16/05/2016
Hey Guys.
Tja jetzt ist es passiert:
Jahrelang ist es gut gegangen und ich bin verletzungsfrei geblieben, jetzt am Wochenende hat es mich erwischt.
Ich bin mit einem Mitspieler zusammen gerasselt (Danke Chris 😘) und habe mir mein Knie verdreht.
Du hörst es nur knacken, liegst auf dem Boden, eine Mischung und Schreck, Schmerz und Angst ziehen durch deinen Körper. Dir gehen in dem Augenblick tausend Sachen durch den Kopf und du DENKST dir: Wie schlimm ist es wohl? Was kommt in der nächsten Zeit auf mich zu? Du bist selbständig, wie willst du das stemmen? Wie lange willst du jetzt zuhause sitzen, das Knie hochlegen, während deine Rechnungen reinflattern? Hast du dir genug zur Seite gelegt, für die Pausenzeit?
Während dir geholfen wird vom Platz zu humpeln, schauen dich deine Mitspieler an und geben dir diesen mitleidenden Blick, der dich nochmals beunruhigt. Je weiter du drüber nachDENKST, desto verrückter machst du dich und kommst gar nicht mehr zu der eigentlich benötigten Ruhe.
Du DENKST dir: Verdammt, ich bin echt am A***h für die nächste Zeit!
Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Problem: Je mehr du drüber nachdenkst, desto schlimmer ist es. Es ist passiert, man kann jetzt eh nichts mehr ändern an der Tatsache, dass man wohl die nächste Zeit eingeschränkt durch das Leben geht, also wozu den Kopf zerbrechen und alles schlecht machen?
Mein Kumpel/Mitspieler/Berater in allen Lebenslagen Stefan Conrad sagte mir gestern nach dem Check im Krankenhaus in etwa: Die Verletzung ist im Kopf, denk nicht zu viel drüber nach, dann wird es auch nichts schlimmes sein.
Er hatte Recht.
Bei wir wurde (MRT steht noch aus) eine Verletzung des Innenbandes diagnostiziert und ich war echt unheimlich eingeschränkt in meiner Bewegung, konnte ohne Krücken kaum gehen, wahrscheinlich weil ich die ganze Zeit drüber nachgedacht habe.
Ich habe ich mir seine Worte zu Herzen genommen, nicht mehr drüber nachgedacht bzw. weniger und siehe da, ich kann mich ohne Krücken und Schiene durch die Wohnung bewegen, was gestern noch nichtmal ansatzweise möglich erschien.
Der Kopf ist ein sehr entscheidender Faktor.
Er lenkt euch. Dennoch könnt ihr ihn beeinflussen.
Denkt nicht zu viel drüber nach was passieren könnte, sei es eine Verletzung (es hindert 100% den Heilungsverlauf), noch euer Alltag im Allgemeinen, das macht das Leben nicht lebenswert.
Man weiß ohnehin nicht was morgen passiert.
Bereitet euch bestmöglich auf das Unbekannte vor und ihr werdet gut damit fahren.
So, ich für meinen Teil werde jetzt meine Kunden quälen.
No Excuses - Practice what you preach.
Euch schöne Pfingsten, lasst es krachen.
Gruß
Coach Hinkebein