21/01/2026
Hier ist noch unser Spielbericht vom Hinspiel gegen die Blizzards.
*Neubrandenburg Blizzards besiegen OSC Berlin mit 11:6 – turbulente Partie in Malchow*
Am 3. Januar 2026 trafen die Neubrandenburg Blizzards und der OSC Berlin um 18:00 Uhr in der Eishalle Malchow aufeinander. In einer torreichen und von vielen Unterbrechungen geprägten Begegnung setzten sich am Ende die Blizzards mit 11:6 durch. Das Endergebnis spiegelt jedoch nur bedingt den tatsächlichen Spielverlauf wider, denn insbesondere zahlreiche Strafzeiten sowie umstrittene Schiedsrichterentscheidungen beeinflussten die Partie maßgeblich.
*Starker Beginn der Blizzards im ersten Drittel*
Von Beginn an präsentierten sich die Neubrandenburg Blizzards offensivfreudig und nutzten ihre Chancen konsequent. Bereits im ersten Drittel setzten sie den OSC Berlin früh unter Druck und profitierten dabei von mehreren Strafzeiten auf Berliner Seite. Trotz einiger guter Entlastungsangriffe der Berliner stand nach 20 Minuten ein 5:2 für Neubrandenburg auf der Anzeigetafel.
*Zweites Drittel entscheidet das Spiel*
Im zweiten Drittel verschärfte sich die Situation aus Sicht des OSC Berlin weiter. Erneut musste das Team viele Strafzeiten hinnehmen, was den Spielfluss immer wieder unterbrach und es schwer machte, einen Rhythmus zu finden. Hinzu kam eine aus Berliner Sicht schwache Schiedsrichterleistung: Gleich drei Treffer der Blizzards wurden gegeben, obwohl sie nach Meinung vieler Beteiligter keine regulären Tore waren. Diese Entscheidungen sorgten für spürbaren Unmut auf der Bank des OSC und auf dem Eis.
Neubrandenburg zeigte sich davon unbeeindruckt und erhöhte das Tempo weiter. Mit vier weiteren Treffern entschieden die Blizzards das zweite Drittel klar für sich und bauten ihre Führung auf 9:2 aus.
*Starkes Schlussdrittel des OSC Berlin*
Was im letzten Drittel folgte, war ein positives Zeichen für den OSC Berlin. Trotz des hohen Rückstands bewies die Mannschaft Moral und gab sich nicht auf. Trotz des deutlichen Rückstands verhinderte OSC-Torhüter Kai „die Krake“ Neumann mit mehreren starken Paraden Schlimmeres und hielt sein Team im Spiel.Mit besserer Disziplin, mehr Struktur und größerem Zug zum Tor gelang es dem OSC, das Spiel offener zu gestalten. Die Berliner entschieden das Schlussdrittel mit 4:2 für sich und zeigten, dass sie dem Gegner durchaus Paroli bieten können, wenn sie konsequent spielen.
Neubrandenburg schaltete in dieser Phase etwas zurück, verwaltete den Vorsprung und ließ den OSC kommen, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel komplett zu verlieren. Am Ende stand ein 11:6-Erfolg für die Blizzards, der ihnen die Punkte sicherte.
*Spieler des Spiels:*
Kai „die Krake“ Neumann
Trotz der Niederlage ragte auf Seiten des OSC Berlin ein Spieler besonders heraus: Torhüter Kai Neumann (Nr. 1) wurde verdient zum Spieler des Spiels gewählt. Mit zahlreichen Reflexen, starken Saves in Eins-gegen-Eins-Situationen und großem Kampfgeist bewahrte er sein Team vor einer noch deutlicheren Niederlage – insbesondere angesichts der vielen Unterzahlsituationen.
*Fazit*
Das Spiel wird vor allem wegen der vielen Strafen und der umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen in Erinnerung bleiben. Während die Neubrandenburg Blizzards ihre Chancen konsequent nutzten und früh die Weichen auf Sieg stellten, kann der OSC Berlin zumindest aus dem gewonnenen letzten Drittel und der kämpferischen Leistung Moral für die kommenden Aufgaben mitnehmen.
Am kommenden Sonntag haben wir die Möglichkeit das Besser zu machen und die Punkte in der Hauptstadt zu lassen.
Es geht Richtung Playoffs, wir brauchen eure Unterstützung!