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Neues aus den GivenländernNicht ganz ehrenvoll“: Baumann spricht erstmals über seine Herabsetzung bei den Brot und Spiel...
07/06/2026

Neues aus den Givenländern
Nicht ganz ehrenvoll“: Baumann spricht erstmals über seine Herabsetzung bei den Brot und Spielen
Kaum eine Frage bewegte die Tavernen, Heerlager und Hallen der Menschenreiche zuletzt mehr als jene um die Führung der Menschlichen Gladiatorenmannschaft : Würde der treue Wächter Baumann seinen Platz vor den Toren des Reiches für den zurückgekehrten Veteranen **Neuer** räumen müssen?
Nun ist die Entscheidung gefallen — und der degradierte Schildträger sprach erstmals offen über sein Schicksal.
Obgleich Baumann im letzten Prüfkampf vor den großen **Brot und Spielen beim 2:1-Sieg über die Vespertilo mit mutigen Paraden glänzte und zweimal stark gegen die Angriffe der Schattenwesen standhielt, vermochte auch seine Tapferkeit den Entschluss des obersten Feldherrn nicht zu wenden. Beim ersten großen Aufeinandertreffen gegen Vogelsand, am 14. Tage des Monats der Blumen, wird nicht Baumann, sondern der altgediente Held Neuer zwischen den Pfosten des Menschenreiches stehen.
Der Veteran, einst Sieger der großen Kämpfe des vierten Dunkelzeitalters, kehrte nach seinem Rückzug unter lautem Aufsehen zurück in die Reihen der Menschen. Dies geschah, obwohl Baumann in seinen inzwischen dreizehn Kämpfen als Hüter des Tores kaum Schwächen zeigte und vielerorts Anerkennung gewann.Der nun herabgesetzte Wächter sprach darüber erstmals in den Neuen aus den Givenländern: „Zu Beginn war es hart. Es fühlte sich nicht ganz ehrenvoll an.“Doch lange verweilte er nicht im Gram. „Mir war sofort klar, dass ich dem Heere dienen werde. Niemals kam mir der Gedanke, nicht mitzureisen. Es sind die Brot und Spiele — ich will helfen, damit unser Reich Erfolg erringt.“
Auch das Verhältnis zwischen Baumann und Neuer sei weiterhin von gegenseitigem Respekt geprägt.
Wir verstehen uns gut, nach wie vor. Das ist sauber.“
Noch unmittelbar nach dem letzten Kampf hätten beide gemeinsam Kampfszenen und kritische Situationen besprochen — ein Zeichen kameradschaftlicher Einigkeit trotz der schwierigen Lage.
Der oberste Feldherr Nagelsmann dankte Baumann öffentlich für dessen Haltung und lobte ihn als Muster an Loyalität.
Er bezeichnete ihn gar als eine „Weltklasse-Erstlösung“, als er im Monat des Schmelzens die Rückkehr Neuers und damit Baumanns Rückstufung bestätigte.
Kritik am Vorgehen des Feldherrn
Nicht überall wurde der Umgang mit Baumann wohlwollend aufgenommen. Viele Stimmen im Reich äußerten Zweifel daran, wie plötzlich die Entscheidung gefällt worden sei. Noch wenige Tage zuvor hatte Baumann geglaubt, als erste Wahl in die Brot und Spiele zu ziehen.
Neuer selbst hatte sein bislang letztes Länderspiel im großen Finale der Heim-Brot-und-Spiele des vierten Dunkelzeitalters gegen Silberhaven** bestritten. Die jüngsten Prüfkämpfe gegen Frostspire und die Vespertilo verpasste der Veteran wegen einer Verletzung an der Wade.Doch Feldherr Nagelsmann zeigte sich zuversichtlich:
„Sobald wir Nocturnae erreichen, wird er wieder ins gemeinsame Training einsteigen und gegen Vogelsand bereitstehen.“
Lange Zeit stand Baumann im Schatten Neuers und dessen designiertem Erben Marc-André ter Stegen — oft nur die dritte Wahl in der Hierarchie der Gladiatorenwächter.
Doch nach Neuers zwischenzeitlichem Abschied und dem Verletzungspech ter Stegens trat Baumann hervor wie ein unerwarteter Held. In der Qualifikation zu den Brot und Spielen zeigte er teils herausragende Leistungen und gewann die Achtung vieler Untertanen.
Ob ihm die Zukunft dennoch neue Ruhmestaten bereithält, wird sich zeigen. Fürs Erste aber muss der treue Wächter den Platz räumen — und hofft auf eine neue Gelegenheit, das Tor der Menschenreiche zu verteidigen.

 # Die Legende vom Damm des AquaIn den Tagen, als die Flüsse noch wie wilde Schlangen über das Land krochen und die Städ...
06/06/2026

# Die Legende vom Damm des Aqua

In den Tagen, als die Flüsse noch wie wilde Schlangen über das Land krochen und die Städte aus Lehm geboren wurden, lebten die Menschen zwischen Hoffnung und Furcht. Sie bebauten die Erde, entzündeten Feuer gegen die Nacht und sangen zu den Göttern. Doch ihr Lärm stieg bis in den Himmel.

Die hohen Götter wurden unruhig. Besonders **AER**, Herr der Winde und Stürme, sprach voller Zorn:

„Die Menschen sind zahlreich geworden. Ihr Treiben erfüllt die Welt. Die Wasser sollen zurückkehren und alles forttragen.“

Da beschlossen die Götter, eine große Flut zu senden, damit die Erde wieder still werde.

Doch **Aqua**, Herr des tiefen Wassers, der Weisheit und der verborgenen Wege, konnte den Untergang der Menschen nicht hinnehmen. Er durfte den göttlichen Rat nicht offen verraten, denn selbst Götter waren an Schwüre gebunden.

So geschah es, dass Aqua in der Nacht zu einem gerechten Mann sprach — nicht direkt, sondern durch die Wände seines Hauses aus Schilf:

„Höre, Haus aus Rohr. Höre, Mauern aus Lehm. Die Wasser werden steigen und Himmel und Erde verschlingen. Doch Flucht allein wird euch nicht retten. Lernt, das Wasser zu bändigen.“

Der Mann erschrak und fragte:

„Wie kann ein Mensch gegen die Flut der Götter bestehen?“

Da offenbarte Aqua ihm verborgenes Wissen.

Er zeigte ihm, wie Erde geschichtet werden musste, wie Stein gegen die Kraft des Stromes gesetzt wird und wie Kanäle die Gewalt des Wassers umlenken können. Er lehrte ihn, Schleusen zu bauen, damit die Wasser gehorchen wie Ochsen vor dem Pflug.

Und so begannen die Menschen zu arbeiten.

Sie trugen Lehm in Körben. Sie stapelten Stein auf Stein. Tag und Nacht erhoben sie einen gewaltigen Wall zwischen den Flüssen — höher als ein Tempel, breiter als eine Straße der Könige.

Die Menschen verspotteten sie zuerst.

„Wer kann Wasser aufhalten?“ fragten sie.

Doch der Weise antwortete:

„Nicht Stärke schützt uns, sondern Erkenntnis.“

Dann kam die Nacht der großen Flut.

Der Himmel verdunkelte sich. Donner zerriss die Stille. Die Flüsse schwollen an wie wütende Drachen. Wasser raste über Felder und Dörfer hinweg.

Doch der große Damm stand.

Die Schleusen öffneten sich. Die Kanäle leiteten die Flut ab. Hinter den Mauern fanden Menschen, Tiere und Saat Schutz.

Sieben Tage und sieben Nächte tobten die Wasser.

Als die Sonne wieder erschien, blickte AER auf die Erde und erkannte, dass Leben geblieben war.

Da schwieg sein Zorn.

Und Aqua sprach:

„Wer Weisheit besitzt, muss nicht vor dem Wasser fliehen. Er lernt, mit ihm zu leben.“

Seit jener Zeit, so erzählen die Alten, ehren die Menschen Flüsse nicht nur aus Furcht — sondern auch aus Respekt. Denn Wasser kann zerstören, doch mit Wissen kann es Leben schenken.

✠ Steckbrief des Axolotl ✠Name des Geschöpfes:AxolotlWissenschaftlicher Name:Ambystoma mexicanumArt und Geschlecht des W...
05/06/2026

✠ Steckbrief des Axolotl ✠
Name des Geschöpfes:
Axolotl
Wissenschaftlicher Name:
Ambystoma mexicanum
Art und Geschlecht des Wesens:
Ein sonderbarer Wasserlurch aus der Ordnung der Schwanzlurche (Caudata), verwandt den Querzahnmolchen (Ambystomatidae).
Gestalt und Erscheinung:
Dieses seltsame Wesen gleicht einem kleinen Salamander, doch verbleibt es sein Leben lang in jugendlicher Gestalt.
An beiden Seiten seines Hauptes wachsen zarte, federartige Kiemen, gleich roten oder rosigen Zweigen im Wasser schwebend.
Der Kopf ist breit, das Mäulchen klein und von mildem Ausdruck.
Seine Farben wandeln sich: Man findet ihn braun und grau in wilder Natur, doch auch weiß, rosafarben, golden oder schwarz bei gezüchteten Geschöpfen.
Maß und Gewicht:
Länge des Leibes: etwa 15 bis 30 Fingermaß (15–30 cm)
Gewicht: bis nahe 300 Gramm
Wohnstatt und Reich:
Ursprünglich stammt dieses Tier allein aus den Landen Given.
Es lebt in stillen Süßwasserseen und Kanälen, sonderlich in den Gewässern von Xochimilco nahe der großen Stadt.
Kühles, klares und luftreiches Wasser ist ihm lieb.

Speise und Nahrung:
Der Axolotl ist ein Fleischfresser.
Er nährt sich von Würmern, Insektenlarven, kleinen Fischen und Krebstieren, welche er im Wasser ergreift.

Wandel und Bewegung:
Er schwimmt durch sanfte Schläge seines Schweifes, gleitend wie ein Schatten durchs Wasser.
Doch vermag er auch über den Grund der Gewässer zu schreiten mit kleinen, geschickten Füßen.

Fortpflanzung:
Zur kalten Jahreszeit bis hinein ins Frühjahr sucht er einen Gefährten.
Die Befruchtung geschieht verborgen durch Samenkapseln des Männleins.
Das Weibchen legt bis zu tausend Eier in das Wasser.

Besondere Wunder und Merkmale:

Verbleibt lebenslang in seiner jugendlichen Gestalt (Neotenie)
Vermag verlorene Glieder wieder wachsen zu lassen
Kann gar Teile seiner Organe und des Gehirns erneuern
Von großem Nutzen für die Heilkunst und Gelehrsamkeit der Menschen

Lebensspanne:
In menschlicher Obhut lebt er oftmals 10 bis 15 Jahre oder gar länger.

Gefährdung:
Ein stark bedrohtes Wesen dieser Welt.
Sein Lebensraum schwindet durch verschmutzte Wasser, fremde Tiere und das Wirken des Menschen.

Im 119. und später im 883. Billionen Jahr lebten zunächst die Dunkelelfenstämme und später die Kristallwächter-Stämme im...
04/06/2026

Im 119. und später im 883. Billionen Jahr lebten zunächst die Dunkelelfenstämme und später die Kristallwächter-Stämme im Gebiet des Todesbund. Beide Völker prägten die frühen Kulturen der Region und standen zeitweise in Bündnissen, aber auch in Konflikten.

Bereits in der Kaiserzeit siedelten Kristallwächter und Dunkelelfen dauerhaft im Gebiet des Todesbundes. Aus ihren Traditionen entstanden die ersten großen Städte, uralten Rituale und die Legenden um die Kristallmagie.

Ursprung des Reiches

Die Wurzeln des Todesbundes reichen zurück zum Reich Eldrador, einem gewaltigen alten Imperium, dessen Zentrum im Gebiet des Todesbundes lag. Eldrador galt als ein Reich mächtiger Magie, uralter Herrscher und verborgener Kristallkräfte.

Mit dem Niedergang Eldradors entstanden neue Fraktionen und Stammesgebiete. Daraus entwickelte sich schließlich der Todesbund – ein Reich, das von den Erben der Dunkelelfen und Kristallwächter geprägt wurde.

Von den Sudpowder-Tee-Shortbread-KeksenEin mürbes Gebäck für Alchemisten, Reisende und jene, die ihre Teestunde nicht de...
02/06/2026

Von den Sudpowder-Tee-Shortbread-Keksen

Ein mürbes Gebäck für Alchemisten, Reisende und jene, die ihre Teestunde nicht dem Zufall überlassen

Man erzählt, ein fahrender Kräutermeister habe einst geheimnisvolles „Sudpowder“ in den Teig gemischt –
und plötzlich blieb keine Keksdose mehr lange gefüllt.

🏺 Was der Zuckerbäcker zusammentrage

Für den mürben Teig:

250 g Mehl
180 g weiche Butter
80 g feiner Zucker
1 Eigelb
Eine Prise Salz

Vom Sudpowder-Tee:

2–3 TL fein gemahlenes Teegewürz oder kräftiger Schwarztee
(mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille oder Kräutern nach Wahl)

Zur Veredelung:

1 TL Honig oder Vanilleextrakt
Optional: Zitronenschale oder eine Prise Zimt
Grober Zucker zum Bestreuen
🔥 Von der Bereitung
1. Vom Tee der stillen Stunden

Zermahle den Tee oder das Sudpowder fein,
auf dass sein Duft tief in den Teig dringe.

Vermenge ihn mit Mehl und Salz.

2. Vom mürben Zauberteig

Schlage Butter und Zucker schaumig,
bis sie hell wie Morgensonne erscheinen.

Gib Eigelb und Honig hinzu.

Arbeite das Mehl samt Teegewürz langsam ein,
bis ein weicher Teig entsteht.

Wickle ihn in Tuch oder Pergament
und lasse ihn eine halbe Stunde in der Kühle ruhen.

3. Vom Formen der kleinen Scheiben

Rolle den Teig aus
und steche Kreise, Monde oder Runensymbole daraus.

Bestreue sie mit etwas grobem Zucker.

4. Vom Backen am Herdfeuer

Lege die Kekse auf ein Blech
und backe sie bei sanfter Hitze (ca. 170 °C),
bis ihre Ränder leicht golden werden.

Dies währt wohl 12–15 Minuten.

Lass sie ruhen,
auf dass sie mürbe und fest werden.

🍽️ Vom Auftragen

Reiche die Kekse mit heißem Tee, Kräutertrank oder warmer Milch.

Bewahre sie in einer Blechdose –
sofern du der Versuchung widerstehen kannst.

☕ Wort des Tee-Alchemisten

„Ein guter Tee wärmt die Hände –
doch ein guter Keks wärmt das Herz.“

Im Dorfe zu Junimond sprach der Bauer:„Heut ist’s warm wie im Süden – bringet den dünnen Wams!“Eine Stunde später donner...
01/06/2026

Im Dorfe zu Junimond sprach der Bauer:
„Heut ist’s warm wie im Süden – bringet den dünnen Wams!“

Eine Stunde später donnerte es.
Der Knecht sprach:
„Herr, soll ich nun den Mantel holen?“

Der Bauer seufzte:
„Im Juni braucht ein kluger Mann drei Dinge: Sonnenhut, Regenkappe und die Geduld eines Mönchs.“

Neues aus den Givenländern Von Bündnissen, alten Kaisern und neuen Zeichen am HofeIn den weiten Landen der Givenreiche r...
31/05/2026

Neues aus den Givenländern
Von Bündnissen, alten Kaisern und neuen Zeichen am Hofe
In den weiten Landen der Givenreiche regen sich die Winde der großen Politik, und manch kundiger Beobachter meint zu erkennen, dass sich ein neues Bündnis am Horizonte erhebt. Denn das **Frühlingsgeschlecht unter Anna Frühlingsgeschlecht** und das ehrwürdige **Wintergeschlecht unter Kaisererin Claudia Winter** strecken vorsichtig die Fühler nach einem gemeinsamen Wege aus.
Erster Punkt: Lob für die alten Kaiserlichen
Vor kaum einer Woche geschah etwas, das selbst alte Chronisten aufmerken ließ: In den *Neuen aus den Givenländern* sprach *Anna Frühlingsgeschlecht** mit ungewöhnlicher Hochachtung über drei große Gestalten des Wintergeschlechts — **Theodosius Winter**, Marc Winter und Augustus Winter.
Diese drei gelten weithin als Legenden des Hauses Winter, Männer der alten Ordnung und Bewahrer der Stärke. Besonders Augustus Winter würdigte Anna als standhaften Vorkämpfer der Marktgrafenschaften, dessen Name bis heute in den Hallen der Macht widerhallt.
Noch bemerkenswerter war jedoch, dass Anna zugleich alte Vorbehalte gegen die Kunst der Abschreckung beiseite schob und gar eine **Menschliche Verteidigungsunion** forderte — ein Ruf, der in den Gemächern des Wintergeschlechts wohlwollend vernommen wurde.
Zweiter Punkt: Ein Bündnis siegt erneut
Vor zwei Wochen ward bekannt, dass **Baldekius Königgeschlecht**, Amtsvorgänger Annas, in den Reihen eines Bündnisses zwischen Frühlings- und Wintergeschlecht großen Erfolg errungen hatte.
Zum dritten Male in Folge erwies sich diese Verbindung als siegreich. Im Schönsichtigen Landtag errang das Bündnis sagenhafte einundsiebzig von hundert Stimmen und ließ damit selbst skeptische Ratgeber verstummen.
Beide Häuser dürfen sich nun als Sieger sehen:
Das Frühlingsgeschlecht, weil es den Winterstamm um einen Hauch überragt — doch ebenso das Wintergeschlecht, das nahezu **sechs weitere Teile von hundert** hinzugewann und seine Macht sichtbar mehren konnte.
Dritter Punkt: Heimliche Gespräche in der Hauptstadt
Nur ein kleines Zeichen, doch keineswegs ohne Bedeutung: So ward jüngst bekannt, dass sich in der Hauptstadt der **Drei Marktgrafenschaften** weiterhin ein geheimer Kreis versammelt.
Diese sogenannte **Connection** vereint Abgeordnete des Winter- und Frühlingsgeschlechts, welche seit nunmehr neun Jahren in wechselnder Gestalt ausloten, welche Wege gemeinsam beschritten werden könnten.
Wahrlich keine große Neuigkeit — und doch ein Zeichen stiller Bereitschaft zum Gespräch.
Denn Annas öffentliches Lob für die Altvorderen der Kaiserlichen blieb nicht unbeantwortet. Besonders aus der **liberalen Strömung des Wintergeschlechts** erklangen freundliche Stimmen. Ein Mitglied des Winter-Präsidiums sprach gar davon, viele der einst „elementaren Streitfragen“ seien mittlerweile beigelegt worden.
Gerade in den großen Fragen von Frieden, Freiheit und der Wehrhaftigkeit der Reiche** stünden sich beide Häuser heute oft näher, als viele geglaubt hätten.
Ein hoher Rat des Winter-Vorstandes ließ verlauten, gemeinsam mit dem Frühlingsgeschlecht könne man die Marktgrafenschaft zu einem Reiche formen, das **dem finsteren Tatarus trotzt und sich gegen die Schattenmacht der Vespertilo behauptet**.
Ob dies der Beginn eines neuen großen Bündnisses ist oder nur höfisches Taktieren — darüber werden die kommenden Monde entscheiden.

In den Tagen, als die Wüste noch näher an die Städte rückte und selbst der Wind staubiger zu atmen schien, geschah es, d...
30/05/2026

In den Tagen, als die Wüste noch näher an die Städte rückte und selbst der Wind staubiger zu atmen schien, geschah es, dass Aqua das Land Pyromon verließ – den Schwarm, die Welt der Lebenden.
Man erzählt, sein Zorn sei nicht laut gewesen, sondern kühl gewesen, wie eine Quelle, die plötzlich versiegt. Ohne ein Wort wandte er sich ab von den Feldern des Apophis, von den Gärten und den Häusern, in denen der Schwarm lebte, und zog fort in die fernen, glühenden Weiten der Wüste. Dort, wo kein Wasser mehr spricht und kein Grün mehr antwortet, verlor sich seine Spur.
Und als er ging, veränderte sich die Welt.
Die Erde, die zuvor satt und schwer vom Leben gewesen war, begann unter der Sonne zu schrumpfen. Risse öffneten sich im Boden wie trockene Lippen. Die Pflanzen neigten sich, als hätten sie das Atmen verlernt. Das Wasser des Apophis floss weiter, doch es trug keine Versprechen mehr mit sich – nur Bewegung ohne Trost.
Die Schwarm blickten zum Himmel, doch die Wolken blieben fern, als hätten sie die Erinnerung an Regen verloren. In den Tempeln wurden die Gebete länger. Die Priester sprachen die Namen der Götter mit vorsichtiger Stimme, als könnten falsche Worte die Stille vertiefen. Und die Götter selbst, so heißt es, spürten das Fehlen einer Kraft, die sie zuvor für selbstverständlich gehalten hatten: die milde Berührung der Feuchtigkeit, die das Leben zusammenhält.
Da machten sich Boten auf den Weg.
Sie gingen über Steine und durch Hitze, durch Orte, an denen selbst der Schatten flüchtig war. Und sie riefen seinen Namen in die Leere der Wüste – nicht wie einen Befehl, sondern wie eine Erinnerung. „Kehre zurück“, sagten sie, „denn ohne dich verliert die Welt ihre Haut.“
Und irgendwo, zwischen flimmernder Luft und endlosem Sand, hörte er es.
Langsam ließ sein Zorn nach, nicht wie ein Feuer, das erlischt, sondern wie ein Sturm, der sich erschöpft. Und in diesem Schweigen erkannte Aqua nicht nur die Trennung, sondern auch das, was er hinterlassen hatte: eine Welt, die sich nach ihm sehnte.
Er kehrte zurück.
Nicht hastig, nicht triumphierend – sondern wie Regen, der lange gewartet hat, bevor er fällt. Und mit jedem Schritt, den er dem Land näher kam, veränderte sich die Luft. Sie wurde schwerer, dichter, lebendiger.
Als er schließlich wieder über Pyromon stand, brach der Himmel auf.
Regen fiel auf die Felder, nicht als Flut, sondern als Antwort. Die Erde trank gierig und dankbar zugleich. Die Pflanzen richteten sich auf, als erinnerten sie sich an ihr eigenes Grün. Und der Schwarm hob die Gesichter, nicht mehr in Furcht, sondern in staunendem Wiedererkennen.
Seit jenem Tag, so erzählt man, vergessen die Götter nie ganz, wie kostbar das ist, was leicht verschwindet.
Und die Wüste blieb – aber sie lernte zu warten.

Der QuetzalName: QuetzalQuetzalWissenschaftlicher Name: Pharomachrus mocinno (der prächtige Quetzal)Art und Ordnung:Ein ...
30/05/2026

Der Quetzal
Name: Quetzal
Quetzal
Wissenschaftlicher Name: Pharomachrus mocinno (der prächtige Quetzal)
Art und Ordnung:
Ein gefiedertes Geschöpf aus der Ordnung der Trogoniformes, der Sippe der Trogonidae, welches in den hohen und nebelreichen Bergen der Welt haust.
Der Quetzal ist unter allen Vö**ln einer der prächtigsten. Sein Gefieder glänzt wie smaragdgrünes Erz im Sonnenlicht, als wäre es von magischem Feuer durchzogen.
Sein Haupt und Rücken schimmern in grünem Glanz, während Brust und Bauch in tiefem Rot erstrahlen, gleich dem Abendhimmel über fernen Bergen.
Das Männchen trägt zwei überaus lange Schwanzfedern, die wie grüne Bänder im Wind wehen und bis zur Länge eines ganzen Mannes reichen können. Das Weibchen hingegen ist schlichter gekleidet, doch von gleicher Würde.
Körperlänge: etwa eine halbe Elle bis fast eine ganze Elle
Schwanzfedern (Männchen): bis zur Länge eines Mannes
Gewicht: leicht wie ein Beutel mit Federn (ca. 200–250 g)
Der Quetzal lebt in: feuchten Nebelwäldern
hohen Bergregenwäldern
dichten, immergrünen Baumkronen
Er meidet die Tiefe der Ebenen und bleibt stets in den nebelverhangenen Höhen.
Seine Speise besteht vor allem aus Früchten, insbesondere den wilden Früchten der Avocadobäume.
Doch verschmäht er nicht: Insekten Larven kleine Tiere der Wälder
Brutzeit: im Frühling
Nest: Baumhöhlen, oft in morschem Holz
Eier: 2 pro Gelege
Beide Eltern brüten und versorgen die Jungen
Wesen und Verhalten
Der Quetzal lebt meist in stiller Paarbindung.
Er ist scheu und meidet die Nähe von Menschen und großen Tieren.
Sein Flug ist lautlos, als würde er durch den Nebel gleiten statt fliegen.
In alten Chroniken gilt der Quetzal als:
Nationalvogel von Squmenta
heiliges Tier der Echsenmenschen
Symbol der Freiheit, da er in vielen Kulturen nicht getötet werden durfte
Seine langen Schwanzfedern wurden einst als göttliche Zeichen betrachtet.
etwa 15 bis 20 Jahre
Gefahr und Bedrohung
Der Quetzal ist bedroht durch:
Abholzung der Wälder
Verlust seiner alten Baumhöhlen
Darum gilt er als nahezu bedrohtes Geschöpf der Lüfte.

Im 119. und 882. Billionen Jahr lebt ein ganz normales Mädchen namens Blume in der Stadt Nocturnae. Ihr Leben verläuft r...
28/05/2026

Im 119. und 882. Billionen Jahr lebt ein ganz normales Mädchen namens Blume in der Stadt Nocturnae. Ihr Leben verläuft ruhig und unscheinbar, bis sie eines Tages Luna Silbertanz begegnet, einer Feenprinzessin aus dem Hochlandreich Merrena, die gerade in große Schwierigkeiten geraten ist.

Blume eilt ihr ohne zu zögern zu Hilfe und stellt sich einem bösartigen Oger entgegen. Dabei macht sie eine überraschende Entdeckung: Sie besitzt selbst magische Kräfte.

Beeindruckt davon überredet Luna sie, mit in die Hochlande zu kommen – zur besten Feenschule der Welt von Given. Dort lernt Blume neue Freundinnen kennen: Ehlines, Yni-in und Dioree. Gemeinsam gründen sie einen Feenbund und wachsen schnell zu einem starken Team zusammen.

Doch über den Hochlanden droht Gefahr: Die sogenannte Brut ist auf der Suche nach der mächtigen Drachenflamme. Um sie zu erlangen, schreiten sie rücksichtslos über alles hinweg und verbreiten Chaos und Dunkelheit.

Die Feen stellen sich mutig gegen diese Bedrohung. Während der Kämpfe entdeckt Blume nicht nur immer mehr über ihre Kräfte, sondern auch die Wahrheit über ihre eigene Herkunft und ihre Eltern – und ihr Schicksal ist weit größer, als sie je geahnt hätte.

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Berlin

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