11/08/2021
Ich bin hier keine große Schreiberin aber eine interessierte Mitleserin. Heute Morgen, als ich mit den Hunden im Wald spazieren ging, sind mir allerdings Gedanken gekommen, die ich mitteilen möchte.
Ich weiß nicht, was das Gerede/Geschreibe von Impfen oder NichtImpfen, Solidarität oder NichtSolidarität, ansteckend sein oder nicht ansteckend sein usw bewirkt… Ich spüre nur, dass hier Dinge passieren, die uns Alle an unsere Grenzen bringen. Für mich geht es nicht um das ,geimpft’ oder ,nicht geimpft’ sein, sondern darum, wie wir miteinander umgehen. Es gibt die eine Gruppe (Geimpfte) die der anderen Gruppe (nicht Geimpfte) verschiedenes vorwerfen und genauso umgekehrt.
Für mich geht es darum, dass wir uns nicht mehr akzeptieren und respektieren, in dem, was wir für Entscheidungen treffen. Und das hat schon lange vor Corvid angefangen. Auch das Thema Ausgrenzung oder Abspaltung gab es schon immer. Und es wundert mich, dass ich Menschen in letzter Zeit erlebe, die eine Zeit in Abgrenzung gelebt haben oder sie noch erleben, umso stärker für sie (die Abgrenzung) einstehen…
Wenn man für sich eine Entscheidung trifft, dann hat man sich das gut überlegt, hat Gründe hin und her balanciert und weiß (sofern man bewusst darüber ist), dass Alles, was man tut, Auswirkungen hat. In welche Richtung die Auswirkungen schwingen - es gibt immer welche.
Ich habe einen schönen Satz gehört: Ich bin Selbstdenker!
Das hat für mich einen großen Wert, nämlich den Wert der Selbst-Verantwortung. Aber wenn ich Selbstdenker bin, dann bin ich kein Fremddenker und muß für andere Menschen keine Entscheidungen treffen, ihre Entscheidungen beurteilen oder gar verurteilen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Geimpften und NichtGeimpften einen selbstdenkenden sonnigen Tag.