29/07/2026
„Weiß ich nicht“ oder „Keine Ahnung“
Wie oft hast Du das heute schon gesagt oder gedacht, ohne überhaupt kurz darüber nachzudenken?
Was harmlos klingt, kann eine unbewusste Gewohnheit sein, die Dich von Deinem eigenen Wissen trennt.
Jemand fragt Dich, was Du möchtest oder wie Du eine Situation einschätzt.
Und noch bevor Du wirklich in Dich hineingehört hast, kommt die vertraute Antwort:
„Keine Ahnung“ - „Das weiß ich nicht.“
Du beendest die „Suche“ nach Deiner eigenen Antwort, bevor sie überhaupt begonnen hat.
So richtest Du Deine Aufmerksamkeit immer wieder auf das Nichtwissen und bremst Dich aus, ohne es überhaupt zu merken.
Dabei bedeutet „Ich weiß es nicht“ nicht automatisch, dass keine Antwort da ist. Vielleicht ist sie nur noch nicht in Worte gefasst.
Energetisch betrachtet sind wir mit Allem, also einem größeren Feld von Wissen und Möglichkeiten verbunden. Wir nehmen viel mehr wahr, als unser Verstand in einem Moment erklären oder einordnen kann.
Doch wenn Du Dich immer wieder auf Zweifel, Nichtwissen und Unsicherheit ausrichtest, wirst Du genau diese Richtung weiter verstärken.
Das ist keine Wahrheit. Es ist ein Automatismus, eine schlechte Gewohnheit, die Dich Kraft kostet.
Denn jede Wahl setzt etwas in Bewegung. Sie lenkt Deine Aufmerksamkeit, Deine Energie und Deine nächsten Schritte.
Auch keine Wahl zu treffen, beim Nichtwissen zu bleiben oder die Entscheidung anderen zu überlassen, ist eine Wahl. Sie hält Dich häufig genau dort fest und klein, wo Du längst nicht mehr sein möchtest.
Was wäre also, wenn Du Dich für einen Moment darauf einlässt, dass Du mehr weißt, als Du gerade glaubst oder erklären kannst?
Wie wäre es, wenn Du statt:
„Ich weiß es nicht“ sagst:
„Ich weiß es noch nicht.“
„Die Antwort ist da. Ich nehme sie gerade noch nicht wahr.“
Allein dadurch öffnest Du wieder einen Raum, eine Tür für Deine Wahrnehmung und für neue Möglichkeiten.
Was könnte sich für Dich verändern, wenn Du die automatischen Reaktionen früher bemerkst, stoppst und umkehren lernst. Schreib es in die Kommentare.
In den nächsten Tagen zeige ich Dir weitere scheinbar harmlose Gewohnheiten, mit denen wir uns im Alltag ausbremsen, ohne es zu merken.