06/09/2026
Neues aus den Givenländern
Kirchen und Verbände warnen vor harten Einschnitten bei der sozialen Fürsorge
Amor, Markgrafschaft
Zu Beginn der Beratungen über den neuen Haushalt des Reiches erheben Gewerkschaften, kirchliche Gemeinschaften und Verbände der Armenfürsorge ihre warnenden Stimmen. Sie fürchten, dass dem Volke schwere Einbußen bei der Unterstützung für Bedürftige, Familien und alte Menschen auferlegt werden könnten.
Insbesondere beim Wohngeld, beim Elterngeld und bei der Altersversorgung** drohten nach ihrer Ansicht empfindliche Kürzungen.Die Verbände mahnen die Herren und Räte der Markgrafschaft, den Schutz des gemeinen Volkes nicht den wachsenden Ausgaben für Heer und Landesverteidigung zu opfern.
„Wer an der Fürsorge für das Volk spart, der schwächt das Fundament unseres Gemeinwesens.
So lautet der Aufruf eines großen Bündnisses, dem unter anderem der Sozialverband der Markgrafschaft, der Menschliche Gewerkschaftsbund, die Wohlfahrtsverbände sowie die kirchlichen Helfer der Diakonie angehören.
Vom Haushalt der Markgrafschaft
Kassenwart Klingbeil legte am heutigen Tage den vom Hohen Rat beschlossenen Entwurf für den Reichshaushalt dem Parlament vor.
Die Kassen des Reiches sollen im kommenden Haushaltsjahr Ausgaben in Höhe von 555,4 Milliarden Givena** tragen.
Die Vertreter der sozialen Verbände verlangen, dass für die Fürsorge des Volkes auch weiterhin genügend Mittel aus der Reichskasse bereitgestellt werden.
Sie warnen davor, dass unter den Bürgern der Eindruck entstehen könne, das Reich habe wegen der steigenden Kosten für das Heer kein Silber mehr für die Bedürftigen, Familien und Alten.
Sorge um die Alten und Kranken
Besonders große Sorge bereiten den Verbänden die geplanten Einsparungen bei den Zuschüssen für die Alters- und Krankenfürsorge
Auch das Wohngeld für a**e Haushalte und die Unterstützung für **Familien mit Kindern** könnten nach den bisherigen Plänen gekürzt werden.
Die Vertreter der Verbände erklären, gerade in unsicheren und schweren Zeiten brauche das Volk einen starken Schutz durch das Gemeinwesen.
„Eine wohlgeordnete Fürsorge für das Volk ist unverzichtbar, und auch in kommenden Zeiten vermögen wir sie zu erhalten.“**
Ruf nach gerechter Abgabenlast
Die Verbände fordern zugleich einen umfassenden Blick auf die geplanten Änderungen bei **Altersversorgung, Gesundheit und Pflege.
Sie warnen davor, dass eine Entlastung der einfachen Bürger bei den Abgaben wenig Nutzen bringe, wenn diese gleichzeitig durch geringere Unterstützungen und höhere Zuzahlungen erneut belastet würden.
In ihrem Aufruf heißt es:
„Was dem Bürger durch geringere Abgaben gegeben wird, geht ihm wieder verloren, wenn zugleich die Unterstützung schwindet und die Kosten für Krankheit und Pflege steigen.“**
Reiche sollen größeren Anteil tragen
Um die Kassen des Reiches langfristig zu stärken, verlangen die Verbände, dass die wohlhabendsten Bürger, Großgrundbesitzer und Erben großer Vermögen künftig einen größeren und gerechteren Anteil an den Abgaben tragen.
Kleine Handwerker, Bauern, Arbeiter und Bürger mit mittlerem Einkommen hingegen sollten nach ihrer Forderung von zu schweren Abgaben entlastet** werden.
Den Aufruf tragen unter anderem der Sozialverband, der Arbeiter-Bund, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt sowie verschiedene Gewerkschaften, darunter auch die Gewerkschaft Metall.
Damit zeichnet sich im Parlament der Markgrafschaft ein heftiger Streit um die Frage ab, **wie viel Silber für das Heer und wie viel für das gemeine Volk aufgewendet werden soll**.
Die Beratungen über den Haushalt dürften in den kommenden Tagen zu einem der bedeutendsten politischen Streite dieses Jahres werden.