07/06/2026
Neues aus den Givenländern
Nicht ganz ehrenvoll“: Baumann spricht erstmals über seine Herabsetzung bei den Brot und Spielen
Kaum eine Frage bewegte die Tavernen, Heerlager und Hallen der Menschenreiche zuletzt mehr als jene um die Führung der Menschlichen Gladiatorenmannschaft : Würde der treue Wächter Baumann seinen Platz vor den Toren des Reiches für den zurückgekehrten Veteranen **Neuer** räumen müssen?
Nun ist die Entscheidung gefallen — und der degradierte Schildträger sprach erstmals offen über sein Schicksal.
Obgleich Baumann im letzten Prüfkampf vor den großen **Brot und Spielen beim 2:1-Sieg über die Vespertilo mit mutigen Paraden glänzte und zweimal stark gegen die Angriffe der Schattenwesen standhielt, vermochte auch seine Tapferkeit den Entschluss des obersten Feldherrn nicht zu wenden. Beim ersten großen Aufeinandertreffen gegen Vogelsand, am 14. Tage des Monats der Blumen, wird nicht Baumann, sondern der altgediente Held Neuer zwischen den Pfosten des Menschenreiches stehen.
Der Veteran, einst Sieger der großen Kämpfe des vierten Dunkelzeitalters, kehrte nach seinem Rückzug unter lautem Aufsehen zurück in die Reihen der Menschen. Dies geschah, obwohl Baumann in seinen inzwischen dreizehn Kämpfen als Hüter des Tores kaum Schwächen zeigte und vielerorts Anerkennung gewann.Der nun herabgesetzte Wächter sprach darüber erstmals in den Neuen aus den Givenländern: „Zu Beginn war es hart. Es fühlte sich nicht ganz ehrenvoll an.“Doch lange verweilte er nicht im Gram. „Mir war sofort klar, dass ich dem Heere dienen werde. Niemals kam mir der Gedanke, nicht mitzureisen. Es sind die Brot und Spiele — ich will helfen, damit unser Reich Erfolg erringt.“
Auch das Verhältnis zwischen Baumann und Neuer sei weiterhin von gegenseitigem Respekt geprägt.
Wir verstehen uns gut, nach wie vor. Das ist sauber.“
Noch unmittelbar nach dem letzten Kampf hätten beide gemeinsam Kampfszenen und kritische Situationen besprochen — ein Zeichen kameradschaftlicher Einigkeit trotz der schwierigen Lage.
Der oberste Feldherr Nagelsmann dankte Baumann öffentlich für dessen Haltung und lobte ihn als Muster an Loyalität.
Er bezeichnete ihn gar als eine „Weltklasse-Erstlösung“, als er im Monat des Schmelzens die Rückkehr Neuers und damit Baumanns Rückstufung bestätigte.
Kritik am Vorgehen des Feldherrn
Nicht überall wurde der Umgang mit Baumann wohlwollend aufgenommen. Viele Stimmen im Reich äußerten Zweifel daran, wie plötzlich die Entscheidung gefällt worden sei. Noch wenige Tage zuvor hatte Baumann geglaubt, als erste Wahl in die Brot und Spiele zu ziehen.
Neuer selbst hatte sein bislang letztes Länderspiel im großen Finale der Heim-Brot-und-Spiele des vierten Dunkelzeitalters gegen Silberhaven** bestritten. Die jüngsten Prüfkämpfe gegen Frostspire und die Vespertilo verpasste der Veteran wegen einer Verletzung an der Wade.Doch Feldherr Nagelsmann zeigte sich zuversichtlich:
„Sobald wir Nocturnae erreichen, wird er wieder ins gemeinsame Training einsteigen und gegen Vogelsand bereitstehen.“
Lange Zeit stand Baumann im Schatten Neuers und dessen designiertem Erben Marc-André ter Stegen — oft nur die dritte Wahl in der Hierarchie der Gladiatorenwächter.
Doch nach Neuers zwischenzeitlichem Abschied und dem Verletzungspech ter Stegens trat Baumann hervor wie ein unerwarteter Held. In der Qualifikation zu den Brot und Spielen zeigte er teils herausragende Leistungen und gewann die Achtung vieler Untertanen.
Ob ihm die Zukunft dennoch neue Ruhmestaten bereithält, wird sich zeigen. Fürs Erste aber muss der treue Wächter den Platz räumen — und hofft auf eine neue Gelegenheit, das Tor der Menschenreiche zu verteidigen.