockey in Berlin-Steglitz.
Samstag morgen, 7 Uhr. Auf zum Löwenbäcker und dann nach Berlin. Frisur sitzt und Laune ist gut, als wir uns zu sechst in den VW-Bus setzen, Richtung Osten, immer geradeaus.
Die Lederhosen und die Bierstutzen hatten wir schon eingepackt, es konnte also eigentlich nichts schiefgehen. Auf dem Hockeyplatz wurden wir gleich von unseren Ergänzungsspielern Bridget und Martin in Empfang genommen und freudestrahlend darüber informiert, dass wir das Turnier schon gewonnen haben und nur noch ein bisschen spielen werden, damit wir Durst bekommen.
Das Konzept gefiel uns durchaus und die Getränkeversorgung stimmte auch, so dass wir guten Mutes auf den Platz stürmten und gegen die Mannschaft aus Köpenick ordentlich aufspielten.
Leider haben wir keine Tore geschossen, dafür aber zwei reinbekommen. Naja, immerhin gut gespielt und gewonnen haben wir ja eh schon, wie bei der Begrüßung versprochen.
So ging es Schlag auf Schlag. Schöne, faire Spiele, zu wenig Tore geschossen, um irgendwas zu reißen und am Ende unterlegen. Kalte Getränke, leckere Naschereien vom Buffet und dumme Sprüche machten den Tag bei herrlichem Spätsommerwetter zu einem Genuss.
Mit dem guten Gefühl nicht allzu schlecht gespielt zu haben ging es ins Hotel, unter die Dusche und ab in die Lederhose oder Dirndl oder gleichwertiges und dann in Richtung Party, nicht ohne in der Hotelbar mit einem Pokal noch ein paar Fotos zu machen.
Auf dem Weg zur Party meldete sich der kleine Hunger und so kehrten wir noch bei einem ganz empfehlenswerten Italiener ein. Jetzt aber weiter.
Die Party war schon in vollem Gange, es wurde viel getanzt und der DJ war voll dabei ohne in die Songs zu quatschen hat er auch seinen Teil dazu beigetragen, dass die Tanzfläche immer gut gefüllt war, da mussten wir einfach mitmachen.
Zu unserem Erstaunen war aber um halb elf Feierabend. Lärmschutz.
Lähmendes Entsetzen - wohin jetzt „Bus nach Mitte, wenn Ihr noch was erleben wollt“ war aber nicht unbedingt die Antwort, die uns gefiel.
Aber es gab noch einen Tipp, eine Eckkneipe, die länger auf hat.
Okay, ab dafür.
Und das Schicksal meinte es gut mit uns. Wir wurden freundlich begrüßt. „Habt Ihr Euch in der Stadt geirrt?“, denn dort wäre die Oktoberfest-Party erst am kommenden Wochenende. Wir klärten die Stammgäste über unser ungewöhnliches Auftreten mit dem bekannten Braunschweiger Witz der Löwenauslese auf und okkupierten das Hinterzimmer und den dort stehenden Dart-Automaten.
Mit Musik, weiteren Getränken, lauterer Musik und einigen Spielern aus Kiel, die auch noch eintrudelten, hatten wir nochmal ordentlich Spaß und getanzt wurde, bis eine Lederhose riss.
Wie immer bleiben die Details verborgen, wer mehr wissen will, muss halt mal mitkommen.
Auf jeden Fall ein Top Turnier, mit ganz netten fairen und elf teilweise echt guten Mannschaften aus Berlin, Tresenwald, Kiel und natürlich Braunschweig.
Mit dabei waren Bridget und Martin, Mareike, Patty, Silke, Tobi, Timm und Björn.
Und außer Sport, Spaß und Geselligkeit haben wir sogar noch was gelernt. Denn wer, außer Mareike, wusste, dass Bibi Blocksberg eigentlich Brigitte heißt?
Siehst Du?
Niemand. Oder jedenfalls niemand über 30.
/bs