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07/09/2026
Neues aus den Givenländern Kirchen und Verbände warnen vor harten Einschnitten bei der sozialen FürsorgeAmor, Markgrafsc...
06/09/2026

Neues aus den Givenländern
Kirchen und Verbände warnen vor harten Einschnitten bei der sozialen Fürsorge
Amor, Markgrafschaft
Zu Beginn der Beratungen über den neuen Haushalt des Reiches erheben Gewerkschaften, kirchliche Gemeinschaften und Verbände der Armenfürsorge ihre warnenden Stimmen. Sie fürchten, dass dem Volke schwere Einbußen bei der Unterstützung für Bedürftige, Familien und alte Menschen auferlegt werden könnten.
Insbesondere beim Wohngeld, beim Elterngeld und bei der Altersversorgung** drohten nach ihrer Ansicht empfindliche Kürzungen.Die Verbände mahnen die Herren und Räte der Markgrafschaft, den Schutz des gemeinen Volkes nicht den wachsenden Ausgaben für Heer und Landesverteidigung zu opfern.
„Wer an der Fürsorge für das Volk spart, der schwächt das Fundament unseres Gemeinwesens.
So lautet der Aufruf eines großen Bündnisses, dem unter anderem der Sozialverband der Markgrafschaft, der Menschliche Gewerkschaftsbund, die Wohlfahrtsverbände sowie die kirchlichen Helfer der Diakonie angehören.
Vom Haushalt der Markgrafschaft
Kassenwart Klingbeil legte am heutigen Tage den vom Hohen Rat beschlossenen Entwurf für den Reichshaushalt dem Parlament vor.
Die Kassen des Reiches sollen im kommenden Haushaltsjahr Ausgaben in Höhe von 555,4 Milliarden Givena** tragen.
Die Vertreter der sozialen Verbände verlangen, dass für die Fürsorge des Volkes auch weiterhin genügend Mittel aus der Reichskasse bereitgestellt werden.
Sie warnen davor, dass unter den Bürgern der Eindruck entstehen könne, das Reich habe wegen der steigenden Kosten für das Heer kein Silber mehr für die Bedürftigen, Familien und Alten.
Sorge um die Alten und Kranken
Besonders große Sorge bereiten den Verbänden die geplanten Einsparungen bei den Zuschüssen für die Alters- und Krankenfürsorge
Auch das Wohngeld für a**e Haushalte und die Unterstützung für **Familien mit Kindern** könnten nach den bisherigen Plänen gekürzt werden.
Die Vertreter der Verbände erklären, gerade in unsicheren und schweren Zeiten brauche das Volk einen starken Schutz durch das Gemeinwesen.
„Eine wohlgeordnete Fürsorge für das Volk ist unverzichtbar, und auch in kommenden Zeiten vermögen wir sie zu erhalten.“**
Ruf nach gerechter Abgabenlast
Die Verbände fordern zugleich einen umfassenden Blick auf die geplanten Änderungen bei **Altersversorgung, Gesundheit und Pflege.
Sie warnen davor, dass eine Entlastung der einfachen Bürger bei den Abgaben wenig Nutzen bringe, wenn diese gleichzeitig durch geringere Unterstützungen und höhere Zuzahlungen erneut belastet würden.
In ihrem Aufruf heißt es:
„Was dem Bürger durch geringere Abgaben gegeben wird, geht ihm wieder verloren, wenn zugleich die Unterstützung schwindet und die Kosten für Krankheit und Pflege steigen.“**
Reiche sollen größeren Anteil tragen
Um die Kassen des Reiches langfristig zu stärken, verlangen die Verbände, dass die wohlhabendsten Bürger, Großgrundbesitzer und Erben großer Vermögen künftig einen größeren und gerechteren Anteil an den Abgaben tragen.
Kleine Handwerker, Bauern, Arbeiter und Bürger mit mittlerem Einkommen hingegen sollten nach ihrer Forderung von zu schweren Abgaben entlastet** werden.
Den Aufruf tragen unter anderem der Sozialverband, der Arbeiter-Bund, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt sowie verschiedene Gewerkschaften, darunter auch die Gewerkschaft Metall.
Damit zeichnet sich im Parlament der Markgrafschaft ein heftiger Streit um die Frage ab, **wie viel Silber für das Heer und wie viel für das gemeine Volk aufgewendet werden soll**.
Die Beratungen über den Haushalt dürften in den kommenden Tagen zu einem der bedeutendsten politischen Streite dieses Jahres werden.

Die Heiligen Mysterien TerrasZu Ehren des Gottes Terra wurden in den ältesten Zeiten die Heiligen Mysterien der Erde gef...
05/09/2026

Die Heiligen Mysterien Terras
Zu Ehren des Gottes Terra wurden in den ältesten Zeiten die Heiligen Mysterien der Erde gefeiert. Sie gehörten zu den bedeutendsten und geheimsten Riten der Völker von Given und wurden vor allem von Bauern, Priestern und den Hütern der alten Traditionen bewahrt.
Im Zentrum steht ein einziger Gedanke, der alles trägt:
Was aus der Erde geboren wird, kehrt zur Erde zurück. Doch aus der Erde wird neues Leben entstehen.
Die Gläubigen sehen das Leben als ewigen Kreislauf. Alles Leben geht aus Terra hervor und kehrt nach dem Tod zu ihm zurück. Nichts ist außerhalb dieses Kreislaufs.
Geburt, Wachstum, Alter, Tod und Wiedergeburt sind keine Gegensätze, sondern Teile einer einzigen ewigen Ordnung - so wie aus einem kleinen, toten Korn eine mächtige Pflanze wächst.
Terra ist dabei kein ferner Himmelsgott. Er ist die Erde selbst unter den Füßen.
Die Mysterien fanden nur zweimal im Jahr statt - verborgen vor Uneingeweihten:
Die Saat-Nacht im Frühjahr: Bei Neumond legten die Teilnehmer in einer ausgehobenen Grube - dem "Schoß Terras" - Getreide, Früchte und Samen als Opfer nieder. Jeder gab einen Samen seines eigenen Feldes. Die Priester sprachen: "Wir geben, was wir empfingen."
Die Rückkehr-Nacht im Herbst: Nach der Ernte wurde ein Teil der Ernte nicht geerntet, sondern absichtlich auf dem Feld gelassen und untergepflügt. Dazu legte man Erde aus den Gräbern der Ahnen auf die Äcker. So wurde symbolisch Tod und neues Leben vermischt.
Während beider Nächte herrschte Schweigen. Wer teilnahm, durfte über das Gesehene nicht sprechen. Die Erkenntnis sollte nicht erzählt, sondern erfahren werden.
Es gab keine Tempel. Die Priester Terras waren Erdhüter. Erkennbar an Händen voller Erde und einem einfachen Leinengewand, das am Saum immer mit Erde beschmutzt war.
Ihre Lehre: "Niemand steht außerhalb des Kreislaufs." Selbst Könige und Bettler teilen dasselbe Schicksal - sie werden zu Erde, aus der neues Leben wächst. Deshalb waren die Mysterien bei einfachen Bauern oft beliebter als bei der Oberschicht.
Eingeweihte erhielten am Ende der Zeremonie ein kleines Tongefäß mit Erde aus dem Schoß und einem einzigen Korn darin - als Zeichen, dass sie das Geheimnis in sich tragen.
Bis heute gelten die Heiligen Mysterien Terras bei den Völkern von Given als Symbol für Hoffnung, Erneuerung und die untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Erde.

Steckbrief des Gemüses Name:GemüseArt und Wesen:Unter dem Namen Gemüse werden vielerlei **essbare Pflanzen und Pflanzent...
04/09/2026

Steckbrief des Gemüses
Name:
Gemüse
Art und Wesen:
Unter dem Namen Gemüse werden vielerlei **essbare Pflanzen und Pflanzenteile** zusammengefasst, welche der Mensch als Speise, Beilage oder Hauptmahlzeit zu sich nimmt. Es handelt sich dabei nicht um eine einzelne Pflanzenart.
Gestalt und Erscheinung
Gemüse kann vielerlei Gestalt annehmen, je nachdem, von welcher Pflanze es stammt.
Man unterscheidet unter anderem:
Blattgemüse: Spinat, Salat und Mangold
Wurzelgemüse: Karotten, Rote Bete und Rettich
Fruchtgemüse: Tomaten, Gurken und Paprika
Kohlgemüse: Blumenkohl, Brokkoli und Kohlrabi
Zwiebelgemüse: Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
Nährende Kräfte
Gemüse gilt als wertvolle Gabe der Erde und enthält vielerlei Stoffe, die dem menschlichen Leib dienlich sind.
Es liefert unter anderem:
Vitamine, etwa A, B, C und K
Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen
Ballaststoffe, welche der Verdauung zuträglich sind
Antioxidantien und andere Pflanzenstoffe**
Viele Gemüsearten sind zudem arm an Kalorien.
Wohnstatt und Anbau
Gemüse wird von Bauern und Gärtnern auf **Feldern, Äckern und in Gärten** gezogen. Manche Pflanzen gedeihen auch in geschützten Gewächshäusern.
Je nach Art bedarf es unterschiedlicher Böden, Temperaturen und Mengen an Wasser. Manche Pflanzen lieben die wa**e Sonne, andere gedeihen besser in kühleren Zeiten.
Zubereitung und Nutzen
Gemüse kann auf vielerlei Weise auf den Tisch gebracht werden:
roh
gekocht
gedünstet
gebraten
als Suppe
als Saft
Es ist ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und hilft dem Menschen, seinen Leib mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen zu versorgen.
Besondere Merkmale
umfasst eine große Zahl verschiedener Pflanzenarten
enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe
reich an unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffen
oftmals kalorienarm
dient als wichtige Nahrung für Menschen
kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden
Lebensspanne
Die Lebensdauer richtet sich nach der jeweiligen Pflanze.
Einige Gemüsearten sind einjährig, andere zweijährig, und wieder andere können mehrere Jahre leben.
Gefährdung und Erhalt
Das Gemüse als Ganzes gilt nicht als gefährdet.
Doch manche **alte Sorten und seltene Landsorten** sind nur noch wenig verbreitet.
Darum ist es von großer Bedeutung, altes Saatgut zu bewahren und die Vielfalt der Pflanzen zu erhalten.
So spricht das alte Kräuterbuch
Viele sind die Gaben, welche die Erde dem Menschen schenkt. Blatt, Wurzel, Frucht und Zwiebel – ein jedes Gewächs trägt seine eigene Kraft und seinen eigenen Nutzen.
Ende des Eintrags über das Gemüse, die vielfältige Gabe des Gartens und des Ackers.

03/09/2026

Im 119. und später im 92. billionsten Jahr nach den Legenden begann ein neues Kapitel in der Geschichte von Given.
In dieser Zeit wandelte Rosko zwischen der Welt der Träume und der Welt der Sterblichen. Sie konnte ihre Gestalt verändern und erschien den Menschen so, wie sie es sich am meisten wünschten.
Doch hinter ihrer Schönheit verbarg sich eine gefährliche Dämonenkönigin.

Kernturm-StreetfoodDer würzige Handimbiss aus den Gassen des Kernturms*„Wo viele Reisende zusammenkommen, da braucht es ...
01/09/2026

Kernturm-Streetfood
Der würzige Handimbiss aus den Gassen des Kernturms*
„Wo viele Reisende zusammenkommen, da braucht es eine Speise, die schnell gereicht wird, wohl sättigt und auch mit einer Hand verzehret werden kann.“
Zutaten für 4 Portionen
Für das Fleisch
500 g Rindfleisch oder Schweinefleisch, in dünnen Streifen
1 große Zwiebel
1 rote Paprika
2 EL Butter oder Öl
1 TL Salz
½ TL schwarzer Pfeffer
1 TL gemahlener Kümmel
½ TL Knoblauch
1 Prise Cayennepfeffer
Für das Brot
4 längliche Bauernbrötchen oder kleine Fladenbrote
2 EL Butter
etwas grobes Salz
Für die Kernturm-Sauce
4 EL Joghurt oder saure Sahne
1 EL Senf
1 TL Honig
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer
Dazu
einige Blätter grüner Salat
1 Tomate
eingelegte Gurken oder Zwiebeln
nach Belieben etwas geriebener würziger Käse
Wie man den Kernturm-Imbiss bereitet
Zuerst schneide man das Fleisch in feine Streifen. Die Zwiebel werde geschält und in Ringe geschnitten, die Paprika in schmale Streifen.
Erhitze sodann eine eiserne Pfanne über kräftiger Glut. Gib Butter oder Öl hinein und brate die Zwiebeln und die Paprika, bis sie weich und leicht gebräunt seien.
Nun komme das Fleisch hinzu. Brate es unter häufigem Wenden, bis es wohl durchgegart und an den Rändern schön gebräunt ist. Würze es mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Knoblauch und einer kleinen Prise Cayenne.
Von der Sauce
Verrühre den Joghurt mit Senf und Honig. Zerstoße den Knoblauch fein und gebe ihn samt Petersilie hinzu. Würze die Sauce mit Salz und Pfeffer.
Diese Sauce sei das Geheimnis des Kernturms: süß, würzig und kühlend zugleich.
Vom Brot
Schneide die Bauernbrötchen längs auf und bestreiche die Innenseiten mit etwas Butter. Röste sie kurz auf der heißen Pfanne oder am Feuer, bis sie knusprig und goldbraun werden.
Lege zuerst Salat und Tomate hinein. Darauf komme eine reichliche Portion des heißen Fleisches mit Zwiebeln und Paprika. Gib die Kernturm-Sauce darüber und streue nach Wunsch etwas Käse darauf.
Zuletzt lege die eingelegten Gurken oder Zwiebeln hinzu und schließe das Brot.
Wie man es auf der Straße reicht
Der Kernturm-Streetfood werde in Papier, Leinentuch oder Pergament gewickelt und dem hungrigen Wanderer sogleich gereicht.
Dazu passen gebratene Kartoffelspalten, eingelegte Gurken und ein Krug kühles Bier oder würziger Kräutertrank.
Der Spruch der Kernturm-Köche
„Ein leerer Bauch steigt keinen Turm hinauf!“
Darum gilt der Kernturm-Imbiss als Speise der Handwerker, Wächter, Händler und Reisenden, die in den engen Gassen des Kernturms unterwegs sind.
Des Kernturms besondere Art
Wer den Imbiss noch kräftiger begehrt, gebe geröstete Zwiebeln, geschmolzenen Käse und einen Hauch Cayenne darüber. Für vornehme Gäste kann man statt des gewöhnlichen Fleisches feines Rinderfilet verwenden.

30/08/2026

Neues aus den Givenländern
KUND UND ZU WISSEN SEI ALLEN GETREUEN DER MARKTGRAFSCHAFT**
Man schreibet und verkündet aus den Landen:
Es ward eine große Befragung gehalten unter dem Volke, auf dass kundgetan werde, wie die Bürger der Marktgrafschaft zu einer möglichen Herrschaft der Dämonenkönigin Rosko stünden.
Die Schriftgelehrten des Hauses „Neues aus den Givenländern“ ließen hierzu das Volk befragen und stellten die folgende Frage:
Was würde geschehen, so die Dämonenkönigin Rosko den Thron auf Sebene bestiege und ihre Schergen die Regierung an sich rissen?
Und das Volk antwortete wie folgt:
Mehr denn jeder fünfte Mann und jedes fünfte Weib, nämlich zweiundzwanzig von hundert, sprachen:
„Käme Rosko, die Dämonengekrönte, zu Macht und Würden auf Sebene, so würden wir Rücken und Heimat kehren und die Marktgrafschaft verlassen.“Sechzig von hundert hingegen verkündeten, dass sie bleiben wollten. Weitere achtzehn von hundert vermochten sich nicht zu entscheiden und gaben weder ein Ja noch ein Nein zur Antwort.
Fast die Hälfte des Volkes, nämlich siebenundvierzig von hundert, steht in der festen Überzeugung, dass ein Regiment der Dämonen der Marktgrafschaft großen Schaden und Schmach zufügen würde – an Gut, an Ehre und am Ansehen vor den übrigen Reichen.
Dem widersprachen **sechsunddreißig von hundert** der Befragten. Siebzehn von hundert** blieben unschlüssig und vermochten kein Urteil über eine solche Herrschaft abzugeben.
So ward es durch die Schriftgelehrten niedergeschrieben und der Nachwelt überliefert. Gegeben im Ratssaal der Marktgrafschaft, unter dem Siegel der freien Presse.Neues aus den Givenländern
Im Namen der Chronisten-Gilde und zum Kunde aller freien Bürger der Givenlande.*

Terra und ThrimdoraEine alte zwergische Sage erzählt von Thrimdora, einer weisen Zwergin und großen Verehrerin Terras. A...
30/08/2026

Terra und Thrimdora
Eine alte zwergische Sage erzählt von Thrimdora, einer weisen Zwergin und großen Verehrerin Terras. Als Terra erkannte, dass die Völker von Given noch nicht wussten, wie sie die Erde dauerhaft bewirtschaften konnten, erwählte er Thrimdora und übergab ihr heilige Getreidesamen und einen von ihm gesegneten Wagen.
Mit diesem Wagen zog Thrimdora von Siedlung zu Siedlung und lehrte die Völker die Geheimnisse des Ackerbaus. Sie zeigte ihnen, wie man Samen sät, Felder bestellt, Getreide erntet und aus den Körnern Brot herstellt.
Auf ihren langen Reisen brachte sie die Gabe Terras zu immer mehr Völkern. Wo sie hinkam, entstanden Felder, Vorratskammern und schließlich feste Siedlungen. Aus den kleinen Dörfern wuchsen große Städte und blühende Reiche.
Seit jener Zeit wird Thrimdora als erste große Lehrmeisterin des Ackerbaus** verehrt. Die Zwerge erzählen, dass jeder Acker, jedes Korn und jedes Brot an das Geschenk erinnert, das Terra den Völkern von Given machte.
„Wo Thrimdoras Wagen fuhr, erwachte die Erde; wo ihr Samen fiel, begann das Leben.“**

Steckbrief der Bohne Name der Pflanze:BohneWissenschaftlicher Name:Phaseolus* – insbesondere Phaseolus vulgaris*Art und ...
28/08/2026

Steckbrief der Bohne
Name der Pflanze:
Bohne
Wissenschaftlicher Name:
Phaseolus* – insbesondere Phaseolus vulgaris*
Art und Geschlecht der Pflanze:
Eine Hülsenfrucht aus dem Geschlechte der **Schmetterlingsblütler (*Fabaceae*), die dem Menschen seit langer Zeit als nahrhafte Speise dient.
Gestalt und Erscheinung**
Die Bohnenpflanze wächst je nach Art entweder als niedriger Busch oder als kräftige Ranke empor.
Ihre Blätter sind grün und meist dreiteilig.
Zur Blütezeit trägt sie zarte Blüten, die weiß, gelb, violett oder rot gefärbt sein können.
Nach der Blüte entstehen lange **Hülsen**, in welchen mehrere Bohnenkerne verborgen liegen.
Maß und Wuchs
Buschbohnen: etwa 30 bis 60 Zentimeter hoch
Stangenbohnen: können über 3 Schritt emporranken
Herkunft und Reich
Die Bohne stammt ursprünglich aus den wa**en Landen Mittel- und Süd Given.
Durch die Reisen und den Handel der Menschen gelangte sie in viele andere Reiche und wird heute beinahe überall angebaut, wo das Klima ihr günstig ist.
Wohnstatt und Anbau
Bohnen lieben sonnige und wa**e Orte.
Sie gedeihen besonders gut in lockerer, nährstoffreicher Erde und werden sowohl auf großen Feldern als auch in den Gärten der Menschen gezogen.
Speise und Nutzen
Die Bohne ist eine wertvolle Nahrungspflanze und kann auf vielerlei Weise zubereitet werden.
Man kennt unter anderem:
frische grüne Bohnen
getrocknete Bohnen
gekochte Bohnen
Bohnen als Bestandteil von Suppen und Eintöpfen
Besonders wertvoll sind ihre Samen als Quelle pflanzlichen Eiweißes.
Nährende Kräfte
Die Bohnenkerne enthalten reichlich:
pflanzliches Eiweiß
Ballaststoffe
B-Vitamine
Eisen
Magnesium
Darum sind Bohnen eine wichtige und sättigende Speise, insbesondere für Menschen, die wenig Fleisch zu essen vermögen.
Das Wunder der Wurzeln
Ein besonderes Geheimnis verbirgt sich unter der Erde.
An den Wurzeln der Bohnen leben winzige Knöllchenbakterien. Diese vermögen Stickstoff aus der Luft nutzbar zu machen und helfen dadurch der Pflanze beim Wachsen.
Zugleich wird die Erde durch den Anbau von Bohnen bereichert. Daher sind sie auch für den Ackerbau von großem Nutzen.
Rohe Bohnen können giftig sein.
Darum sollen Bohnen, insbesondere die Samen, stets **gründlich gekocht werden, ehe der Mensch sie verzehrt.
Vermehrung
Die Bohne wird durch ihre Samen vermehrt.
Der Bauer steckt die Bohnenkerne in die Erde, worauf nach einiger Zeit neue Pflanzen emporwachsen.
Lebensspanne
Die meisten Bohnenarten werden als einjährige Pflanzen angebaut.
Nach Blüte, Fruchtbildung und Ernte endet ihr Lebenslauf.
Gefährdung
Die Bohne ist nicht gefährdet.
Es gibt zahlreiche Arten und Sorten, die in vielen Ländern der Welt angebaut und erhalten werden.
Klein ist die Bohne, doch groß ihr Nutzen. Sie schenkt dem Menschen Speise und gibt zugleich der Erde neue Kraft. Wer sie sät, der erntet nicht allein Nahrung, sondern bereichert auch den Acker.“

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