Biathlon Arber

Biathlon Arber Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Biathlon Arber, Sport- und Freizeitanlage, Arberseestraße 40, Hohenzollern Skistadion, Bayerisch Eisenstein.

Im Hohenzollern Skistadion (Austragungsort der Biathlon EM 2023 und Junioren WM 2026) ganzjährig Biathlon Schnupperkurse und Workshops für jedermann: 01716366532

In den letzten Schulwoche kamen wir gerne mit der mobilen Laser Biathlon Anlage entweder zu euch in die Schule oder ihr ...
16/06/2026

In den letzten Schulwoche kamen wir gerne mit der mobilen Laser Biathlon Anlage entweder zu euch in die Schule oder ihr probiert Biathlon im Hohenzollern Skistadion am Arber aus. Am Samstag findet wieder ein Biathlonkurs im Stadion statt. ☎️ einfach anrufen, wenn Interesse dafür besteht sowohl für Schulklassen an Wandertagen Sporttagen oder privat am Samstag 01716366532

09/06/2026
09/06/2026
06/06/2026

„Das größte Talent in Deutschland“:

Biathletin Alina Maier aus Eppenschlag peilt den DSV-Kader an.

Ihre Konkurrenz? Mit über 30 Sekunden Rückstand distanziert. Ihre Erfolge? Dreifache Deutsche Biathlon-Schülermeisterin. Ihr Ziel? Olympia. Für die 15-jährige Alina Maier aus Eppenschlag (Landkreis Freyung-Grafenau) läuft derzeit alles nach Plan. Beim vergangenen Schüler-Cup S15 rauschte sie an die Spitze der Gesamtwertung. Wirklich gefährlich wurde ihr niemand. Eine Erfolgswelle, die deutschlandweit in ihrer Altersgruppe ihresgleichen sucht. Sie dominierte drei Jahre lang die Schüler-Klasse, doch nun steht der Wechsel in die Jugend bevor, der neue Herausforderungen mit sich bringt.

„Wir haben ein neues Fahrrad gekauft, ein Rennrad“, erzählt Alina Maier, die für den WSV Eppenschlag an den Start geht. Gerade genießt sie die Osterferien, doch Biathlon bestimmt weiterhin ihren Tagesablauf. Ab nächster Saison wird sie in der Jugendklasse mit einem Kleinkaliber starten, das sie dann auch erstmals während des Laufens tragen wird. „Wir haben ein passendes Gewehr gefunden. Ich versuche mich im Moment daran zu gewöhnen.“ Dabei sind das für sie keine neue Erfahrungen. In der Vergangenheit durfte sie ein Kleinkaliber bereits beim Training ausprobieren.

Laura Dahlmeier war ihr Vorbild

Als Alina drei Jahre alt war, entdeckte sie in ihrem Kindergarten einen Zettel – eine Einladung zum Langlauftraining für Einsteiger. Ihre Nachbarin war dort bereits aktiv, also schaute sich Alina mit ihr das Training an. „Ich bin zwar jeden zweiten Meter hingefallen, aber wollte das unbedingt machen“, lacht sie. Schnell entwickelte sich daraus ihre Leidenschaft für Biathlon: „Ich habe im Fernsehen viele Rennen gesehen und war begeistert von Laura Dahlmeier“, erinnert sie sich. Doch sie musste sich noch gedulden, da sie erst mit zwölf Jahren zum Biathlon wechseln durfte. Die Leidenschaft für Wintersport wurde ihr in die Wiege gelegt. Papa Max, Mama Andrea sowie der älterer Bruder Maximilian sind ebenfalls aktiv auf Skiern.

Auf die Frage, was ihr am Biathlon so viel Spaß mache, antwortet Alina sofort: „Die Action! Beim Schießen muss ich mich konzentrieren und diese Abwechslung ist für mich so interessant.“ Entsprechend wohl fühle sie sich in beiden Disziplinen.

Hinter den herausragenden Erfolgen stecke viel Fleiß. Viermal pro Woche trainiert sie am Arber, der immerhin 45 Minuten Fahrzeit entfernt liegt. Für diese Saison hat sie zu Hause zusätzlich Einheiten absolviert. Im Sommer trainiert sie ihre Ausdauer und Kraft sowie auf Skirollern.

Wenn ich etwas erreichen möchte, dann will ich das unbedingt

Was sie auszeichnet, so sagt sie selbst, ist ihr Ehrgeiz. „Wenn ich etwas erreichen möchte, dann will ich das unbedingt.“ Auch Druck ist für sie nur ein Fremdwort. „Sobald ich auf der Strecke bin, habe ich nichts anderes mehr im Blick. Wenn mal ein Schuss daneben geht bleibe ich ruhig, passe mein Gewehr falls nötig an und blende alles aus. Es zählt immer nur der nächste Schuss.“ Das stellte sie in ihrem ersten Einzel-Rennen unter Beweis: „Ich habe viermal null geschossen und im Laufen gewonnen. Das war richtig überraschend und ein Start nach Maß.“

Im Schüler-Cup S13 übertraf sie im Wettkampf sogar ihre Trainingsleistung und beendete ihre Rennen mit großem Vorsprung. „Als ich in das Ziel eingelaufen bin und alle für mich applaudiert haben, war das ein wahnsinniges Gefühl“, blickt sie zurück. Es folgten Gesamtsiege in den Klassen S14 und S15 in den folgenden zwei Jahren.

Der größte Traum: Olympia

Nun steht die Herausforderung Jugendklasse an. Neue Konkurrenz, neues Gewehr und eine größere Entfernung am Schießstand. „Ich bin schon sehr gespannt und freue mich darauf.“ Ihr großes Ziel: Den Sprung in den Kader des Deutschen Skiverbandes sowie eine duale Karriere bei der Polizei oder dem Zoll. „Eine duale Stelle würde es mir ermöglichen, mich voll auf den Sport konzentrieren zu können und trotzdem einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben“. Ein Praktikum habe sie sich bereits dafür gesichert. Etwas weiter in der Zukunft liegt ihr größter Traum Olympia. „Wenn ich die Spiele anschaue und sehe, wie die Athletinnen Gold gewinnen, dann träume ich davon, eines Tages auch da zu stehen.“

Doch bis dahin hat sie noch Zeit. Vorerst steht ihr Realabschluss an. Wie klappt das, Leistungssport und Bildung im Jugendalter zu verbinden? „Viel Zeit bleibt nicht übrig “, gibt sie zu. „Direkt nach der Schule mache ich meine Hausaufgaben, damit ich rechtzeitig zum Training komme.“ Unterstützung erhält sie auch von ihrer Schule in Grafenau: „Wir sind eine Partnerschule des Wintersports, ich bekomme zum Beispiel frei, wenn unter der Woche ein Wettkampf ansteht.“ Wenn im Terminkalender dann doch mal eine Lücke ist, füllt sie diese auf dem Bauernhof zu Hause mit ihren Pferden oder trifft sich mit Freunden.

Ihr Trainer lobt sie in höchsten Tönen

Einer ihrer größten Unterstützer ist ihr Trainer Richard Kollmer vom Skiverband Bayerwald. Er sagt über Alina: „Sie ist mit Abstand das größte Talent, das wir in Deutschland in dieser Altersklasse haben.“ Sie sei wahnsinnig fokussiert und spüre niemals Druck. „Sie ist für Biathlon geschaffen. Ich habe überhaupt keine Zweifel, dass sie auch in der Jugend Erfolg haben wird. Eine Nominierung in den DSV-Kader halte ich für realistisch. Wenn sie gesund bleibt, dann hat sie Chancen, einen großen Weg im Sport zu gehen.“

Ihre Mutter Andrea traut ihr ebenfalls vieles zu, sagt aber auch: „Am wichtigsten ist, dass sie glücklich ist. Ich bin fasziniert davon, wie überzeugt sie ist. Ich hatte anfangs schon meine Zweifel, aber sie ist so engagiert, das ist Wahnsinn.“ Ob es für den Schritt hin zur Profi-Athletin reicht, werde die Zukunft zeigen. „Ich wünsche mir, dass sie ihren Weg geht, egal ob mit Biathlon oder ohne.“

Dank der bisherigen Erfolge muss sich Alina Maier nicht verstecken. Auch wenn es noch zu früh ist, um eine große Karriere vorauszusagen, zeigt sich ein klarer Weg auf. Ein Sprung in den DSV-Kader wäre der nächste Meilenstein auf einer Reise, die sie bisher mit Vollgas und ohne Bremsen bestreitet. Sicher ist: Mit der 15-Jährigen stößt eine Nachwuchsathletin in den Jugendbereich, die für viel Wirbel im deutschen Biathlon sorgen wird.

Dieser Bericht erschien am 10.04.26 bei pnp.de. Verfasser: Oliver Wilbers

05/06/2026

Unterwegs im Deutschlandpokal
Kathi Altmann will nach oben: Bayernkader ist das nächste Ziel des Biathlon-Talents aus dem Bayerwald
Maria Frisch

Kathi Altmann will ihre Laufleistung noch weiter steigern. Um in die Auswahl aufgenommen zu werden, muss sie am Ende der Saison einen Top-15-Platz bei der Deutschland-Pokal-Serie erreichen.

Katharina Altmann, zu der alle nur Kathi sagen, saß schon als kleines Kind fasziniert vor dem Fernseher, wenn Biathlon übertragen wurde. Sie hatte sich früh in den Kopf gesetzt, selbst Biathletin zu werden.

„Was sich Kathi vornimmt, geht sie auch gezielt an“, weiß Vater Roland Altmann über seine ehrgeizige Tochter, die nichts so schnell aus der Spur wirft. Apropos Spur: Sie war tatsächlich die Einzige in der Familie, die mit dem Langlaufsport etwas am Hut hat. Also beschloss sie, auf eigene Faust zunächst den Loipensport zu erlernen.

Obwohl der talentierte Teenager die Technik relativ schnell beherrschte, hatte dies mit Rennsport noch nicht viel zu tun. „Vor dem Schießen hatte ich keinen Bammel, weil ich ja quasi im Schützenverein aufgewachsen bin, weil meine Eltern dort sehr aktiv sind. Ich schieße ungefähr seit der zweiten Klasse“, sagt die Sportlerin. Die Begeisterung wuchs, als sie bei zwei Weltcuprennen in Oberhof zugeschaut hat. Im Sommer probierte sie dann Skiroller aus, aber ohne richtige Anleitung klappte das nicht sonderlich gut.

Zur Firmung gab es einen Schnupperkurs am Arber

„Dann habe ich mitbekommen, dass es am Arbersee einen Biathlon-Schnupperkurs gibt“, erinnert sich die Neukirchnerin. Als ihr Firmtermin anstand, wurde ihr Wunsch erfüllt und sie erhielt einen Schnupperkurs geschenkt. Aber zu der Zeit legte Corona alles lahm. Auf ihre Anfrage erhielt sie in Zeiten der akuten Pandemie zunächst keine Einladung, aber hinterher wurde ihr mitgeteilt, dass sie einfach zum Training kommen sollte. Irgendwie hat sie die Übungsleiter mit ihrer Euphorie gleich überzeugt.

Vor dem Schießen hatte ich keinen Bammel, weil ich ja quasi im Schützenverein aufgewachsen bin.

Katharina Altmann, Biathlon-Talent

Seitdem ist der Biathlonsport ihre Welt. „Ich bin definitiv davon überzeugt, dass ich trotz aller Strapazen weitermachen will“, lässt Kathi Altmann keinen Zweifel aufkommen. Mittlerweile ist sie in der nationalen Jugend-/Juniorenrennserie „JOKA Deutschlandpokal“ angekommen.

„In den Bayernkader werden Jugendliche integriert, wenn sie in der Gesamtwertung am Ende der Saison in den Top 15 liegen“, nennt die für den ASV Mais startende Athletin ihr diesjähriges Ziel. Eine geförderte Sportstelle bei Zoll, Bundeswehr oder Polizei wäre mittelfristig der große Traum. Da es nicht alle schaffen, probieren es einige in ihrer Trainingsgruppe mit einem sogenannten Sabbatjahr. „Einfach nach der Schule nur trainieren, um sich soweit zu verbessern“, beschreibt sie diesen Plan B.

„Dass es überhaupt mit dem Training so gut klappt, liegt am super Hohenzollern Skistadion“, sagt Kathi Altmann. Viele wüssten gar nicht, welch professionelle Sportstätte in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht. „Es sind sehr gute Bedingungen. Wir können von Ende November bis Ende März auf Schnee trainieren“, schätzt die 17-jährige, die heuer noch volljährig wird, diesen Vorzug.

Ihre große Leidenschaft zum Beruf machen – das wäre der Traum der jungen Biathletin aus Neukirchen beim Hl. Blut. - Foto: werk2-photographie/Stefan Weigelt

Der Grund sind die Schneedepots, mit denen die weiße Pracht „übersommert“ wird und dann im November die Unterlage bildet. „Das Hohenzollern Skistadion ist eines der schneesichersten Trainingszentren in ganz Deutschland“, weiß Kathi Altmann. Im vergangenen Jahr konnte man etwa in den bekannten Stadien bundesweit keine Wettkämpfe mehr austragen, so dass die Sportstätte am Großen Arbersee in die Bresche sprang.

Sechs Tage die Woche ist Training angesagt

Kathi Altmann trainiert sechs Tage die Woche. Sie hat Glück, dass in ihrer Familie stets abwechselnd Fahrer zur Verfügung stehen: Papa, Mama, Oma und Opa.

Die Neukirchnerin besucht die 12. Klasse des Gymnasiums und ist, wie man schon fast erwarten kann, eine gute Schülerin. Kathi Altmann ist ihrer Schule sehr dankbar, dass sie ohne Probleme die Freistellung für die Wettkämpfe erhält und somit Unterstützung erfährt. Die Freizeit ist inzwischen eng bemessen. Außer ein bisschen Freunde treffen, bleibt wenig Freiraum. Auch im Schützenverein musste sie zurückstecken.

Große Herausforderungen sind heuer noch zwei Wochenenden „Deutschlandpokal“ in den Ferien in Oberwiesenthal, am 6./7. März in Ruhpolding und eine Woche später der Alpencup in Goms in der Schweiz. Zu den Wettkämpfen brechen sie mit zwei Kleinbussen mit Trainer Sepp Schneider und Technikern auf, wobei diese meist die Väter sind, die die Skier wachsen.

„Bei der nationalen Rennserie in Hochfilzen war auch mein Vater dabei, beim nächsten Wettkampf fährt die gesamte Familie Papa, Mama und Schwester Johanna mit“, ist Kathi Altmann schon froh um den Familienbeistand. Wie eng die Angehörigen inzwischen mit dem Biathlonsport „verbandelt“ sind, zeigt auch, dass sie im Helfertrupp bei der Junioren-WM am Großen Arbersee Anfang März ihre Freizeit opfern. „Dort packen rund 300 Freiwillige zu. Ich bin an sechs oder sieben Tagen eingeteilt, aber auch meine Frau Margit und Kathis Schwester sind dabei“, sagt Roland Altmann.

Dieser Bericht erschien am 18.2.26 in der Mittelbayerischen Zeitung. Verfasssr: Maria Frisch

Adresse

Arberseestraße 40, Hohenzollern Skistadion
Bayerisch Eisenstein
94252

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