03/04/2022
Renée
Unsere Trauer kennt keine Worte.
In dieser Woche erreichte uns die Nachricht über den Tod von Renée Hug, unserer Freundin.
Wir sprechen der Familie und Freund*innen von Renée unser Beileid und Mitgefühl aus.
Viele Male durften wir Renée in Berlin begrüßen. Zu Trainings, die unsere Sichtweise aufs Karate geändert haben, die uns maßgeblich in unserer Entwicklung beeinflusst haben und dies weiterhin werden.
Aber das ist nicht alles über Renée. Sie war (und es fällt schwer „war“ zu schreiben) ein warmherziger, lustiger, sanfter und
weiser Mensch. Niemand konnte sich ihrem Lachen entziehen, genauso wie ihrer Seriosität beim Training.
Renée war eine Persönlichkeit, auf die man selten im Leben trifft. Man folgte ihr, weil man sie mochte, weil sie präsent war, weil sie an jedem interessiert war, weil sie so viel mehr konnte als man selbst und es jedem ihrer Junior*innen beibringen wollte.
Die Frauen von SKA Berlin und Germany Shotkan sind Renée besonders dankbar. Für uns ist sie Vorbild, bleibt unser Role Model.
Renée war der erste weibliche Godan im SKA. Sie war auch eine der ersten Frauen, die im Verband trainiert haben. Renée hat uns gezeigt, dass man sich mit der richtigen Technik auch gegen große, breitschultrige Männer wehren kann. Wir waren beeindruckt und sind es immer noch.
Renée hat Frauen gelehrt, dass sie sich auf ihre Stärken und nicht auf ihre Schwächen konzentrieren sollen. Wir werden diesem Rat weiter befolgen.
Weibliche Karateken brauchen auch weibliche Vorbilder. Renée ist eine davon.
Sie ist aber auch Vorbild für den gesamten Berliner Dojo. Alle Mitglieder, die sie kennenlernen durften, sehen darin eine Bereicherung für ihr Leben.
Deshalb wollen wir mit diesen Worten enden:
Renée, wir vermissen dich. Wir tragen dich im Herzen. Wir werden dich nicht vergessen. Du begleitest uns bei jedem Training.