Deutsche Neuro-Akademie

Deutsche Neuro-Akademie Die umfassendste und flexibelste Neuro(athletik)-Fortbildung im deutschsprachigen Raum.
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19/06/2026

Die Fußball-Weltmeisterschaft läuft aktuell auf Hochtouren. ⚽🌍

Wer dabei nicht nur auf Tore und Ergebnisse schaut, sondern auch auf das Aufwärmen und die Vorbereitung der Spieler, entdeckt inzwischen immer häufiger neuroathletische Elemente.

Kein Zufall.

Denn moderne Fußballleistung entsteht nicht nur durch Kraft und Technik.

Sie entsteht vor allem durch die Fähigkeit des Nervensystems, Informationen schnell und präzise zu verarbeiten.

Suslik, Athletiktrainer und Leiter des Kopetenzzentrums von Hannover 96, beschreibt Neurotraining deshalb als wichtige Grundlage für Individual- und Techniktraining. Dabei spielen insbesondere das visuelle System, die Körperwahrnehmung und das Kleinhirn eine zentrale Rolle.

Der Ausschnitt stammt aus der aktuellen Folge unseres Neuro360-Podcasts. Dort sprechen wir mit Dominik ausführlich über Neuroathletik im Fußball und warum das Nervensystem für ihn eine zentrale Rolle in der Leistungsentwicklung spielt.

Die spannende Entwicklung:

Was vor einigen Jahren noch als Nischenthema galt, findet heute zunehmend seinen Weg in den Profi- und Nachwuchsfußball.

⚽ Achte bei den kommenden WM-Spielen einmal darauf.

Vielleicht erkennst du neuroathletische Inhalte an Stellen, an denen du sie bisher nicht vermutet hättest.

17/06/2026

📌 Speichere dir diesen Beitrag für dein nächstes Balance-Training.

Viele Menschen versuchen ihre Balance über mehr Krafttraining zu verbessern.

Dabei wird häufig ein entscheidender Faktor übersehen:

🧠 Das Nervensystem.

Ein stabiler Einbeinstand benötigt vor allem gute Informationen aus:

⚖️ dem Gleichgewichtssystem
🦶 dem Sprunggelenk
👣 den Sensoren im Fuß

Erst wenn diese Informationen zuverlässig verarbeitet werden, kann die Muskulatur optimal arbeiten.

Die drei Übungen aus dem Video setzen genau dort an:

✅ VOR-C zur Aktivierung des Gleichgewichtssystems
✅ Zehenzug zur Verbesserung der Sensorik und Muskelaktivierung
✅ Sprunggelenkskreisen für mehr Beweglichkeit und besseres Standgefühl

Oft reichen bereits wenige Sekunden der richtigen Aktivierung aus, um einen spürbaren Unterschied zu erzeugen.

📌 Speichere dir den Beitrag ab und teste die Übungen bei deinem nächsten Balance-Training.

15/06/2026

Der Test aus dem Video ist einfacher, als viele denken.

👉 Mund öffnen
👉 Zunge entspannt herausstrecken
👉 Mehrmals „Ah, Ah, Ah“ sagen

Achte dabei auf dein Zäpfchen hinten im Rachen.

Idealerweise bleibt es mittig und bewegt sich symmetrisch.

Weicht es jedoch deutlich zu einer Seite ab, kann das ein Hinweis auf eine funktionelle Dysbalance zwischen rechter und linker Vagusnerv-Aktivität sein.

➡️ Abweichung nach links = Hinweis auf eine reduzierte Aktivität der rechten Seite

➡️ Abweichung nach rechts = Hinweis auf eine reduzierte Aktivität der linken Seite

Der Hintergrund:

Der Vagusnerv beeinflusst die Muskulatur des weichen Gaumens und des Rachens. Unterschiede in der Funktion können sich deshalb auch in der Bewegung des Gaumensegels zeigen.

⚠️ Natürlich ersetzt dieser Test keine medizinische Diagnostik.

Wenn du mehr über den Vagusnerv erfahren möchtest:

🎓 Am 28. Juni um 13 Uhr findet unser kostenfreies Vagus-Webinar statt.

💬 Kommentiere „Vagus“ und wir senden dir den Link zur Anmeldung zu.

13/06/2026

Nackenverspannungen werden häufig direkt dort behandelt, wo sie auftreten: im Nacken.

Doch manchmal liegt die Ursache an einer ganz anderen Stelle.

👀 Unsere Augen sind direkt mit unserer Hals-Nacken-Muskulatur verschaltet. Deshalb können Probleme bei der Augenansteuerung zu einer erhöhten Spannung im Nacken beitragen.

Eine einfache Übung dafür ist der sogenannte Augen-Liegestütz:

✅ Finger oder Stift vor das Gesicht halten
✅ Mit den Augen fixieren
✅ Langsam zur Nase heranführen
✅ So weit, dass das Bild noch klar bleibt
✅ Anschließend wieder zurück

3–5 Wiederholungen können bereits ausreichen.

💬 Kommentiere Nacken und schreibe uns, ob du eine Veränderung bemerkt hast.

11/06/2026

Warum trainieren die Torhüter des KSC mit einer Strobo-Brille? 👀⚽

Die Idee dahinter ist einfach:

Die Brille verdunkelt die Sicht in regelmäßigen Abständen.

Dadurch verschwinden wichtige visuelle Informationen für kurze Zeit und tauchen anschließend wieder auf.

Das Gehirn muss lernen, diese Informationen schneller zu erfassen und zu verarbeiten.

Das kann unter anderem die:

✅ Wahrnehmungsgeschwindigkeit
✅ Reaktionsfähigkeit
✅ visuelle Verarbeitung

verbessern.

Spannend dabei:

Dieses Prinzip ist nicht nur für Leistungssportler interessant, sondern kann auch im Alltag oder bei Themen wie Gleichgewicht und Sturzprophylaxe relevant sein.

⚠️ Wichtig:
Menschen mit Epilepsie oder epileptischen Anfällen sollten auf ein Training mit Strobo-Brillen verzichten.

👉 Folge uns für mehr Neuro-Hintergrundwissen.

Viele Therapeuten und Trainer analysieren den Gang hauptsächlich biomechanisch.Dabei steckt hinter jedem Schritt deutlic...
09/06/2026

Viele Therapeuten und Trainer analysieren den Gang hauptsächlich biomechanisch.

Dabei steckt hinter jedem Schritt deutlich mehr als nur Muskeln, Gelenke und Bewegungsmuster.

Der Gang entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Systeme im Nervensystem:

✅ vestibuläre Verarbeitung
✅ sensorische Integration
✅ Kleinhirn-Koordination
✅ motorische Steuerung
✅ visuelle Verarbeitung

Genau deshalb können scheinbar kleine Auffälligkeiten im Gangbild wertvolle Informationen liefern.

Ein reduzierter Armschwung.

Eine leichte Rotation.

Eine instabile Kopfbewegung.

Oft sind das keine zufälligen Bewegungsmuster, sondern Hinweise darauf, wie das Gehirn Informationen verarbeitet und Bewegung organisiert.

Besonders spannend:

Die Ganganalyse ist nicht nur ein Assessment, sondern gleichzeitig auch ein Test.

Verändert sich das Gangbild nach einer gezielten Intervention, erhältst du direkt eine Rückmeldung über deren Einfluss auf das Nervensystem.

Aus diesem Grund nutzen wir die Ganganalyse regelmäßig in Therapie, Training und neurozentrierten Assessments.

📘 In unserem kostenfreien Ganganalyse-Guide haben wir die wichtigsten Grundlagen und Beobachtungspunkte für dich zusammengestellt.

👉 Kommentiere „Gang“ und wir senden dir den PDF-Link zu.

07/06/2026

Du möchtest deine Rückbeuge verbessern?

Dann achte einmal auf deine Augen. 👀

Was viele nicht wissen:

Die Blickrichtung beeinflusst die Muskelspannung im gesamten Körper.

Wenn wir bei einer Rückbeuge eher nach vorne oder leicht nach unten schauen, bleibt häufig mehr Spannung in der Muskulatur auf der Vorderseite des Körpers bestehen.

Richten wir die Augen dagegen bewusst nach oben und schauen in Richtung Augenbrauen, kann das die Aktivität der Flexormuskulatur reduzieren und die Bewegung erleichtern.

🧠 Beweglichkeit entsteht nicht nur in Muskeln und Gelenken.

Sie entsteht vor allem durch die Informationen und Steuerung unseres Nervensystems.

Teste es selbst und spüre den Unterschied.

👉 Folge uns für mehr einfache Neurohacks und Hintergrundwissen zum Nervensystem.

05/06/2026

📤 Teile dieses Video mit jemandem, der an seiner Balance arbeiten möchte.

Eine unsichere Standwaage wird häufig direkt mit mangelnder Kraft oder fehlender Stabilität in Verbindung gebracht.

Doch oft liegt die Ursache ganz woanders.

Damit dein Körper stabil auf einem Bein stehen kann, benötigt dein Gehirn kontinuierlich Informationen aus verschiedenen Bereichen des Nervensystems.

Dazu gehören:

👀 Die Augen
⚖️ Das Gleichgewichtssystem
🦶 Die sensorische Wahrnehmung der Füße und Gelenke

Erst wenn diese Informationen zuverlässig verarbeitet werden, kann die Muskulatur optimal angesteuert werden.

Deshalb ist Balance nicht nur eine Frage von Kraft, sondern vor allem eine Frage der Informationsverarbeitung im Nervensystem.

📤 Teile das Video mit jemandem, der seine Balance verbessern möchte.

Wenn wir ehrlich sind, wird in Therapie und Training oft viel zu wenig überprüft.Da gibt es dann ein bewährtes "Schema F...
03/06/2026

Wenn wir ehrlich sind, wird in Therapie und Training oft viel zu wenig überprüft.

Da gibt es dann ein bewährtes "Schema F":

Schulter zwickt → diese Mobilisation.
Nacken fest → diese zwei Übungen.
Hamstrings "verkürzt" → dehnen.
Kopfschmerz → Standardprotokoll.

Und ja – das kann auch funktionieren.

Das Problem ist nur: Es funktioniert nicht zuverlässig, weil das Nervensystem nicht nach Protokoll reagiert, sondern individuell für die jeweilige Person.

Zwei Menschen, gleiche Diagnose, gleiche Übung – und der eine wird direkt besser, der andere wird schlechter oder es tut sich einfach gar nichts.

Wenn du eine Sache aus dem neurozentrierten Training mitnimmst, dann bitte diese:

Teste alles, was du tust.

Nicht als nette Zusatzidee – sondern als Hebel, der dir Zeit spart, dich sicherer macht weil du nicht mehr aus dem Bauch heraus oder nach einem Standardplan " eine Übung" gibst, sondern zuerst prüfst, wie das System reagiert.

Das Prinzip ist im Kern simpel:

Du testest vorher (Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht – irgendetwas, das relevant und gut wiederholbar ist).

Du machst eine Intervention.

Du testest direkt danach nochmal.

Und dann bewertest du das Ergebnis: besser, gleich, schlechter.

Warum das so wichtig ist?

Weil dein Gehirn jeden Reiz bewertet – im Grunde immer mit derselben Frage: sicher oder unsicher?

Wenn es "sicher" sagt, werden Dinge oft leichter: mehr Beweglichkeit, mehr Kraft, weniger Schutzspannung, weniger Schmerz.

Wenn es "unsicher" sagt, passiert das Gegenteil: mehr Spannung, weniger Leistung, mehr Einschränkung.

Und genau hier passieren in vielen Therapien und Trainings die typischen Fehler: Man macht Übungen wochenlang – ohne je zu prüfen, ob sie für diese Person gerade passen.

Du möchtest diesen typischen Fehler nicht mehr machen?
Hör dir unsere Podcastfolge zum Testprinzip an. Kommentiere „Test“ für den direkten Link zur Folge.

01/06/2026

Nicht jeder Mensch entspannt sich durch Yoga oder Meditation.

Und das bedeutet nicht automatisch, dass „etwas falsch“ mit dir ist.

Denn beide Methoden erhöhen die sogenannte Interozeption:
👉 also die Wahrnehmung innerer Körperzustände.

Für viele Menschen ist das beruhigend.

Bei manchen Nervensystemen kann diese starke Innenwahrnehmung jedoch:
• Unruhe
• Stress
• Überforderung
• oder unangenehme Körpergefühle verstärken.

Das Spannende:
Das ist neurophysiologisch absolut nachvollziehbar.

Denn nicht jedes Nervensystem reagiert gleich auf dieselben Reize.

👉 Kommentiere Video und wir zeigen dir Alternativen, um dein Nervensystem besser runterzufahren.

Adresse

Alexander-Bell-Str. 13
Bornheim
53332

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