26/06/2026
Wir verwenden so viel Zeit und Energie darauf, “normal” zu sein. Professionell zu wirken, wenn wir uns bewerben. Sämtliche Ecken und Kanten von uns abzuschleifen.
Und glauben, wir hätten so bessere Chancen, wenn wir uns bewerben.
Denn wenn wir unsere Ecken nicht zeigen, dann werden wir zumindest nicht abgelehnt, oder?
Das Problem:
Was übrig bleibt, ist ein austauschbares, leeres Abziehbildchen unserer selbst. Nichts, was besonders auffällt - und Dich entsprechend vielleicht auch nicht angreifbar macht. Aber ganz sicher auch nichts, was bei anderen im Gedächtnis bleibt.
Das Magnetischste, was Du tun kannst:
Dich zeigen, wie Du bist - inklusive Ecken und Kanten. Mit den albernen Seiten, mit dem, was Du nicht weißt, mit dem, was Du liebst, mit dem wofür Du Dich einsetzt, mit Deinen Guilty Pleasures, …
Ja, auch und besonders, wenn Du Dich irgendwo bewirbst.
Denn - guess what: Auf der anderen Seite sitzen Menschen.
Und damit wir uns mit anderen Menschen verbinden können, brauchen wir etwas, woran wir hängen bleiben - nicht einfach ein abgeschliffenes, perfektes Bild.
Klingt riskant? Ist es auch.
Aber es ist der einzige Weg, der Dich zu einem Job bringt, in dem Du Du selbst sein kannst.
Danke fürs Einfangen meiner albernen Seiten 💛