Teamleistung Führung - Florian Koch

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Führung die wirkt: So entstehen Teams die Verantwortung übernehmen und abliefern

Aus 14 Jahren Profisport – das System für echte Teamleistung in der freien Wirtschaft.

"Aber wir machen ja keinen Sport."Höre ich oft. Stimmt auch. Und trotzdem erklärt Basketball manches besser als jedes Fü...
18/06/2026

"Aber wir machen ja keinen Sport."

Höre ich oft. Stimmt auch. Und trotzdem erklärt Basketball manches besser als jedes Führungshandbuch.

Die besten Trainer, die ich kennengelernt habe, haben Feedback lange vor dem Feedback selbst vorbereitet. Mit echtem Interesse am Team und jedem einzelnen Spieler neben dem Spielfeld. Und zwar nicht oberflächlich.

Erst danach kam die Intensität auf dem Court.

Sie waren soft zum Menschen und hart zum Spieler. In dieser Reihenfolge.

Und ich glaube, genau das ist das Ding, das die meisten Führungskräfte umdrehen. Direkt rein in die Sachebene, direkt rein ins Feedback, direkt rein in die Anforderung. Die Beziehung wird irgendwie vorausgesetzt.

Aber sie entsteht nicht von alleine.

Je besser die Beziehung, desto besser die Performance.

Das ist kein Basketball-Satz. Das ist Leadership.

Deshalb bauen Martin Levas, Alexandra Weisskirchen und ich Basketball2Business genau auf diesem Fundament. Martin und Alexandra bringen über 50 Jahre Führungserfahrung aus der Praxis mit. Ich bringe das, was ich auf dem Court gelernt habe. Und irgendwie landen wir immer wieder beim selben Punkt.

Verbindung zuerst. Alles andere danach.

Mein Mentor Dominic Rossi hat mir dabei geholfen, das mit seinen Konzepten greifbar zu machen, was High Performance Teams wirklich ausmacht. Für Unternehmen und ihre Teams.

Neugierig, ob das was für euer Unternehmen ist?

Ich hatte die höchsten Standards im Team. Aber war ich ein guter Leader?Heute kenne ich die Antwort.Hohe Standards ohne ...
15/06/2026

Ich hatte die höchsten Standards im Team. Aber war ich ein guter Leader?

Heute kenne ich die Antwort.

Hohe Standards ohne Verbindung sind einfach nur Druck. Und Druck erzeugt Anspannung, nicht Leistung.

Ich erinnere mich an einen Spieler in meiner Mannschaft. Ich habe ihn täglich hart aus der Komfortzone geholt. Jeden Tag. Weil ich dachte, er sei bereit dafür und genau das macht ihn besser.

Irgendwann passierte jedoch das Gegenteil und er saß weinend in der Kabine.

Ein Mitspieler kam zu mir und berichtete mir von ihm, dass er von seinem letzten Trainer komplett gebrochen wurde.

Ich hatte keine Ahnung. Weil ich ihn nie gefragt habe.

Heute weiß ich, was ich damals falsch verstanden habe. Ich war komplett in meiner eigenen Perspektive mit guten Absichten gefangen. Ich habe aber vergessen, den Menschen zu sehen.

Und das ist das Ding mit hohen Standards: Sie funktionieren erst, wenn der andere sich sicher genug fühlt, überhaupt daran zu wachsen.

Ohne Verbindung kein Wachstum. Simpel. Vielleicht nicht einfach.

Setzt du bei deinen Leuten gerade Standards, oder baust du gerade Verbindung?

In Würzburg habe ich Führung gespürt.Davor war ich bei einem Verein, wo einfach alles irgendwie passierte. Spieler versc...
09/06/2026

In Würzburg habe ich Führung gespürt.

Davor war ich bei einem Verein, wo einfach alles irgendwie passierte. Spieler verschwanden aus dem Kader, ohne dass jemand etwas gesagt hatte. Neue Gesichter tauchten im Training auf, kommentarlos. Man wusste nie, wo man stand.

Ich war verunsichert. Und ich habe nicht meinen besten Basketball gespielt.

In Würzburg war das anders. Der Trainer kannte meine Stärken. Nicht so allgemein, sondern wirklich konkret. Er hat sie eingesetzt, mir Verantwortung gegeben und mich bei Fehlern nicht fallen lassen.

Das ist das Ding.

Ich habe damals gemerkt: Echter Zusammenhalt entsteht nicht, weil alle das gleiche Ziel haben. Sondern weil du das Gefühl hast, dass der andere dich wirklich sieht. Nicht nur deine Leistung. Dich.

Und was ich seitdem beobachte, in Teams, in Workshops, überall: Erst wenn ich mich zeige, zeigen die anderen sich auch. Erst dann entsteht echte Verbindung.

Psychologische Sicherheit ist kein HR-Begriff. Die entsteht in dem Moment, wo jemand anfängt, die Maske abzulegen.

Wie sieht das in deinem Umfeld aus?

Der Koch kontrollierte alles. Und verlor trotzdem.Ich habe den Film "Im Rausch der Sterne" gesehen und eine Szene hat mi...
05/06/2026

Der Koch kontrollierte alles. Und verlor trotzdem.

Ich habe den Film "Im Rausch der Sterne" gesehen und eine Szene hat mich nicht mehr losgelassen.

Erster Versuch des Restaurants, den dritten Stern zu erkochen. Michelin-Agenten im Restaurant. Der Küchenchef kontrolliert alles, traut niemandem, macht vieles selbst. Das Gericht kommt zurück. Kein Stern.

Zweiter Versuch, einige Zeit später. Er sagt nur einen Satz: "Wir machen alles so wie immer." Jeder an seiner Station. Volles Vertrauen. Gemeinsamer Rhythmus.

Dritter Stern.

Diese Szene, das Team in der Küche, voll im Rhythmus, ein Leader der loslässt statt festhält, das ist der Grund warum ich meinen Job so liebe. Und warum es Basketball2Business® mit Martin Levas, Alexandra Weisskirchen und mir überhaupt gibt.

Weil wir genau das kennen. Aus 14 Jahren Profi-Basketball und über 50 Jahren Führungserfahrung aus der freien Wirtschaft.

Wenn ein Team unter Druck gerät, passiert fast immer dasselbe. Der Leader zieht die Kontrolle rein. Macht mehr selbst. Traut dem anderen weniger. Und irgendwie denkt er, das hilft.

Tut es nicht.

Nicht bessere Technik hat den Stern geholt. Nicht mehr Training. Dieselben einfachen Dinge, die sie hunderte Male geübt hatten. Nur diesmal mit vollem Vertrauen in jeden an seiner Station.

Das ist das Ding.

Zwei Fragen nehme ich aus dem Film mit, ich glaube sie passen auch für dich:

Welche Entscheidungen ziehst du gerade zu dir, die eigentlich an einer anderen Station liegen?

Wer in deinem Team wartet darauf, dass du ihm vertraust?

Ich nutzte lange meine größte Stärke nicht.Einer meiner Trainer in der ersten Bundesliga hat mir irgendwann gesagt: "Flo...
02/06/2026

Ich nutzte lange meine größte Stärke nicht.

Einer meiner Trainer in der ersten Bundesliga hat mir irgendwann gesagt: "Flo, deine Aufgabe ist es, einen Unterschied auf dem Feld zu machen." Kein großes Gespräch. Keine Analyse.

Aber dieser Satz hat meinen Fokus wieder geschärft, obwohl er eigentlich auf der Hand liegt.

Ich wusste genau, was ich nicht konnte. Ziemlich gut sogar. Aber was mein spezifischer Beitrag war, was ich wirklich gut machte, das konnte ich nicht klar benennen.

Das ist das Ding.

Wenn du dein eigenes Potenzial nicht benennen kannst, kannst du es auch nicht wirklich leben. Du lebst irgendwie daneben.

Mein Basketballmentor Carsten Pohl hat mir das anders gespiegelt. Er hat alles gegeben, um meine Stärken sichtbar zu machen. Und wenn ich ihm dafür gedankt habe, sagte er jedes Mal dasselbe: "Flo, das warst alles du."

Ich glaube, das ist einer der blinden Flecken, den die meisten von uns haben. Die eigenen Lücken sehen wir sofort. Unser Potenzial braucht jemanden, der es zuerst sieht.

Wer hat dir zuletzt gespiegelt, worin du wirklich gut bist?

Das Pick and Roll ist einer der effektivsten Spielzüge im Basketball.Und gleichzeitig der, den die meisten Führungskräft...
29/05/2026

Das Pick and Roll ist einer der effektivsten Spielzüge im Basketball.

Und gleichzeitig der, den die meisten Führungskräfte im übertragenen Sinne selten spielen.

Das Prinzip ist simpel. Einer setzt den Block. Schafft Raum. Damit der andere frei zum Wurf kommt. Der Blocksteller bekommt null Punkte dafür. Null Applaus. Aber ohne ihn: kein Korb.

Was ich aus 14 Jahren Profisport sagen kann: Der Wurf gehört immer dem, der am besten frei steht. Nicht dem, der den Ball gerade hält. Nicht dem, der ihn am längsten gehalten hat. Dem, der die beste Position hat.

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht.

In meiner letzten Saison habe ich einem jungen Scorer genau das versprochen. Er stand unter enormem Druck, wollte Punkte machen, fand seinen Rhythmus nicht. Also bin ich zu ihm hingegangen und habe gesagt: "Ich werde dir immer den Extra Pass spielen, wenn du besser frei stehst. Auch wenn ich selbst das Gefühl habe, ich könnte den Wurf nehmen."

Einer der Bausteine, damit er seinen Rhythmus zurückfinden konnte.

Was ich gelernt habe, und was mir Dominic Rossi, mein Mentor, immer wieder bestätigt: Teams werden nicht durch die gebaut, die den Ball haben. Sondern durch die, die den richtigen Moment erkennen, ihn zu passen.

Eine Frage, die ich mir manchmal in Workshops stelle, zusammen mit Martin Levas und Alexandra Weisskirchen: Hältst du den Ball, weil du wirklich der Beste in dieser Situation bist? Oder weil du ihn gerade hast?

Beides kann richtig sein.

Aber das Eine baut Teams. Das Andere baut dein Ego.

Wer in deinem Team steht gerade frei?

Ich habe jahrelang als Leader versagt. Aus einem Grund.Ich habe den Menschen nicht gesehen. Nur den Fehler.Auf dem Feld....
26/05/2026

Ich habe jahrelang als Leader versagt. Aus einem Grund.

Ich habe den Menschen nicht gesehen. Nur den Fehler.

Auf dem Feld. Tausende Zuschauer. Mein Mitspieler macht einen Fehler, ich gehe auf ihn zu und sage laut: "Wie oft willst du das noch falsch machen?"

Nicht weil ich ein schlechter Mensch bin. Sondern weil ich schlicht noch nicht verstanden hatte, wie man sich wirklich mit einem anderen Menschen verbindet.

Das war mein Mindswitch.

Die meisten Führungskräfte stellen nie die eine Frage, die alles verändert. Nicht "Was machst du falsch?" Sondern: "Warum macht der Mensch vor mir das, was er tut?"

Meine besten Trainer haben mir das gezeigt. Die fragten mich nach meiner Familie. Meiner Beziehung. Meinem Leben neben dem Basketball. Die wollten wirklich wissen, wer ich bin.

Das Ergebnis: Ich spielte die besten Saisons meiner Karriere.

Je besser die Beziehung, desto besser die Performance.

Simpel. Vielleicht nicht einfach.

Welche Frage stellst du deinen Leuten zu selten?

Eine Führungskraft stand im Schlussspiel in unserem Workshop frei vor dem Korb. Sie hat nicht geworfen.Beim nächsten Sto...
22/05/2026

Eine Führungskraft stand im Schlussspiel in unserem Workshop frei vor dem Korb. Sie hat nicht geworfen.

Beim nächsten Stopp habe ich sie gefragt, warum sie sich gegen den Wurf entschieden hat. Sie sagte: "Ich habe mich nicht getraut."

Wir haben das einen Moment stehen lassen. Ihr Team hatte sie freigespielt. Sie hatten eine Position gebaut, in der die Verantwortung bei ihr lag. Und in dem Moment, in dem es darauf ankam, hat sie sich klein gemacht.

Was sie danach gemacht hat, war der eigentliche Moment des Tages. Beim nächsten Angriff war sie da. Mutig. Hat den Wurf genommen.

Das war vergangenen Mittwoch in unserem Workshop Format Basketball2Business®. 13 Führungskräfte einer Kanzlei.

Ich hatte den Basketball-Teil und die Reflexion, Martin Levas und Alexandra Weisskirchen den Seminarteil danach.

Eine Teilnehmerin hat in einer Übung zum ersten Mal seit langer Zeit klar Grenzen gesetzt, ohne lang zu überlegen. Ihr Kommentar danach: "Ich hatte das Gefühl, ich helfe niemandem, wenn ich nur nett bin."

Das ist das Format. Vormittag in der Halle, Nachmittag im Seminarraum. Was die Teilnehmer auf dem Court körperlich und mental erfahren, holen Martin und Alex am Nachmittag in Sprache und in Methodik.

So entsteht keine Theorie, die man am Montag wieder vergisst, sondern ein Körpergedächtnis, an das sich Führungskräfte erinnern, wenn es zählt.

Geschäftsführer, die merken, dass ihre Führungskräfte nicht nur Inhalte, sondern auch Erfahrung brauchen, sind bei uns genau richtig.

Eine Führungskraft steht am Mittelkreis. Ball in der Hand. Aufgabe: Dribbeln, durch die Beine. Es klappt nicht. Sie sagt...
20/05/2026

Eine Führungskraft steht am Mittelkreis. Ball in der Hand.

Aufgabe: Dribbeln, durch die Beine. Es klappt nicht. Sie sagt: "Das schaffe ich nicht."

Was ich darauf geantwortet habe, war kein Tipp zur Technik. Es war eine Frage.

"Wer sagt denn, wie schnell wir das machen?"

Stille. Sie hat Tempo rausgenommen. Plötzlich funktionierte es.

Das war vergangenen Dienstag in unserem Workshop Format Basketball2Business®. 13 Partnerinnen und Partner einer Kanzlei haben mit uns einen Tag in der Halle und im Seminarraum verbracht.

Ich hatte den Basketball-Teil und die Reflexion in meiner Verantwortung,

Martin Levas und Alexandra Weisskirchen haben am Nachmittag die Übersetzung in den Führungsalltag übernommen.

Was die Teilnehmerin in dieser einen Übung körperlich gespürt hat, hört ein Geschäftsführer in keinem Seminar so.

Wir haben 24 Sekunden Zeit für einen Abschluss. Wer sagt denn, dass ich die ersten vier Sekunden werfen muss?

In ihrem Alltag: Telefon klingelt, Mail poppt auf, Mandant erwartet sofortige Reaktion. Wer hat eigentlich entschieden, in welchem Tempo sie ihren Tag lebt?

Das ist es, was Basketball2Business macht. Wir verkaufen kein Modell und kein Tool. Wir bringen Führungskräfte in eine Erfahrung, die sich nicht weglesen lässt.

Was sie auf dem Court spüren, übersetzen Martin und Alex am Nachmittag in Methodik und konkrete Schritte für den Tag danach.

Das Fundament, auf dem meine Arbeit steht, ist die Arbeit von Dominic Rossi und Corodo: Je besser die Beziehung, desto höher die Performance.

Wenn das nach etwas klingt, das in eurer Geschäftsführung oder bei euren Führungskräften ankommen könnte, schreibt mich an.

Bin gespannt.

Gestern stand ich wieder im Telekom Dome auf dem Parkett.Nicht als Spieler. Aber das Gefühl kannte ich.Die Telekom Baske...
09/05/2026

Gestern stand ich wieder im Telekom Dome auf dem Parkett.

Nicht als Spieler. Aber das Gefühl kannte ich.

Die Telekom Baskets Bonn hatten mich zur Halbzeit ihres Heimspiels gegen Trier eingeladen, an einem Dreiercontest teilzunehmen.

Ich mit einem Publikumsteilnehmer an meiner Seite, gegen JJ Strasser, ebenfalls Ex-Baskets-Spieler, und einen weiteren aus dem Publikum. Welches Team mehr Dreier trifft, beschert seiner Seite der Tribüne die Preise.

Mein Partner und ich kannten uns nicht. Kein gemeinsames Playbook. Keine geteilte Geschichte.

Und trotzdem haben wir es zusammen geschaukelt. Er hat stark vorgelegt, ich hab hinten raus abgeliefert. Irgendwann in diesem Contest war es einfach Team.

Danach saß ich auf der Tribüne und habe das Spiel verfolgt. Was die Baskets gestern gegen Trier gezeigt haben, war keine Glanzleistung im klassischen Sinne, sondern etwas Stabileres: konstante Leistung, unabhängig davon, was der Gegner macht.

Genau das ist es, was ein echtes Profiteam ausmacht.

Und genau das ist der Kern von dem, was wir mit Teams aus der freien Wirtschaft tuen.

Rauf aufs Basketballfeld. Erleben, was hinter dieser Konstanz steckt. Und gemeinsam mit Martin Levas und Alexandra Weisskirchen den Transfer in den Führungsalltag schaffen.

Mittwoch geht es wieder los. Ich freue mich schon auf den kommenden Workshop.

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