09/05/2023
Wenn der Arbeitsdruck zu viel wird …
Hast du dich einmal damit beschäftigt, wie viel ein durchschnittlicher Arbeitnehmer eigentlich wegen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit im Jahr ausfällt?
Im Jahr 2019 fehlte ein durchschnittlicher Arbeitnehmer krankheitsbedingt 10,9 Tage an seinem Arbeitsplatz. Im Jahr 2022 ist diese Zahl um unglaubliche 27 % gestiegen und betrug 15 Tage. Das ist der schlimmste Wert, der zumindest in den letzten 30 Jahren registriert worden ist. Rückenschmerzen und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen dabei mit 17,7 % aller Arbeitsausfällen auf dem Platz 2 der häufigsten Gründe für eine Krankmeldung im Jahr 2022. Ein weiterer häufiger Grund für eine Krankmeldung stellen psychische Erkrankungen wie Depressionen dar, die für 15,1 % aller Arbeitsausfälle verantwortlich sind.
Körperlich gesehen ist man oft stundenlang im Sitzen gefangen, mit wenig Bewegungsmöglichkeiten. Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Haltungsschäden und andere körperliche Beschwerden sind oftmals die Folgen. Die ständige Anspannung und der Stress können auch zu einem geschwächten Immunsystem und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Die Gesundheit leidet unter der hohen körperlichen Belastung, der die meisten am Arbeitsplatz ausgesetzt sind.
Aber auch auf psychischer Ebene sind die Auswirkungen alarmierend. Der ständige Druck, Deadlines einzuhalten, hohe Erwartungen zu erfüllen und die ständige Erreichbarkeit können zu chronischem Stress, Angstzuständen und Depressionen führen. Die Trennung von Arbeit und Privatleben wird zunehmend schwierig, was zu einem Ungleichgewicht führt und einen davon abhält, sich voll und ganz auf die eigenen Bedürfnisse und sein Wohlbefinden zu konzentrieren.
Welche Maßnahmen gibt es an deinem Arbeitsplatz, die einen Ausgleich zu der täglichen Belastung durch die Arbeut schaffen?
heppenheim