Sternwarte Bernau

Sternwarte Bernau Volkssternwarte, Astronomieunterricht, öffentliche Beobachtungen, Astrofotografie, Workshops

Der Sternenhimmel im Mai 2026Der Mai führt den Frühlingshimmel zu seiner schönsten Zeit. Die hellen Wintersternbilder si...
01/05/2026

Der Sternenhimmel im Mai 2026

Der Mai führt den Frühlingshimmel zu seiner schönsten Zeit. Die hellen Wintersternbilder sind fast verschwunden, und der Abendhimmel gehört nun ganz den Sternen des Frühlings. Gegen 22 Uhr steht der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus noch gut sichtbar im Südwesten. Weiter südlich zieht die Jungfrau mit ihrem hellen Stern Spica den Blick auf sich, während im Südosten bereits Arktur im Bärenhüter leuchtet – auffällig hell und mit seinem warmen orangefarbenen Licht kaum zu übersehen. Diese drei Sterne bilden das große Frühlingsdreieck aus Arktur, Spica und Regulus. Es prägt den südlichen Himmel des Monats und dient als zuverlässige Orientierung für die Frühlingsnächte. Im Westen sinken die Zwillinge mit Pollux und Castor bereits tiefer in Richtung Horizont. Der Fuhrmann mit Capella verabschiedet sich im Nordwesten endgültig vom Abendhimmel. Als vertrauter Wegweiser steht dort zirkumpolar, also ganzjährig sichtbar, auch der Große Wagen, dessen markante Form selbst Einsteigern leicht ins Auge fällt.
Bei den Planeten zeigt sich der Mai in ruhigem, aber reizvollem Licht. Venus ist nun wieder Abendstern und bietet ihre beste Sichtbarkeit. Sie erscheint kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen und ist schon in der hellen Abenddämmerung gut erkennbar. Jupiter steht nach Sonnenuntergang noch immer auffällig und hell im Sternbild Zwillinge. Er ist das markanteste planetarische Objekt des Abendhimmels, zieht sich jedoch bis zum Monatsende zunehmend früher zurück. Mars bleibt zunächst unbeobachtbar, taucht aber gegen Ende des Monats in der Morgendämmerung erstmals wieder knapp vor Sonnenaufgang auf.
Der Mond zeigt im Mai einen besonders reizvollen Wandel. Bereits am 1. Mai steht der Vollmond die ganze Nacht am Himmel und eröffnet den Monat mit hellem Mondschein. Am 9. Mai folgt das letzte Viertel, der Mond begleitet nun vor allem die zweite Nachthälfte und den Morgen. Zur Neumondnacht am 16. Mai bleibt der Himmel mondlos und besonders dunkel. Am Abend des 18. Mai erscheint tief im Westen eine schmale junge Mondsichel neben der Venus – begleitet von besonders gut sichtbarem Erdschein, jenem zarten aschgrauen Leuchten der unbeleuchteten Mondseite, das als Da-Vinci-Glow bekannt ist. Zwei Tage später, am 20. Mai, steht der Mond nahe bei Jupiter im Sternbild Zwillinge und bildet mit ihm einen schönen Blickfang am westlichen Abendhimmel. Am 23. Mai erreicht der Mond sein erstes Viertel. Er steht bereits tagsüber über dem Horizont und ist am Abend als zunehmender Halbmond gut zu sehen. Am 31. Mai folgt schließlich ein zweiter Vollmond und beschließt den Monat mit einem seltenen, besonders hellen Monatsausklang. Er wird nicht blau, sondern erinnert uns nur daran, dass unsere künstlichen Kalender nicht perfekt mit den Rhythmen der Natur übereinstimmen.
Auch ein besonderer Himmelsgruß gehört zum Mai. In den Morgenstunden des 6. Mai erreichen die Eta-Aquariiden ihr Maximum. Dieser Meteorstrom geht auf Staubspuren des Halleyschen Kometen zurück. Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Wassermann zu kommen, dessen Radiant in der Morgendämmerung tief im Südosten steht. Unter klarem Himmel sind vor allem in den frühen Morgenstunden mehrere schnelle Meteore zu erwarten.
So zeigt sich der Mai als stiller, heller Frühlingsmonat: mit dem Frühlingsdreieck als Himmelszeichen der Saison, mit Jupiter am Abend, Venus in der Dämmerung und einem seltenen zweiten Vollmond zum Monatsende.

Viele Grüsse euer Sternwartenteam

Text: Klaus Reichelt,Sternwarte Bernau



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Die Sternwarte Bernau wünscht euch allen ein frohes Osterfest! 🌙✨🐣Klare Nächte, funkelnde Sterne und vielleicht sogar ei...
05/04/2026

Die Sternwarte Bernau wünscht euch allen ein frohes Osterfest! 🌙✨🐣

Klare Nächte, funkelnde Sterne und vielleicht sogar ein kleiner Blick ins Universum – wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße
euer Sternwartenteam 🔭

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Nachthimmel Kosmos

Der Sternenhimmel im April 2026Mit dem April verändert sich der abendliche Sternenhimmel spürbar. Die vertrauten Sternbi...
31/03/2026

Der Sternenhimmel im April 2026

Mit dem April verändert sich der abendliche Sternenhimmel spürbar. Die vertrauten Sternbilder des Winters sinken immer tiefer in den Westen, während sich die typischen Sternbilder des Frühlings am Himmel ausbreiten.

Wer gegen 22 Uhr nach Süden blickt, erkennt den Löwen mit seinem hellen Hauptstern Regulus bereits hoch am Himmel. Weiter östlich steigt die Jungfrau mit ihrem bläulich leuchtenden Stern Spica empor.

Noch etwas weiter im Osten funkelt Arktur im Sternbild Bärenhüter – ein auffällig orangefarbener Stern und einer der hellsten Sterne des gesamten Himmels.
Diese drei Sterne – Regulus, Spica und Arktur – bilden gemeinsam das sogenannte Frühlingsdreieck, eine große Himmelsfigur, die den südlichen Abendhimmel im Frühling prägt. Währenddessen verabschieden sich die Wintersternbilder langsam.

Die Zwillinge sinken im Westen bereits dem Horizont entgegen, und auch der Fuhrmann mit seinem hellen Stern Capella steht nun tief im Nordwesten. Hoch im Norden dagegen dominiert weiterhin der Große Bär mit seiner markanten Wagenform.
Bei den Planeten bietet der April einen ruhigen, aber dennoch interessanten Anblick. Jupiter ist weiterhin gut sichtbar und steht am Abend im Sternbild Zwillinge. Er erscheint als sehr heller, ruhiger Lichtpunkt und zieht sich im Laufe des Monats allerdings immer früher vom Abendhimmel zurück. Allmählich kehrt Venus als Abendstern zurück. Sie steht jedoch zunächst noch sehr flach über dem westlichen Horizont und lässt sich deshalb nur kurz nach Sonnenuntergang beobachten.
Der Mond durchläuft im April seinen gewohnten Zyklus. Vollmond ist am 2. April, sodass er in dieser Nacht die gesamte Zeit über am Himmel steht. Das letzte Viertel folgt am 10. April und ist vor allem am Morgenhimmel zu sehen. Am 17. April erreicht der Mond die Neumondphase und bleibt unsichtbar. Ein schöner Anblick am Nachthimmel bietet sich am 22. April: Der Mond steht in der Nähe des Planeten Jupiter im Sternbild Zwillinge. Die Begegnung der beiden hellen Himmelsobjekte ist bereits mit bloßem Auge leicht zu erkennen.

Das erste Viertel des Erdtrabanten tritt am 24. April ein. Dann steht er bereits tagsüber über dem Horizont und ist als zunehmender Halbmond bis weit in den Abend hinein zu erkennen.

Ein besonderes Ereignis des Monats sind die Lyriden, ein Meteorstrom, der jedes Jahr im April auftritt und dessen Maximum um den 22. April erwartet wird. Die Sternschnuppen scheinen aus einem Punkt südwestlich des hellen Sterns Wega im Sternbild Leier zu kommen. Unter dunklem Himmel lassen sich in der zweiten Nachthälfte mehrere Meteore pro Stunde beobachten.

So zeigt sich der Aprilhimmel als Übergang zwischen zwei Jahreszeiten. Während die Wintersternbilder langsam verschwinden, übernimmt das Frühlingsdreieck die Rolle der Orientierung am Firmament. Wer in klaren Nächten nach oben schaut, kann diesen Wechsel besonders gut mitverfolgen.

Viele Grüße Euer Sternwarten Team

Text: Klaus Reichelt Sternwarte Bernau



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NASA’s Artemis II Launch Mission Countdown BeginsThe countdown for NASA’s Artemis II test flight is underway at the agen...
31/03/2026

NASA’s Artemis II Launch Mission Countdown Begins

The countdown for NASA’s Artemis II test flight is underway at the agency’s Kennedy Space Center in Florida, with members of the launch team arriving at their consoles inside the Rocco Petrone Launch Control Center. The onsite countdown clock started ticking down at 4:44 p.m. EDT to a targeted launch time of 6:24 p.m. on Wednesday, April 1. Artemis II is the first crewed launch of NASA’s SLS (Space Launch System) rocket and Orion spacecraft.

Der Countdown für den Start der Artemis-II-Mission der NASA beginnt

Der Countdown für den Testflug „Artemis II“ der NASA hat im Kennedy Space Center der Behörde in Florida begonnen; die Mitglieder des Startteams haben ihre Plätze im Rocco Petrone Launch Control Center eingenommen. Die Countdown-Uhr vor Ort begann um 16:44 Uhr EDT mit dem Countdown bis zum geplanten Startzeitpunkt um 18:24 Uhr am Mittwoch, dem 1. April. Artemis II ist der erste bemannte Start der SLS-Rakete (Space Launch System) und des Raumschiffs Orion der NASA.

https://www.youtube.com/live/VL3AyQ766vc?si=2JlOOft4_o-Txvbq

☀️ Sonnige Grüße von der heutigen Sonne!Aufgenommen mit einem 🔭 Spektroheliographen an einem 140TEC Refraktor.☀️ Sunny g...
05/03/2026

☀️ Sonnige Grüße von der heutigen Sonne!
Aufgenommen mit einem 🔭 Spektroheliographen an einem 140TEC Refraktor.

☀️ Sunny greetings from today’s Sun.
Captured with a 🔭 spectroheliograph on a 140TEC refractor.

☀️

☀️ Sonnige Grüße aus der Sternwarte Bernau! Heute tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Spektroheliographie. Mit...
04/03/2026

☀️ Sonnige Grüße aus der Sternwarte Bernau! Heute tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Spektroheliographie. Mit dieser Technik können wir die Sonnenatmosphäre detailliert analysieren und spannende Einblicke in die Sonnenaktivität gewinnen. So erhalten wir wertvolle Erkenntnisse über Sonnenflecken, Protuberanzen und die dynamischen Prozesse auf der Sonne.

Viele Grüße vom Team der Sternwarte Bernau! 🌟

Der abendliche Sternenhimmel im März 2026Der März bringt den ersten Atemzug des Frühlings an den Himmel. Am 20. März übe...
01/03/2026

Der abendliche Sternenhimmel im März 2026

Der März bringt den ersten Atemzug des Frühlings an den Himmel. Am 20. März überschreitet die Sonne den Himmelsäquator und steigt auf die nördliche Hälfte des Himmels. Die Tage gewinnen an Licht, und die Nächte verlieren ein wenig von ihrer winterlichen Tiefe. Es ist die Zeit, in der der Himmel beginnt, sein Gewand zu wechseln – langsam, aber unübersehbar.

Hoch im Norden steht der Große Wagen nun kopfüber, als wolle er seinen funkelnden Inhalt über die Erde schütten. Seine sieben hellen Sterne sind seit Jahrhunderten ein Wegweiser; schon die Griechen sahen in ihm einen Teil des mächtigen Bären, den Zeus an den Himmel versetzt hatte. Die verlängerte Deichsel führt in einem weiten Bogen zu Arktur, dem warmen Frühlingsstern, der wie ein stilles Versprechen über dem Horizont aufsteigt. Im Westen ziehen sich die Wintersternbilder zurück. Orion, der große Jäger, neigt sich dem Westhorizont zu, als würde er nach einem langen Winterkampf endlich Ruhe suchen. Sein Gürtel zeigt schräg nach unten, und über ihm verblassen die Sterne des Stiers. Im Südwesten funkelt das Winterdreieck: Beteigeuze, Prokyon und der tief stehende Sirius. Dessen Licht flimmert besonders lebhaft, denn es durchquert einen langen Weg durch die bewegte Atmosphäre. Für die Griechen war Sirius der „Glühende“, ein Stern, der Hitze und Wandel ankündigte – und so wirkt er auch jetzt, am Ende des Winters.

Im Osten steigen die Frühlingssternbilder empor. Der Löwe richtet sich stolz über dem Horizont auf, sein hellster Stern Regulus markiert das Herz des Tieres. In der Mythologie war der Löwe ein Geschöpf, das Herakles bezwingen musste, so steht er auch am Himmel: kraftvoll, klar umrissen, ein Sternbild, das den Frühling einleitet. Noch weiter im Osten steigt Arktur im Bärenhüter auf, orange und ruhig. Er war für die Griechen der „Bärenwächter“ und sein Aufgang kündigte die milderen Nächte an.

Jupiter beherrscht den Abendhimmel. Er steht im Sternbild Zwillinge und ist nach Sonnenuntergang bis spät in die Nacht sichtbar. Sein ruhiges, weißes Licht unterscheidet ihn von den funkelnden Sternen, ein stiller, aber mächtiger Himmelskörper, der seinen Namen zu Recht trägt: Zeus, der Göttervater wacht über den Himmel. Gegen Monatsende erscheint Venus wieder als Abendstern. Sie steht sehr tief im Westen, doch ihre Helligkeit macht sie selbst in der Dämmerung unverkennbar. Für die Griechen war sie Aphrodite, die Göttin der Schönheit, und ihr zarter Auftritt am Abendhimmel passt zu diesem Bild.

Der Mond begleitet den März mit seinem eigenen Rhythmus. Bis zur Vollmondphase am 3. März zeigt er sich als zunehmender Begleiter im Löwen. Danach wandert er abnehmend durch die Sternbilder und erreicht am 11. März sein letztes Viertel bei Antares, dessen rötliches Licht einen feinen Kontrast zum kühlen Mondschein bildet. Auf seiner weiteren Reise bleibt er zum Neumond am 19. März unsichtbar, passiert dabei die Fische und erscheint am 25. März wieder als schmale Sichel im Westen, nun im Stier, wo er weiter zunimmt. In der Nacht vom 25. auf den 26. März zieht er nahe am hellen Jupiter vorbei, ein leicht erkennbares Schauspiel, das den Himmel für einen Moment belebt. Gegen Monatsende vollendet er seinen Umlauf und kehrt in den Löwen zurück.

Viele Grüße Euer Sternwarten Team

Text: Klaus Reichelt Sternwarte Bernau



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✨ Messier 16 ✨Der Adlernebel Messier 16 – eine beeindruckende Sternentstehungsregion mit den berühmten „Säulen der Schöp...
23/02/2026

✨ Messier 16 ✨

Der Adlernebel Messier 16 – eine beeindruckende Sternentstehungsregion mit den berühmten „Säulen der Schöpfung“, rund 7.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. 🌌

📸 Daten aus Sep 2023
RASA 11” – 3000GM (unguided) – QHY268M
60×180” Ha (Baader High Speed 3.5 nm)
42×180” OIII (Baader High Speed 4 nm)
Gesamtbelichtung: 5,1 h

💻 Aufnahme & Bearbeitung mit N.I.N.A. & PixInsight

Viele Grüße
Nico

✨ NGC2244 – 01.2025 / 01.2026 ✨Im Herzen des Rosettennebels leuchtet der offene Sternhaufen NGC2244 und bringt das umgeb...
23/02/2026

✨ NGC2244 – 01.2025 / 01.2026 ✨

Im Herzen des Rosettennebels leuchtet der offene Sternhaufen NGC2244 und bringt das umgebende Gas zum Strahlen. Eine Region voller Energie, Sternentstehung und beeindruckender Strukturen. 🌌

🔭 Setup & Bilddaten:
RASA 11” – 3000GM unguided – QHY268M 142 × 180“ Ha Baader High Speed 3.5 nm
147 × 180“ O3 Baader High Speed 4 nm
Gesamtbelichtung: 14,54h

💻 Software:
N.I.N.A – imaging.eu/
PixInsight https://pixinsight.com/

Klare Nächte & viele Grüße
Nico

Der abendliche Sternenhimmel im Februar 2026Der Februar ist der Monat mit dem schönsten abendlichen Sternenhimmel. Nach ...
06/02/2026

Der abendliche Sternenhimmel im Februar 2026

Der Februar ist der Monat mit dem schönsten abendlichen Sternenhimmel. Nach der Dämmerung stehen alle Wintersternbilder vollständig über dem Horizont und schmücken die klare Nacht mit einer Fülle heller, funkelnder Sterne. Selbst ungeübte Beobachter erkennen sofort Orion, den Jäger, dessen drei nahezu in einer Linie stehenden Gürtelsterne wie ein Tor in die Tiefe des Himmels weisen.

Besonders auffällige Sterne wie Beteigeuze, Prokyon und Sirius verbinden sich zum majestätischen Winterdreieck, das weit über dem Südhorizont steht und den Höhepunkt des Winternachthimmels bildet. Sirius, bläulich funkelnd und dem Horizont am nächsten, ist der hellste Stern unseres Firmaments. Sein gleißendes Licht spiegelt sich oft noch im Reif der Felder. Während die funkelnde Schar von Orion, Stier und Zwillingen über den Himmel zieht, steigen im Osten Löwe und Jungfrau auf und kündigen mit ihren klaren Linien den nahenden Frühling an.

Jupiter, der Zeus unter den Planeten, herrscht auch im Februar über das nächtliche Schauspiel – allein und unangefochten, wie einst der Göttervater über den Olymp. Im Sternbild Zwillinge steht er hell und golden, schon kurz nach der Dämmerung sichtbar und bis weit in die Morgenstunden präsent. Sein ruhiges Licht strahlt klar und beständig, umgeben von den Zwillingssternen Kastor und Pollux, und erinnert in stiller Größe an die Ordnung des Kosmos.

Auch der Mond begleitet diesen Monat in wechselnden Gestalten und Stimmungen. Gleich zu Beginn, am 1. Februar, steht er als Vollmond im Krebs und überstrahlt mit seinem kalten Licht viele Sterne, lässt jedoch Landschaften und Dächer silbern glänzen. Einige Tage später, am 9. Februar, zeigt er sich am frühen Morgen als abnehmender Halbmond in der Waage; sein sanftes Licht macht den Himmel weicher, die Sternbilder treten leiser hervor. Die dunkelsten Nächte bringt der Neumond am 17. Februar, ideale Bedingungen, um die Sterne in ihrer ungestörten Klarheit zu genießen.

Gegen Monatsende, am 24. Februar, ist der zunehmende Halbmond im Stier bereits am Tage sichtbar und begleitet den frühen Abend, bevor er nach Mitternacht im Westen versinkt. Und wenn der Monat sich neigt, zieht am 27. Februar der halbe Mond neben dem funkelnden Jupiter vorbei – ein stilles, goldenes Paar über der frostklaren Landschaft. Damit erreicht der Winterhimmel seine vollkommene Schönheit.

Orion steht im Süden, darüber spannt sich das Winterdreieck, und tief darunter strahlt Sirius, als wolle er das alte Licht des Winters ein letztes Mal aufleuchten lassen, bevor der Frühling sich ankündigt.

Viele Grüße Euer Sternwarten Team

Text: Klaus Reichelt Sternwarte Bernau



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✨Happy New Year✨ ... Wünscht das Team der Sternwarte Bernau✨
01/01/2026

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Im Blumenhag 17a
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