LTTC "Rot-Weiß" e.V. Berlin

LTTC "Rot-Weiß" e.V. Berlin "Rot-Weiß" – Wir leben Tennis! Der LTTC „Rot-Weiß“ e.V.

ist einer der ältesten und traditionsreichsten Tennis-Clubs der Welt und genießt auch international eine hohe Reputation. Unser Steffi-Graf-Stadion ist als herausragende Anlage für hochklassige und international besetzte Tennisturniere bekannt. Die idyllische Lage am Hundekehlesee, zahlreiche Innen- und Außenplätze, ein vielfältiges Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten und eine gepflegte Ga

stronomie runden das Bild eines anspruchsvollen, familiären Tennis-Clubs ab. Sportler aller Altersgruppen und Familien können in unserem Club leistungsorientiert und gezielt trainieren, Sport treiben und sich erholen.

𝗦𝘃𝗶𝘁𝗼𝗹𝗶𝗻𝗮 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 - 𝗘𝗮𝗹𝗮𝘀 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗠𝗮̈𝗿𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿cg - Berlin schwitzte. Und mit der Hauptstadt schwitzte auch d...
19/06/2026

𝗦𝘃𝗶𝘁𝗼𝗹𝗶𝗻𝗮 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 - 𝗘𝗮𝗹𝗮𝘀 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗠𝗮̈𝗿𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿

cg - Berlin schwitzte. Und mit der Hauptstadt schwitzte auch das Steffi-Graf-Stadion. Während das Thermometer draußen auf 34 Grad kletterte, staute sich die Hitze im nahezu ausverkauften Stadion auf weit über 40 Grad. Schon vor dem ersten Ballwechsel war klar: Dieser Viertelfinaltag der VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026 würde nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich zur echten Herausforderung werden. Nach acht Stunden Weltklasse-Tennis standen schließlich Jessica Pegula, Linda Noskova, Aryna Sabalenka und Alexandra Eala im Halbfinale – jede von ihnen auf ihre ganz eigene Art.

Den Auftakt machten zwei Freundinnen. Jessica Pegula und Madison Keys kennen sich seit vielen Jahren, trainieren häufig gemeinsam und begegnen sich auf der Tour mit großem Respekt. Auf dem Platz spielte das allerdings keine Rolle. Keys erwischte den besseren Start, nahm Pegula früh den Aufschlag ab und zog auf 4:1 davon. Die Titelverteidigerin aus dem Jahr 2024 ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit ihrer ruhigen, kontrollierten Spielweise kämpfte sie sich Punkt für Punkt zurück, entschied den ersten Satz im Tiebreak für sich und drehte anschließend auch den zweiten Durchgang zum 7:5. Damit war das erste Halbfinalticket des Tages vergeben.

Wenig später zeigte Linda Noskova, warum sie inzwischen zu den spannendsten jungen Spielerinnen der Tour gehört. Gegen Paula Badosa, die tags zuvor noch Coco Gauff sensationell aus dem Turnier geworfen hatte, ließ die Tschechin kaum Zweifel aufkommen. Von der Grundlinie dominierte sie nahezu jeden Ballwechsel, nahm Badosa immer wieder Zeit und gewann nach nur 69 Minuten souverän mit 6:1, 6:3. Ein Auftritt, der eindrucksvoll zeigte, wie gefährlich Noskovas druckvolles Grundlinienspiel gerade auf Rasen geworden ist.

Den emotionalen Mittelpunkt des Tages bildete anschließend das mit Spannung erwartete Viertelfinale zwischen Aryna Sabalenka und der jungen Tschechin Nikola Bartunkova. Die Weltranglistenerste schien dabei lange auf eine überraschende Niederlage zuzusteuern. Bartunkova spielte völlig befreit auf, nahm Sabalenka gleich mehrfach den Aufschlag ab und sicherte sich den ersten Satz deutlich mit 6:2.

Als die Tschechin auch im zweiten Durchgang schnell mit 4:0 in Führung ging, begann das Publikum bereits an die nächste Sensation dieser Berliner Turnierwoche zu glauben. Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, warum Sabalenka derzeit die Nummer eins der Welt ist. Sie kämpfte sich mit beeindruckender Entschlossenheit zurück, zwang den Satz in den Tie-Break und dominierte diesen mit 7:2. Erst jetzt war das Match endgültig gekippt. Nach insgesamt 2:23 Stunden verwandelte Sabalenka ihren dritten Matchball zum 6:4 im entscheidenden Satz und sank erleichtert auf den Rasen.

Anschließend richtete sie den Blick sofort auf ihre Gegnerin. „Ich hatte heute ein bisschen Glück“, sagte sie ehrlich. „Nikola hat unglaublich gespielt und sie hat ohne Zweifel eine große Zukunft vor sich.“ Mit einem Lächeln fügte sie hinzu, sie würde sich gern einmal die tschechischen Tenniszentren anschauen, um herauszufinden, warum dort derzeit so viele außergewöhnliche Spielerinnen ausgebildet werden.

Während auf dem Centre Court um jeden Punkt gekämpft wurde, hatten an diesem Freitag allerdings nicht nur die Spielerinnen Schwerstarbeit zu leisten. Die enorme Hitze verlangte allen auf der Anlage alles ab. Ballkinder, Volunteers, Schiedsrichter und Zuschauer trotzten den hochsommerlichen Temperaturen mit bemerkenswerter Ausdauer. Besonders während des Sabalenka-Matches bot sich auf den Tribünen ein fast schon faszinierendes Bild. Überall wedelten Programmhefte, Sonnenhüte und die von einem Sponsor verteilten Fächer durch die Luft. Es wirkte beinahe so, als würde sich ein ganzer Schwarm Schmetterlinge gleichzeitig in Bewegung setzen. Immer wieder erinnerten Durchsagen die Zuschauer daran, ausreichend Wasser zu trinken und eine Dehydrierung zu vermeiden. Bei Temperaturen von bis zu 45 Grad im Stadion war dieser Hinweis alles andere als übertrieben.

Auch in der Doppelkonkurrenz wurden die Halbfinalistinnen ermittelt. Das norwegisch-amerikanische Duo Ulrikke Eikeri/Quinn Gleason setzte sich überraschend gegen die an Position zwei gesetzten Elise Mertens/Shuai Zhang durch und bestätigte damit seinen beeindruckenden Lauf durch das Turnier.

Ebenfalls ins Halbfinale zogen Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez ein. Das an Position drei gesetzte Doppel ließ Giuliana Olmos und Erin Routliffe beim 6:2, 6:1 kaum zur Entfaltung kommen. Ausgerechnet jenes Duo also, das wenige Tage zuvor das viel beachtete Berliner Doppel-Comeback von Serena Williams beendet hatte, musste nun selbst die Koffer packen.

Als sich der lange Turniertag langsam dem Ende näherte und die Abendsonne das Steffi-Graf-Stadion in das warme Licht der sogenannten blauen Stunde tauchte, wartete noch ein letztes Highlight auf die Zuschauer.

Alexandra Eala gegen Elina Svitolina.

Die Voraussetzungen hätten kaum unterschiedlicher sein können. Auf der einen Seite die erfahrene Ukrainerin, ehemalige Nummer drei der Welt und zuletzt mit überzeugenden Siegen gegen Anna Kalinskaya und Eva Lys. Auf der anderen Seite eine 21-jährige Wildcard-Spielerin von den Philippinen, die mit ihren Erfolgen gegen Donna Vekic und Elena Rybakina bereits für Furore gesorgt hatte.

Doch wer dachte, Ealas märchenhafter Lauf müsse nun enden, wurde erneut eines Besseren belehrt.

Mit erstaunlicher Ruhe und einer für ihr Alter beeindruckenden Reife diktierte sie große Teile des Spiels. Immer wieder variierte sie Tempo und Länge ihrer Schläge, zwang Svitolina zu Fehlern und entschied die wichtigen Punkte für sich. Das 6:3, 6:4 war deshalb keineswegs glücklich, sondern die logische Belohnung einer weiteren außergewöhnlichen Vorstellung.

„Elina hat zum Ende des Matches noch einmal besser gespielt. Es war hart, aber ich freue mich einfach, dass ich gewonnen habe“, sagte Eala anschließend bescheiden. Auf das Halbfinale gegen Linda Noskova angesprochen, antwortete sie mit einem Lächeln: „Wenn man in Berlin das Halbfinale erreicht, muss man ohnehin gegen großartige Spielerinnen antreten.“

Vor einer Woche war Alexandra Eala für viele Besucherinnen und Besucher auf der Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ noch ein vielversprechendes Talent. Heute verließ sie den Centre Court unter großem Applaus als wohl größter Publikumsliebling dieser Berlin Tennis Open.

Der Halbfinalsamstag verspricht nun zwei Begegnungen, die spannender kaum sein könnten. Jessica Pegula fordert Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, während Linda Noskova auf die große Überraschung des Turniers, Alexandra Eala, trifft. Nach den vergangenen Tagen hat dieses Turnier allerdings längst bewiesen, dass Favoritinnenrollen in Berlin nur eine Momentaufnahme sind.


𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗦𝗮𝗺𝘀𝘁𝗮𝗴 𝟮𝟬. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲

STEFFI GRAF STADION beginnt um 12:00 Uhr
[1] A. Sabalenka vs [3] J. Pegula (USA)
NB 14:00 Uhr [8] L. Noskova (CZE) vs [WC] A. Eala (PHI)
A. Muhammad (USA) / F. Stollar (HUN) vs [3] S. Errani (ITA) / N. Melichar-Martinez (USA)
E. Alexandrova / L. Noskova (CZE) vs U. Eikeri (NOR) / Q. Gleason (USA)

𝗘𝗮𝗹𝗮 𝘀𝘁𝘂̈𝗿𝘇𝘁 𝗥𝘆𝗯𝗮𝗸𝗶𝗻𝗮 - 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗵𝗮𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗣𝘂𝗯𝗹𝗶𝗸𝘂𝗺𝘀𝗹𝗶𝗲𝗯𝗹𝗶𝗻𝗴cg - Sechs Einzel, zwei Doppel und am Ende eine Sens...
18/06/2026

𝗘𝗮𝗹𝗮 𝘀𝘁𝘂̈𝗿𝘇𝘁 𝗥𝘆𝗯𝗮𝗸𝗶𝗻𝗮 - 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗵𝗮𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗣𝘂𝗯𝗹𝗶𝗸𝘂𝗺𝘀𝗹𝗶𝗲𝗯𝗹𝗶𝗻𝗴

cg - Sechs Einzel, zwei Doppel und am Ende eine Sensation, über die auf der Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ noch lange gesprochen wurde. Der Donnerstag der VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026 hatte alles, was ein großer Tennistag braucht: Weltklasse-Matches, starke Emotionen und eine junge Spielerin, die den vielleicht größten Sieg ihrer bisherigen Karriere feierte.

Die größte Aufmerksamkeit galt natürlich dem Abendmatch im Steffi-Graf-Stadion. Dort stand Elena Rybakina, die Weltranglistenzweite und eine der großen Favoritinnen auf den Turniersieg, erstmals in Berlin auf dem Platz. Doch als die langsam untergehende Abendsonne das Stadion in die besondere Stimmung der blauen Stunde tauchte, gehörte die Bühne einer anderen.

Alexandra Eala.

Die erst 21-jährige Philippinin entwickelt sich immer mehr zu einer der spannendsten Spielerinnen auf der WTA-Tour. Gegen Donna Vekic hatte sie bereits ihre Klasse angedeutet, gegen Elena Rybakina folgte nun der große Durchbruch. Dabei begann die Partie alles andere als nach Plan. Schnell lag Eala 1:4 zurück, doch anstatt sich vom Druck beeindrucken zu lassen, spielte sie mutiger, aggressiver und nahezu fehlerfrei. Spiel für Spiel kämpfte sie sich zurück, drehte den ersten Satz noch zum 7:5 und ließ anschließend nicht mehr locker.

Auch im zweiten Durchgang bestimmte sie immer häufiger das Tempo. Rybakina fand kaum Antworten auf das variantenreiche Spiel der Philippinin, verlor früh ihre Aufschlagspiele und musste sich schließlich mit 5:7, 4:6 geschlagen geben.

Als Alexandra Eala ihren zweiten Matchball verwandelt und beide Arme in den Berliner Abendhimmel streckt, wird aus lautem Applaus plötzlich echte Begeisterung. Es sind genau diese Geschichten, die ein großes Turnier schreibt. Vor wenigen Tagen kannten viele Zuschauer die junge Philippinin kaum. Jetzt verlässt sie den Centre Court als neuer Publikumsliebling der Berlin Tennis Open.

Bereits am Vormittag hatte Linda Noskova eindrucksvoll unterstrichen, warum sie derzeit zu den aufregendsten Nachwuchsspielerinnen der Tour zählt. Die 21-jährige Tschechin ließ der Französin Diane Parry beim 6:2, 6:2 kaum eine Chance und zog souverän ins Viertelfinale ein.

Nicht ganz so erfolgreich verlief der Tag aus deutscher Sicht. Eva Lys hatte sich gegen die Weltranglistenachte Elina Svitolina viel vorgenommen, musste aber anerkennen, dass die Ukrainerin derzeit in bestechender Form spielt. Beim 3:6, 2:6 fehlte der Hamburgerin vor allem in den entscheidenden Situationen die letzte Konsequenz. Ehrlich analysierte sie ihre Leistung anschließend selbst: „Meine Beinarbeit war heute einfach nicht gut. Da fehlt mir noch ein bisschen Fitness.“ Viel Zeit zum Nachdenken bleibt allerdings nicht. Schon in der kommenden Woche wartet Bad Homburg, ehe es direkt weiter nach Wimbledon geht.

Im wohl ausgeglichensten Match des Tages setzte sich Madison Keys gegen Karolina Muchova mit 6:4, 7:5 durch. Zwei Spielerinnen, die auf Rasen beide hervorragend zurechtkommen und dem Publikum fast eineinhalb Stunden hochklassiges Offensivtennis boten. Im Viertelfinale wartet nun das amerikanische Duell gegen Jessica Pegula, die bereits tags zuvor überzeugend ins Viertelfinale eingezogen war.

Auch in der Doppelkonkurrenz wurde um jeden Punkt gekämpft. Besonders bemerkenswert verlief das Match zwischen Coco Gauff/Jessica Pegula und Asia Muhammad/F***y Stollar. Nachdem Gauff und Pegula einen Satzrückstand aufgeholt hatten, schien das Momentum auf ihrer Seite zu liegen. Doch im entscheidenden Match-Tiebreak behielten Muhammad und Stollar mit 10:8 die besseren Nerven und zogen ins Halbfinale ein.

Ebenfalls unter den letzten Vier stehen Ekaterina Alexandrova und Linda Noskova, die sich mit einer souveränen Vorstellung gegen Lyudmyla Kichenok und Desirae Krawczyk durchsetzten.

Als die letzten Zuschauer langsam die Anlage verlassen und an der Hundekehle wieder Ruhe einkehrt, beginnt für andere der Arbeitstag allerdings noch einmal von vorn.

Während die Spielerinnen längst regenerieren und die ersten Interviews geschrieben sind, kümmern sich Greenkeeper Christian Engelmann und sein Team um die eigentlichen Hauptdarsteller des nächsten Tages: die drei Rasenplätze.

Viele Besucher fragen sich, was nachts eigentlich mit den empfindlichen Courts passiert. Bleiben sie offen liegen und vertraut man einfach auf die Wettervorhersage?

„Nein“, sagt Christian Engelmann mit einem Lächeln. „Wir gehen grundsätzlich kein Risiko ein.“

Selbst wenn der Wetterbericht keinen einzigen Tropfen Regen ankündigt, werden sämtliche Matchcourts am Abend mit den großen Planen abgedeckt. Im Fachjargon heißt das „Covern“. Die empfindliche Grasnarbe wird so vor Feuchtigkeit geschützt, bevor die Plätze am nächsten Morgen wieder freigelegt, kontrolliert und sorgfältig für den nächsten Turniertag vorbereitet werden.

Eigentlich gehen die Berliner Rasenplätze also jeden Abend schlafen – und bekommen vorsorglich ihre Decke übergezogen. Erst mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt für sie der nächste Arbeitstag.

Der Blick richtet sich nun auf den Freitag – und der verspricht Tennis der Extraklasse. Im Viertelfinale trifft Überraschungsfrau Alexandra Eala auf Elina Svitolina, Aryna Sabalenka bekommt es mit Elise Mertens zu tun. Hinzu kommen die amerikanische Spitzenbegegnung zwischen Jessica Pegula und Madison Keys sowie das Duell Linda Noskova gegen Paula Badosa.

Vier Viertelfinals, acht Weltklassespielerinnen und ein ausverkauftes Steffi-Graf-Stadion. Die Berlin Tennis Open gehen langsam in ihre entscheidende Phase – und nach den bisherigen Turniertagen würde es niemanden mehr überraschen, wenn auch der Freitag die nächste große Geschichte schreibt.


𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟵. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲

STEFFI GRAF STADION beginnt um 11:00 Uhr
[3] J. Pegula (USA) vs M. Keys (USA)
[8] L. Noskova (CZE) vs [WC] P. Badosa (ESP)
NB 3:30 PM [1] A. Sabalenka vs [WC] N. Bartunkova (CZE)
NB 5:30 PM [6] E. Svitolina (UKR) vs [WC] A. Eala (PHI)

COURT 1 beginnt um 13:00 Uhr
U. Eikeri (NOR) / Q. Gleason (USA) vs [2] E. Mertens (BEL) / S. Zhang (CHN)
[3] S. Errani (ITA) / N. Melichar-Martinez (USA) vs G. Olmos (MEX) / E. Routliffe (NZL)

𝗚𝗮𝘂𝗳𝗳 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 - 𝗕𝗮𝗱𝗼𝘀𝗮 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗧𝗮𝗴𝗲𝘀cg - Es gibt Turniertage, an denen Weltklasse-Tennis im Mitte...
17/06/2026

𝗚𝗮𝘂𝗳𝗳 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 - 𝗕𝗮𝗱𝗼𝘀𝗮 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗧𝗮𝗴𝗲𝘀

cg - Es gibt Turniertage, an denen Weltklasse-Tennis im Mittelpunkt steht. Und dann gibt es jene Tage, an denen der Sport plötzlich beweist, dass auch modernste Technik nicht unfehlbar ist. Der Mittwoch bei den VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026 hatte von beidem reichlich zu bieten: emotionale Siege, prominente Überraschungen und einen kurzen Moment, in dem auf dem Centre Court nichts mehr ging.

Mitten im Achtelfinale zwischen Jessica Pegula und Katerina Siniakova herrschte plötzlich Stillstand. Kein Ballwechsel, kein Aufschlag, keine Entscheidung. Grund war ein Ausfall des elektronischen Linienrufsystems – im Profitennis als Electronic Line Calling Live (ELC Live) bekannt – inklusive der Videotechnik. Rund zehn Minuten dauerte die Unterbrechung, ehe die Stuhlschiedsrichterin die Partie fortsetzen konnte. Die Ursache war letztlich fast schon banal: In der Nähe des Schiedsrichterstuhls war versehentlich die Stromversorgung unterbrochen worden. Erst nachdem sämtliche Systeme wieder hochgefahren waren, konnte weitergespielt werden.

Für viele langjährige Tennisfans war dieser kleine Zwischenfall fast schon eine Erinnerung an frühere Zeiten. Jahrzehntelang wachten Linienrichter über jeden Ball. Heute übernimmt diese Aufgabe nahezu vollständig die Technik. Sie sorgt zwar für größtmögliche Präzision, zeigt an Tagen wie diesem aber auch ihre kleine Achillesferse. Und ganz nebenbei verschwindet mit den Linienrichtern auch eine Tradition, über die viele internationale Schiedsrichter einst ihren Einstieg in den großen Tennissport fanden.

Sportlich ließ sich Jessica Pegula von der ungeplanten Pause allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Die Turniersiegerin von 2024 setzte sich mit 6:2, 6:4 gegen Katerina Siniakova durch und zog souverän ins Viertelfinale ein.

Schon das erste Match des Tages hatte angedeutet, dass dieser Mittwoch Überraschungen bereithalten würde. Donna Vekic, frisch gekürte Siegerin des WTA-500-Turniers im Londoner Queen’s Club, galt gegen die junge Philippinin Alexandra Eala als Favoritin. Doch der nächste große Schritt in der Karriere des philippinischen Supertalents ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem umkämpften ersten Satz spielte Eala mutig weiter, gewann mit 7:5, 6:4 und steht damit erstmals im Viertelfinale der Berlin Tennis Open. Wieder einmal bestätigte die erst 21-Jährige ihren Ruf als einer der spannendsten Shootingstars des Welttennis.

Für den emotionalsten Moment des Tages sorgte jedoch Paula Badosa.

Die ehemalige Weltranglistenzweite hatte in den vergangenen Monaten mehr Rückschläge als Erfolgserlebnisse erlebt. Gegen Coco Gauff schien zunächst alles den erwarteten Verlauf zu nehmen. Gauff dominierte den ersten Satz mit 6:1 und schien ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch anschließend drehte sich das Match komplett. Badosa spielte aggressiver, variabler und vor allem befreiter. Mit 6:3 und 6:2 drehte sie die Partie und sorgte für die bislang größte Überraschung des Turniers.

Was danach folgte, ging weit über den sportlichen Erfolg hinaus. Noch auf dem Platz kullerten der Spanierin die Tränen über die Wangen. Immer wieder musste sie tief durchatmen, ehe sie den ersten Interviewfragen antworten konnte. „Ich bin einfach nur froh und dankbar“, brachte sie schließlich hervor. Wer sich erinnert, dass Badosa vor einem Jahr in Berlin mit einer schmerzhaften Hüftverletzung aufgeben musste, konnte diese Emotionen gut nachvollziehen.

Einen deutlich ruhigeren Arbeitstag erlebte Aryna Sabalenka. Die Weltranglistenerste zeigte gegen Ekaterina Alexandrova eine konzentrierte Vorstellung und gewann mit 6:4, 6:4. Erst ihren dritten Matchball verwandelte die Belarussin, die in Berlin noch immer ihrem ersten Rasentitel hinterherjagt. Im Viertelfinale wartet nun mit Nikola Bartunkova eine Gegnerin, gegen die Sabalenka volle Konzentration benötigen wird.

Auch in der Doppelkonkurrenz wurden die Karten neu gemischt. Besonders bemerkenswert war das Aus der Titelverteidigerinnen Tereza Mihalikova und Olivia Nicholls, die gegen das eingespielte Duo Elise Mertens und Shuai Zhang mit 1:6, 5:7 den Kürzeren zogen. Ebenfalls im Viertelfinale stehen Lyudmyla Kichenok und Desirae Krawczyk sowie Ulrikke Eikeri und Quinn Gleason.

Der Donnerstag verspricht nun einen weiteren Höhepunkt dieser bislang hochklassigen Turnierwoche. Erstmals greift Elena Rybakina, die Nummer zwei der Welt, ins Geschehen ein. Die Kasachin trifft auf Überraschungsfrau Alexandra Eala, die nach ihrem Coup gegen Donna Vekic nun den nächsten Favoritenschreck landen möchte.

Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auf Eva Lys, die gegen Elina Svitolina um den Einzug ins Viertelfinale kämpft. Hinzu kommen die Begegnungen Linda Noskova gegen Diane Parry sowie das absolute Topspiel zwischen Madison Keys und Karolina Muchova – zwei Spielerinnen, die bislang zu den überzeugendsten Akteurinnen des Turniers zählen.

Noch sind für den Donnerstag einige wenige Eintrittskarten erhältlich. Danach heißt es endgültig: ausverkauft. Und wer die ersten Tage der Berlin Tennis Open erlebt hat, weiß inzwischen auch warum.

𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗗𝗼𝗻𝗻𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟴. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲

STEFFI GRAF STADION beginnt um 11:00 Uhr
[8] L. Noskova (CZE) vs [Q] D. Parry (FRA)
[6] E. Svitolina (UKR) vs [WC] E. Lys (GER)
NB 3:30 PM M. Keys (USA) vs [7] K. Muchova (CZE)
NB 5:30 PM [WC] A. Eala (PHI) vs [2] E. Rybakina (KAZ)

COURT 1 beginnt um 14:00 Uhr
NB 2:00 PM A. Muhammad (USA) / F. Stollar (HUN) vs C. Gauff (USA) / J. Pegula (USA)
After suitable rest L. Kichenok (UKR) / D. Krawczyk (USA) vs E. Alexandrova / L. Noskova (CZE)

Standing Ovations für Serena - Berlin erlebt einen ganz besonderen Tennisabendcg - Es gibt Momente, in denen das Ergebni...
16/06/2026

Standing Ovations für Serena - Berlin erlebt einen ganz besonderen Tennisabend

cg - Es gibt Momente, in denen das Ergebnis beinahe zur Nebensache wird. Als Serena Williams am Dienstagabend das Steffi-Graf-Stadion betritt, erhebt sich das nahezu ausverkaufte Rund geschlossen von seinen Sitzen. Minutenlange Standing Ovations begleiten die 23-fache Grand-Slam-Siegerin auf ihrem Weg zum Court. Für viele Zuschauer geht an diesem Abend ein kleiner Traum in Erfüllung. Sie sehen nicht einfach nur ein Tennismatch – sie erleben ein Stück Tennisgeschichte.

Gemeinsam mit der Tschechin Karolina Muchova setzt Serena Williams ihr viel beachtetes Comeback auf der WTA-Tour fort. Immer wieder brandet Applaus auf, jedes gelungene Volley, jeder Winner wird gefeiert. Doch nach 1:29 Stunden ist das Berliner Kapitel zunächst beendet. Giuliana Olmos aus Mexiko und Erin Routliffe aus Neuseeland spielen ein äußerst solides Doppel und gewinnen verdient mit 6:4, 6:4.

Enttäuschung? Fehlanzeige. Serena genießt den Abend sichtbar und richtet den Blick bereits nach vorne. „Ich habe mich heute auf Rasen wohlgefühlt“, erklärt sie anschließend den Medienvertretern. Besonders freue sie sich darüber, gemeinsam mit ihrer Schwester Venus bei Wimbledon dank einer Wildcard im Doppel antreten zu dürfen. Dass zwischenzeitlich über eine mögliche Zusammenarbeit mit Coco Gauff spekuliert wurde, nimmt Serena gelassen. Sie spiele sehr gerne mit Karolina Muchova, sagt sie, schließt aber gleichzeitig nicht aus, künftig auch einmal gemeinsam mit Gauff auf dem Platz zu stehen. Diese hatte kurz zuvor lachend erklärt, sie hätte selbstverständlich sofort zugesagt, wäre sie gefragt worden.

Auch die aktuelle Weltranglistenerste Aryna Sabalenka verfolgt das Comeback mit großer Begeisterung. „Sie ist eine großartige Persönlichkeit. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen. Serena sorgt für Aufmerksamkeit – für sich selbst und für unseren Sport.“ Worte, die zeigen, welchen Stellenwert Serena Williams noch immer im Welttennis besitzt.

Während auf dem Centre Court Weltstars aufschlagen, fällt vielen Besucherinnen und Besuchern in Berlin noch eine andere Veränderung auf. Wer das Turnier schon seit vielen Jahren besucht, erinnert sich vielleicht daran, dass Zuschauer früher ausschließlich während des Seitenwechsels ihre Plätze verlassen oder wieder einnehmen durften. Inzwischen gilt auf vielen WTA- und ATP-Turnieren eine modernisierte Zuschauerregelung. Besucher dürfen sich in großen Teilen der Tribünen deutlich freier bewegen. Für traditionelle Tennisfans ist das zunächst gewöhnungsbedürftig – besonders dann, wenn sich während des ersten oder zweiten Aufschlags plötzlich eine kleine Menschenschlange durch die Tribüne bewegt. Doch die neue Bewegungsfreiheit gehört inzwischen genauso zum modernen Profitennis wie Hawk-Eye Live oder das Coaching während der Partie. Tennis verändert sich eben nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben.

Sportlich gab es aus deutscher Sicht ebenfalls Grund zur Freude. Eva Lys steht im Achtelfinale. Die Hamburgerin setzte sich gegen die Polin Magdalena Frech mit 7:6(7), 6:3 durch. Vor allem der erste Satz entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel, das Lys schließlich mit einem glücklichen Netzroller zum 9:7 für sich entschied. Im zweiten Durchgang fand sie nach kleineren Problemen mit ihren Schnürsenkeln immer besser in ihren Rhythmus und machte den Einzug in die nächste Runde perfekt. Dort wartet nun mit Elina Svitolina eine echte Herausforderung. Die Weltranglistenachte profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe Anna Kalinskayas und steht ebenfalls im Achtelfinale.

Keine Mühe hatte Madison Keys. Die Australian-Open-Siegerin von 2025 ließ der Berliner Vorjahresfinalistin Xinyu Wang beim 7:6, 6:1 kaum Möglichkeiten. Ebenfalls souverän präsentierte sich Karolina Muchova, die nach ihrem Doppelauftritt mit Serena Williams auch im Einzel überzeugte und Shuai Zhang mit 6:1, 6:3 bezwang. Im Achtelfinale treffen Muchova und Keys nun direkt aufeinander – eines der absoluten Topspiele der kommenden Runde.

Mit Linda Noskova, Karolina Muchova, Katerina Siniakova und Nikola Bartunkova stehen gleich vier Tschechinnen unter den letzten 16. Überraschend ebenfalls noch im Rennen ist die Französin Diane Parry, die die favorisierte Dänin Clara Tauson ausschaltete. Auch Paula Badosa erreichte souverän das Achtelfinale und fordert nun Coco Gauff heraus.

In der Doppelkonkurrenz standen neben dem Serena-Match vier weitere Achtelfinalspiele auf dem Programm. Coco Gauff und Jessica Pegula meisterten ihre Auftakthürde ebenso wie Asia Muhammad und F***y Stollar, Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez sowie Ekaterina Alexandrova und Linda Noskova.

Der Blick richtet sich nun auf den Mittwoch – und der verspricht erneut Tennis auf höchstem Niveau. Bereits um 11:00 Uhr eröffnet das Duell zwischen Donna Vekic und Alexandra Eala den Spieltag. Vekic reist mit dem Rückenwind ihres Turniersiegs in Queen’s nach Berlin, während die erst 21-jährige Philippinin Alexandra Eala längst als einer der spannendsten Shootingstars des internationalen Damentennis gilt. Ein Match, das deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient, als es auf den ersten Blick vermuten lässt.

Im weiteren Tagesverlauf greifen dann die ganz großen Namen ins Geschehen ein. Aryna Sabalenka trifft auf Ekaterina Alexandrova, Jessica Pegula spielt gegen Katerina Siniakova und Coco Gauff bekommt es mit Paula Badosa zu tun. Drei Partien, die problemlos auch das Programm eines Grand-Slam-Turniers schmücken könnten.

Für Tennisfans bietet sich also weiterhin die Gelegenheit, Weltklasse-Tennis hautnah an der Hundekehle zu erleben. Für Mittwoch und Donnerstag sind noch wenige Eintrittskarten erhältlich. Ab Freitag heißt es dann endgültig: ausverkauftes Haus.

𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵 𝟭𝟳. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲

STEFFI GRAF STADION beginnt um 11:00 Uhr
[SE] D. Vekic (CRO) vs [WC] A. Eala (PHI)
[3] J. Pegula (USA) vs [Q] K. Siniakova (CZE)
NB 3:30 PM [WC] P. Badosa (ESP) vs [5] C. Gauff (USA)
NB 5:30 PM [1] A. Sabalenka vs E. Alexandrova

COURT 1 beginnt um 11:00 Uhr
E. Mertens (BEL) vs [WC] N. Bartunkova (CZE)
A. Detiuc (CZE) / I. Khromacheva vs L. Kichenok (UKR) / D. Krawczyk (USA)
I. Haverlag (NED) / I. Martins (BRA) vs U. Eikeri (NOR) / Q. Gleason (USA)
T. Mihalikova (SVK) / O. Nicholls (GBR) vs [2] E. Mertens (BEL) / S. Zhang (CHN)

𝗦𝗵𝗻𝗮𝗶𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗼𝗹𝗽𝗲𝗿𝘁 – 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗻𝗱𝗴𝘂̈𝗹𝘁𝗶𝗴 𝗶𝗺 𝗧𝘂𝗿𝗻𝗶𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗻𝗰𝗵-𝗢𝗽𝗲𝗻-𝗛𝗮𝗹𝗯𝗳𝗶𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝗻 𝘀𝗼𝗿𝗴𝘁 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗨̈𝗯𝗲𝗿...
15/06/2026

𝗦𝗵𝗻𝗮𝗶𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗼𝗹𝗽𝗲𝗿𝘁 – 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗻𝗱𝗴𝘂̈𝗹𝘁𝗶𝗴 𝗶𝗺 𝗧𝘂𝗿𝗻𝗶𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻

𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗻𝗰𝗵-𝗢𝗽𝗲𝗻-𝗛𝗮𝗹𝗯𝗳𝗶𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝗻 𝘀𝗼𝗿𝗴𝘁 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗨̈𝗯𝗲𝗿𝗿𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗧𝗲𝗻𝗻𝗶𝘀 𝗢𝗽𝗲𝗻. 𝗚𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝘄𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗳𝗿𝗲𝘂𝗱𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗮𝘀 𝗖𝗼𝗺𝗲𝗯𝗮𝗰𝗸 𝘃𝗼𝗻 𝗦𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗶𝗮𝗺𝘀.

cg - Nach zwei verregneten Tagen hat der Berliner Tennissommer endlich das Gesicht gezeigt, auf das Spielerinnen, Zuschauer und Organisatoren so lange gewartet hatten. Strahlender Sonnenschein, volle Tribünen und ein Turniergelände, das förmlich aufatmete: Am Montag fanden die VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026 endlich in ihren sportlichen Rhythmus.

Zunächst galt es jedoch, die Hinterlassenschaften des regenreichen Wochenendes aufzuräumen. Die noch offenen Qualifikationsmatches mussten abgeschlossen werden, ehe das Hauptfeld auf den Courts an der Hundekehle in das WTA-500-Turnier starten konnte. Der eng getaktete Zeitplan ging auf – und schon am Nachmittag stand fest: Berlin hat seine erste Überraschung.

Ausgerechnet Diana Shnaider, die noch vor wenigen Tagen mit ihrem Halbfinaleinzug bei den French Open und dem Viertelfinalsieg über Aryna Sabalenka für Schlagzeilen gesorgt hatte, verabschiedete sich bereits in der ersten Runde. Gegen die Tschechin Nikola Bartunkova entwickelte sich ein hochklassiges Match, das Bartunkova schließlich mit 6:2, 6:7(2), 6:3 für sich entschied und damit für die erste kleine Sensation des Turniers sorgte.

Bereits zuvor hatte sich Ekaterina Alexandrova ihren Platz im Achtelfinale gesichert. Ihre Gegnerin Anastasia Potapova musste beim Stand von 1:6 aufgrund einer Nackenverletzung aufgeben.

Während auf den Courts bereits um den Einzug in die nächste Runde gekämpft wurde, richteten sich viele Blicke bereits auf die kommenden Tage. Denn am Dienstag wartet einer der emotionalsten Momente der jüngeren Tennisgeschichte: Serena Williams setzt ihr weltweit beachtetes Comeback fort und wird gemeinsam mit Karolina Muchova erstmals im Doppel aufschlagen.

Die Vorfreude ist auf der gesamten Anlage spürbar. Selbst die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka fiebert dem Auftritt der US-Amerikanerin entgegen. „Sie ist eine großartige Persönlichkeit. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen. Sie wird für Begeisterung sorgen – für sich selbst und für unseren Sport“, sagte die Belarusin, die selbst am Mittwoch erstmals ins Turnier eingreifen wird. Auf die Frage, warum sie bislang noch keinen Rasentitel gewonnen habe, antwortete Sabalenka mit einem Lächeln: „Vielleicht ist es in diesem Jahr soweit.“

Dass das Interesse am Serena-Comeback riesig ist, zeigt sich auch an den Ticketzahlen. Der Veranstalter hat kurzfristig weitere Plätze auf der Zusatztribüne freigegeben, um möglichst vielen Fans den historischen Auftritt ermöglichen zu können.

Auch sportlich verspricht der Dienstag hochklassiges Tennis. Neben Serena Williams treffen unter anderem Alexandra Eala und Donna Vekic aufeinander, während sich mit Elina Svitolina und Anna Kalinskaya zwei Spielerinnen gegenüberstehen, die erst vor wenigen Wochen bei den French Open zu den stärksten Acht gehörten.

Aus deutscher Sicht brachte der Montag Licht und Schatten. Ella Seidel musste sich der Französin Diane Parry geschlagen geben. Tessa Johanna Brockmann kämpfte sich zunächst eindrucksvoll gegen Alycia Parks durch die Qualifikation, scheiterte anschließend jedoch in der entscheidenden Runde an der Niederländerin Suzan Lamens. Damit bleibt Eva Lys, die bereits per Wildcard direkt für das Hauptfeld qualifiziert war, die einzige deutsche Spielerin im Einzel-Hauptfeld.

Ebenfalls den Sprung ins Hauptfeld geschafft haben Shuai Zhang, Rebeka Masarova, Diane Parry und Renata Zarazua, die sich ihre Plätze über die Qualifikation verdienten.

Abseits der internationalen Weltklasse bot der Montag auch einen besonderen Moment für den Berliner Tennissport. Auf der Bühne in der Public Area ehrte der Tennis-Verband Berlin-Brandenburg seine Meister der Winterrunde. Mannschaften aus der gesamten Region nahmen ihre Meisterschalen und Medaillen entgegen und sorgten damit für einen schönen Kontrast zum internationalen Spitzensport auf den Courts.

Die Berlin Tennis Open haben nach dem wetterbedingten Fehlstart endgültig Fahrt aufgenommen. Bis Sonntag kämpfen die besten Spielerinnen der Welt an der Hundekehle um den Titel, wertvolle Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld von insgesamt 1,2 Millionen US-Dollar. Nach den ersten Überraschungen des Turniers dürfte dabei eines bereits feststehen: Diese Woche hält noch einige Geschichten bereit.

𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗗𝗶𝗲𝗻𝘀𝘁𝗮𝗴 𝟭𝟲. 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲

𝗦𝗧𝗘𝗙𝗙𝗜 𝗚𝗥𝗔𝗙 𝗦𝗧𝗔𝗗𝗜𝗢𝗡 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝘂𝗺 𝟭𝟭:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
[LL] M. Frech (POL) vs [WC] E. Lys (GER)
[Q] S. Zhang (CHN) vs [7] K. Muchova (CZE)
NB 3:30 PM [6] E. Svitolina (UKR) vs A. Kalinskaya
NB 5:30 PM [WC] K. Muchova (CZE) / S. Williams (USA) vs G. Olmos (MEX) / E. Routliffe (NZL)

𝗖𝗢𝗨𝗥𝗧 𝟭 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝘂𝗺 𝟭𝟭:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
M. Keys (USA) vs Xin. Wang (CHN)
NB 12:30 PM [8] L. Noskova (CZE) vs [Q] R. Zarazua (MEX)
NB 2:00 PM C. Gauff (USA) / J. Pegula (USA) vs A. Potapova (AUT) / D. Shnaider
C. Tauson (DEN) vs [Q] D. Parry (FRA)
[Q] S. Lamens (NED) vs [WC] P. Badosa (ESP)

𝗖𝗢𝗨𝗥𝗧 𝟮 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝘂𝗺 𝟭𝟭:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
[1] A. Danilina (KAZ) / A. Krunic (SRB) vs A. Muhammad (USA) / F. Stollar (HUN)
[3] S. Errani (ITA) / N. Melichar-Martinez (USA) vs X. Jiang (CHN) / Y. Xu (CHN)
[Q] K. Siniakova (CZE) vs [Q] R. Masarova (SUI)
E. Alexandrova / L. Noskova (CZE) vs [4] E. Perez (AUS) / D. Schuurs (NED)

Adresse

Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
Berlin
14193

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