Dabei hat sich der Verein nicht nur durch sein tadelloses Auftreten aller Mannschaften hervorgetan, sondern ist auch sportlich inzwischen ein
Schwergewicht. Wurden die Spakis in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung noch mitleidig belächelt, hat sich der Verein inzwischen erheblichen Respekt verschafft und gehört in der Havelstadt zu den führenden Vereinen. Diese Situation wird belegt durch
die sportlichen Erfolge, die sich kontinuierlich im Laufe der Zeit einstellten. So spielt die 1. Herrenmannschaft in der Berlinliga, der höchsten Spielkasse Berlins und konnte im Jahr 2000 erstmals den Spandauer Pokal gewinnen. Auch die 1. Damen spielen in der Berlin Liga. Höhepunkte im Vereinsleben waren sicherlich die Spiele gegen Hertha BSC in den Jahren 1990 und 2000, die vor einer großen Zuschauerkulisse ausgetragen wurden. Durch die Austragung des Spiels 1990 in Falkensee unmittelbar nach der Einführung der D-Mark in den neuen Bundesländern, hat sich der FV Spandauer Kickers auch im Umland einen Namen gemacht. Lange Jahre hatte der Verein seinen Mittelpunkt im Herzen von Spandau und spielte im Helmut-Schleusener-Stadion bzw. auf der Sportanlage am Grüngürtel. Durch den Umzug nach West-Staaken 1996 hat der Verein jedoch erst eine richtige Heimat gefunden. Alle Mannschaften fühlen sich hier wohl. Der Verein zählt inzwischen über 600 Mitglieder und der Zulauf insbesondere im Jugendbereich hält nach wie vor an. Die Jugendabteilung stellt Mannschaften in allen Altersklassen. Fast durchgängig werden die Jungen und Mädchen von lizensierten Trainern und Betreuern angeleitet. Mit der Berliner Meisterschaft der D-Juniorinnen 07/08 und vielen Staffelsieger bzw. Aufsteiger kann man schon Früchte der jahrelangen Arbeit sehen . Fragt man nach den Verantwortlichen für diese positive Entwicklung fallen in erster Linie zwei Namen: Jürgen Pufahl und Matthias Wagner. Beide haben den Verein 1975 gegründet. Neben zahlreichen Einsätzen in der ersten Mannschaft haben sie auch mit wenigen Jahren Unterbrechung an verantwortlicher Stelle den Verein bis heute geführt – eine wohl in Berlin einmalige Situation. Ohne die Unterstützung weiterer Sportkameraden wäre der Verein jedoch nicht da, wo er jetzt ist. Erfreulicherweise verfügt der Verein über eine Reihe engagierter Mithelfer. Geht es nach den Verantwortlichen im Vorstand, ist die Entwicklung des Vereins noch nicht abgeschlossen. Die Aufbauarbeit im Jugendbereich soll weiter vorangetrieben werden und die Vereinsbasis soll noch weiter vergrößert werden. Hierfür dient u. auch der Ausbau der Vereinsräumlichkeiten auf dem Sportplatz. Der im Jahr 2006 fertig gewordene Anbau ist dabei nur ein erster Schritt. Die Sportplatzsituation lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Bei einem Rasenplatz mit neuer Tribüne verfügt der Verein über ein Sportplatzjuwel in Spandau, das durch zwei hochmoderne Kunstrasenplätze, der zweite wurde erst im Herbst 2020 eröffnet, mit Flutlichtanlage optimal ergänzt wird. Dazu kommt noch das DFB Mini-Spielfeld. Der Zusammenhalt der Mitglieder wird durch die jährliche Weihnachtsfeier des Gesamtvereins und das alljährliche Sommerfest gefördert. Die Voraussetzungen, weitere Mitglieder aufzunehmen, sind also geschaffen und der FSV Spandauer Kickers würde sich über Jeden freuen, der sich neu dem Verein anschließt. Um die Sportanlage zu vervollständigen, fehlt jetzt nur nach ein neues Funktionsgebäude, welches allerdings schon politisch bewilligt und die Gelder dafür bereit gestellt wurden.